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Brandenburg : Großer Krabbler steht auf Methusalem – Insekt des Jahres 2012 wird der Hirschkäfer – Forstleute unterstützen Lebensraum

Posted by web-bb.de - November 3, 2011

Internet: www.mil.brandenburg.de

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Großer Krabbler steht auf Methusalem – Insekt des Jahres 2012 wird der Hirschkäfer – Forstleute unterstützen Lebensraum

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Berlin – Das Kuratorium Insekt des Jahres hat heute im Berliner Naturkundemuseum seine Wahl für das 2012 bekannt gegeben. Der Hirschkäfer, der bis zu neun Zentimeter groß werden kann und damit der größte Käfer Mitteleuropas ist, wird Insekt des Jahres 2012. Er zählt zu den vom Aussterben bedrohten Arten in Deutschland.

Das Kuratorium hat als Paten für den Hirschkäfer Brandenburgs Forstleute gewonnen, wie Hubertus Kraut, Direktor des Landesbetriebs Forst, betont. Weil der Käfer als Bewohner alter Eichen immer weniger Lebensraum findet und auch immer weniger morsche Eichenwurzelstöcke vorhanden sind, an denen die Weibchen ihre Eier ablegen, ist sein Bestand in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen. So unterstützt die Landesforstverwaltung mit ihren „Methusalem-Bäumen“, von denen in Brandenburgs Wäldern inzwischen weit über 100.000 ausgewiesen sind, den Lebensraum bedrohter Insekten.

Für den Hirschkäfer sind das „Methusalem“-Eichen, die bei der forstlichen Bewirtschaftung der Wälder bewusst ausgeklammert und bis zu ihrem natürlichen Zerfall im Wald belassen werden. In ihren verschiedenen Zerfallsphasen sind sie dann Lebensräume für eine breite Palette von Pflanzen, Tieren und Pilzen, die speziell auf solche Habitate angewiesen sind und die Artenvielfalt um ein Vielfaches bereichern – so auch für den Hirschkäfer. Die Art gilt nach Bundesartenschutzverordnung als besonders gefährdet, die Europäische Union führt den Hirschkäfer im Anhang II der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie auf. In Brandenburg hat der Hirschkäfer vor allem in den süd- und mittelbrandenburgischen Gebieten mit unter 500 Millimeter Jahresniederschlag in standörtlich relativ armen Traubeneichen-Kiefern-Birkenwäldern stabile Vorkommen.

In der Waldpädagogik ist der Hirschkäfer Sympathieträger im Waldnaturschutz. Mit der Hirschkäfererlebniswelt im Haus des Waldes Heidesee sowie der jährlichen Hirschkäferfahndung in der Oberförsterei Doberlug gibt es seit vielen Jahren Aktionen für die waldbezogene Umweltbildung, den Waldnaturschutz und die forstliche Öffentlichkeitsarbeit. Bis Dezember 2012, mit Schwerpunkt Mai bis August, wird es in Brandenburg Veranstaltungen und Aktionen im Zeichen des Hirschkäfers geben.

<<Hirschkäfer031111.pdf>>

Hirschkäfer031111.pdf

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Brandenburg : Brandenburger Fleischrindzüchter treffen sich zum Erfahrungsaustausch: Leistungsprüfung, Zuchtwe rtschätzung, Produktionskontrolle

Posted by web-bb.de - November 2, 2011

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Internet: www.mil.brandenburg.de

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Brandenburger Fleischrindzüchter treffen sich zum Erfahrungsaustausch: Leistungsprüfung, Zuchtwertschätzung, Produktionskontrolle

Termin: Donnerstag, 3. November

Zeit: 9.30 Uhr

Ort: Zentrum für Gewerbeförderung Götz, Am Mühlenberg – 14550 Groß Kreutz / OT Götz

Götz – Traditionell findet auch in diesem Jahr der Tag des Fleischrindhalters, ausgereichtet vom Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) und der Rinderproduktion Berlin-Brandenburg (RBB), in Götz statt.

