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Brandenburg : Vogelsänger sieht Zukunft der Wohnungsbauförderung in Brandenburg gefährdet

Posted by web-bb.de - November 14, 2011

Internet: www.mil.brandenburg.de

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Presseinformation

14. November 2011

Vogelsänger sieht Zukunft der Wohnungsbauförderung in Brandenburg gefährdet

Potsdam – Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger sieht die Zukunft der Wohnungsbauförderung in Brandenburg gefährdet. Der Bund müsse schnell Klarheit schaffen und die Förderung fortsetzen, die Ende 2013 ausläuft.

Jörg Vogelsänger: „Bis heute ist unklar, wie viele Mittel der Bund ab 2014 hierfür zur Verfügung stellt. Die Länder und auch Brandenburg brauchen aber jetzt Klarheit, wie es weitergeht. Sonst entsteht eine Förderlücke, denn Mitte 2012 gehen uns die Mittel aus. Für eine Fortsetzung unserer erfolgreichen Wohnungspolitik und um den Stadtumbau zu flankieren brauchen wir dringend kontinuierlich weitere Mittel vom Bund.“

Die schlimmsten Kürzungspläne bei der Städtebauförderung konnten zwar abgewendet werden (der Bund hat am Freitag entschieden, immerhin 455 Millionen Euro bundesweit hierfür bereit zu stellen entsprechend dem Vorjahresniveau) aber, so betont Vogelsänger: „Das ist alles nichts wert, wenn der Bund die Wohnraumförderung ausbluten lässt, denn sie unterstützt den Stadtumbau und schafft generationengerechten Wohnraum. Allein in den Stadtumbaustädten haben wir einen Förderbedarf von 10.000 Wohnungen bis 2020.“

Den Finanzbedarf bezifferte der Minister auf mindestens 30 Millionen Euro pro Jahr ab 2013 „Die Entscheidung darüber muss noch 2012 fallen“, betonte Vogelsänger. Ein späterer Entscheidungszeitpunkt würde zu einer Förderlücke und damit zum Verlust der Planungssicherheit für die Wohnungsunternehmen führen. Die qualitative und energetische Anpassung des Wohnungsbestandes und der künftige Stadtumbau sind jedoch auf Kontinuität angewiesen.

Für die gesamte Wohnraumförderung bis 2013 steht in Brandenburg nur noch ein Restkontingent an Mitteln in Höhe von ca. 40 Millionen Euro zur Verfügung, das bereits jetzt komplett mit Fördervorhaben belegt ist und voraussichtlich Mitte 2012 vollständig ausgeschöpft sein wird. Verschärfend kommt hinzu, dass der Bund die Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), zum Beispiel das Programm „Altersgerecht umbauen“ auslaufen lässt.

Vogelsänger zog eine positive Bilanz der bisherigen Förderung: „Unsere Wohnungspolitik ist ein aktiver Beitrag zur Daseinsvorsorge, zur Gestaltung des demografischen Wandels und zur energetischen Sanierung der Wohnungsbestände. Allein von 2007 bis 2010 haben wir den Bau von Wohnungen, die Modernisierung und Instandsetzung sowie die barrierefreie Erreichbarkeit von 10.000 Wohnungen mit 130 Millionen Euro unterstützt.“

<<Zukunft Wohnen.pdf>>

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Brandenburg : Märkische Fischgalerie eröffnet

Posted by web-bb.de - November 10, 2011

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http://www.wochenmarktfoto.com/BrandenburgerMeisterkoeche/WolfgangSchalowZander/SchalowZander.htm

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Märkische Fischgalerie eröffnet

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Storkow – Dank einer Unterstützung in Höhe von rund 14.000 Euro aus der Fischereiabgabe kann heute die „Märkische Fischgalerie“ auf dem Fischereierlebnishof der Fischerei Köllnitz eG in Storkow-Groß Schauen eröffnet werden.

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Wer in Brandenburg Fischen oder Angeln will, muss nach dem Landesfischereigesetz bei der Fischereibehörde eine Fischereiabgabe entrichten, die zur Förderung des Fischereiwesens verwendet wird. Insbesondere sollen damit Maßnahmen zur Erhaltung und Verbesserung der Lebensgrundlagen der Fische, Untersuchungen der Lebens- und Umweltbedingungen der Fische, Möglichkeiten zur Verhütung und Verhinderung von Fischkrankheiten, Muster- und Lehrbetriebe der Fischerei sowie sonstige Maßnahmen und Einrichtungen zur Information und zur Aus- und Fortbildung unterstützt werden. Jährlich kommen so rund 800.000 Euro zusammen. Über die Vergabe entscheidet der Fischereibeirat des Landes.

Noch mehr Fischerlebnisse

Mit Unterstützung des Landes und der Heinz Sielmann Stiftung ist auf dem Gelände der Fischerei Köllnitz ein Erlebnishof rund um Fisch und Seen entstanden. So gibt es bereits ein Fischereimuseum, einen Schauteich mit Fischlehrpfad, den Natur- und Fischlehrpfad zum Aussichtsturm, die Fischadler-Webcam und die Sielmann-Ausstellung. Nun wird das Angebot um das Motto „Kunst trifft Kulturlandschaftspfleger“ mit einer Märkischen Fischgalerie erweitert. Hierzu ist das nicht mehr genutzte Hälterhaus an den Schauteichen umfunktioniert worden. Die Eröffnung wird dem Brandenburger Fisch des Jahres 2011, dem Zander, gewidmet. Als Auftakt stellt Frank Zander seine derzeit auf Sylt in der Walentowski Galerie ausgestellten „Fische“ zur Verfügung. Geplant sind auch Workshops mit Frank Zander, mit weiteren Künstlern und Kunstzirkeln. Unterstützung kommt vom Storkower Burg-Kulturverein und der Allianz Kulturstiftung.

