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Brandenburg : Brücken bauen – Vogelsänger eröffnet 6. Food & Taste in Frankfurt (Oder)

Posted by web-bb.de - Oktober 21, 2011

Internet: www.mil.brandenburg.de


Brücken bauen – Vogelsänger eröffnet 6. Food & Taste in Frankfurt (Oder)

Frankfurt (Oder) – Als Schirmherr hat Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger heute in Frankfurt die 6. Food & Taste, die im Rahmen der 22. Herbstmesse ODERLAND vom 21. bis 23. Oktober stattfindet, eröffnet.

Vogelsänger: „Aus landespolitischer Sicht besteht großes Interesse an einer Stabilisierung kleiner und mittlerer Unternehmen in der Grenzregion. Die gegenseitige Unterstützung der Länder Polen und Brandenburg bei der Anbahnung wirtschaftlicher Kontakte zwischen den Unternehmen der Land– und Ernährungswirtschaft ist ein gemeinsames Ziel unser beiden Länder. Vor diesem Hintergrund begrüße ich die Initiative der Messe Frankfurt, hier in der Oder-Grenzregion Veranstaltungen wie diese auszurichten.“

Frankfurt (Oder) ist seit 1990 Deutschlands östlichster Messeplatz und damit dazu prädestiniert, gerade auch den Brückenschlag der heimischen Wirtschaft zu ihren polnischen Partnern zu unterstützen. Das dieser Bedarf vorhanden ist, zeigt auch der im Rahmen der Food & Taste zum vierten Mal stattfindende Internationaler Tag der Ernährungswirtschaft und der Direktvermarktung, der simultan in polnischer Sprache begleitet wird.“

Den teilnehmenden Unternehmern werden Möglichkeiten der überregionalen und grenzüberschreitenden Vermarktung von regionalen Produkte und Marken diskutieren. Der Ausbau weiterer Aktivitäten im Bereich der Vernetzung und Kooperation von Unternehmen der Land- und Ernährungswirtschaf führt zu neuen Chancen im Absatz ihrer Produkte. Einhaltung der Qualität und Erfahrungsaustausch in der Logistik stehen an erster Stelle. Die Aussteller kommen aus Deutschland, Polen und anderen europäischen Ländern, darunter Groß- und Einzelhändler aus der Lebensmittelindustrie, der Verband pro agro, die IHK Frankfurt (Oder).

Die heimische Ernährungswirtschaft kann sich sehen lassen. Für Brandenburg spielt die Ernährungswirtschaft im Konzert der Branchen eine herausragende Rolle. Die Branche entwickelt sich gut. Immerhin wuchs der Gesamtumsatz im letzten Jahr auf 3,2 Milliarden Euro, also um zehn Prozent. Gerade in wirtschaftlichen Notzeiten haben sich Agrar- und Ernährungswirtschaft als stabil erwiesen.

Der Anteil der Ernährungsindustrie an der gewerblichen Wirtschaft 2010 in Brandenburg beträgt beachtliche 16 Prozent.

<<FoofTaste201011.pdf>>

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Brandenburg : Landfrauen übergeben preisgekrönte Erntekronen an Ministerpräsident Platzeck, Landtagspräsiden t Fritsch und Agrarminister Vogelsänger

Posted by web-bb.de - Oktober 20, 2011

Fotoserie/strecke folgt demnächst – Gérard Lorenz

Internet: http://www.mil.brandenburg.de

Presseinformation

20. Oktober 2011

Landfrauen übergeben preisgekrönte Erntekronen

an Ministerpräsident Platzeck, Landtagspräsident Fritsch und Agrarminister Vogelsänger

Potsdam – Seitdem der Brandenburger Landfrauenverband landesweite Wettbewerbe um die schönste Erntekrone ausrichtet, werden die Erstplatzierten traditionell im Herbst öffentlich präsentiert und übergeben. Die jeweils erstplatzierte Krone erhält der Ministerpräsident des Landes, Platz zwei geht an den Landtagspräsidenten, Platz drei ziert das Agrarministerium. Die Siegerkronen des Jahrgangs 2011 sind heute in Potsdam an Ministerpräsident Matthias Platzeck, Landtagspräsident Gunter Fritsch und Agrarminister Jörg Vogelsänger übergeben worden.

Mit rund 1.100 Mitgliedern in 52 Ortsgruppen und zehn Kreisverbänden sind die Landfrauen der stärkste Frauenverband in Brandenburg.

Platzeck: „Die Landfrauen verstehen sich als Motor einer bürgernahen und erfolgreichen Dorfentwicklung. Diese ist ohne Frauen nicht denkbar. Sie sind, wenn es im Projekte im Dorf geht, oft die besseren Macher. Mit ihrem Engagement, ihrer Durchsetzungskraft und manchmal auch Mut sorgen die Frauen dafür, dass es in ihren Gemeinden vorangeht. Das Land weiß, was es an den Landfrauen hat und unterstützt die Arbeit des Verbandes.“

Den Amtssitz des Ministerpräsidenten in der Staatskanzlei wird ab heute für ein Jahr lang die Erntekrone der Landfrauen der Ortsgruppe Ranzig-Mittweide (Oder-Spree) zieren. Die zweitplatzierte Krone für das Parlament, die an Landtagspräsident Fritsch übergeben wurde, kommt aus Schöllnitz (Oberspreewald-Lausitz), einem Ortsteil der Gemeinde Luckaitztal. Im Landwirtschaftsministerium wird die Krone der Ortslandfrauengruppe Brielow vom Amt Beetzsee aus Potsdam-Mittelmark ihren Platz finden. Die Wahl der Siegerkronen fand anlässlich des 8. Brandenburger Dorf- und Erntefests am 10. und 11. September in Dissen-Striesow statt.