Brandenburg ist mit 96.770 Kühen das Bundesland mit den meisten Milchkühen. Der Bestand ist gegenüber dem Vorjahr um ein Prozent gestiegen. Brandenburger Züchter präsentieren sich erfolgreich auf Bundesschauen. Der Zuchttierverkauf hat für Herdbuchbetriebe auch wirtschaftliche Bedeutung.

Das Land Brandenburg gehört zu den wenigen Bundesländern, die den Züchtern eine Stationsprüfung für Fleischrinder ermöglicht. Mit jährlich 80 Bullen in der Eigenleistungsprüfung und 40 Bullen in der Nachkommenschaftsprüfung ist eine gute Basis für eine exakte Leistungsprüfung gegeben, die von vielen Züchtern genutzt wird. Die exakte Leistungsprüfung wiederum ist die wichtigste Basis für die Zuchtwertschätzung.

<<Fleischrindtag021111.pdf>>

Fleischrindtag021111.pdf

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Brandenburg : Erste Lärmkarten für den Flughafen Berlin-Schönefeld

Posted by web-bb.de - November 2, 2011

http://www.mugv.brandenburg.de/cms/media.php/lbm1.a.2328.de/lkart1_eddb_bericht_final.pdf


Erste Lärmkarten für den Flughafen Berlin-Schönefeld

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Potsdam – Das Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (MUGV) hat erste Ergebnisse zur Umgebungslärmkartierung des künftigen Flughafens Berlin Brandenburg (BER) in Schönefeld vorgelegt. „Mit den jetzt vorliegenden aber auch mit den für das Jahr 2012 noch zu erwartenden Ergebnissen zur Umgebungslärmkartierung leistet das Ministerium einen wichtigen Beitrag für eine transparente und nachvollziehbare Abbildung der Umgebungslärmbelastung im Umfeld des Flughafens. Die Aktivitäten ordnen sich in die Bemühungen ein, den zukünftigen Flughafen so umweltfreundlich wie möglich zu gestalten“, so Umweltministerin Anita Tack (Linke). Die Kartierung wurde eng mit dem Land Berlin abgestimmt.

Das jetzt vorliegende erste Teilergebnis zur Umgebungslärmkartierung beschreibt die Fluglärmbelastung am derzeitigen Flughafen Berlin-Schönefeld und ist Grundlage für nachfolgende Datenerhebungen.

Eine Umgebungslärmkartierung des ausgebauten Zustandes anhand prognostizierter Flugbewegungen kann erst auf der Grundlage der zukünftig zu erwartenden Flugverfahren zu fachlich belastbaren Ergebnissen führen. Klarheit über diese Flugverfahren ist jedoch frühestens mit der noch ausstehenden Entscheidung des Bundesaufsichtsamtes für Flugsicherung zu erlangen. Die Kartierung des ausgebauten Zustandes erfolgt daher in einem zweiten Schritt im Jahr 2012 nach Vorliegen der hierzu notwendigen Daten.

Die Möglichkeit zur Kartierung vorhersehbarer Lärmsituationen wird in Anhang IV der europäischen Umgebungslärmrichtlinie benannt. Grundsätzlich ist jedoch eine Kartierung des Ist-Zustandes, bezogen auf das vorangegangene Kalenderjahr, vorgesehen. Diese Lärmkarten für den Flughafen Berlin-Schönefeld liegen jetzt vor.

Der jetzige Bericht beruht auf einem Beschluss des Landtages Brandenburg vom 9. September 2010 „Lärmkartierung zum Flughafen Schönefeld unverzüglich vorlegen“ sowie den geltenden Rechtsgrundlagen für die Umgebungslärmkartierung gemäß dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) und der Rechtsauffassung der Europäischen Kommission zur Kartierungspflicht von Großflughäfen.

