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Brandenburghalle : Fifty-Fifty-Taxi auch 2012 in Brandenburg unterwegs

Posted by web-bb.de - Januar 31, 2012

Internet: www.mil.brandenburg.de

Fifty-Fifty-Taxi auch 2012 in Brandenburg unterwegs

Potsdam – Das Fifty-Fifty-Taxi, mit dem Jugendliche nach Disco-Nächten sicher und preiswert nach Hause fahren können, rollt auch in diesem Jahr wieder durch Brandenburg. Die günstigen Tickets für jugendliche Nachtschwärmer zwischen 16 und 25 sind jetzt noch attraktiver, denn sie gelten künftig nicht nur an Wochenenden und Feiertagen, sondern neu ab diesem Jahr auch an Vorabenden zu gesetzlichen Feiertagen. Ab morgen (1. Februar) gibt es die Taxi-Tickets wieder in allen brandenburgischen AOK-Servicecentern zu kaufen. Ticket-Käufer zahlen nur die Hälfte des Ticket-Wertes, die andere Hälfte trägt das Land Brandenburg. Insgesamt stehen Tickets in einem Wert von 125.000 Euro zur Verfügung. Die Taxigenossenschaft Potsdam übernimmt die landesweite Abrechnung der Gutscheine.

Verkehrsminister Jörg Vogelsänger: „Wir wollen, dass Jugendliche nach der Disco sicher wieder nach Hause kommen. Deshalb stellen wir auch in diesem Jahr 62.500 Euro für das Fifty-Fifty-Taxi-Ticket bereit. Mit dieser Initiative wollen wir verhindern, dass jemand betrunken oder übernächtigt von der Disco nach Hause fährt oder zu einem fahruntüchtigen Fahrer ins Auto steigt. Fifty-Fifty-Tickets sind eine echte Alternative zum eigenen PKW, gerade für junge Menschen in ländlichen Gebieten. Seit Beginn der Verkehrssicherheitsinitiative des Landes Brandenburg 1995 konnte die Zahl der Jugendlichen, die bei so genannten Disco-Unfällen ums Leben kamen oder schwer verletzt worden sind, stetig gesenkt werden.“

Gerlinde König, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der AOK Nordost: „Wer am Wochenende einen Discobesuch plant, sollte vorher zur AOK kommen, um sich die Fifty-Fifty-Taxi-Tickets zu besorgen. Auch Eltern und Großeltern können die Tickets kaufen, damit die Jugendlichen sicher und entspannt wieder nach Hause kommen – ganz ohne Risiko und zum halben Preis. Als AOK Nordost unterstützen wir die vergleichbare Fifty-Fifty-Taxi-Aktion auch in Mecklenburg-Vorpommern.“

Detlef Baatz, Vorstandsvorsitzender der Taxigenossenschaft Potsdam: „Diese Verkehrssicherheitsaktion ist seit vielen Jahren bei Jugendlichen beliebt. Als Taxigenossenschaft unterstützen wir diese Aktion deshalb sehr gerne. Schließlich profitieren alle Beteiligten davon: Die Jugendlichen können ihr Auto stehen lassen und zum halben Preis Taxi fahren und das Taxigewerbe bekommt zusätzliche Fahrten.“

Fifty-Fifty-Taxi-Tickets lassen auch Eltern ruhiger schlafen, wenn die Jugendlichen am Wochenende Party machen und erst in den frühen Morgenstunden nach Hause kommen. Wer Taxi-Gutscheine in der Tasche hat, muss sich nicht von einem Freund, der selber schon ein paar Drinks genossen hat, nach Hause fahren lassen.

Die Tickets zum halben Preis werden ab 01.02.2012 in allen Brandenburger Servicecentern der AOK Nordost verkauft. Tickets im Wert von 2 Euro gibt es für 1 Euro und Tickets im Wert von 5 Euro für 2,50 Euro je Stück. Kaufen kann die Tickets jeder, eingelöst können sie aber nur von Jugendlichen im Alter von 16 bis 25 Jahren werden. Die Taxi-Fahrt muss im Land Brandenburg beginnen oder enden. Tickets gelten freitags und samstags sowie unmittelbar vor und an allen gesetzlichen Feiertagen jeweils von 20 Uhr bis 8 Uhr des Folgetages sowie in der Silvesternacht von 20 Uhr bis zum 1. Januar 2013, 12 Uhr.

Weitere Informationen zu den Fifty-Fifty-Taxi-Tickets gibt es in den Brandenburger Servicecentern der AOK Nordost sowie im Internet unter www.aok-on.de/nordost

Medien-Ansprechpartner der AOK Nordost:

Pressesprecherin Gabriele Rähse

Telefon: 0800 265 080 22202

Telefax: 0800 265 080 22926

E-Mail: presse

<<fifty taxi 31012012.pdf>>

fifty taxi 31012012.pdf

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Brandenburg : Vogelsänger: „Klimawandel macht dem Wald Probleme“ – Brandenburghalle

Posted by web-bb.de - Januar 30, 2012

Internet: www.mil.brandenburg.de

Vogelsänger: „Klimawandel macht dem Wald Probleme“

Mehr Akzeptanz für erneuerbare Energien notwendig

Potsdam – Der Kiefer geht es gut. Die Eiche bleibt das Sorgenkind der Förster und Waldbesitzer. Das ist die Quintessenz des Waldzustandsberichtes 2011, der heute im Internet veröffentlicht wurde.

Forstminister Jörg Vogelsänger: „Die Brandenburger Wälder sind insgesamt gesund, aber der Klimawandel belastet besonders die Laubbäume. Bei den Eichen ist der Anteil der deutlichen Schäden von 26 Prozent im Jahr 2009 auf 34 Prozent im vergangenen Jahr angestiegen. Das ist nicht zuletzt auf den Klimawandel zurückzuführen und unterstreicht die Notwendigkeit der Energiewende. Wenn wir das schaffen wollen, brauchen wir aber mehr Akzeptanz für erneuerbare Energien im Land.“

Die Vitalität der Bäume spiegelt sich auch im Zustand der Kronen wider. Der insgesamt gute Kronenzustand bleibt im Jahr 2011 erhalten. Die Witterungsbedingungen der vergangenen fünf Jahre wirkten sich positiv auf den Waldzustand aus. 52 Prozent der Waldfläche in der Region Berlin-Brandenburg ist ohne Schäden. Bei weniger als 10 Prozent des Waldes wurden „deutliche Schäden“ festgestellt. Das Gesamtergebnis ist vor allem auf den guten Kronenzustand der Kiefer in Brandenburg zurückzuführen. Fast 60 Prozent der Kiefernflächen ist ohne Schäden und mit 5 Prozent deutlich geschädigter Kiefernkronen ist deren Anteil weiterhin gering.

