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#Brandenburghalle #Brandenburg #MLUL #Vogelsänger #proagro : Vogelsänger zur Grüne-Woche: Brandenburgs Landwirtschaft und ländliche Regionen zehn Tage von ihrer schönsten Seite

Posted by web-bb.de - Januar 28, 2018

28. Januar 2018 Text © MLUL

Brandenburg-Halle 21A auf der Internationalen Grünen Woche

Vogelsänger zur Grüne-Woche: Brandenburgs Landwirtschaft und ländliche Regionen zehn Tage von ihrer schönsten Seite

Berlin – Nach zehn Tagen schließt die weltgrößte Verbrauchermesse, die Internationale Grüne Woche, in Berlin ihre Tore. Bis zuletzt sollen die Besucher der auch 2018 komplett ausgebuchten Brandenburg-Halle 21A bestens unterhalten werden, wie Agrarminister Jörg Vogelsänger heute in seinem Statement zur Messe-Bilanz der Märker noch einmal hervorhob: „Unser Jahresmotto für die Halle lautete: Ein Ma(h)l durch Brandenburg. Heute können wir sagen: Für dieses Ma(h)l war reich gedeckt. Wer an den Ständen und in den drei Gastronomiebereichen vorbeigekommen ist, konnte auch wieder viel Neues entdecken oder sich an den alten Bekannten – von Spreewaldgurke bis Werderaner Kirschbier – erfreuen, die hier von vielen Besuchern gezielt nachgefragt wurden und deshalb in keiner Brandenburg-Halle fehlen dürfen.“

Programm am Abschlusstag: Polizisten und Finsterwalder spielen auf

Bevor die Aussteller an den 75 Marktständen die Regale leer räumen, sorgen die Combo des Landespolizeiorchesters sowie Andreas Bergener und seine Schlossberg Musikanten für Stimmung in der Halle. Die Finsterwalder setzen nun schon traditionell den musikalischen Schlusspunkt auf der Brandenburg-Bühne, auf der seit Eröffnung der Halle hunderte – vor allem – Laienkünstler aus allen Landesteilen die Besucher mit Musik, Tanz und Darstellungskunst professionell begeisterten.

Umfrage unter den Hallen-Ausstellern: Wir kommen 2019 wieder

67 1000

Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger

Vogelsänger: „Die monatelangen Vorbereitungen haben sich gelohnt. Als Organisator der größten Messebeteiligung des Landes können wir zufrieden sein, wenn die Aussteller zufrieden sind. Dass dies gelungen ist, zeigt vor allem die gute Resonanz auf unsere Ausstellerumfrage. 85 Prozent der Unternehmen auf die Frage, ob sie im kommenden Jahr wieder dabei sein werden, mit Ja geantwortet. Dies ist aus meiner Sicht keine Selbstverständlichkeit. Die Grüne Woche ist zwar eine Verkaufsmesse, dennoch bedeutet eine Beteiligung für die vielen kleinen und mittelständischen Betriebe immer einen hohen Aufwand an Logistik, Personal und kostet, trotz der Unterstützung des Landes, auch Geld.“

Nachfrage und Netzwerke

Die Grüne Woche wird von den Produzenten gern genutzt, um ein Feedback von Kunden und Verbrauchern zu bekommen. Als Grund für eine Messebeteiligung haben alle Aussteller angegeben, dass sie auf sich aufmerksam und ihre Produkte bekannter machen wollen. Die Präsenz vor Ort, auf der Messe, erzeugt auch Nachfrage, wie auch der erfahrenste aller Aussteller, Lothar Parnitzke beim pro-agro-Stammtisch in der Halle unterstrichen hat: „Wir suchen hier den Kontakt mit den Endverbrauchern.“ Der Geschäftsführer der Cottbusser Kunella Feinkost GmbH war sowohl als Person wie auch als Unternehmen bei allen 26 Brandenburg-Hallen dabei.

Die enge Zusammenarbeit unter dem Dach der Halle führt auch dazu, dass die Unternehmer miteinander ins Gespräch kommen – eine erste Voraussetzung, um sich gegenseitig besser zu vernetzen. Fast alle Aussteller haben dies als wichtigen Beweggrund für ihre Teilnahme angekreuzt.

​Rainer Kempkes
Geschäftsführer Golßener Fleisch- und Wurstwaren

http://www.116.brandenburghalle.com/

Aussteller testen den guten Geschmack – Innovation als Chance

Die Brandenburg-Halle ist neben den vielen bekannten Regionalprodukten immer auch ein Testmarkt für Neues. Hersteller und Besucher freuen sich gleichermaßen darauf, kulinarisch auf Entdeckungstouren zu gehen. Zum Messeschluss hat das Ministerium mit Hilfe der Aussteller nochmals eine Übersicht von Produktinnovationen zusammengestellt, die ihre Hallenpremiere hatten. Und man darf gespannt sein, was sich dauerhaft in den Regalen halten wird.