Die Kartierungsergebnisse und die Lärmkarten können über das LandesUmwelt-/VerbraucherInformationsSystem (LUIS-BB) unter dem Stichwort „Immissionsschutz“ abgerufen werden.

http://www.mugv.brandenburg.de/cms/media.php/lbm1.a.2328.de/lkart1_eddb_bericht_final.pdf

111102_Lärmkartierung.doc

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Newsletter von Beelitz

Posted by web-bb.de - November 1, 2011

www.beelitz.de

Veranstaltungen innerhalb der nächsten 30 Tage:

11.11.2011, 18:18 – Beelitz – Rathaussturm
11.11.2011 bis 13.11.2011 – Ev. Kirchengemeinde St. Marien – St. Nikolai – Partnergemeindebesuch
12.11.2011, 16:00 – Ev. Kirchengemeinde St. Marien – St. Nikolai – St. Martinsfest
18.11.2011, 08:00 – Grundschule Fichtenwalde – Bundesweiter Vorlesetag
20.11.2011, 15:00 – Ev. Kirchengemeinde St. Marien – St. Nikolai – Friedhofsandacht
20.11.2011, 11:00 – Ev. Kirchengemeinde St. Marien – St. Nikolai – GD zum Ewigkeitssonntag
29.11.2011, 19:30 – Eltern-Kind-Zentrum Beelitz (EKiZ) – EKiZ – Familienbildungsveranstaltung im November: Thema Pubertät

Eine Übersicht aller Veranstaltungen finden Sie unter: http://www.beelitz.de/veranstaltungen/index.php

Fotoserien der letzten 30 Tage:

25.10.2011, Beelitzer Babygalerie
http://www.beelitz.de/beelitz/schnappschuesse/beelitzer_babygalerie_35520.html
24.10.2011, Medaille für treue Dienste in Gold der Feuerwehr
http://www.beelitz.de/beelitz/schnappschuesse/medaille_fuer_treue_dienste_in_gold_der_feuerwehr_45253.html

Meldungen der letzten 30 Tage:

24.10.2011 – Medaille für treue Dienste in Gold
http://www.beelitz.de/news/index.php?news=149098&typ=1
17.10.2011 – Wer will fleißige Handwerker sehn, der muss in die Kita gehen….
http://www.beelitz.de/news/index.php?news=148752&typ=1

Eine Übersicht aller Meldungen finden Sie unter: http://www.beelitz.de/news/index.php?rubrik=1

Mehr Informationen finden Sie auf Mittelmark ABC
http://www.mittelmark-abc.de/

www.beelitz.de

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Brandenburg / Beelitz : Votum für die Dandys

Posted by web-bb.de - Oktober 31, 2011

siehe auch : http://www.dandys.brandenburghalle.com/
siehe auch : http://www.beelitzer-spargelfest.de/spargelfest2011/Galerie4/index.htm

Hallo Freunde der modernen Tanzmusik…,

die Dandys benötigen Eure Unterstützung.
Seit kurzem arbeiten wir mit einem renomierten Hamburger Musikverlag ( Respect Music ) zusammen, der
die Titel der Dandys nicht nur promotet sondern auch veröffentlicht.
Ziel ist es, Mitte 2012 ein komplettes Album auf den Markt zu bringen.
Seit dem 20. Oktober ist der 1.Song: "Die Nacht von Santa Barbara" in vielen Onlineportalen wie "Saturn", "Media-Markt",
"Amazon" und "I-Tunes" zu erwerben.
Mittlerweile taucht der Song auf immer mehr Portalen, sogar weltweit auf. Man mag es kaum glauben…
Um die deutschen Charts auf den vorderen Plätzen zu erreichen benötigen wir Eure Hilfe.