<<Fischgalerie110111.pdf>>

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Beelitz : Standesbeamtin Angela Harnack beantwortet Fragen rund um das Thema Eheschließung

Posted by web-bb.de - November 8, 2011

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http://www.beelitz-standesamt.web-bb.de/
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© Text : http://www.beelitz-online.de/ris/instanz_14/listen/csb_pdf_26_5_b.htm Seite 10

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BEELITZ – Strahlend steht die Sonne am Himmel und ver-drängt Schatten und Missmut. Auf den Straßen begegnen sich Menschen, lächelnd. Mit dem Frühling hält die Liebe Einzug in unsere Herzen. Beelitz’ Standesbeamtin Angela Harnack beantwortet Fragen rund um das Thema Eheschließung und zu weiteren Aufgaben des Amtes.
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Frau Harnack, was genau macht die Arbeit eines Standesbe-amten aus?
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Ein Standesbeamter muss viel administrative Arbeit leisten, vor allem Daten erfassen und pflegen. Und natürlich, was im Mittelpunkt steht, sich um Menschen kümmern. Das Beelitzer Standesamt ist beispielsweise für 16.000 Menschen verant-wortlich. Was nicht wenig ist.
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Die meisten Menschen denken zuerst an Eheschließung, wenn sie vom Standesamt sprechen. Aber es steckt noch so viel mehr dahinter.
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Das ist wahr. Natürlich ist die Durchführung einer Eheschließung eine unserer wichtigsten Aufga-ben, aber nicht die einzige. Wir sind dazu verpflichtet, über alle Geburten und Todesfälle, die sich in unserem Zuständigkeitsbereich befinden, Buch zu führen. Die Personenstandsbücher reichen bis in das Jahr 1874 zurück.
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Erleben Sie noch Überraschungen in der Zusammenarbeit mit Menschen?
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Einige sogar. Wenn ein Paar nach zwei Wochen Urlaub nach Hause kommt, durch meine Tür schreitet und freude-strahlend verkündet: „Hallo, da sind wir, wir haben in China geheiratet!―, dann ist das schon eine Überraschung, mit der ich nicht rechne. Ebenso ist jede Geburt, die in Beelitz stattfindet, wie ein kleines Wunder.
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Gab es auch schon Fälle von Scheinehen?
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Dieses Problem hatten wir häufig, kurz nach der Wende. Aber ein Standesbeamter hat Mittel, die Mitwirkung bei einer Ehe zu verweigern.
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Was ist das Schönste, was Sie in Ihrer Tätigkeit als Standesbe-amtin erlebt haben?
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Ich war bereits an über 1.000 Eheschließungen beteiligt. Jede Hochzeit, die ich miterlebe, ist etwas Besonderes. Da war einmal ein Pärchen, dass sich nur drei Monate kannte und dann geheiratet hat. Blitzhochzeiten haben ihren eigenen Zau-ber. Schön war auch die Eheschließung eines ehemaligen Schulkameraden, der nach 26 Jahren Partnerschaft geheiratet hat. Oder, wenn sich ein Paar das Ja-Wort gibt und die eige-nen Enkelkinder bereits dabei sind. Vor jeder Trauung habe ich Lampenfieber und bin aufgeregt wie beim ersten Mal.
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Welche Erfahrungen waren besonders prägend und tragisch?
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Das Schlimmste für mich sind Nottrauungen. Diese werden vorgenommen, wenn das voraussichtliche Ableben des geliebten Partners ärztlich bescheinigt ist. Man weiß einfach nicht, was man einer solchen Ehe mit auf den Weg geben soll. Da man weiß, dass sie keine Zukunft hat. Genauso schlimm ist es, wenn der Tod einen jungen Menschen von uns nimmt. All das und noch viel mehr.
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Frau Harnack, eine letzte Frage: Sie sind seit fast 24 Jahren Standesbeamtin. Was genau lieben Sie an Ihrer Arbeit?
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Man hat mit guten, außergewöhnlichen und liebenswerten Menschen zu tun. Jede Lebensgeschichte ist anders und spannend. Ich liebe den Kontakt zu meinen Mitbür-gern. Wenn mich die Leute auf der Straße ansprechen, denke ich immer: „Wow, die kennen dich alle!―, und bin total verblüfft.
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Das Interview führte Sabine Küpper
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© Text : http://www.beelitz-online.de/ris/instanz_14/listen/csb_pdf_26_5_b.htm Seite 10
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Brandenburg : “Innenstadt! – Barrierefrei?” – Infrastrukturministerium würdigt Preisträger des Innenstadtwettb ewerbs

Posted by web-bb.de - November 7, 2011

Internet: www.mil.brandenburg.de

Presseinformation
7. November 2011

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„Innenstadt! – Barrierefrei?“ – Infrastrukturministerium würdigt Preisträger des Innenstadtwettbewerbs

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Potsdam – Das Brandenburger Infrastrukturministerium hat heute die Preisträger des 4. Innenstadtwettbewerbs ausgezeichnet. An Akteure aus Bernau bei Berlin, Dahme/Mark, Eberswalde und Rathenow werden Preisgelder von jeweils 5.000 Euro vergeben. Das Ministerium hat zum vierten Mal den Innenstadtwettbewerb, dieses Mal zum Thema „Innenstadt! – Barrierefrei?“ ausgelobt. Gesucht wurden Projekte, die ein barrierefreies Bewegen und Einkaufen in Innenstädten für mobilitätseingeschränkte Menschen, Ältere und Familien mit Kindern ermöglichen.