Am 18. Erntekronenwettbewerb hatten sich 24 Gruppen, darunter zwei sorbische Frauengruppen beteiligt. Zum Publikumsliebling wurde die Krone der Ortsgruppe Liebenwerda/Röderland (Elbe-Elster) gewählt. Mit dem landesweiten Erntekronenwettbewerb knüpfen die Brandenburger Landfrauen seit 1994 an eine alte Tradition an. Auf Grund der schlechten Getreidequalität – die Ähren sind klein und grau, manchmal auch schwarz – waren die Ausgangsbedingungen in diesem Jahr eher schwierig. Aber Erntekronen sind ein Spiegel der Ernte. Die Entstehung einer Erntekrone ist immer mit einem hohen Zeitaufwand verbunden. Zirka 100 Stunden verwenden die Landfrauen, um das Getreide gemeinsam zu ernten, vorzubereiten und zu verarbeiten. Traditionell werden die vier Getreidearten Roggen, Gerste, Weizen und Hafer verwendet. Hinzu kommt das schmückende Beiwerk aus Naturmaterialien wie Mohn, Lein, Mais und Hirse und die schönen Schleifen.

Hintergrund

Am 5. Oktober 1992 hatten sich unter dem Dach des Landesbauernverbandes 327 Landfrauen zum Brandenburger Landfrauenverband (BLV) formiert. Der Verband hat sich in den letzten Jahren als stabiles Frauennetzwerk und Interessenvertreter für Frauen im ländlichen Raum sowie als Bildungs- und Projektpartner etabliert. Die Landfrauen wirken ehrenamtlich an der Verbesserung der Lebensverhältnisse auf dem Lande mit, pflegen ländliches Brauchtum und Traditionen. BLV-Mitglieder sind kommunalpolitisch aktiv und vertreten hier insbesondere die Anliegen der Frauen. Dazu zählen die Schaffung neuer Einkommensmöglichkeiten, die Verbesserung der sozialen, wirtschaftlichen und rechtlichen Situation von Frauen auf dem Lande, Fragen Chancengleichheit von Frauen sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Die Landesregierung unterstützt Projekte der Landfrauen in der Verbraucheraufklärung und bei der Beratung zu regionalen Produkten. Der BLV beteiligt sich im Rahmen von „Tolerantes Brandenburg“ an Aktionen zur Bekämpfung rechtextremer Haltungen. Die Aktion „Ernährungsführerschein an Schulen“ wird vom Bund gefördert.

<<Erntekronen2011011.pdf>>

Fotoserie/strecke folgt demnächst – Gérard Lorenz

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Brandenburg : PM MUGV: Biosphärenreservate: Mit Weltnaturerbe und Bürgerstiftung beim UNESCO-Check

Posted by web-bb.de - Oktober 19, 2011

http://www.mugv.brandenburg.de/sixcms/list.php/mugv_portal

Presseinformation

19. Oktober 2011

Biosphärenreservate: Mit Weltnaturerbe und Bürgerstiftung beim UNESCO-Check

Potsdam – Mit Besuchen in den Biosphärenreservaten Spreewald und Schorfheide-Chorin machen sich Experten des deutschen Nationalkomitees für das UNESCO-Programm Mensch und Biosphäre (MAB) seit heute ein Bild von den Schutzgebieten. Mit vor Ort ist Brandenburgs Umweltstaatssekretär Daniel Rühmkorf.

„Mit der Evaluierung wird die Qualität der Arbeit dieser Modellgebiete für nachhaltige Entwicklung sicher gestellt“, erklärte Rühmkorf. Dabei gehe es, so stolz Brandenburg auf die Bilanz beider Gebiete auch sei, nicht allein um Rückschau auf das Geleistete. „Ebenso wertvoll und wichtig sind die Impulse zur Fortentwicklung, die aus dem Evaluierungsprozess für die Gebiete, aber auch für die Politik erwachsen. Sie helfen den UNESCO-Biosphärenreservaten, ihrer Verantwortung als anschauliche Beispiele einer nachhaltigen Entwicklung gerecht zu werden“, betonte Rühmkorf.

Die Visiten des MAB-Komitees sind Bestandteil der Evaluierung der UNESCO-Biosphärenreservate, die auf der Grundlage internationaler Leitlinien alle zehn Jahre stattfinden. Die UNESCO-Anerkennung des brandenburgischen Teilgebiets „Grumsin“ zum Weltnaturerbe „Buchenurwälder der Karpaten und Alte Buchenwälder Deutschlands“ ist ein großer Erfolg des Biosphärenreservats, aber auch eine enorme Herausforderung. Nun gilt es, dieses wertvolle Erbe zu schützen und gleichzeitig den Menschen das Erleben dieser überregional bedeutsamen Attraktion zu ermöglichen. Wie gut es dem Biosphärenreservat gelingt, die ganze Region dafür zu mobilisieren, zeigt sich im Beirat zum Weltnaturerbe, in dem alle Gemeinden, Landkreise und Vereine mitarbeiten.