Hier ist der Link:

http://charts.rautemusik.fm/schlager/

Bitte klickt ihn an und gebt bei den Dandys – "Die Nacht von Santa Barbara" eine positive Bewertung ( + 5 – versteht sich… ) ab.
Von jedem Rechner kann man nur einmal voten. Vielleicht habt ihr ja auch noch Freunde oder Bekannte, die ihr auch darüber informieren könnt.
Wir freuen uns jedenfalls total riesig, daß wir soweit gekommen sind und bedanken uns jetzt schon ganz herzlich für Eure Unterstützung.

Danke, Danke, Danke..
und herzliche Grüße im Namen aller Dandys

Hartmut Hübener

siehe auch : http://www.dandys.brandenburghalle.com/
siehe auch : http://www.beelitzer-spargelfest.de/spargelfest2011/Galerie4/index.htm

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Brandenburg : PM MUGV: Trinkwasserverordnung tritt nach Änderung am 1. November 2011 in Kraft

Posted by web-bb.de - Oktober 31, 2011

mugv.brandenburg.de


31.Oktober 2011

Trinkwasserverordnung tritt nach Änderung am 1. November 2011 in Kraft

Potsdam – Morgen tritt die Erste Verordnung zur Änderung der Trinkwasserverordnung (TrinkwV ) in Kraft. Mit der Trinkwasserverordnung wird bundesweit die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch geregelt. Die Änderungen der seit 2001 geltenden Trinkwasserverordnung berücksichtigen neue wissenschaftlicher Erkenntnisse in den Bereichen Trinkwasserhygiene und Verbraucherschutz. So werden zum Beispiel ein Grenzwert für Uran im Trinkwasser und ein technischer Maßnahmenwert für die Legionellenkonzentration in Trinkwasser-Installationen festgelegt.

„Brandenburg hat sich erfolgreich für die Einführung eines Grenzwertes für das natürlich vorkommende Schwermetall Uran im Trinkwasser eingesetzt“, sagte Brandenburgs Verbraucherschutzministerin Anita Tack (Linke). Mit 10 Mikrogramm Uran pro Liter ist er aktuell der weltweit niedrigste Grenzwert. Damit bietet er allen Bevölkerungsgruppen – Säuglinge eingeschlossen – lebenslang gesundheitliche Sicherheit. Die Strahlungsaktivität von Uran spielt in diesem niedrigen Konzentrationsbereich keine Rolle.

Neu geregelt wird durch die Bundesverordnung auch, dass künftig Unternehmer und sonstige Inhaber von größeren Wassererwärmungsanlagen das Trinkwasser einmal jährlich auf Legionellen untersuchen lassen müssen. „Legionellen können schwere Lungenentzündungen hervorrufen und tödlich verlaufen. Sie gelangen durch das Einatmen kleiner Wassertröpfchen in den Körper und können sich besonders im warmen Wasser gefährlich vermehren“, so Tack. Das technische Regelwerk sieht schon seit vielen Jahren Untersuchungen zur Überprüfung der Einhaltung des Maßnahmewertes von 100 Koloniebildenden Einheiten pro 100 Milliliter bei Großanlagen der Trinkwassererwärmung vor. Mehrkosten oder Probleme können nur bei den Unternehmen entstehen, die entgegen dem geltenden technischen Regelwerk derartige Untersuchungen bisher unterlassen haben.

Die Untersuchungspflicht und -häufigkeit auf Legionellen für Betreiber von Großanlagen von Warmwasser-Installationen mit einem Inhalt von mehr als 400 Litern und/oder 3 Litern Rohrleitungsvolumen wurde nunmehr klar geregelt. Damit können die gesundheitlichen Gefahren, die mit Legionelleninfektionen verbunden sind, minimiert werden. Die Untersuchungspflicht besteht für Anlagen, die Duschen oder andere Einrichtungen enthalten, in denen es zu einer Vernebelung des Trinkwassers kommt. Generell nicht betroffen sind Eigenheime sowie alle Ein- und Zweifamilienhäuser.