Dank der Vermittlung durch den Verband pro agro gelang es auch in diesem Jahr, Handelsdelegationen der großen Lebensmitteleinzelhandelsketten durch die Brandenburg-Halle zu führen und für heimische Agrarprodukte zu interessieren. Allein die Einkaufsgenossenschaft EDEKA war mit 210 ihrer Kaufleute in der Halle unterwegs. Weitere Besuche wurden für Kaufland, Rewe, real, Karstadt, Kaufhof, netto Stavenhagen oder auch Online-Plattformen organisiert. Zur Halbzeit der Grünen Woche waren rund 100 Brandenburger Gastronomen zu Gast.

Werbung für Urlaub und Freizeit auf dem Land – Einladung nach Neuzelle

Landkreise und Tourismusverbände erkennen immer mehr, wie sehr sich die Grüne Woche als Werbeplattform eignet: Fast alle Reiseregionen des Landes waren deshalb mit Info-Material und Personal in der Brandenburg-Halle vertreten, getreu dem Motto: Eine Region verleiht einem Agrarprodukt erst Charakter.

Besondere Akzente konnte in diesem Jahr der Landkreis Oder-Spree setzen, der nicht nur mit der Reiseregion Oder-Spree am Stand der Agrargenossenschaft Ranzig, sondern zusätzlich mit einem Sonderstand zum 750. Gründungsjubiläum des Klosters Neuzelle und dort auch als Gastgeber des 15. Brandenburger Dorf- und Erntefests vertreten war.

Bühnenprogramm begeisterte

Ralf Jußen & Claudia Heber

Dank der engagierten Arbeit in Kreismusikschulen, Tanzstudios und in Vereinen kann sich Brandenburg auch künstlerisch auf hohem Niveau präsentieren. Viele der Akteure nehmen extra für den Auftritt auf der Grünen Woche frei und kommen auch gern wieder, um sich auf großer Bühne auszuprobieren. Begleitet wurden sie in diesem Jahr vom Antenne-Moderatoren-Paar Claudia Heber und Ralf Jußen, die auch für die Hintergrundinformationen zu den Auftritten sorgten.

Dank für Engagement in der Brandenburg-Halle

„Unsere Halle 21A war auch in diesem Jahr ein Publikumsmagnet“, zog Minister Vogelsänger Bilanz: „Kaum eine andere Halle ist so gut besucht. Das hat seinen Grund. Hier wurde auch wieder viel geboten.“ Ohne das große Engagement hinter den Ständen, auf der Bühne und im Kochstudio wäre die Erfolgsgeschichte der Brandenburg-Halle nicht denkbar“, betonte der Minister weiter: „Ich weiß, dass gerade auf der Bühne viele der Akteure hier – quasi im Ehrenamt – dabei waren. Dafür möchte ich besonders bedanken.

Nicht geringer ist aber auch die Leistung aller, die hier zehn Tage durchgehalten haben und unser Land von seiner besten Seite präsentiert haben.“

An den Ständen nehmen sich übrigens etliche der Verkäuferinnen und Verkäufer extra für die Grüne Woche „frei“: Für sie ist die zehntägige Messe eine Herzensangelegenheit, bei der es nicht nur ums Verkaufen, sondern um den Kontakt mit vielen Menschen und um Werbung für ihre Region geht.

Von der Prignitz bis Elbe-Elster: Präsentationen der Landkreise

Die Tagesvorschauen der Brandenburg-Halle zeigen es: 2018 nutzte wieder die Mehrheit der Landkreise und kreisfreien Städte die Chance, für ihre Region auf der Grünen Woche zu werben. Einige buchten gleich zehn Tage einen eigenen Gemeinschaftsstand, um möglichst vielen Unternehmen die Möglichkeit einzuräumen, in Berlin auf sich aufmerksam zu machen. Gemeinschaftsstände hatten als Landkreise Oberhavel, Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming, Oberspreewald-Lausitz. Mit ihren Tourismusverbänden waren Havelland, Prignitz dabei, der Landkreis Märkisch-Oderland war über das Restaurant „Zur Goldenen Kartoffel“ vertreten. Andere Regionen wurden durch die Wirtschaftsfördergesellschaften präsentiert, der Barnim mit der Wirtschafts- und Tourismusgesellschaft GmbH, Elbe-Elster mit der Regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Elbe Elster mbH, Ostprignitz-Ruppin über die Regionalentwicklungsgesellschaft Nordwestbrandenburg mbH, die Uckermark mit der Investor Center Uckermark GmbH. Vier Kommunen hatten sich entschlossen, ganz direkt ihre kulinarische Visitenkarte bei den Messebesuchern abzugeben: Potsdam, Beelitz, Brandenburg an der Havel und Storkow.

Unter den Hallenausstellern waren 12 Verbände und Vereine: Präsenz zeigten der Landesbauernverband mit seinen Brandenburger Landfrauen, der Verband pro agro, der Spreewaldverein, die Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau, der Gartenbauverband Berlin-Brandenburg, der Landesfischereiverband Brandenburg/Berlin, der Beelitzer Spargelverein, der Verein zur Förderung des historischen Weinanbaus im Raum Werder, der Werdersche Obst-und Gartenbauverein, der Verein zur Förderung Brandenburger Klein- und Gasthausbrauereien und regionaler Strukturen.