Zurückgreifen kann das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin dabei auch auf Erfahrungen, die es bei der Weiterentwicklung seiner Regionalmarke sammelte. 83 Unternehmen tragen gegenwärtig das seit 1998 verliehene Zeichen, das regional, naturverträglich und nachhaltig hergestellte Produkte und Dienstleistungen kennzeichnet. Den Herausforderungen des globalen Klimawandels begegnet das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin mit ganz praktischen Lösungsansätzen: Engagiert trieb es Projekte zur Wiederherstellung von Mooren voran, die etwa ein Zehntel der Schutzgebietsfläche einnehmen. Durch Wiedervernässung können sie ihre Funktion als natürlicher Kohlendioxid-Speicher wieder erfüllen. Klimaschutz-Beispiele für andere Regionen sind auch die nachhaltigen Bioenergiedörfern. Nicht zuletzt startet 2011 ein EU-Life-Projekt, um für Schreiadler und Co. Lebensraum zu entwickeln.

Bildung für Nachhaltigkeit in alten Spreewaldhäusern

Auch das UNESCO-Biosphärenreservat Spreewald kann dem MAB-Komitee eine erfolgreiche 10-Jahres-Bilanz präsentieren. Mit nahezu 70 Prozent ökologisch bewirtschafteter Landwirtschaftsfläche ist es die Bio-Region in Deutschland schlechthin und die Vermarktung regionaler, mit der Dachmarke Spreewald zertifizierter Produkte läuft nicht nur für Spreewald-Gurken sehr erfolgreich. Auch Fleisch und Wurstwaren, Milchprodukte und Honig mit dem Spreewaldlabel sind gefragt. Die Landwirtschaft trägt damit auch zur Erhaltung der Artenvielfalt und der touristischen Attraktivität dieser einzigartigen, vom Menschen geprägten Landschaft bei. Auf etwa 2500 ha werden dank spezieller Förderprogramme für die Mahd der typischen Spreewaldwiesen Maßnahmen zugunsten geschützter Pflanzen und Tiere umgesetzt – z.B. eine späte Mahd oder der Einsatz von Boden schonender Technik.

Einen zusätzlichen Weg, die kleinteilige, den Spreewald prägende Landnutzung zu erhalten, fanden das Biosphärenreservat, Kommunen und Betriebe der Region mit der Bürgerstiftung „Kulturlandschaft Spreewald“. Die 2007 gegründete Spreewaldstiftung trägt finanziell zur Pflege von kleinen Spreewaldwiesen oder zur Erhaltung alter Spreewälder Meerrettichsorten bei und erfährt mittlerweile stetig wachsende Unterstützung.

Ein wichtiger Posten in der Bilanz sind die Ergebnisse des Gewässerrandstreifenprojektes Spreewald, einem der größten Naturschutzprojekte in Brandenburg. Seit 2004 wurden rund 580 ha Niedermoore renaturiert. Mehr als 20 km Fließe und 5 Gewässeraltarme sind als Lebensraum für seltene Fische, Muscheln und Vögel wieder hergestellt worden. Insgesamt wurden rund 7 Mio. Euro in Biotop gestaltende Maßnahmen investiert und von regional ansässigen Firmen umgesetzt.

Für eine Bildung für Nachhaltigkeit und für umweltschonenden Naturtourismus engagiert sich in der Spreewaldregion ein „Flechtwerk“ mit über 30 Akteuren. Nicht nur Anbieter anspruchsvoller Umweltbildung und ausgesuchten Naturerlebens wirken dort mit. Auch Vereine, Beherbergungseinrichtungen, Tourismusinformationen und die Spreewaldstiftung engagieren sich als Partner des Biosphärenreservates. Beispielhaft stehen dafür der Schlossberghof in Burg mit dem Kräutergarten sowie der Kräutermanufaktur des Spreewaldkochs Peter Franke. Künftig wird zudem ein Beratungszentrum den Besitzern traditionellen Hofstellen in Burg Möglichkeiten des Erhalts ihrer historischen Häuser demonstrieren. Die Interessengemeinschaft Bauernhaus e.V. baut dazu ein historisches Wohn-Stall-Haus wieder auf, das vermutlich älteste datierte Gebäude in Burg.

Doch nicht nur auf dem Schlossberghof wird Altes bewahrt und neu genutzt. Anliegen der Gemeinde Burg und des Biosphärenreservates ist es, die historisch gewachsenen Siedlungsstruktur in der Streusiedlung mit noch etwa 600 traditionellen Hofstellen im Ganzen zu sichern. Auf der Grundlage einer gemeinsam erarbeiteten Satzung wurden so schon zahlreiche traditionelle Hofstellen behutsam saniert und entwickelt.