Um einen höheren Verbraucherschutz zu gewährleisten, müssen ab 2013 die Inhaber von Wasserversorgungsanlagen Verbraucherinnen und Verbraucher über das Vorhandensein von Bleileitungen in ihrer Anlage informieren. Dies können Hausanschlussleitungen des Wasserversorgungsunternehmens sein, aber auch Trinkwasser-Installationen in einem Mietshaus. Tack apellierte an die Eigentümer, alle Anstrengungen dafür zu unternehmen, dass Brandenburg „bleifrei“ wird. „Blei-Rohre haben in der Trinkwasser-Installation nichts zu suchen“, fordert sie.

Ansprechpartner zu allen Fragen der Trinkwasserhygiene in Brandenburg sind die Gesundheitsämter der Landkreise und kreisfreien Städte, die für eine umfassende Beratung zur Verfügung stehen.

Informationen auch: http://www.mugv.brandenburg.de

111031_Trinkwasserverordnung.doc

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Brandenburg : Wasserschloss, Park, Gutshof: Land Brandenburg macht Weg für umfassende Sanierungen am Kmehlener Schlossensemble frei

Posted by web-bb.de - Oktober 27, 2011

Internet: www.mil.brandenburg.de

Presseeinladung

26. Oktober 2011

Wasserschloss, Park, Gutshof: Land Brandenburg macht Weg für umfassende Sanierungen am Kmehlener Schlossensemble frei

Termin: Freitag, 28. Oktober

Zeit: 15.30 Uhr

Ort: Schloss Großkmehlen, Dr. Karl-Eduard-Zachariae-von-Lingenthal-Straße 1, 01990 Großkmehlen

Großkmehlen – Auf diesen Startschuss wurde im Landessüden lange hingearbeitet: Für das umfangreiche Sanierungsvorhaben am denkmalgeschützten Großkmeh-lener Wasserschloss samt Parkanlagen und benachbartem Gutshof übergibt Bran-denburgs Infrastrukturstaatssekretär Rainer Bretschneider am Freitagnachmittag zwei Förderbescheide in der OSL-Gemeinde. Aus der Richtlinie zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung (ILE) erhält die Brandenburgische Schlösser GmbH als Eigentümerin des historischen Ensembles insgesamt rund 3,6 Millionen Euro für die auf zwei Jahre angelegten Bauarbeiten.

Staatssekretär Bretschneider: „Mit der Unterstützung aus Mitteln der EU und des Landes können wir einen herausragenden kulturhistorischen Anziehungspunkt im Süden unseres Landes erhalten und fit für die Zukunft machen. Das soll sich nicht nur spürbar auf die ländliche Tourismuswirtschaft auswirken, sondern auch die Lebensqualität und die Vitalität in der Gemeinde erhöhen. Ich bin mir sicher: Wenn die Akteure der Gemeinde ihren neuen Ortsmittelpunkt in Zukunft noch intensiver nutzen und die Ausstrahlung dieses wunderschönen Kmehlener Schlossensembles klug einsetzen, dann wird die Förderung des ländlichen Denkmalschutzes in Brandenburg schon bald um eine Erfolgsgeschichte reicher sein.“

Fördervorhaben I – Ausbau des Gutshofes und Wiederherstellung des Parks unter denk-malschutzpflegerischen Aspekten: Die vier Gebäude des einstigen Gutshofes (Ställe, Scheune, Verbindungsbau) werden umfassend saniert. Anfangen bei Fassade, Dach und Hofbefestigung, werden im Innern auch die Elektrik, die Heizungs- und die Sanitäranlagen erneuert. Nach der Fertigstellung entsteht in der einstigen Gutsscheune ein Blockheizkraftwerk, das nicht nur die Gebäude des Schlossareals, sondern auch die nahe gelegene Grundschule und einen Wohnblock mit Wärme versorgen wird. Außerdem beziehen die Ortswehren der drei Gemeindeteile Großkmehlen, Kleinkmehlen und Frau-walde in dem Komplex künftig ein gemeinsames Domizil.