Zwischen den Baumarten gibt es jedoch erhebliche Unterschiede. Während die Nadelbäume auch 2011 nur wenige Schäden aufweisen, sind bei den Laubbäumen, besonders bei der Eiche, wieder wesentlich mehr Kronenschäden festzustellen. Nach dem Rekordsommer 2003 war noch fast jede zweite Eiche geschädigt. Bis 2009 ging der Anteil deutlicher Schäden kontinuierlich zurück und lag 2009 bei 26 Prozent. Seit dem ist wieder ein stetiger Anstieg der deutlichen Schäden zu verzeichnen. Gegenwärtig sind nur 9 Prozent der Eichen gesund, 34 Prozent weisen dagegen deutliche Schäden auf. Die Ursachen für den Anstieg der Schäden bei der Eiche sind vielfältig. Immer wieder hat die Eiche auch mit intensiven Fraßschäden durch eine Vielzahl von Schadinsekten zu kämpfen, nicht zuletzt durch den Klimawandel verursacht.

Für die Buche sind flächenrepräsentative Aussagen aufgrund der geringen Anzahl von Buchen im Stichprobennetz nicht möglich. Ähnlich wie bei der Eiche gab es aber auch bei der Buche einen Anstieg der deutlichen Schäden, die gegenwärtig bei rund 33 Prozent liegen.

Hintergrundinformation Baumartenverteilung in der Region: Die Kiefer ist mit 710.240 Hektar (74,2 Prozent) die dominierende Baumart in den Wäldern der Region. Die Hauptbaumarten Buche (3,7 Prozent) und Eiche (9,8) sind mit 82.540 Hektar noch relativ gering im Kronendach der Wälder vertreten. Die anderen Laubbäume nehmen 8 Prozent

und die anderen Nadelbäume 4,4 Prozent ein.

<<Waldzustandsbericht.pdf>>

Waldzustandsbericht.pdf

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Brandenburghalle : Presseinformation: Mit Knolle und Kugel zum Erfolg – Brandenburger Sportlegenden treffen Kochlegenden

Posted by web-bb.de - Januar 23, 2012

Vorschau: Brandenburg auf der Grünen Woche am Dienstag, den 24. Januar

Mit Knolle und Kugel zum Erfolg –
Brandenburger Sportlegenden treffen Kochlegenden

Berlin – Potsdam, Werder und Panketal setzen morgen (24. Januar) Akzente in der Brandenburghalle 21a. Am fünften von zehn Messetagen wird im Kochstudio weiter geheizt, gebeizt, gepökelt und natürlich gekocht. Diesmal kommt eine der Erfolgsgeschichten im Kochstudio, eine der traditionellen Erfolgsgeschichten der Mark, in die Pfanne. Die Kartoffel und der Alte Fritz – das ist eine historische Erfolggeschichte.

Ein Köche-Trio aus der Landeshauptstadt Potsdam tischt auf

Das „Oscar“ im Hotel Mercure, die „Tenne“ in Fahrland und das „Forsthaus Templin“, sind sehr unterschiedliche Restaurants in Potsdam. Wenn Michael Häberer, Björn Franke und Armin Vogler am Dienstag (24. Januar) im pro agro-Kochstudio gemeinsam hantieren, dann wird es historisch: Sülze vom gepökelten Wildschweintafelspitz mit Kartoffeltatar und Rote Beete-Birnenchutney. Sie haben ihr Rezept ausgegraben, zu Ehren Friedrichs und zu Ehren der Knolle, die dank Friedrichs gleichnamigem Erlass Einzug in Preußen gehalten hat.

Mittlerweile ist in Europa und in vielen Teilen der Welt die Kartoffel Grundnahrungsmittel. Viele Länder und Regionen haben eigene Kartoffel-Kreationen hervorgebracht, deren Rezepturen von Generation zu Generation weitergereicht wurden. Die Kartoffeln kamen erst im 16. Jahrhundert aus dem neu entdeckten amerikanischen Kontinent nach Europa. Allerdings stand die seit Jahrhunderten praktizierte Dreifelderwirtschaft dem Anbau der Kartoffel entgegen. Preußenkönig Friedrich der II., der Alte Fritz, hat mit seinem „Kartoffel-Erlass” 1756 der Erdknolle in der Mark den Weg geebnet. Inzwischen sind sie von den Speisekarten nicht mehr wegzudenken.

Eine Kugelsstoßlegende am Kochfeld

Udo Beyer, Olympiasieger im Kugelstoßen bereits mit 21 Jahren, Weltrekordler, Doppeleuropameister, Kapitän der DDR-Leichtathletik-Nationalmannschaft und heute Reisekaufmann ist ein Sympathieträger des Ostens. In seiner fast 25 Jahre währenden Karriere hat er die Kugel an die 150.000 Mal aus dem Ring gestoßen. Dreimal landete sie in Weltrekordweite. Udo ist der Älteste von sechs Geschwistern. Wohl einmalig in der Sportgeschichte ist, dass drei Geschwister einer Familie erfolgreich an Olympischen Spielen teilgenommen haben. In Moskau 1980 gewann Udo Bronze, sein Bruder Hans-Georg Gold mit den DDR-Handballern und seine Schwester Gisela wurde beim Diskuswerfen Vierte. Als Udo Beyer 1992 in Barcelona seine letzten Olympischen Spiele, die vierten nach 76, 80, und 88, war auch seine jüngste Schwester Gudrun dabei – als Physiotherapeutin der Fechter. Das Kapitel Sport beinhaltet in Udo Beyers Leben heute Fitness, Fahrrad und alles was man so tut, um sich in Form zu halten. Das hat natürlich auch mit Sport und Ernährung zu tun. Der Hobbykoch Udo Beyer plaudert mit Detlef Olle und den Profiköchen aus Potsdam über das, was Spaß an Essen macht und gut tut. Zwischen 10 und 13 Uhr im pro agro-Kochstudio können die Messebesucher zusehen, zuhören und kosten.

Gemeinsam mit 13 anderen ehemaligen Spitzensportlern wie Michael Schumacher, Simon Amman, Heiner Brand, Annie Friesinger und Katrin Boron lässt Beyer von Lieblingsrezepte und persönlichen Anekdoten zum Thema Essen wissen –Fitness à la carte von Stephane Franke (2005).

Der 56jährige Udo Beyer führt inzwischen gemeinsam mit seiner Tochter ein Reisebüro in Potsdam-Babelsberg.