111019Evaluierung.doc

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Brandenburg : Schulischer Nichtraucherwettbewerb vor dem Start

Posted by web-bb.de - Oktober 18, 2011

18. Oktober 2011 Internet: www.mugv.brandenburg.de

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Schulischer Nichtraucherwettbewerb vor dem Start

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Potsdam – „Be smart – Don’t start“ fordert der gleichnamige internationale Nichtraucherwettbewerb Schülerinnen und Schüler auf. Bereits zum 12. Mal wird er auch in Brandenburg durchgeführt. Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke) und Bildungsministerin Martina Münch (SPD) appellieren an die Schulen, sich rege am Wettbewerb zu beteiligen. In Vorbereitung der aktuellen Wettbewerbsstaffel treffen sich heute in Potsdam Lehrerinnen und Lehrer zum Erfahrungsaustausch, organisiert vom Landesgesundheitsministerium, der Brandenburgischen Landesstelle für Suchtfragen e.V. und den Überregionalen Suchtpräventionsfachstellen. Der Wettbewerb startet am 14. November und endet am 27. April 2012. Anmeldungen sind noch bis zum 12. November möglich.

„Jeder, der nicht raucht, oder aufhört zu rauchen, tut etwas für seine und die Gesundheit anderer“, betont Gesundheitsministerin Tack. „Wir wollen in Brandenburg den Tabakkonsum eindämmen und setzten verstärkt auf Prävention. Vor allem Jugendliche wollen wir damit erreichen. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Jugendliche, die früh mit dem Rauchen beginnen auch häufig im Erwachsenenalter rauchen. Hier wollen und müssen wir gegensteuern“, so Tack. Der schulische Nichtraucherwettbewerb „Be smart – Don’t start“ bietet dafür eine gute Möglichkeit.

"Die beste Motivation für Schülerinnen und Schüler mit dem Rauchen gar nicht erst anzufangen sind Vorbilder, dazu gehören neben Eltern und Geschwistern die Lehrerinnen und Lehrer“, hebt Bildungsministerin Martina Münch hervor. „Deshalb ist es so wichtig, mit gutem Beispiel voran zu gehen und selbst nicht zu rauchen, denn es gibt kaum eine bessere Prävention. Die steigenden Teilnehmerzahlen am Nichtraucher-Wettbewerb beweisen, dass immer mehr Schülerinnen und Schüler großes Interesse daran haben, gesund zu bleiben“, so Münch.

Elf Mal nahmen Brandenburger Schulen bereits an diesem internationalen Wettbewerb teil. Im Schuljahr 2010/2011 beteiligten sich 254 Klassen im Bundesland. Das Wettbewerbsziel – ein halbes Jahr lang eine Nichtraucherklasse zu sein – konnten 187 Klassen erreichen. Damit hatte das Land Brandenburg die zweitbeste Erfolgsquote von 73,6 Prozent im Bundesvergleich erreicht.

Der schulische Nichtraucherwettbewerb zählt aufgrund seiner Teilnehmerzahlen zur größten Nichtraucherinitiative für Jugendliche in Deutschland und auch europaweit. Die Aktion wendet sich vor allem an nicht rauchende Jugendliche. Sie sollen motiviert werden, erst gar nicht mit dem Rauchen zu beginnen. Der Einstieg in das Rauchen soll verzögert beziehungsweise gänzlich verhindert werden. Darüber hinaus verfolgt „Be Smart – Don’t Start“ das Ziel, Schüler, die bereits mit dem Rauchen experimentieren, zu motivieren, das Rauchen einzustellen.

Internet: www.mugv.brandenburg.de

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111018_Fachtag_be_smart.doc

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Brandenburg : ELER-Projekt des Monats Oktober: Nur außen gleich – Weizenlager wird Konzertsaal

Posted by web-bb.de - Oktober 17, 2011

Internet: http://www.mil.brandenburg.de

ELER-Projekt des Monats Oktober: Nur außen gleich – Weizenlager wird Konzertsaal

Paretz – Jeden Monat stellt das Brandenburger Landwirtschaftsministerium ein Förderprojekt in den Mittelpunkt, das vom Agrarfonds ELER (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes) unterstützt wird. Das ELER-Projekt des Monats Oktober zeigt, wie durch den Erhalt eines wertvollen historischen Gebäudes nicht nur ein Denkmal geschützt wird, sondern dass mit einem guten Konzept auch neues Leben zwischen alten Wänden einziehen kann.

Die Stiftung Paretz hat die Gutsscheune in der Dorfmitte gegenüber dem Schloss erworben, um sie als Festscheune für Veranstaltungen zu sichern. Seit Mai 2011 steht die von der Stiftung Paretz sorgfältig sanierte und umgebaute ehemalige Gutsscheune in Paretz bereit. Sie öffnet ihre Tore sowohl für Dorffeste wie das Erntefest oder die Dorfweihnacht, für Konzerte, Theateraufführungen und andere künstlerische und soziale Aktivitäten wie Bürgergespräche und Workshops.

Das bis 2009 vor allem landwirtschaftlich genutzte Gebäude wurde 2010/11 mit Hilfe von Fördermitteln umfassend saniert, dabei blieb das äußere Erscheinungsbild weitgehend erhalten. Durch einen Haus-in-Haus-Einbau erhielt die Scheune einen Sanitär- und Küchenpavillon sowie einen Lagerraum. Ein weiteres im Denkmalbereich liegendes Gebäude in Paretz, ein Bauernhaus, wurde als Stiftungshaus ausgebaut.