Baustaatssekretär Rainer Bretschneider: „Die Brandenburger Innenstädte haben sich dank der Förderung und des großen Engagements der Akteure in den Kommunen wieder zu attraktiven Orten für Wohnen und Arbeiten, Kultur und Freizeit sowie Bildung, Handel und Gewerbe entwickelt. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung gewinnt der barrierefreie Zugang zu Handels- Gewerbe- und Kultureinrichtungen an Bedeutung. Dazu gehören gut passierbare Straßen und Wege, barrierefreie ÖPNV- Halte, aber auch Geschäfte mit entsprechenden Angeboten. Der Wettbewerb dokumentiert eindrucksvoll eine Vielzahl an Ideen und Projekten. Wir wollen das würdigen, bekannt machen und zum Nachmachen anregen.“

Insgesamt wurden 22 Beiträge aus 18 Brandenburger Städten eingereicht. Wettbewerbsteilnehmer waren dabei nicht nur Kommunen, Sanierungsträger oder öffentlich beauftragte Büros, sondern auch Wohnungsbau- und Stadtmarketinggesellschaften, Kirchengemeinden sowie Betroffenenvertretungen selber. Hervorzuheben ist, dass sich viele kleine Kommunen zwischen 5.000 und 20.000 Einwohner beteiligt haben. In den 22 Beiträgen finden sich rund 200 Einzelprojekte wieder. Die Beiträge wurden den Kategorien „Bewusstseinsbildung/Beteiligung“, „Straßenbau“, „Bauliche Maßnahmen – Gebäude“, „Einzelprojekte im öffentlichen Raum“, „Projektbündel“ und „konzeptionelle Ansatze“ zugeordnet.

Eine interdisziplinär besetzte Jury wertete die Wettbewerbsbeiträge aus und empfahl die Preisträger. Am meisten überzeugen konnten die Städte Bernau bei Berlin, Dahme/Mark, Eberswalde und Rathenow.

Die BeSt Bernau Stadtmarketinggesellschaft hat mit ihrem Wettbewerbsbeitrag „Bernau bei Berlin – Gemeinsam für ALLE“ ein Zertifizierungsverfahren für innerstädtische Unternehmen umgesetzt. Das Signet „Bernau bei Berlin barrierefrei“ wird an Unternehmen und städtische Gesellschaften vergeben, die barrierefreie Angebote schaffen. Außerdem wurde ein Brett- und Kartenspiel für Kinder und Jugendliche entwickelt, dass den SpielerInnen mit Hilfe von Hilfsmitteln die verschiedenen Arten von Behinderungen erleben und damit einen Stadtrundgang bewältigen lassen. Damit will die Stadt die junge Generation für das Thema Menschen mit Handicap sensibilisieren.

Die Stadt Dahme/Mark hat mit ihrem Konzept „Altstadterlebnis Dahme/Mark – barrierefrei für Alle“ vielfältige Ideen und Projekte für die barrierefreie touristische Erschließung der Innenstadt angestoßen. Das Konzept verfolgt das Ziel möglichst alle Einrichtungen im historischen Zentrum entlang der Stadtmauer barrierefrei zu gestalten. Inzwischen wurden 44 Einzelvorhaben realisiert. Der barrierefreie Innenstadtrundkurs wurde mit dem barrierefreien Fläming-Skate verbunden.

Eberswalde hat ein komplexes, themenübergreifendes Projektbündel mit dem Titel „Eberswalde – auf dem Weg zur barrierefreien Innenstadt“ in einem breiten Beteiligungsverfahren erarbeitet. Es etablierte sich ein Runder Tisch Innenstadt, der die Projekte der Stadtentwicklung diskutiert und die Interessen verschiedenster Gruppen vertritt und bündelt.

Rathenow hat unter dem Motto „Meine – deine – unsere Straße!“ ein Beteiligungsverfahren für die Umgestaltung der Hauptgeschäftsstraße entwickelt und angewandt. Ziel des Verfahrens war eine umfassende und gleichberechtigte Teilhabe aller am Planungsprozess zu ermöglichen. Durch das Angebot zur aktiven Mitwirkung sollten Betroffene zu Akteuren gemacht werden.

Die Jury vergab außerdem drei Anerkennungen mit einem Preisgeld von insgesamt 2.000 Euro:

In Fürstenwalde wird „Menschen mit Handicap – eine Interessengemeinschaft körper- und sinnesbehinderter Menschen“ für den ehrenamtlichen Einsatz gewürdigt. Besonders hervorgehoben hat die Jury den Wegweiser durch das barrierefreie Fürstenwalde. ,

Der Verein Sozialhelden e.V. erhält für die innovative Online-Anwendung „wheelmap.org“ zur Kennzeichnung barrierefreier Orte eine Anerkennung. Inzwischen sind über 70.000 Orte gekennzeichnet. Es kann sich jeder beteiligen und die Datensätze kostenlos nutzen.