Historische Kochkünste – die Potsdamer köcheln weiter

Die Köche des Vormittags werden auch ab 14.30 Uhr die Besucher mit ihren Kochkünsten und Kostproben erfreuen. Aus der historischen preußischen Küche und dem Jahr 1723 gibt es zunächst Tartuffeln in Weinbrühe, danach Wildschweinblättchen mit Lauchzwiebeln, Knoblauch Biersenf und Braubier. Deftiger Kartoffelstampf mit Speck und Zwiebeln runden das Kochfinale der Potsdamer Küchenchefs ab.

„Vertanzt“ oder feiern nach Werderaner Art

Im Bühnenprogramm am Dienstag dreht sich alles um die Werderaner. Vom Karnevalsklub über die Baumblütenkönigin Victoria Tremel und die Kirschkönigin Claudia Müller, die Tanzgruppe „Vertanzt“ oder der Fercher Obstkistenbühne ist ganz viel Kultur aus Werder und Umgebung zu erleben. Zudem werden Aussteller und Firmen aus der Region rund um Werder auf der Bühne vorgestellt. Dazu gehört die Manufaktur Scheeg, die neuartige Pflanzgefäße in der Brandenburghalle vorstellt, der Werderaner Tannenhof oder die Ölmühle der Havelstadt.

Panketaler Schüler: Vom Korn zum Brot

Doch auch zwischen Bühne, Kochstudio und Besucherströmen tut sich einiges hinter den Kulissen der Brandenburghalle 21a. Im Gästebereich der Halle wird eine 4. Klasse aus der Grundschule der Gemeinde Panketal (Barnim) erwartet. Sie beschäftigt sich unter Anleitung von Veronika Wrobel von der Verbraucherzentrale Brandenburg mit dem Thema Getreide. Die Schüler nehmen Korn unter die Lupe. Die Kinder werden Haferflocken selbst quetschen und abschließend Brandenburger Brotsorten verkosten.

Nach dem Auftakt am Dienstag besuchen auch am Mittwoch und Donnerstag weitere Schulklassen die Brandenburghalle, um sich während ihres Auftenthalts mit Korn und Brot zu beschäftigen.

<<IGW230112 Mit Knolle zum Erfolg.pdf>>

IGW230112 Mit Knolle zum Erfolg.pdf

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Brandenburghalle : Wochenend-Vorschau: Brandenburg auf der Internationalen Grünen Woche am 21./ 22. Januar

Posted by web-bb.de - Januar 19, 2012

Internet: www.mil.brandenburg.de


Vorschau: Brandenburg auf der Internationalen Grünen Woche am Sonnabend/Sonntag 21./ 22. Januar


Kulinarische Entdeckungen zwischen Fläming und Schorfheide : Erna kommt oder Countrymusik zum Kochlöffelkonzert

Berlin – Die beiden Wochenenden während der Internationalen Grünen Woche bescheren den Ausstellern traditionell besonders viele Besucher. Familien nutzen das Wochenende, um gemeinsam die Grüne Woche zu erleben. Insgesamt sieben Landgasthöfe geben am ersten Messewochen-ende ihre schmackhaften Visitenkarten in der Brandenburghalle 21a ab.

Ludwigsfelder Landlust

Das „Landhotel Löwenbruch“ gehört zur Stadt Ludwigsfelde. Was auf den ersten Blick gar nicht zusammengehört, hat seine Geschichte in der letzten Kommunalreform 2003. Löwenbruch ist mittlerweile ein Ortsteil von Ludwigsfelde. Er hat sich seinen ländlich-ursprünglichen Charakter als Straßendorf erhalten. Das Landhotel wurde als Neubau 1995 auf einem alten, ursprünglich weitläufigen Dreiseitenhof seiner Bestimmung übergeben. Die Familie Mertens führt es seitdem. Besonders beliebt bei den Gästen sind die Ein- und Ausblicke von der Terrasse auf den schönen Gartenbereich und zur Gallowayweide. Wer sich für eines der Gerichte mit Galloway-Fleisch entscheidet, kann sicher sein, dass sein Fleisch auf den Weiden der Familie Mertens herangewachsen ist. Mittlerweile haben sie eine fast 20-jährige Erfahrung in der Zucht und Haltung der genügsamen Tiere, die auch im Winter draußen weiden. In der 3,5-Stunden- Kochshow wird Frank Mertens im pro agro-Kochstudio in der Brandenburghalle 21a gefüllte Galloway-Roulade zubereiten und zur Verkostung freigeben.

Stramme Waden mit Lippi

Zwischen 13.30 Uhr und 14.30 Uhr herrscht keine Mittagsruhe im Kochstudio, sondern Umbau und Vorbereitung für die nächste Mannschaft in der Schauküche. An den Kochtöpfen und Pfannen übernehmen dann Jörg Peter Semler vom Landhotel „Fläming“ in Niemegk und Christine Berger, die Sanddorn-Unternehmerin aus Petzow. Das Motto ihrer gemeinsamen Kochshow heißt: „Mit strammen Waden zum deutschen Wandertag“. Er findet Ende Juni im Fläming statt. Aus den umfangreichen Angeboten seiner Speisekarte hat Küchenchef Jörg Peter Semler ein Gericht kreiert, das nicht nur Wanderfreunden gut schmecken wird. Es ist Wadengulasch vom Hereford-Ochsen mit Essigrübchen und Kartoffel-Speck-Feullete, angerichtet mit Sanddorn-Mango-Chili-Luft. Gegen 15 Uhr bekommt Küchenchef Semler mit Showmaster, Moderator und Sänger Wolfgang Lippert eine prominente Küchenhilfe. Wie küchentauglich er ist, kann er zwischen Herdplatten und Dampfgarer unter Beweis stellen. Beruflich ist Lippi seit mittlerweile elf Jahren bei den Störtebeker-Festspielen in Ralswiek auf der Insel Rügen im Sommer zu erleben. Er gehört dort zum festen Ensemble. Seine letzte eigene CD veröffentlichte er vor fast vier Jahren. Die Songs dieses Albums schrieb ihm Andreas Martin. Einige davon wird er im Umfeld seines Kocheinsatzes bei pro agro auf der Bühne der Brandenburghalle präsentieren. Ob sein mittlerweile 30 Jahre alter und berühmtester Hit „Erna kommt“ auch dabei ist – das wird wohl der Beifallssturm des Publikums entscheiden.