Zusammen mit der Wiederherstellung des historischen Schlossparkes, in dem nach Plä-nen von 1695 unter anderem alte Sichtachsen geöffnet und die vorhandene Gewässer-ökologie wieder mehr in den Blick des Spaziergängers gerückt werden, schlägt dieses Bauvorhaben insgesamt mit rund 3,4 Millionen Euro zu Buche. 1,6 Millionen Euro steuert das Land zum Erhalt des Kulturerbes aus dem ELER-Fonds (ILE-Richtlinie) bei. Weitere 550.000 Euro werden aus dem Topf des einstigen DDR-Parteivermögens bereitgestellt.

Fördervorhaben II – Erhalt des Schlosses Großkmehlen inklusive Schlossgraben, Westbrücke und Ringmauer: In den zurückliegenden Jahren hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz über die gemeinsam mit der Landesregierung gegründete Brandenburgische Schlösser GmbH bereits drei Millionen Euro in den Erhalt und die Gesamtinstandsetzung des Schlosses investiert. Der aktuelle Förderbescheid in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro (1,06 Mio. Euro ILE, 356.000 Euro SED-Vermögen) lässt nun den Innenausbau von Räumen im Keller, der Parterre und im ersten Obergeschoss weiter vorankommen. Damit werden beste Voraussetzungen für eine künftige Nutzung durch die Bürgerinnen und Bürger der Region geschaffen. So soll das Schloss künftig unter anderem als Gemeindezentrum für die ortsansässigen Vereine, als Veranstaltungshaus und romantischer Ort für standesamtliche Trauungen zur Verfügung stehen.

Darüber hinaus können auch die Bauarbeiten im Außenbereich des Renaissanceschlosses fortgesetzt werden. Über den zu sanierenden Schlossgraben mit Ein- und Auslaufbauwerk wird beispielsweise auf der Westseite eine neue Brücke geschlagen. Auch die Erneuerung der Ringmauer steht im Projektplan.

Das dreigeschossige Wasserschloss zu Großkmehlen unweit der brandenburgisch-sächsischen Landesgrenze bei Ortrand ist Mitte des 16. Jahrhunderts unter Einbeziehung eines Vorgängerbaus errichtet worden. Der imposante Bau mit seinen drei runden Ecktürmen, den Renaissancegiebeln und den hohen Satteldächern erinnert an das bekannte Schloss Moritzburg bei Dresden, das den Erbauern als Vorbild gedient hat. Das Schlossensemble samt Gutshof, der St.-Georgs-Kirche mit Silbermann-Orgel und dem ausgedehnten Park mit seiner „Allee der 1000 Eichen“ gilt kulturell und touristisch als einer der wichtigsten Anziehungspunkte der Region. Im Jahr 2000 ging der Komplex vom Landkreis Oberspreewald-Lausitz in das Eigentum der Brandenburgischen Schlösser GmbH über, die sich seither um den Erhalt und die Sanierung des Kulturdenkmals bemüht.

<<ZWBWasserschlossGrosskmehlen261011.pdf>>

ZWBWasserschlossGrosskmehlen261011.pdf

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Brandenburg : Vogelsänger bei der feierlichen Wiedereröffnung der Renovierten Schlosskirche in Prötzel

Posted by web-bb.de - Oktober 27, 2011

Internet: www.mil.brandenburg.de

27. Oktober 2011

Vogelsänger bei der feierlichen Wiedereröffnung der Renovierten Schlosskirche in Prötzel

Termin: Sonntag, 30. Oktober

Zeit: 11.00 Uhr Festgottesdienst

Ort: 15345 Prötzel, Schlosskirche, Landkreis Märkisch-Oderland

Kontakt: Förderverein Prötzeler Schlosskirche e.V., Dipl.-Ing. Rolf Kaupat; Schulweg 7b; 15345 Prötzel; Telefon: 033436/ 353 68