Florian Gratias wird für seine Diplomarbeit „simplicity – Access For All“ – ein Konzept für eine gesamtstädtische Barrierefreiheit am Beispiel Brandenburg an der Havel geehrt. Er entwickelt in seiner Diplomarbeit eine Anleitung, wie einzelne Faktoren aus dem physisch-baulichen und dem partizipativ-kommunikativen Bereich in sinnvolle Zusammenhänge zugunsten einer gesamtstädtischen Barrierefreiheit gesetzt werden können. Die Jury schätzt diese Methode als allgemeingültig und auf andere Städte anwendbar ein.

Alle Beiträge werden auf der Internetseite www.zukunft-innenstadt.brandenburg.de bis Ende des Jahres dokumentiert.

<<Innenstadtwettbewerb Preisverleihung071111.pdf>>

Innenstadtwettbewerb Preisverleihung071111.pdf

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Brandenburg : Tack : Aufbruch zu Nachhaltigkeit, Transparenz und Bürgerbeteiligung

Posted by web-bb.de - November 7, 2011

www.mugv.brandenburg.de

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Tack: Aufbruch zu Nachhaltigkeit, Transparenz und Bürgerbeteiligung



Potsdam – Eine positive Bilanz zog die Ministerin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Anita Tack (Linke) heute aus Anlass ihrer zweijährigen Regierungstätigkeit. „Wir haben uns auf den Weg zu mehr Nachhaltigkeit, Transparenz und Bürgerbeteiligung gemacht. Eine linke Handschrift wird erkennbar“, sagte Tack. Ein großer Erfolg sei die Verabschiedung von Eckpunkten der Landesregierung für eine Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Brandenburg. „Die Erarbeitung der Nachhaltigkeitsstrategie wird uns helfen, Chancen und Risiken in der Entwicklung unseres Landes besser zu erkennen und zu nutzen“, so die Ministerin. Gegenwärtig werde ein breiter öffentlicher Dialog vorbereitet, um das Leitbild der Nachhaltigen Entwicklung in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft besser zu verankern und die Landesstrategie zu erstellen.

Zwei wichtige Gesetzesvorhaben der Legislatur wurden in dem zweiten Regierungsjahr auf den Weg gebracht. Die Landesregierung hat mit dem Entwurf der Novelle des Wassergesetzes die notwendige Rechtsanpassung an das Bundes-Wasserhaushaltsgesetz eingeleitet und dabei auch zugleich neue Impulse für eine nachhaltige Gewässerbewirtschaftung gesetzt. Im Dezember wird der Landtag über das Gesetz entscheiden, mit dem gleichzeitig das Wassernutzungsentgelt für die Entnahme von Oberflächen- und Grundwasser neu geregelt wird. Brandenburg wird damit als eines der ersten Bundesländer ein angepasstes Wasserrecht haben. Nach intensiver Abstimmung innerhalb der Landesregierung wird am 15. November 2011 der Entwurf eines Gesetzes zur Bereinigung des Brandenburgischen Naturschutzrechts im Kabinett beraten. Die Gesetzesänderung ist notwendig, um einerseits der seit 2009 stark geänderten Rechtslage auf Bundesebene Rechnung zu tragen und andererseits naturschutzpolitische Akzente zu setzen. Dazu zählen neue Instrumente zur Erleichterung des Zugangs zu Natur- und Erholungsflächen oder die förmliche Unterschutzstellung Europäischer Vogelschutzgebiete. Sie ist notwendige Voraussetzung nicht nur für den Schutz der Gebiete sondern auch für die Gewährung von Ausnahmeentscheidungen, auf die insbesondere Infrastrukturvorhaben oftmals angewiesen sind. „Wir werden unseren Beitrag zur Umsetzung der Energie- und Klimaschutzstrategie leisten. Klimaschutz ist kein Thema für Sonntagsreden, Klimaschutz ist täglich harte Arbeit“, sagt die Ministerin.

Die Sicherstellung der flächendeckenden gesundheitlichen Versorgung der Bevölkerung bleibt ein zentrales Anliegen der Landesregierung. Im Mittelpunkt dabei steht, wie Ärztinnen und Ärzte für Brandenburg gewonnen werden können. Gemeinsam mit anderen Bundesländern hat sich Brandenburg dafür eingesetzt, dass die Allgemeinmedizin schon im Studium einen höheren Stellenwert erfährt und der Einsatz der nichtärztlichen Praxisassistentinnen im Modellprojekt „AGNES II“ ausgedehnt werden kann. Im Januar wurde unter Federführung des Ministeriums ein mit allen Akteuren der gesundheitlichen Versorgung abgestimmtes „Konzept zur künftigen Sicherstellung der medizinischen Versorgung im Land Brandenburg“ vorgelegt. Das bundesweit erste und mit 1,53 Millionen Euro Konjunkturmitteln geförderte flächendeckende Telemedizin-Netzwerk zur Versorgung von kardiologischen Hoch-Risikopatienten wurde am 12. Oktober 2011 offiziell gestartet. Dank der Telemedizin können sich Ärzte und Risikopatienten darauf verlassen, dass eine akute Verschlechterung des Gesundheitszustandes nicht unbemerkt bleibt