Sonntagsküche mit Flambier-Weltmeister aus Zossen und Glashütte

Die Geschwister Daniel und Christian Reuner teilen sich am Sonntagvormittag (22. Januar) das pro agro-Kochstudio. Sie haben den gleichen Beruf und arbeiten beide in elterlichen Betrieben. Daniel führt das „Reuner Flair-Hotel“ in Zossen und ist dessen Küchenchef, sein Bruder Christian kocht im elterlichen „Gasthof Reuner“ in Glashütte. Diesen hat die Familie im Jahr 2000 liebevoll restauriert und betreibt ihn seither voller Energie. Sehr viele Besucher hat der Gasthof in den Sommermonaten. Ein großer Biergarten ist einer der Anziehungspunkte, aber auch das Kaminzimmer und der ehemalige Kerkerkeller, nun als Gewölbekeller hergerichtet, laden ein. Im Glashütter „Gasthof Reuner“, der mehr als 100 Jahre alt ist und sich als Mittelpunkt des Ortes in das Gesamtbild des historischen Museumsdorfs in der Baruther Glashütte einfügt, befindet sich auch eine Außenstelle des Standesamts Baruth.

Ganz anders das „Flair Hotel Reuner“ in Zossen, ein Neubau aus dem Jahr 1994. Eigene Wachteln und Kaninchen in Volieren und Stallungen, eine Kameruner Lammzucht sowie eine eigene Gärtnerei gehören zum weitläufigen Hotelgelände. Junior-Chef Daniel Reuner legt Wert auf Frische und einheimische Produkte für seine regionale Küche. Deshalb kommen unter anderem Blumenkohl, Brokkoli, Möhren, Sellerie, Paprika, Tomaten und Gurken aus dem eigenen Hotel-Garten. Das familiär geführte Hotel hat 17 Zimmer und ist für Wanderer, Biker und Geschäftsreisende geeignet.

Zur Grünen Woche kocht Daniel Reuner Hähnchenpfanne mit Paprika und Physalis. Dazu gibt es Vollkornnudeln. Sein Bruder Christian bereitet Wachtelschenkel in Mandelkruste, dazu flambiertes Kürbis-Sanddorn-Chutney. Für das Flambieren hat er sich einen Meister seiner Zunft mit ins Kochstudio geholt, nämlich keinen geringeren als den Weltmeister Mike Hasert aus Potsdam. Diesen Titel hat sich der 48-jährige vor drei Jahren in Erfurt geholt. Zur Grünen Woche flambiert er an Reuners Seite das Kürbis-Sanddorn-Chutney und gibt Tipps fürs Nachkochen.

Prominenter Besucher im pro agro-Küchenstudio ist der Musiker Larry Schuba. Seine Band Western Union hat sich 2010 nach mehreren Jahrzehnten gemeinsamen Musizierens mit zwei Konzerten vom Publikum verabschiedet. Nun kehrt die Band in neuer Besetzung zurück. Darüber berichtet Larry Schuba im Interview auf der Bühne der Brandenburghalle 21a.

Tafeln wie die Ritter in Rabenstein

Das werden jene Besucher des Kochstudios können, die am Nachmittag im Gästebereich des Küchenstudios Platz nehmen. Küchenchef Fritz Lintow wird Rabensteiner Wachteln auf winterlichem Gemüsesockel füllen. Das Lokal in der Burg hoch über dem Fläming lohnt auf jeden Fall einen Besuch nach der Grünen Woche. Burg Rabenstein gehört zu den besterhaltenen und romantischsten Burgen des Landes. Sie liegt 153 Meter hoch und ist von herrlichen Laubwäldern umgeben. Mit seiner kulinarischen Visitenkarte will Fritz Lintow eine Einladung auf die Burg Rabenstein aussprechen.

Wochenendfinale mit Chorin

Das Finale am Sonntag im Kochstudio gestaltet das „Hotel Chorin“. Es liegt direkt am Amtssee im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. Küchenmeister Frank Schwabe kocht ein Tomaten-Macchiato á la Chorin. Verkosten ist erwünscht und ein Ausflug nach Chorin sowieso.

Uckermark und Fläming

Auf der Bühne der Brandenburghalle werden am Sonnabend die Uckermark und am Sonntag der Fläming und zum Abschluss der Barnim Visitenkarten ihrer Re-gionen abgeben.

<<IGW PM Vorschau 21 und 22_01_2012 Kulinarische Entdeckungen.pdf>>

IGW PM Vorschau 21 und 22_01_2012 Kulinarische Entdeckungen.pdf

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Messefrühstart 2012 in der Brandenburghalle

Posted by web-bb.de - Januar 18, 2012

Messefrühstart 2012 in der Brandenburghalle

Termin: Donnerstag, 19. Januar Zeit : 14 Uhr

Treffpunkt: Messe Berlin, Messegelände am Berliner Funkturm, Messehalle 21a, Bühnenbereich

Berlin – Die weltgrößte Agrar- und Verbrauchermesse findet in Berlin vom 20. bis 29. Januar auf dem Messegelände statt. Das Land Brandenburg ist seit vielen Jahren am Tag vor der offiziellen Eröffnung mit seiner Halle startklar. Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger stellt Präsentation 2012 des Landes Brandenburg während eines Rundgangs vor.

Die märkischen Aussteller präsentieren ihre Erzeugnisse und Angebote an Dutzenden Marktständen. Am Donnerstag vor Messebeginn können Medienvertreter die Vielfalt an heimischen Produkten, Rezepten, handwerklichen Erzeugnissen, landtouristische Ausflugszielen, Kultur- und Freizeittipps, die Anregungen für ein ganzes Jahr bieten, in Augenschein nehmen. Für die Grüne-Woche-Besucher gehört die Brandenburghalle zu den Favoriten der Messe. Das ganze Land in einer Halle zu erleben, gelingt seit 1993 Jahr für Jahr aufs Neue. Das Angebot auf der Bühne und im Kochstudio der Brandenburghalle steht ganz im Zeichen der Regionen des Landes. Dafür sorgen die Aussteller der Brandenburghalle, Antenne Brandenburg als Medienpartner, die Tourismusverbände, Landkreise, Musikgruppen, Aussteller der Brandenburg-Halle sowie die Spitzenköche aus den Brandenburger Landgasthöfen.

Agrarminister Jörg Vogelsänger informiert sich während eines Rundgangs über die Umsetzung des Brandenburger Messekonzepts und spricht mit den Ausstellern.