Prötzel – Auf Einladung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Kirchenkreis Fürstenwalde-Strausberg, nimmt Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger am kommenden Sonntag (30. Oktober) am Festgottesdienst anlässlich der feierlichen Wiedereröffnung der renovierten Schlosskirche in Prötzel teil. Den Festgottesdienst mit anschließenden Grußworten hält der Görlitzer Generalsuperintendent Martin Hirche. Für den Erhalt des Baudenkmals hat das Landwirtschaftsministerium rund 417.325 Euro aus der Richtlinie zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung (ILE) und LEADER zur Verfügung gestellt. Die Gesamtkosten für die Renovierung machten 674.156 Euro aus. Der sich aus der Differenz ergebende Eigenanteil wurde vom Evangelischen Kirchenkreis Fürstenwalde-Strausberg aufgebracht.

Vogelsänger: „Mit dem Geld konnte ein Beitrag zum Erhalt des Dachs und der Fassade des Kirchenschiffs geleistet werden. Im Kirchenschiff entstand ein separater Gemeinderaum, der nun auch für vielfältige Veranstaltungszwecke und als Ort der Begegnung für die Bürgerinnen und Bürger genutzt werden kann.“

Der Landkreis Märkisch-Oderland ist Träger der deutsch-polnischen Berufsausbildung „Integrative Erstausbildung sozial benachteiligter deutscher und polnischer Jugendlicher“ – ein Projekt, das über Interreg IIIA gefördert wird. Dieses Qualifizierungsprojekt ermöglicht den Erwerb von Fach-, Sprach- und Sozialkompetenzen im deutsch-polnischen Wirtschaftsraum. Im Rahmen dieses grenzüberschreitenden Projekts werden in den Begegnungsräumen der Schlosskirche Prötzel Veranstaltungen stattfinden.

Im unmittelbar angrenzenden Küsterhaus reichte das Geld für Dach und Fenster, die Fassadenerneuerung, den Einbau von Sanitärräumen und eine Teeküche.

Im Zuge der Baumaßnahmen wurde dank einer Spende durch den Familienverband der Freiherrn von Eckardtstein e.V. die zerstörte Gruft mit noch erhaltenen Mumien instand gesetzt.

Das Projekt steht in Übereinstimmung mit den Leitlinien für eine regionale Erholungsentwicklung im Naturpark Märkische Schweiz (Rad- und Skaterstrecke „Tour Brandenburg“).

Die Dorfkirche Prötzel ist ein Denkmal von besonderer orts-, architektur-, baugeschichtlicher sowie städtebaulicher Bedeutung. Erstmals wird das Dorf „Pressel“ 1375 im Landbuch Kaiser Karls IV. erwähnt. Bereits damals besaß der Ort eine eigene Kirche.

Der Feldsteinbau wurde im Dreißigjährigen Krieg 1638 stark beschädigt. Zudem brannte 1660 das gesamte Dorf mit seiner Kirche infolge einer außer Kontrolle geratenen Brandrodung ab. Als Prötzel 1688 durch Adam Georg von Schlieben erworben wurde, wird es in den Verkaufsunterlagen wie folgt beschrieben: „die Aecker sehr verwachsen, keine Untertanen dabei zu finden, auch die Wohnung, Ställe und Scheunen meistenteils eingegangen und sehr baufällig.“

In den Jahren von 1697 bis 1698 wurde die Kirche aus Feld- und Backsteinen mit einem flach gedeckten Saalbau neu errichtet. Bereits 1700 kam Prötzel in den Besitz der Familie von Kamecke. Paul Anton Kamecke war Kammerjunker und Oberhofmeister von Preußenkönig Friedrich I. Mit dem Bau des Schlosses ließ Paul Anton von Kamecke nach Entwürfen von Andreas Schlüter 1712 eine Familiengruft mit Eingang an der Westseite des Kirchenschiffs errichten.