Tack erinnerte daran, dass sowohl 2010 als auch der Jahreswechsel 2011 von mehreren Hochwasserereignissen geprägt war. Sie verwies in diesem Zusammenhang auf die Schlussfolgerungen der nationalen und die internationalen Hochwasserkonferenz. „Flüsse machen nicht an Ländergrenzen halt. Nur die zügige und Erarbeitung von Hochwasser-Risikomanagementplänen wird uns langfristig helfen, das Problem in den Griff zu bekommen“, sagte Tack. Dazu gehören länderübergreifende Planungen, Prognosen, ein aufeinander abgestimmter Deichbau und die gemeinsame Katastrophenabwehr. Die Arbeitsgruppe „Wassermanagement Oderbruch“ konnte die Umsetzung des 2008 aufgelegten 12-Millionen-Landesinvestitionsprogramms zur Verbesserung der Abflussverhältnisse im Oderbruch beschleunigen. „Die Arbeitsgruppe unter Leitung unseres Ministeriums ist ein gutes Beispiel für eine konstruktive Zusammenarbeit von Land, Kommunen, dem Gewässerunterhaltungsverband und den Landwirten. Ein Abschluss der Maßnahmen bis 2013 ist realistisch, vorausgesetzt, das Wetter spielt mit“, so die Ministerin. Am 18. November wird Tack einen Fördermittelbescheid über 2,329 Millionen Euro an den Gewässer- und Deichverband Oderbruch (Gedo) übergeben. Damit kann der Gedo mit der Realisierung seines Projektes „Automatisiertes Wassermanagementsystems zur Optimierung der hydrologischen Verhältnisse im Oderbruch“ beginnen.

Als „Highlight der Naturschutzarbeit“ bezeichnete Tack die Anerkennung des Buchenwaldes Grumsin als Weltnaturerbe. Am 16. November wird sie in Berlin die Urkunde der UNESCO entgegennehmen. „Mit dieser Anerkennung sind jahrelange Vorarbeiten des Naturschutzes in Brandenburg international gewürdigt worden. Die Weltnaturerbestätte prägt das Image der Region und des Biosphärenreservates Schorfheide-Chorin im besonderen Maße. Wir haben das Erbe angenommen und werden die wertvollen Buchenwälder auch in Zukunft schützen“, sagte die Ministerin.

Mit einer Internetkonsultation für eine nachhaltige Verbraucherschutzstrategie hat das MUGV Neuland betreten. Knapp drei Monate lang konnten sich Brandenburger Verbraucherinnen und Verbraucher online in das Verfahren einbringen, Änderungen und Ergänzungen zum Entwurf anregen. Mehr als 6300 Brandenburgerinnen und Brandenburger haben sich informiert. An der Online-Umfrage haben sich rund 600 Personen beteiligt. „Mehr als ein Drittel der Beteiligten wünschen sich eine Stärkung der Verbraucherrechte. Viele Verbraucherinnen und Verbraucher fühlen sich nach wie vor nicht ausreichend geschützt. Hier müssen wir unsere Anstrengungen in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Brandenburg verstärken“, sagte Tack. Die Ergebnisse der Internetkonsultation fließen jetzt in die weitere Beratung der Strategie ein.

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111107_bilanz_zwei Jahre.doc

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Brandenburg : 1000 Winterdienstler stehen bereit: Minister Vogelsänger sieht Brandenburg gut für die kalte Jah reszeit gerüstet

Posted by web-bb.de - November 4, 2011

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1000 Winterdienstler stehen bereit: Minister Vogelsänger sieht Brandenburg gut für die kalte Jahreszeit gerüstet

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Potsdam – Brandenburg ist gut für den bevorstehenden Winter gerüstet. Fast 1000 Mitarbeiter des Landesbetriebes Straßenwesen und beauftragter Unternehmen stehen bereit, um den märkischen Verkehrsteilnehmern auch bei Schnee und Glätte von der Prignitz bis zur Lausitz einen sicheren Weg zu bahnen. Insgesamt gilt es, mit rund 400 modernen Winterdienstfahrzeugen über 10.000 Kilometer Brandenburger Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen befahrbar zu halten.

Verkehrsminister Jörg Vogelsänger: „Unsere 45 Autobahn- und Straßenmeistereien sind gut auf den Winter vorbereitet und stehen auf Abruf bereit. Die Brandenburger können sich auf unsere 1000 Männer und Frauen in den Räum- und Streufahrzeugen sowie den Einsatzzentralen verlassen.“ In Auswertung des vergangenen Winters, der mit bundesweit teils heftigen Schneefällen für Produktions- und Lieferengpässe bei den Salzlieferanten gesorgt hatte, reagierte der Landesbetrieb Straßenwesen über die Sommermonate und mietete zusätzlichen Lagerhallen an.

Gerade im Dezember 2010 sei schließlich zu sehen gewesen, dass Lieferverträge wenig nutzen, wenn das Salz nicht rechtzeitig zur Verfügung steht. Deshalb habe sich Brandenburg entschieden, die Lagerkapazitäten von 45.000 Tonnen auf 65.500 Tonnen Salz deutlich aufzustocken, so Vogelsänger: „Diese Reserve verschafft uns deutlich mehr Sicherheit für extreme Wetterlagen.“

Über einen zuverlässigen und gut abgestimmten Winterdienst hinaus sei aber auch jeder Autofahrer selbst gefordert, Fahrweise und Ausrüstung den Witterungsbedingungen anzupassen. Minister Vogelsänger: „Winterreifen sollten selbstverständlich sein und für den Zeitpuffer in der Reiseplanung darf der Wecker ruhig etwas eher klingeln.“ Für den Notfall könnte sich Großvaters Tipp einer „Winter-Ausrüstung“ mit Decke, Schaufel und kleinem Sandvorrat im Kofferraum als sehr sinnvoll erweisen. Ebenso der Griff zum Lichtknopf auch tagsüber: Gut sehen und gut gesehen werden lautet die Devise an grautrüben wie verschneiten Wintertagen.