Anschließend kochen Jörg Vogelsänger und Ralf Weißmann im neuen Kochstudio Pro agro :

Geschnetzeltes vom Brandenburger Hirsch in Sahnepfeffer mit hausgemachten Dinkelvollkornnudeln und Apfel – Chutney

http://www.wochenmarktfoto.com/BrandenburgerMeisterkoeche/weissmann3/index.htm

Bilddateien folgen im Februar 2012

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Anpfiff in der Brandenburghalle: Turbine-Frauen dribbeln durch das Kochstudio und sind rührend am Herd zugange

Posted by web-bb.de - Januar 18, 2012

Internet: www.mil.brandenburg.de

18. Januar 2012

Tagesvorschau: Brandenburg auf der Grünen Woche Freitag, 20. Januar

Anpfiff in der Brandenburghalle: Turbine-Frauen dribbeln durch das Kochstudio und sind rührend am Herd zugange

Berlin – Besuchertrubel und gute Unterhaltung sind in der Brandenburghalle 21a während der Grünen Woche durchgehend Programm. Dafür sorgen vom ersten Messetag (20. Januar) an die Aussteller mit ihren Produkten und Mitwirkende aus den Regionen des Landes auf der Bühne. Nach dem Landespolizeiorchester heißt es Bühne frei für den Verband pro agro, der seine Marketingpreise vergibt. Beliebt und umlagert ist das pro agro-Kochstudio. Zuschauen, kosten, genießen, nachkochen lautet das Motto vor der großen, gespiegelten Schaukochplatte. Kochprofis aus Märkisch-Oderland und Oberhavel lassen sich am Freitag in Pfannen und Töpfe schauen.

Oberhavel-Fashion vom Lande und Potsdamer Dixieland

Im Bühnenprogramm spielt zum Auftakt das Landespolizeiorchester Brandenburg unter der Leitung von Christian Köhler. Der Verband pro agro stellt Mitgliederbetriebe und deren Produkte vor. So wird unter anderem die Regionalmarke „Von hier“ nach fünf Jahren am Markt eine Zwischenbilanz ziehen. Aber auch Korn aus Sellendorf, Kaninchenspezialitäten aus Beelitz oder Säfte und Weine aus Hohenseefeld werden von pro agro-Mitgliedsbetrieben hergestellt. Die Dixielandband „Alte Wache“ aus Potsdam setzt musikalische Zäsuren. Tradition hat auch die Vergabe der Marketingpreise des Verbands.

Der Kreislandfrauenverein Oberhavel stellt sich in selbstgefertigten Outfits mit seiner Modenschau vor. Hochwertige Stoffe, modische Verarbeitung, tolle Kleider und viel Leidenschaft sind die Grundlage für eine professionelle Bühnenshow – nur zufällig, aber ganz passend die landfrauliche Ergänzung zur Fashion Week. Elfi Fischer aus Löwenberg und die Landfrauen aus den umliegenden Dörfern sind seit Jahren wahre Trendsetter, wenn es um Mode für Frauen in Stadt und Land geht.

Märkische Schweiz vegetarisch am Ball

Induktionsherd, Backofen und Dampfgarer stehen den Köchen im nagelneuen pro agro-Kochstudio zur Verfügung. Als erster nimmt Ingo Weitzel vom Hotel „Vier Jahreszeiten“ aus Buckow in der Märkischen Schweiz den Kochlöffel in die Hand. Bei seiner fleischlosen Küche assistieren ihm Sportsfrauen aus der Landeshauptstadt. Aferdita Podvorica, Jennifer Zietz und Yuki Nagasato vom FFC Turbine Potsdam gehen dem Küchenmeister beim Karotten-Ingwer-Süppchen mit gebackenem Apfel-Sesamsate, Rosenkohl Kartoffelcurry im Blätterteig sowie gerösteter Zimpolenta mit Sternanisapfelragout zur Hand. Vorkoster wird der Trainer der Potsdamer Turbinen-Fußballfrauen Bernd Schröder sein.

Küchenchef Ingo Weitzel hält auf seiner Speisekarte in Buckow mehrere fleischlose Gerichte vor. Der gebürtige Strausberger wohnt seit zehn Jahren im Herzen der Märkischen Schweiz und hat dort in verschiedenen Häusern gekocht. Im Frühjahr vergangenen Jahres erfüllte er sich seinen Traum und eröffnete als sein eigener Chef das renovierte Hotel „Vier Jahreszeiten“ direkt am Schermützelsee. Zur Grünen Woche in der Brandenburghalle stellen sich das Hotel und sein Küchenchef erstmals unterm Funkturm vor. Der kulinarischen Einladung an den Schermützelsee sollen möglichst viele Grüne Woche-Besucher folgen und dann im Restaurant in Ruhe auswählen, genießen und die Märkische Schweiz erleben.

Zehdenicker Schlossträume mediterran

Ab 14.30 Uhr kommt Küchenchef Jürgen Preuß vom „Havelschloss in Zehdenick“ aus einem traditionsreichen Haus mit mehrhundertjähriger Geschichte in das Kochstudio. Das „Havelschloss“ steht auf einer Halbinsel in Zehdenick. Das mittelalterliche Schlossgewölbe beherbergt ein Restaurant und Standesamt. Ob Ruccolastrauß im Brotballen oder Mangoforelle oder der „Herr des Waldes“, Hirschbraten auf einer Rowein-Wildjus mit Preiselbeerrotkohl und Klößen, für seine Kreationen ist Preuß bekannt. Der Küchenchef setzt in Zehdenick und zur Grünen Woche in Berlin auf schmackhafte Vielfalt und zeigt mit seinen Kochkünsten, was man aus Kaninchen alles machen kann. Sein Angebot an die Messebesucher ist die Kaninchensuppe „Mediterran“. Unterstützt wird er dabei vom Tourismusverein Oranienburg,

Blick vom Birkenwerder Boddensee

Während der berühmte Bodensee Deutschlands südliche Grenze zur Schweiz bildet, ist der wesentlich unbekanntere Boddensee eines der vielen Gewässer im gewässereichen Brandenburg. Er liegt zwischen Birkenwerder und dem landschaftlich reizvollen Briesetal. Das Restaurant „Boddensee“ in Birkenwerder reicht auf Stelzen stehend in den See hinein. Das Credo des Küchenchefs Ronny Rauschenbach ist gute deutsche Küche. Im pro agro-Kochstudio bietet er seine Variationen zur „Hasenküche“ an. Er bereitet Kaninchenroulade auf sautierten Rosenkohlblättern und Nussknöpfle zu.

<<IGWVorschau200112.pdf>>

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Brandenburg : Deutsche Waldbesitzer zu Gast in der Brandenburghalle

Posted by web-bb.de - Januar 18, 2012

Internet: www.mil.brandenburg.de


Deutsche Waldbesitzer zu Gast in der Brandenburghalle

Berlin – Auf Initiative von Forstminister Jörg Vogelsänger sowie des Brandenburger Waldbesitzerverbands ist die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e. V. (AGDW) auf der Grünen Woche morgen (19. Januar) zu Gast in der Brandenburghalle. Traditionell lädt der Präsident der Arbeitsgemeinschaft, Philipp Freiherr von und zu Guttenberg, auf der Messe zu einem Waldbesitzerempfang. Erstmals versammelt die AGDW in diesem Jahr Waldbesitzer, Forstleute, forstliche Vereine, Vertreter der Holzwirtschaft sowie Bundes- und Landespolitiker in einer der Länderhallen.