Brücken nach Osten: Brandenburg-Halle macht Politik

Neben den vielen Sinneseindrücken, die die Brandenburg-Halle bietet und bieten soll, wurde hier auch hinter den Kulissen gearbeitet. Am Vorabend der Eröffnung der Grünen Woche 2018, am 18. Januar, durfte Vogelsänger unter dem Dach der Halle zu einem Treffen der ostdeutschen Landwirtschaftsminister einladen. Die Agrarministerinnen und Agrarminister der fünf ostdeutschen Bundesländer konnten sich mit den Präsidenten der Landesbauernverbände aus Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg über Eckpunkte zur weiteren Ausgestaltung der Gemeinsamen Europäische Agrarpolitik (GAP) verständigen. Die Diskussionen dazu werden in den kommenden Wochen ihren Höhepunkt erreichen und die weitere Entwicklung in den ländlichen Regionen Ostdeutschlands nachhaltig beeinflussen.

Die GAP war in diesem Jahr auch der Schwerpunkt der Treffen Vogelsängers mit den für Landwirtschaft zuständigen Vizemarschällen aus Westpommern, Großpolen, Lebuser Land und Niederschlesien. In den kommenden Monaten sollen sich die Agrarpolitiker des gemeinsamen Grenzraumes Westpolen/Ostdeutschland über ihre Strategien für die siebenjährige EU-Förderperiode ab 2021 austauschen, um so in Brüssel ihre Interessen besser vertreten zu können.

Brandenburgs Partnerregion, der Moskauer Oblast, war mit einer Delegation unter der Leitung von Agrarminister Andrej Razin bei Vogelsänger zu Gast, um auszuloten, wie und in welchem Umfang die Zusammenarbeit im Bereich der Agrar- und Ernährungswirtschaft wieder intensiviert werden kann. Ein für die Brandenburger Wirtschaft interessantes Projekt dürfte dabei sicher die Etablierung eines „milk and cheese Valley“ – so vorgestellt von russischer Seite – rund um die Riesenmetropole Moskau sein.

Auf ein Wiedersehen 2019

Die Abschlusspressekonferenz in der Brandenburg-Halle ist in jedem Jahr auch die Gelegenheit, um nicht nur zehn Tage zurück-, sondern auch 12 Monate vorauszuschauen. Viele der Aussteller werden die Besucher bei den weiteren vom Land unterstützten Messen und Veranstaltungen wieder begegnen. Vom 14. bis 17. Februar startet die Biofach in Nürnberg mit einem Berlin-Brandenburger Gemeinschaftsstand. Auf der Internationalen Tourismusbörse ITB auf dem Berliner Messegelände sind viele der Land- und Naturtourismus-Anbieter dabei. Paaren im Glien lädt Himmelfahrt wieder zur Brandenburgischen Landwirtschaftsausstellung, Wittenberge zum Brandenburg-Tag, Neuzelle zum 750. Klosterjubiläum sowie im September zum Brandenburger Dorf- und Erntefest. Zudem gibt es wieder Saisoneröffnungen, regionale Volksfeste, Schlachtefeste, Weihnachtsmärkte mit Ausstellern des Grüne-Woche-Jahrgangs 2018, ehe vom 18. bis 27. Januar 2019 die 27. Brandenburg-Halle ihre Tore öffnet.

Medienkontakt und Bildbestellungen (kostenfrei) aus der Brandenburg-Halle

Presseassistentin: Dagmar Schott

Telefon Hallenbüro: 030/ 3038 813 35

Mail: Dagmar.Schott

Pressesprecher: Dr. Jens-Uwe Schade

Mobil: 0172/ 392 72 02

Eine Orientierungshilfe über die Aussteller, das Programm und den Aufbau der Brandenburg-Halle bietet der vor Ort erhältliche Flyer.

Informationen im Internet unter: www.mlul.brandenburg.de/gruenewoche

Hier werden durch das Hallenteam tagesaktuelle Berichte, das Tagesprogramm und ausgewählte Fotos zum kostenlosen Downloaden platziert.

Pressesprecher : Dr. Jens-Uwe Schade

Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt

und Landwirtschaft des Landes Brandenburg

Dagmar Schott

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,

Internationale Kooperation

Henning-von-Tresckow-Straße 2 – 13, Haus S

14467 Potsdam

Telefon: 0331/ 866 70 19

Fax: 0331/ 866 70 18

Mail: dagmar.schott

Internet: www.mlul.brandenburg.de

www.agrar-umwelt.brandenburg.de

Dagmar Schott

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,

Internationale Kooperation



Brandenburg pro agro e.V. Geschäftsführer Kai Rückewold

Ralf Achilles – Restaurant Schönblick

www.brandenburghalle.com

 

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18-01-28 IGW_Abschluss PM IGW neu.pdf

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