Der Landesbetrieb Straßenwesen ist für den Winterdienst auf Brandenburgs Autobahnen (800 Kilometer), Bundesstraßen (2800 km), Landesstraßen (5800 km) und den wichtigen straßenbegleitenden Radwegen (1150 km) zuständig. In den Streckenlängen enthalten ist auch die vertraglich vereinbarte Übernahme von Räum- und Streuleistungen für Ortsdurchfahrten einzelner Kommunen (ca. 2200 km). Je nach Verkehrsbedeutung haben die Mannschaften der zwölf Autobahnmeistereien und 33 Straßenmeistereien die Befahrbarkeit der strecken nach bundeseinheitlichen Vorgaben sicherzustellen. Autobahnen werden beispielsweise rund um die Uhr von Schnee beräumt und Glätte befreit, wenn es die Wetterlage erfordert. Auf anderen wichtigen Straßen mit überörtlichem Charakter und starkem Berufsverkehr sind die Winterdienstler zwischen 3 und 22 Uhr im Einsatz, damit es in der Hauptverkehrszeit sicher voran geht.

Vor der heißen Phase macht Brandenburgs Winterdienst in den nächsten Wochen übrigens schon sichtbar an den Straßenrändern mobil. Rund 130 Kilometer Schneezäune sollen tückische Verwehungen verhindern helfen. Außerdem werden an Steigungsstrecken wieder rund 550 Boxen mit Streugut bereit gestellt, auf die insbesondere Lkw-Fahrer zurückgreifen können, wenn es bei Glätte zwar auf-, aber nicht mehr vorwärts geht.

Technische Hintergründe: Salz und Wetterprognosen

Feuchtsalz „FS 30“

Beim Streuen mit Salz folgen die Winterdienstler dem Grundsatz: „So wenig wie möglich, nur so viel wie nötig“. Dabei wird der gefährlichen Glätte mit nichts anderem zu Leibe gerückt, als dem Salz, das der Märker für gewöhnlich auf sein Frühstücksei krümelt – Streusalz ist Natriumchlorid (NaCl). Dieses wird an Bord des Winterdienstfahrzeuges im Verhältnis 70:30 mit einer Salz-Wasser-Sole vermischt und vom Streuteller fein verteilt auf die Fahrbahn ausgebracht. Dank der modernen Feuchtsalztechnologie „FS 30“ haftet das Material sofort fest an der Fahrbahn an. Ein Verwehen wird vermieden und das Salz kann da wirken, wo es als effektiver Glättekiller gebraucht wird.

Durch den konsequenten Einsatz der „FS 30“-Technologie konnte der Streusalzverbrauch von ehemals mehr als 60 Gramm je Quadratmeter auf mittlerweile 5 bis 15 Gramm je Streueinsatz verringert werden. Diese Effektivität im Sinne von Natur und Umwelt ist möglich, weil die Streumenge je nach erforderlicher Tauleistung und Fahrbahntemperatur genau dosiert werden kann.

Wetterbeobachtung

Hochmodern ist in der Winterdienst-Technologie des 21. Jahrhunderts auch die Erhebung von Wetterdaten und die Erstellung von Prognosen als Grundlage für situationsgerechte Einsatzentscheidungen in den Meistereien. 29 Autobahn-Messstellen des bundesweit eingeführten Straßenzustands- und Wetterinformationssystems (SWIS) bieten einen detaillierten Blick auf die Brandenburger Straßenkarte. Daten wie Lufttemperatur, Windgeschwindigkeit, relative Luftfeuchtigkeit, Niederschlag sowie Bodentemperatur an der Fahrbahnoberfläche und in 30 Zentimetern Tiefe werden im 15-Minuten-Abstand aktualisiert und ermöglichen den Einsatzleitern des Winterdienstes einen umfassenden Überblick für wichtige Entscheidungen.

Da alle Werte ständig mit den Daten im Großrechner des Deutschen Wetterdienstes abgeglichen werden, liefert der DWD im Gegenzug mehrmals täglich die Wetterprognosen für die unterschiedlichen Regionen des Landes sowie aktuelle Satelliten- und Radarbilder. Diese sind unverzichtbar für den Winterdienst und durch alle Autobahn- und Straßenmeistereien online abrufbar.

<<FitWinterdienstBrandenburg041111.pdf>>

FitWinterdienstBrandenburg041111.pdf

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Brandenburg : Stammtisch wird Stammplatz – Denkmalgeschütztes Haus “Am Grashorn” in Geltow nach Sanierung Verei nszentrum

Posted by web-bb.de - November 3, 2011

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Stammtisch wird Stammplatz – Denkmalgeschütztes Haus „Am Grashorn“ in Geltow nach Sanierung Vereinszentrum

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Termin: Mittwoch, 9. November

Zeit: 14.00 Uhr

Ort: Vereinshaus „Am Grashorn“, Am Wasser 3, 14548 Schwielowsee/ OT Geltow

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Geltow – Brandenburgs Agrarstaatssekretär Rainer Bretschneider übergibt am kommenden Mittwoch (9. November) einen Zuwendungsbescheid in Höhe von über 346.000 Euro für den Erhalt des denkmalgeschützten Vereinshauses in Geltow. Die Fördermittel werden über das Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung aus dem Programm integrierte ländliche Entwicklung (ILE) zur Verfügung gestellt. Die ILE-Richtlinie wird aus Mitteln des Agrarfonds ELER (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes) sowie aus Landesmitteln finanziert.