Möglich wurde dies, weil das Stuttgarter Stifterpaar Helga Breuninger und Volker Donath die Stiftung Paretz als Treuhandstiftung der Breuninger Stiftung gründeten.

Die Paretzer Stiftung will sich langfristig dem Erhalt und der Weiterentwicklung der historischen Bausubstanz im Dorf widmen. Dabei werden Denkmal- und Umweltschutzbelange, nachhaltiges Bauen, Bildung und Soziales miteinander verknüpft, ganz im Sinne des ganzheitlichen Ansatzes, der auch bei der Errichtung der historischen Dorfanlage verfolgt wurde. Die Stiftung setzt auf eine aktive Beteiligung der Paretzer. So wurden die Einwohner des Dorfes in Bürgergesprächen an der Erarbeitung der Pläne für den Umbau der Scheune beteiligt.

Paretzer Café

Neben den örtlichen Vereinen bietet die 650 Quadratmeter große Scheune mit ihrer ausgedehnten Hoffläche auch dem Schülerprojekt „Paretzer Café“ Räumlichkeiten an.

Momentan sind acht Voll- und Teilzeitkräfte durch Projekte der Stiftung fest beschäftigt und mehrere freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig eingebunden.

Historisches Dorfanlage des Architekten David Gilly

Paretz mit seinem historischen Ortsbereich ist als Ensemble denkmalgeschützt. Der sehr viel ältere Ort wurde vor gut 200 Jahren auf Geheiß Friedrich-Wilhelm III. (1770 – 1840) und seiner jungen Frau Luise völlig (1776 – 1810) umgebaut und als Musterdorf erneuert. Es sollte ein Rückzugsort für seine Familie mit einer wirtschaftlich tragfähigen Landwirtschaft werden. Architekt David Gilly (1748 bis 1808) entwarf Schloss, Ställe und Scheunen sowie Bauerngehöfte im frühklassizistischen Stil, die spätmittelalterliche Dorfkirche und die Schmiede erhielten eine neugotische Fassade.

Die ELER-Mittel wurden für den Umbau und die Sanierung der alten Gutsscheune Paretz zur Kulturscheune eingesetzt. Insgesamt beliefen sich die zuwendungsfähigen Gesamtkosten auf 1.050.000 Euro. Die Förderung aus dem ELER betrug 590.625 Euro. Weitere 196.875 Euro kamen aus Landesmitteln hinzu. Die Breuninger Stiftung förderte den Kauf der Scheune mit 200.000 Euro sowie den Ausbau und die Ausstattung mit 400.000 Euro.

Der Förderung lag die Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung (ILE) und LEADER zugrunde.

http://www.stiftung-paretz.de
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Weitere Infos unter: www.eler.brandenburg.de

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ParetzerScheune171011.pdf

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Brandenburg : “Gläserner Forstbetrieb”: Brandenburgische Forstverwaltung und NABU starten Kooperation für den Wald

Posted by web-bb.de - Oktober 17, 2011

Internet: www.mil.brandenburg.de

17. Oktober 2011

„Gläserner Forstbetrieb“: Brandenburgische Forstverwaltung und NABU starten Kooperation für den Wald

Berlin/Potsdam – Unter dem Titel „Gläserner Forstbetrieb“ wollen der NABU-Bundesverband und die Landesforstverwaltung Brandenburg im Internationalen Jahr der Wälder ein gemeinsames Forschungsvorhaben entwickeln, bei dem die Waldbewirtschaftung in zwei Modell-Forstbetrieben nach ökologischen und betriebswirtschaftlichen Kriterien durchleuchtet werden soll. Mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen dem Brandenburger Forstministerium und dem Naturschutzbund heute in Berlin geht das Projekt in die heiße Phase.

Gemeinsam mit dem NABU möchten die Forstleute herausfinden, wie sie die heimischen Wälder an den Klimawandel anpassen können und wie sich Ökologie und Ökonomie dabei am besten vereinbaren lassen.

Seitens des Landes wird eine rund 1.000 Hektar große Waldfläche auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Lieberose eingebracht. „Die Region ist bereits heute recht trocken. Spannend ist hier die Frage, wie die dort verbreiteten Kiefernforste in artenreiche und stabile Wälder überführt werden können“, unterstreicht Forstminister Jörg Vogelsänger heute in Potsdam.

Der NABU stellt ein etwa 700 Hektar großes Waldstück im nördlichen Brandenburg für das Projekt zur Verfügung. Auf dieses Flächen steht der Naturschutz im Vordergrund. Teile davon werden dauerhaft aus der Nutzung genommen. „Auf der restlichen Fläche wollen wir uns der Herausforderung einer möglichst naturgerechten Waldbewirtschaftung stellen.“ Dabei ist es besonders interessant, auch die betriebswirtschaftlichen Kriterien zu untersuchen, „denn aus unserer Sicht schneidet eine naturgemäße Waldwirtschaft langfristig auch ökonomisch am besten ab und dies soll mit diesem Projekt mit Daten aus der Praxis untermauert werden“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Damit dies gelingen kann, soll das Vorhaben durch Wissenschaftler der Universität Göttingen und der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde begleitet werden. In den nächsten Wochen werden die nötigen Forschungsanträge fertig gestellt, damit das Projekt im kommenden Jahr in der Praxis beginnen kann.