Vogelsänger betont in seinem Grußwort: „Gemeinsam mit dem Waldbesitzerverband haben wir 2011, im Internationalen Jahr der Wälder, unser neues Waldprogramm erarbeitet. Wir wollen den Wald auch für spätere Generationen in seiner ganzen Vielfalt und Schönheit erlebbar machen, unsere Wälder auf den Klimawandel vorbereiten und den wirtschaftlichen Nutzen für die 100.000 Waldbesitzer im Land erhalten.“

So müssen Jäger und Waldbesitzer waldverträgliche Wilddichten erreichen. Ab 2015, so Vogelsänger, soll im landeseigenen Wald der Mischwald ohne Zäune heranwachsen können.

Der Landesbetrieb Forst Brandenburg hat mit Jahresbeginn nach langer Vorbereitung seine neue Struktur eingenommen. Die Förster des Landeswalds sind nun von dem Teil, der für die Forstaufsicht und die Beratung der Waldbesitzer verantwortlich ist, getrennt. „Die Waldbesitzer haben lange um diese für sie bessere Lösung gerungen. Ich bin froh, dass wir sie nun endlich umsetzen konnten“, unterstreicht der Minister.

Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände

Die ADGW, 1947 gegründet, mit Sitz in Berlin ist der Dachverband der 13 Landesverbände der privaten Waldbesitzer. Seit 2010 ist Philipp Freiherr von und zu Guttenberg der Präsident.

Waldbesitzerverband Brandenburg

Der Waldbesitzerverband Brandenburg e.V. ist die freie Vereinigung der Waldbesitzer des Landes Brandenburg und arbeitet entsprechend seiner Satzung an der Stärkung des Waldvermögens und der Ertragsfähigkeit des Waldes in der Hand nichtstaatlicher Eigentümer. Er wurde 1990 gegründet und vertritt die forstpolitischen und berufständigen Interessen der privaten, kirchlichen und kommunalen Waldbesitzer, um die Unantastbarkeit des Waldeigentums, die Freiheit seiner Bewirtschaftung und das Recht auf Selbstverwaltung zu wahren.

Die Vertretung erfolgt für Mitglieder gegenüber gesetzgebenden Körperschaften, politischen Parteien, Behörden, der Wirtschaft und der Öffentlichkeit. Auf dieser Grundlage strebt er gleichzeitig die Erhaltung und Förderung der Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion des Waldes an.

Der Waldbesitzerverband Brandenburg fordert insbesondere forst- und wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen, die die Existenz der nichtstaatlichen Forstbetriebe in Brandenburg sichern helfen.

Der Verband hat im Land mehr als 3.000 Mitglieder, die rund 100.000 Hektar Forstbetriebsfläche bewirtschaften.

www.waldbesitzerverband-brandenburg.de

Waldbesitz in Brandenburg

In Brandenburg sind 37 Prozent der Landesfläche, beziehungsweise 1,1 Millionen Hektar, mit Wald bedeckt. Auf rund 600.000 Hektar dominieren Kiefernreinbestände, die übrigen Flächen teilen sich 43 Baumarten, überwiegend in Form von Mischwald. Bei den Mischbaumarten überwiegen Eichen und Buchen. 626.000 Hektar Privatwald werden von rund 100.000 Eigentümern bewirtschaftet. Landesweit haben sich 360 forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse gebildet, in denen fast ein Drittel der Waldbesitzer organisiert ist.

Jährlich wachsen rund vier Millionen Festmeter Holz in Brandenburgs Wäldern nach, von denen über drei Millionen geerntet werden. Damit werden 15.000 Arbeitsplätze im ländlichen Raum gesichert. 2011 hat das Brandenburger Agrarministerium rund sieben Millionen Euro aus EU, Bundes- und Landesförderung für den Privat- und Kommunalwald bereitgestellt.

<<AGDW180112.pdf>>

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Brandenburg : Wittenberge- Vogelsänger übergibt Förderbescheid für Elbuferpromenade

Posted by web-bb.de - Januar 18, 2012

Internet: www.mil.brandenburg.de

Presseinformation

18. Januar 2012

Wittenberge: Vogelsänger übergibt Förderbescheid für Elbuferpromenade

Wittenberge – Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger hat der Stadt einen Förderbescheid für die Entwicklung der Elbuferpromenade übergeben. Hierfür bewilligt das Land rund 1,2 Millionen Euro der Europäischen Union und weitere Fördermittel aus dem Stadtumbauprogramm.

Vogelsänger: „Wir wollen die Stadt dabei unterstützen, die Elbe noch besser in den Stadtraum zu integrieren und diese einzigartige Naturlandschaft für Einwohner und Gäste erlebbar zu machen. Eine barrierefrei erreichbare Schiffsanlegestelle, ein Pavillon sowie Sitzgelegenheiten werden es mehreren Generationen ermöglichen, die neue Elbepromenade zu nutzen.“

Die Elbepromenade soll die Wasserkante zwischen Altstadt und Packhof erschließen. Der Abschnitt hat eine Länge von 400 Metern. Es werden ein Wetterschutzpavillon und eine Schiffsanlegestelle mit barrierefreien Zugang errichtet. Sitzgelegenheiten und Beleuchtung sorgen für eine attraktive Aufenthaltsqualität. Mit der Elbuferpromenade wird der bisherige städtebauliche Missstand beseitigt.

Insgesamt kostet das Projekt mehr als 1,5 Millionen Euro. Das Land stellt rund 1,2 Millionen EU- Mittel und weitere rund 264.000 Euro Landesmittel zur Verfügung. Die Stadt steuert rund 132.000 Euro Eigenmittel bei.

In der laufenden EU-Strukturfondsperiode hat die Stadt bereits Fördermittel für die Entwicklung des südlichen Bahngeländes, den Ausbau der Wilsnackerstraße und weitere Aufwertungsmaßnahmen im öffentlichen Straßenraum erhalten.