Die endgültige Entscheidung gegen den Abriss des denkmalgeschützten Hauses fiel im Frühsommer dieses Jahres. Gemeinsam mit der Gemeinde Schwielowsee wurden die Weichen für den Erhalt und die Umnutzung des Hauses gestellt.

Bretschneider: „Ich weiß, dass es für die Verantwortlichen im Ort nicht einfach war, sich für dieses kommunalpolitische ‚Großprojekt’ zu entscheiden. Heute können wir uns alle freuen, dass es mithilfe der ELER-Mittel gelungen wird, das seit Jahren leer stehende, historische Haus zu erhalten. Die Vereine, die dann in der ehemaligen Gaststätte ‚Am Grashorn’ dauerhaft einziehen werden, erhalten nicht nur ein Gebäude, das schon rein äußerlich das Geltower Ortsbild mitbestimmt. Zukünftig werden auch die Aktivitäten, die innen drin stattfinden, das Leben in der Schwielowsee-Gemeinde prägen.“

Die Gemeinde braucht das Haus für die Vereinsarbeit und als Ergänzung für das neue Sportzentrum. „Mit der Sanierung erhalten die kommunalen Aktivitäten von Vereinen wie der Männer- und Frauenchor, der Heimatverein oder der Sportverein endlich einen angemessenen Ort“, so Bretschneider weiter.

„Am Grashorn“ ist auch in seiner Bauform ein typisches Beispiel für einen märkischen Landgasthof, wie sie mit der Entwicklung des Ausflugsverkehrs seit den Tagen Theodor Fontanes rund um Berlin entstanden. Der hat sich in seinen „Wanderungen“ übrigens sehr lobend über die Architektur des Ortes geäußert, weil seit sie ihn „lebhaft an kleine Ostseebadeörter“ erinnerte.

Die Sanierung nach Vorgaben des Denkmalschutzes zur Erhaltung des Dachs, der Fassade, der Fenster und Türen ist Teil des Gesamtprojekts „Neubau Mehrzweckhalle, Integration Kegelbahn sowie Umbau des denkmalgeschützten Vereinshauses“.

<<GeltowVereinshaus031111.pdf>>

GeltowVereinshaus031111.pdf

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Brandenburg : Großer Krabbler steht auf Methusalem – Insekt des Jahres 2012 wird der Hirschkäfer – Forstleute unterstützen Lebensraum

Posted by web-bb.de - November 3, 2011

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Großer Krabbler steht auf Methusalem – Insekt des Jahres 2012 wird der Hirschkäfer – Forstleute unterstützen Lebensraum

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Berlin – Das Kuratorium Insekt des Jahres hat heute im Berliner Naturkundemuseum seine Wahl für das 2012 bekannt gegeben. Der Hirschkäfer, der bis zu neun Zentimeter groß werden kann und damit der größte Käfer Mitteleuropas ist, wird Insekt des Jahres 2012. Er zählt zu den vom Aussterben bedrohten Arten in Deutschland.

Das Kuratorium hat als Paten für den Hirschkäfer Brandenburgs Forstleute gewonnen, wie Hubertus Kraut, Direktor des Landesbetriebs Forst, betont. Weil der Käfer als Bewohner alter Eichen immer weniger Lebensraum findet und auch immer weniger morsche Eichenwurzelstöcke vorhanden sind, an denen die Weibchen ihre Eier ablegen, ist sein Bestand in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen. So unterstützt die Landesforstverwaltung mit ihren „Methusalem-Bäumen“, von denen in Brandenburgs Wäldern inzwischen weit über 100.000 ausgewiesen sind, den Lebensraum bedrohter Insekten.

Für den Hirschkäfer sind das „Methusalem“-Eichen, die bei der forstlichen Bewirtschaftung der Wälder bewusst ausgeklammert und bis zu ihrem natürlichen Zerfall im Wald belassen werden. In ihren verschiedenen Zerfallsphasen sind sie dann Lebensräume für eine breite Palette von Pflanzen, Tieren und Pilzen, die speziell auf solche Habitate angewiesen sind und die Artenvielfalt um ein Vielfaches bereichern – so auch für den Hirschkäfer. Die Art gilt nach Bundesartenschutzverordnung als besonders gefährdet, die Europäische Union führt den Hirschkäfer im Anhang II der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie auf. In Brandenburg hat der Hirschkäfer vor allem in den süd- und mittelbrandenburgischen Gebieten mit unter 500 Millimeter Jahresniederschlag in standörtlich relativ armen Traubeneichen-Kiefern-Birkenwäldern stabile Vorkommen.