NABU171011.pdf

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Programmübersicht „Spreewälder Kräutermanufaktur” 2012 – Werben / Burg / Spreewald / Brandenburg

Posted by web-bb.de - Oktober 14, 2011

Programmübersicht „Spreewälder Kräutermanufaktur” 2012

www.spreewaldwirt-programm-2012.brandenburghalle.com
www.hotel-stern-werben.de
www.spreewald-kraeutermanufaktur.de

Das Spreewaldhotel „Zum Stern“ in Werben bei Burg im Spreewald 

ist ein gepflegtes, familiär geführtes Privathotel mit einer über 400-jähriger Familientradition.
Das Hotel “Zum Stern” Werben ist ein Unternehmen der Schlodder Gastronomie »

siehe auch : 

www.spreewaldwirt.brandenburghalle.com 

Peter Franke im Kochstudio pro agro 2011 / Sanddorn / Brandenburghalle

 

Küchenchef Peter Franke – Spreewaldwirt – Hotel zum Stern Werben / Burg

Burger Straße 1, 03096 Werben

www.hotel-stern-werben.de

www.spreewald-kraeutermanufaktur.de

 

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Auszeichnung Denkmal des Monats Oktober: Burg Beeskow

Posted by web-bb.de - Oktober 14, 2011

Internet: www.mil.brandenburg.de

14. Oktober 2011

Auszeichnung Denkmal des Monats Oktober : Burg Beeskow

Beeskow – Die Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischem Stadtkern zeichnet morgen (15. Oktober, 11.00 Uhr) die Burg Beeskow als Denkmal des Monats Oktober aus.

Bisher sind in die Sanierungstätigkeiten der Burg im Rahmen des Bund-Länder-Programms Städtebaulicher Denkmalschutz rund 251.000 Euro an Städtebauförderungsmitteln (Bundes- und Landesmittel sowie kommunaler Anteil) für die Fassadensanierung des zur Burg gehörenden Salzhauses und für bauvorbereitende Maßnahmen geflossen. Darüber hinaus wurde im Rahmen des bereits ausgelaufenen Landesbauprogramms Städtebauliche Erneuerung bis 2004 die Sanierung des Altes Amts der Burg mit einem Fördermittelbetrag (Landesmittel und kommunaler Anteil) in Höhe von rund 452.000 Euro unterstützt. Die Burg wird in der ältesten Urkunde der Stadt von 1272 bereits erwähnt. Sie gehörte damals den Herren von Strehle, den Besitzern der Herrschaft Beeskow-Storkow, und bildete mit den Burganlagen von Lieberose, Friedland und Storkow sowie weiteren kleinen Befestigungen ein dichtes Netz von Wasserburgen. Durch Erbschaft ging die Herrschaft zwischen 1377 und 1382 an die Herren zu Bieberstein. 1518 erwarb der Bischof von Lebus, Dietrich von Bülow, die Burg. In den Jahren danach erfolgten umfangreiche Bauarbeiten zur Sanierung der Gebäude. 1555/56 gelangte das bischöfliche Anwesen als Pfandbesitz an den Markgrafen Johann von Küstrin. Von dessen Erben übernahm es 1575 der Kurfürst von Brandenburg. Seitdem blieb das Burggelände im Besitz der Hohenzollern und diente bis 1915 als Verwaltungsgebäude. Danach erwarb die Stadt das Anwesen und nutzte es ebenfalls für Wirtschafts- und Verwaltungszwecke. 1945 brannte nach Angriffen der Ostflügel aus. Trotzdem blieb der größte Teil der Burganlage erhalten und konnte nach Aufräumungsarbeiten als Unterkunft für Flüchtlingsfamilien genutzt werden. 1991 beschloss das Kreisparlament, den gesamten Burgkomplex zu einem Kultur- und Bildungszentrum umzugestalten. Zurzeit plant die Stadt Beeskow den Neubau eines Kunstarchivs auf der Anlage der Burg unter Einbeziehung der Bestände der Artothek der Sozialen Künstlerförderung Berlin.

Monatlich würdigt die Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen ein Denkmal im Land. Mit der Aktion verschafft die Arbeitsgemeinschaft dem architektonischen Erbe in Brandenburg mehr Aufmerksamkeit. Wertvolle Bausubstanz konnte erhalten werden. Bund und Land haben hierfür bislang 640 Millionen Euro bewilligt.