<<ZWB Wittenberge Elbufer180112.pdf>>

ZWB Wittenberge Elbufer180112.pdf

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Brandenburg auf der Grünen Woche – Steckbrief: Brandenburger Land- und Ernährungswirtschaft

Posted by web-bb.de - Januar 18, 2012

Internet: www.mil.brandenburg.de

19. Januar 2012

Steckbrief: Brandenburger Land- und Ernährungswirtschaft

Potsdam – Die Brandenburger Ernährungsindustrie ist seit Jahren der wichtigste Wirtschaftszweig im Land. Die Branche konnte ihre Wettbewerbsfähigkeit entscheidend erhöhen. Dafür sprechen sowohl die verstärkte Orientierung auf ausländische Märkte als auch die Zunahme der Arbeitsproduktivität. Den Grundstein legt eine gut aufgestellte heimische Landwirtschaft. Agrarbetriebe tragen über Direktverarbeitung und Eigenvermarktung selbst dazu bei, das Angebot regionaler Lebensmittel vielfältiger zu machen.

Spreewälder Gurke, Beelitzer Spargel, Werder Ketchup, Neuzeller Schwarzbier, Eberswalder Würstchen, Prignitzer Cornflakes, Zinnaer Klosterbruder oder Peitzer Karpfen finden nicht nur als regionale Spezialitäten ihren Weg zu den Verbrauchern. Sie tragen auch insgesamt zu einem positiven Image des Landes bei.

Arbeitskräfte im Bereich Nahrung und Getränke

Mehr als 12.300 Arbeitskräfte sind in 161 Brandenburger Unternehmen der Branche beschäftigt (2010). Die heimische Lebensmittelwirtschaft ist klein- und mittelständisch strukturiert. In der Mehrzahl der Unternehmen arbeiten bis zu 50 Mitarbeiter.

Großbetriebe mit mehr als 200 Mitarbeitern sind Eberswalder Fleischwaren, Vion-Schlachtbetriebe, Odenwald Früchte Elsterwerda, Mineralquellen Bad Liebenwerda, Birkenhof Fleischwerk, Coca Cola, Storkower Hähnchen, Märkische Geflügelhof-Spezialitäten Niederlehme, Brandenburger Urstromquelle sowie vier Großbäckereien mit eigenem Filialsystemen.

Umsatzentwicklung der Ernährungswirtschaft

Mit 3,44 Milliarden Euro Umsatz 2010 ist die Ernährungswirtschaft die stärkste Branche in Brandenburg.

Fast ein Drittel des Umsatzes wird von den fleischverarbeitenden Unternehmen erwirtschaftet, vor der Getränkeherstellung mit über 12 Prozent und der Obst- und Gemüseverarbeitung mit über 10 Prozent Umsatzanteil.

Mit 16 Prozent 2010 macht die Ernährungsbranche den größten Anteil unter der gewerblichen Wirtschaft in Brandenburg aus – noch vor Metall oder Chemie (jeweils 13 Prozent).

Überproportional gewachsen sind im vergangenen Jahrzehnt vor allem die Auslandsumsätze von anteilig 10,5 Prozent auf 26,2 Prozent bei gleichzeitig steigenden Gesamtumsätzen.

Berlin-Brandenburg bitten gemeinsam zu Tisch

Da Berlin und Brandenburg beim Thema Essen und Trinken eine Einheit bilden, lohnt sich der Blick auf die Hauptstadtregion insgesamt. Die Ernährungsindustrie ist mit rund 22.000 Beschäftigten in beiden Ländern und einem Jahresumsatz von zehn Milliarden Euro (2010) einer der beschäftigungs- und umsatzstärksten Industriezweige in Berlin-Brandenburg.

Die Hauptstadtregion bietet der Ernährungswirtschaft sehr gute Bedingungen. Zum einen sichert die Nähe zum Anbau den Produzenten Qualität und Frische. Zum anderen ist Berlin-Brandenburg mit mehr als sechs Millionen Verbrauchern ein idealer Test- und Absatzmarkt.

3,48 Millionen Berliner und 2,49 Millionen Brandenburger in insgesamt drei Millionen Haushalten bieten der heimischen Ernährungswirtschaft vor der eigenen Haustür gute Absatzmöglichkeiten. 76 Euro werden von Brandenburger und Berliner Haushalten monatlich für Verpflegungsdienstleistungen in Kantinen und anderen gastronomischen Einrichtungen ausgegeben. Mehr als 10.000 gastronomische Einrichtungen in Berlin und Brandenburg sind ein Potenzial für heimische Produkte.

Landwirtschaftliche Struktur stabil

Die landwirtschaftliche Nutzfläche im Land pendelt sich seit Jahren um 1,3 Millionen Hektar ein. Den größten Anteil daran hat Ackerland mit einer Million Hektar, der Rest ist im Wesentlichen Grünland.

In der Brandenburger Landwirtschaft sind in rund 5.600 Betrieben rund 36.500 Menschen beschäftigt. Im Durchschnitt bewirtschaftet jede Arbeitskraft 36 Hektar. Die durchschnittliche Betriebsgröße macht 240 Hektar aus. Brandenburgs Bauern pachten 74 Prozent ihrer Flächen. Ungefähr tausend Brandenburger Betriebe bilden in einem oder mehreren der 14 landwirtschaftlichen Berufe aus. Im Ausbildungsjahr 2011/2012 begannen 481 Jugendliche eine Ausbildung.

Etwa jeder dritte Betrieb erwirtschaftet wesentliche Teile seines Einkommens außerhalb der Landwirtschaft in der Direktvermarktung und Verarbeitung seiner Produkte, im Tourismus, mit erneuerbaren Energien.

Jeder achte Betrieb (690) arbeitete Ende 2010 nach den anerkannten Regeln des ökologischen Landbaus.

Agrarrohstoffe aus der Mark

Vier Fünftel der Nutzfläche sind Ackerland, ein Fünftel Dauergründland.

Bei Roggen steht die Mark in Deutschland auf Platz 1. Winterweizen nimmt nach Roggen weiterhin den zweiten Rang in der Anbaufläche ein. Die Getreideernte liegt im Schnitt bei 45 bis 55 Dezitonnen pro Hektar und Jahr. Die größten Hektarerträge werden in den Landkreisen Märkisch-Oderland, Ostprignitz-Ruppin, Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming, Uckermark erzielt.

Silomais, genutzt als Futter und in Biogasanlagen, stieg auf 165.400 Hektar, was einen Zuwachs von sieben Prozent gegenüber 2010 bedeutet. Das entspricht 12,7 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche.

Obst, Gemüse, Zierpflanzen werden zwar nur auf 11.500 Hektar angebaut, machen aber 20 Prozent der Wertschöpfung in der Pflanzenproduktion aus.

Brandenburg ist mit 96.770 Kühen das Bundesland mit den meisten Mutterkühen. Spitze sind auch die Brandenburger Milcherzeuger. Erstmals wurde 2011 in der Milchleistung die 9.000er Marke geknackt. Die brandenburgischen Milcherzeuger liegen mit über 9.107 Milchkilogramm pro Kuh und Jahr im Vergleich der Bundesländer auf Platz 1. Insgesamt werden landesweit 565.000 Rinder gehalten.