Kirchturm steht falsch

Um 1770 schließlich erhielt die Kirche ihren barocken Turm mit geschweifter Haube, der an der Ostseite (!) des Gebäudes errichtet wurde. Die Schlossherren hatten auch das Patronat über die Kirche – vielleicht hängt es auch damit zusammen, vielleicht gaben landschaftsgestalterische Gesichtspunkte den Ausschlag, heißt es in Beschreibungen.

1801 erwarb Ernst Jacob Freiherr von Eckardstein das Gut Prötzel. Die 1712 angelegte Kamecke-Gruft musste für die neuen Besitzer freigeräumt werden. Bis heute sind die Särge der ersten Schlossherren verschwunden.

Für die Kirche von Prötzel gründete sich im Mai 2004 ein Förderverein, denn die letzte Komplettrenovierung fand 1929 statt.

<<Prötzel261011.pdf>>

Prötzel261011.pdf

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Brandenburg : Radweg Köpernitz-Görzke eingeweiht: auf alter Bahntrasse historische Stadtkerne mit dem Rad erle ben

Posted by web-bb.de - Oktober 26, 2011

Internet: www.mil.brandenburg.de


26. Oktober 2011

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Radweg Köpernitz-Görzke eingeweiht: auf alter Bahntrasse historische Stadtkerne mit dem Rad erleben

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Potsdam – Ab sofort kann radelnd der Verlauf einer alten Bahntrasse wieder erlebt werden. Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger eröffnete den Radweg auf einem alten Bahndamm entlang der B 107 zwischen Köpernitz und Görzke südlich von Ziesar. Die Strecke gehört zur Radwegroute „Historische Stadtkerne im Land Brandenburg“.

Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger: „Bereits 2010 haben wir den Radweg von Ziesar nach Köpernitz eingeweiht. Jetzt folgt das nächste Stück bis Görzke. Das besondere hier ist der Verlauf auf der alten Bahntrasse und die Möglichkeit, per Rad mehrere unserer Städte mit historischen Stadtkernen zu erkunden.“

Die Route 4 der touristischen Radweg-Hauptroute „Historische Stadtkerne im Land Brandenburg“ führt durch die historischen Stadtkerne von Potsdam, Werder (Havel), Brandenburg a. d. Havel, Ziesar, Belzig, Treuenbrietzen, Jüterbog und Beelitz.

Der neue Radweg ist rund neun Kilometer lang. Die Gesamtkosten betragen 1,35 Millionen Euro. Er schließt an den bereits 2010 fertig gestellten Radweg von Ziesar nach Köpernitz an. Südlich der Autobahn A 2 verläuft die Strecke auf der Anfang der 1990er Jahre stillgelegten Bahnstrecke Wusterwitz-Görzke.

Der Bau dauerte von Februar bis Oktober 2011. Der Radweg ist 2,5 Meter breit, in der Ortslage Rottstock entstand eine 3,5 Meter breite Fahrradstraße.

<<Einweihung RadwegB107 Köpernitz-Görzke.pdf>>

Einweihung RadwegB107 Köpernitz-Görzke.pdf

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Info-Abend im Lendelhaus “Legitimation von Herrschaft”

Posted by web-bb.de - Oktober 26, 2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

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am 4.11.2011 findet zum 1. Mal ein Informationsabend im Weinkeller des Lendelhauses statt.

Wir würden uns freuen Sie als Zuhörer sowie als interessante Disskusionspartner an diesem Abend zu begrüßen. Im Anschluss an den Vortrag würde Herr Heinke sich freuen, dieses Thema mit Ihnen auszuwerten.

Dazu laden wir Sie herzlich ein. Eine Reservierung ist erforderlich!

Herzliche Grüße aus dem Lendelhaus

Christine Steinbach

Restaurant Lendelhaus GmbH

GF Christine Steinbach

Am Markt 21

14542 Werder/ Havel

Tel. 03327/520538

Email. restaurant

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