In der Waldpädagogik ist der Hirschkäfer Sympathieträger im Waldnaturschutz. Mit der Hirschkäfererlebniswelt im Haus des Waldes Heidesee sowie der jährlichen Hirschkäferfahndung in der Oberförsterei Doberlug gibt es seit vielen Jahren Aktionen für die waldbezogene Umweltbildung, den Waldnaturschutz und die forstliche Öffentlichkeitsarbeit. Bis Dezember 2012, mit Schwerpunkt Mai bis August, wird es in Brandenburg Veranstaltungen und Aktionen im Zeichen des Hirschkäfers geben.

<<Hirschkäfer031111.pdf>>

Hirschkäfer031111.pdf

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Brandenburg : Brandenburger Fleischrindzüchter treffen sich zum Erfahrungsaustausch: Leistungsprüfung, Zuchtwe rtschätzung, Produktionskontrolle

Posted by web-bb.de - November 2, 2011

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Brandenburger Fleischrindzüchter treffen sich zum Erfahrungsaustausch: Leistungsprüfung, Zuchtwertschätzung, Produktionskontrolle

Termin: Donnerstag, 3. November

Zeit: 9.30 Uhr

Ort: Zentrum für Gewerbeförderung Götz, Am Mühlenberg – 14550 Groß Kreutz / OT Götz

Götz – Traditionell findet auch in diesem Jahr der Tag des Fleischrindhalters, ausgereichtet vom Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) und der Rinderproduktion Berlin-Brandenburg (RBB), in Götz statt.

Brandenburg ist mit 96.770 Kühen das Bundesland mit den meisten Milchkühen. Der Bestand ist gegenüber dem Vorjahr um ein Prozent gestiegen. Brandenburger Züchter präsentieren sich erfolgreich auf Bundesschauen. Der Zuchttierverkauf hat für Herdbuchbetriebe auch wirtschaftliche Bedeutung.

Das Land Brandenburg gehört zu den wenigen Bundesländern, die den Züchtern eine Stationsprüfung für Fleischrinder ermöglicht. Mit jährlich 80 Bullen in der Eigenleistungsprüfung und 40 Bullen in der Nachkommenschaftsprüfung ist eine gute Basis für eine exakte Leistungsprüfung gegeben, die von vielen Züchtern genutzt wird. Die exakte Leistungsprüfung wiederum ist die wichtigste Basis für die Zuchtwertschätzung.

<<Fleischrindtag021111.pdf>>

Fleischrindtag021111.pdf

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Brandenburg : Erste Lärmkarten für den Flughafen Berlin-Schönefeld

Posted by web-bb.de - November 2, 2011

http://www.mugv.brandenburg.de/cms/media.php/lbm1.a.2328.de/lkart1_eddb_bericht_final.pdf


Erste Lärmkarten für den Flughafen Berlin-Schönefeld

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Potsdam – Das Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (MUGV) hat erste Ergebnisse zur Umgebungslärmkartierung des künftigen Flughafens Berlin Brandenburg (BER) in Schönefeld vorgelegt. „Mit den jetzt vorliegenden aber auch mit den für das Jahr 2012 noch zu erwartenden Ergebnissen zur Umgebungslärmkartierung leistet das Ministerium einen wichtigen Beitrag für eine transparente und nachvollziehbare Abbildung der Umgebungslärmbelastung im Umfeld des Flughafens. Die Aktivitäten ordnen sich in die Bemühungen ein, den zukünftigen Flughafen so umweltfreundlich wie möglich zu gestalten“, so Umweltministerin Anita Tack (Linke). Die Kartierung wurde eng mit dem Land Berlin abgestimmt.

Das jetzt vorliegende erste Teilergebnis zur Umgebungslärmkartierung beschreibt die Fluglärmbelastung am derzeitigen Flughafen Berlin-Schönefeld und ist Grundlage für nachfolgende Datenerhebungen.

Eine Umgebungslärmkartierung des ausgebauten Zustandes anhand prognostizierter Flugbewegungen kann erst auf der Grundlage der zukünftig zu erwartenden Flugverfahren zu fachlich belastbaren Ergebnissen führen. Klarheit über diese Flugverfahren ist jedoch frühestens mit der noch ausstehenden Entscheidung des Bundesaufsichtsamtes für Flugsicherung zu erlangen. Die Kartierung des ausgebauten Zustandes erfolgt daher in einem zweiten Schritt im Jahr 2012 nach Vorliegen der hierzu notwendigen Daten.

Die Möglichkeit zur Kartierung vorhersehbarer Lärmsituationen wird in Anhang IV der europäischen Umgebungslärmrichtlinie benannt. Grundsätzlich ist jedoch eine Kartierung des Ist-Zustandes, bezogen auf das vorangegangene Kalenderjahr, vorgesehen. Diese Lärmkarten für den Flughafen Berlin-Schönefeld liegen jetzt vor.

Der jetzige Bericht beruht auf einem Beschluss des Landtages Brandenburg vom 9. September 2010 „Lärmkartierung zum Flughafen Schönefeld unverzüglich vorlegen“ sowie den geltenden Rechtsgrundlagen für die Umgebungslärmkartierung gemäß dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) und der Rechtsauffassung der Europäischen Kommission zur Kartierungspflicht von Großflughäfen.

Die Kartierungsergebnisse und die Lärmkarten können über das LandesUmwelt-/VerbraucherInformationsSystem (LUIS-BB) unter dem Stichwort „Immissionsschutz“ abgerufen werden.

http://www.mugv.brandenburg.de/cms/media.php/lbm1.a.2328.de/lkart1_eddb_bericht_final.pdf

111102_Lärmkartierung.doc

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