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BeeskowPdM141011.pdf

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Brandenburg : Vogelsänger zu den Vorschlägen zur zukünftigen Ausgestaltung der EU-Agrarpolitik: Grundsätzlic her Diskussionsbedarf

Posted by web-bb.de - Oktober 12, 2011

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11. Oktober 2011

Vogelsänger zu den Vorschlägen zur zukünftigen Ausgestaltung der EU-Agrarpolitik: Grundsätzlicher Diskussionsbedarf

Potsdam – Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger sieht in dem heute von EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos vorgestellten Entwurf zur Reform der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik trotz vieler richtiger Weichenstellungen noch grundsätzlichen Änderungsbedarf bei der weiteren Diskussion im Europaparlament und im EU-Agrarrat. Würden die vorgestellten Entwürfe für die Agrarpolitik der Jahre 2014 bis 2020 so umgesetzt werden, dann hätte dies nach den Worten von Vogelsänger „weit reichende Veränderungen der Gemeinsamen Agrarpolitik und einen erheblichen Anpassungsbedarf in den landwirtschaftlichen Unternehmen zur Folge. Eine der Folgen wäre eine gravierende Benachteiligung der ostdeutschen Agrarstruktur.“

„Die Ausgestaltung der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik in der kommenden Förderperiode bestimmt im erheblichen Maße mit, inwieweit unsere Landwirtschaft den sich verändernden gesellschaftlichen Erwartungen bei zunehmend globalisierten Märkten Rechnung tragen kann“, sagte Vogelsänger: „Unbestreitbar ist: Die durch die Gemeinsame Agrarpolitik gesetzten Rahmenbedingungen haben bislang einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg der brandenburgischen Landwirtschaft geleistet. Zu diesem Rahmen gehörte aber auch seit 1990 der Konsens, dass sich die Politik nicht zum Unternehmensberater aufschwingt und den Landwirten vorschreibt, in welcher Rechtsform und in welcher Struktur sie wirtschaften müssen.“

Ablehnung Benachteiligung ostdeutscher Agrarstruktur

Mit Blick auf die auch von größeren Betrieben geprägte landwirtschaftliche Struktur in den neuen Bundesländern wird Vogelsänger „weiter dafür kämpfen, dass der Vorschlag, betriebsbezogene Obergrenzen für Direktzahlungen einzuführen, wieder zurückgenommen wird. Ich kann es nicht als gerecht und schlüssig empfinden, wenn Ciolos weiterhin an Kappungsgrenzen für die Zahlungen an größere Betriebe festhält. Im Klartext bedeuten die Forderungen für uns nichts anderes, als dass den wirtschaftlich benachteiligen ländlichen Regionen in Brandenburg nach dem ohnehin 2014 anstehenden Auslaufen der Ziel 1-Förderung weitere Mittel entzogen werden, die dringend gebraucht werden, um Investitionen in den Betrieben zu unterstützen und damit Arbeit sowie Einkommen für die Menschen auf dem Lande zu sichern.“

Greening keine Frage von Betriebsgrößen

„Wir stellen das von der EU ins Feld geführte greening der Direktzahlungen bis auf ein paar technische Details nicht in Frage“, so der Minister weiter: „Ich werbe überall dafür, dass flächendeckender Umweltschutz nur mit den Bauern nachhaltig umgesetzt werden kann. Wenn die umweltgerechte Landbewirtschaftung ein zentrales Thema für die Zukunft der europäischen Agrarpolitik ist, dann darf man wohl fragen, warum für einen Hektar in einem größeren Betrieb weniger Unterstützung gewährt werden soll als in einem kleineren. Der EU-Vorschlag verlässt hier gewissermaßen seine eigene Argumentation, mehr für die Umwelt zu tun. Die Umweltleistung eines Hektars landwirtschaftlicher Nutzfläche hat – bezogen auf die Bodenfruchtbarkeit, den Pflanzenschutz, die Biodiversität und den Wasserhaushalt – nichts mit der Betriebsgröße zu tun.“

Aus diesem Grund spricht sich Brandenburg auch dafür aus, innerhalb Deutschlands die Direktzahlungen der ersten Säule in weiteren Reformschritten anzugleichen.

Agrarhaushalt angemessen ausstatten

Vogelsänger: „Wir sehen Probleme bei der vorgeschlagenen Mittelausstattung. Während alle Politikbereiche außerhalb des Agrarhaushalts nicht nur einen jährlichen Inflationsausgleich, sondern darüber hinaus eine kontinuierliche Erhöhung ihrer Finanzausstattung erfahren, soll die Haushaltslinie für die Gemeinsame Europäische Agrarpolitik jährlich um 2 Prozent abgesenkt werden. Den steigenden Anforderungen an die Gemeinsame Europäische Agrarpolitik kann nur durch den realen Erhalt des Agrarbudgets entsprochen werden.“

Planungssicherheit durch klare Zwei-Säulen-Struktur

Brandenburg begrüßt das eindeutige Bekenntnis zum Erhalt der bewährten Zwei-Säulen-Struktur des Agrarhaushalts (Direktzahlungen und Ländliche Entwicklung). Damit erhalten die Landwirte Planungssicherheit für die siebenjährige Förderperiode, aber auch den Anforderungen an die Entwicklung der ländlichen Räume wird so besser entsprochen.

Mehr Flexibilität in der ländlichen Entwicklung

Brandenburg stimmt mit den vorgeschlagenen Zielen einer künftigen ELER-Förderung überein und sieht den weitgehenden Erhalt des Förderspektrums als gute Verhaltungsgrundlage an. Vogelsänger fordert eine höhere Flexibilität bei Umschichtungen innerhalb des Förderbereichs Ländliche Entwicklung.