Nach der jüngsten Erhebung Ende 2011 werden landesweit 843.000 Schweine gehalten. Ein größerer Bestand wurde zuletzt im April 1994 erreicht.

Der Legehennenbestand ist nach dem Rückgang 2010 in Folge der Umstellung auf neue Haltungssysteme wieder auf 2,8 Millionen Haltungsplätze angestiegen, davon drei Viertel in Bodenhaltung.

Brandenburg gehört neben Niedersachsen zu den größten Entenproduzenten in Deutschland.

Mit Regionalität punkten

Regionalität ist nach Untersuchungen der DLG ein Thema, das von den Verbrauchern und Handelsunternehmen in den letzten fünf Jahren mit wachsendem Interesse verfolgt wird. Traditionsmarken repräsentieren aus Verbrauchersicht am stärksten das Thema Regionalität. Regionalität bedarf aus Sicht des Verbrauchers Authentizität und ist außerdem hoch emotional besetzt. Regionalität steht mit 45 Prozent in der Wichtigkeit der Themen beim Verbraucher eindeutig an erster Stelle, vor den Themen Bio (22 Prozent) und Nachhaltigkeit (21 Prozent). 97 Prozent der Verbraucher geben an, regionale Produkte zu kaufen, weil sie explizit aus der persönlich definierten Region stammen.

Ökologischer Landbau

Mit knapp 11 Prozent (140.800 Hektar) hat Brandenburg den höchsten Anteil ökologisch bewirtschafteter Fläche in Deutschland.

Agrar- und Ernährungswissenschaften

Brandenburg gehört im Bereich der Agrar- und Ernährungswissenschaften zu den ersten Adressen in Deutschland. Die Institutsdichte ist in diesem Bereich nirgendwo so groß wie hier. Nach 1990 entstanden nach der Evaluierung durch den Wissenschaftsrat in der Agrar- und Ernährungsforschung vier Leibniz-Institute, vier Mehrländerinstitute, zwei Lehr- und Versuchsanstalten sowie etliche private Einrichtungen wie das Institut für Getreideverarbeitung Bergholz-Rehbrücke, das als enger Kooperationspartner der heimischen Wirtschaft an Produktneuheiten im Ernährungsbereich forscht. Mit den drei Berliner Universitäten, insbesondere mit der Landwirtschaftlich-Gärtnerischen Fakultät der Humboldt Universität Berlin, bestehen sehr enge Kooperationen bis zu Doppelberufungen. Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde setzt Schwerpunkte im Forstbereich und im ökologischen Landbau. Brandenburg ist zudem Sitzland einer Reihe von Einrichtungen der Umweltforschung, die sich ebenfalls mit Fragestellungen aus den Agrar- und Ernährungswissenschaften beschäftigen (Klima, Wasser, Boden, erneuerbare Energien, nachwachsende Rohstoffe, Nachhaltigkeit).

(Quellen: MIL, MWE, ZAB, Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, DLG)

<<IGWBranchensteckbrief190112.pdf>>

IGWBranchensteckbrief190112.pdf

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Brandenburg : 22. Brandenburger Obstbautag in Neuseddin

Posted by web-bb.de - Januar 16, 2012

Der Landesverband Gartenbau Brandenburg e. V. – Landesfachgruppe Obstbau –

und LELF Großbeeren, Referat 42 – Gartenbau, Gemüse-, Zierpflanzen-, Obstbau,

Baumschule und Technik laden Sie herzlich zum

22. Brandenburger Obstbautag in Neuseddin

am Mittwoch, 18. Januar, ein.

Veranstaltungsort: Heimvolkshochschule Neuseddin

Anfahrtshinweis:Anreise mit dem PKW Autobahn A 10 (Berliner Ring) bis zur Abfahrt Michendorf nach Abfahrt weiter auf der Bundesstraße B 2 in Richtung Beelitz nach ca. 2,5 km links in unsere Zufahrt

(Beschilderung "Heimvolkshochschule") einbiegen; Anreise mit dem Bus ab Potsdam Stadt (Hauptbahnhof) mit dem Bus der Linie 643 Richtung Beelitz nach ca. 25 Minuten Fahrzeit Ausstiegan der Haltestelle "Abzweig

Neuseddin" 2 Minuten Fußweg in Fahrtrichtung und Überquerung der Bundesstraße B 2 Waldweg rechts laufen (Beschilderung Heimvolkshochschule)

Programm

09.00 Uhr

Aus der Arbeit der Landesfachgruppe / EU – Agrarpolitik 2013 – ein erster

Ausblick

Manfred Kleinert, Vorsitzender der Fachgruppe Obstbau im LVG

Dieter Stallknecht, BOG

09.20 Uhr

Vorstandswahl FG Obstbau

09.40 Uhr

Gegen Trockenheit und Mäusefraß – Pflanzlochbeigaben

Dr. Margita Handschack, LfULG Dresden – Pillnitz

10.30 Uhr

Durstige Bäumen senden Notruf: Echtzeit – Fernüberwachung des

Wasserhaushaltes und des Mikroklimas in Obstplantagen

Prof. Dr. U. Zimmermann, Fa. ZIM Plant Technology GmbH

11.15 Uhr

Frostschutz mit dem Frostbuster – Erfahrungsberichte aus Praxisbetrieben

in unterschiedlichen Kulturen

Dr. Marg (Spargelhof Klaistow Produktions GmbH & Co. KG) / Thomas

Bröcker (Apfelgalerie Schernus & Bröcker GbR)

12.00 Uhr

Entscheidungsgrundlagen schaffen – Standortbewertung vor

Neupflanzungen

Dr. Hilmar Schwärzel, LELF, Station Müncheberg

13.45 Uhr

Gemeinsam besser – Aktuelles aus der berufsständischen Arbeit und dem

Obstbau in Niedersachsen

Jens Stechmann, Vorsitzender der Bundesfachgruppe Obstbau

14.30 Uhr

Wenn der Frost die Ernte vermiest – Warum war das Jahr 2011 ein

Besonderes – Wie begegne ich dem Risiko in Zukunft?

Dr. Dirk Köpcke, ESTEBURG Obstbauzentrum Jork

15.00 Uhr

Windmaschinen zur Frostabwehr

Jan Bosmans, Ghent Supply n.v., Eke (Belgien)

15.30 Uhr

Abdrift, Verdunstung, biologische Wirkung,…. – Pflanzenschutz im Obstbau

mit angepasster Düsentechnik im Einfluss des Wetters

Jürgen Winter, Lechler GmbH

<<Programm 2012 _2_.pdf>>

Programm 2012 _2_.pdf

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