Kein Bürokratieabbau in Sicht

Als kritikwürdig sieht Vogelsänger weiter, dass das vorgelegte Reformpapier nicht dazu beitrage, den Verwaltungsaufwand zu verringern: „Im Gegenteil führen viele der vorgeschlagenen Regelungen zu einem Mehraufwand in den Betrieben und bei Behörden. Das Ziel, den Bürokratiedschungel zu lichten, wird auch mit diesem Entwurf klar verfehlt.“

Agrarministerkonferenz in Suhl

Vogelsänger wirbt für eine gemeinsame Position von Bund und Ländern. So wie heute auch Bundesministerin Ilse Aigner haben sich bereits die ostdeutschen Ministerpräsidenten am 6. Oktober in Leipzig gegen betriebsbezogene Obergrenzen positioniert.

Eine Gelegenheit, Bundesagrarministerin Ilse Aigner in dieser Frage bei ihren weiteren Verhandlungen in Brüssel den Rücken zu stärken, bietet die Agrarministerkonferenz in Suhl vom 26. bis 28. Oktober. Auf Vorschlag Thüringens sollen sich auch die deutschen Agrarminister gegen Obergrenzen aussprechen.

GAPEntwurf121011.pdf

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Brandenburg : Kultur und Bildung mitten im Zentrum: Bretschneider bringt Millionen fürs Bürgerbildungszentrum Eberswalde

Posted by web-bb.de - Oktober 12, 2011

Internet: http://www.mil.brandenburg.de

12. Oktober 2011

Kultur und Bildung mitten im Zentrum: Bretschneider bringt Millionen fürs Bürgerbildungszentrum Eberswalde

Eberswalde – Mit der Übergabe eines Fördermittelbescheides in Höhe von 3,6 Mil-lionen Euro hat Brandenburgs Infrastrukturstaatssekretär Rainer Bretschneider heute den Startschuss für das aktuell größte Bauvorhaben in Eberswalde gegeben. Dank der Mittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) kann die 1891/92 errichtete ehemalige Höhere Töchterschule zum modernen Bürgerbildungszentrum (BBZ) umgebaut werden. Das denkmalgeschützte Gebäude an der Puschkinstraße wird künftig eine 1000-Quadratmeter-Bibliothek, das Bildungs- und Beratungszentrum sowie eine Kita unter einem gemeinsamen Dach vereinen.

Staatssekretär Rainer Bretschneider: „Das Eberswalder BBZ wird ein Vorzeigeprojekt für unser Land. Es ist sehr sorgfältig und unter intensiver Beteiligung der Stadtverordneten und Bürger geplant worden und macht einmal mehr deutlich, dass die Stadtentwicklungspolitik in Brandenburg weit über die reine Förderung von Bauvorhaben hinaus geht. Wenn Bildungs- und Kultureinrichtungen für alle Generationen an einem zentralen Ort der Stadt gebündelt werden, dann ist das auch ein wichtiger Schritt hin zu einer starken und vitalen Eberswalder Stadtmitte der Zukunft. Dass sich das alles auch noch mit dem Erhalt eines Stadtbild prägenden Bauwerkes verbinden lässt, ist für uns noch ein gewichtiger Grund mehr, das zentrale Vorhaben der Strategie ‚Die City lebt auf’ über unser Programm der Nachhaltigen Stadtentwicklung zu fördern.“

Für insgesamt fast acht Millionen Euro wird das seit 2007 leer stehende Denkmal vom Keller bis zum Dach komplett umgekrempelt. Die neue Bibliothek soll nicht nur viel Platz für die Ausleihe klassischer und neuer Medien sowie für attraktive Lese- und Internet-arbeitsplätze bieten, sondern auch ein angenehmer Treff für Lesungen und andere Veranstaltungen werden. Verschiedene Träger können in gut zwei Jahren moderne Büros sowie Beratungs- und Schulungsräume im Bildungs- und Beratungszentrum in Beschlag nehmen. Hinzu kommt ein Bürgertreff mit Café und Eltern-Kind-Zentrum, ein multifunktionaler Bürgersaal für Kultur und Konferenzen sowie ein neues Domizil für die Erziehungs- und Familienberatungsstelle. Inklusive der neuen städtischen Kindertagesstätte, die als eingeschossiger, farbenfroher Flachbau der architektonische Blickfang im Innenhof wird und einmal Platz für 100 Eberswalder Knirpse bietet, wird das BBZ komplett barrierefrei erschlossen und nach modernstem Standard energetisch saniert.

Neben den 3,6 Millionen Euro, die das Brandenburger Bauministerium über das Programm der Nachhaltigen Stadtentwicklung aus EFRE-Mitteln bewilligt hat, fließen in das Bürgerbildungszentrum auch noch rund zwei Millionen Euro aus dem Stadtumbau Ost. Die Stadt Eberswalde steuert 2,2 Millionen Euro an Eigenmitteln hinzu. Der aufwendige Umbau der einstigen Höheren Töchterschule Eberswalde, die bis zu ihrem Leerzug vor vier Jahren zunächst das Oberstufenzentrum und danach die Goethe-Realschule und den Jugendclub „Stino“ beherbergt hat, soll 2013 abgeschlossen werden.

BildungszentrumEberswalde121011.pdf

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