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#Werderhavel Werderhavel : Presseinformation zur Kita- und Schulentwicklung in Werder (Havel)

Posted by web-bb.de - Dezember 19, 2017

Werder gibt Integrierte Kita- und Schulentwicklungsplanung in Auftrag

Vor dem Hintergrund der Entwicklung der Kinderzahlen wird die Stadt Werder (Havel) eine „Integrierte Kita- und Schulentwicklungsplanung“ in Auftrag geben. Das kündigte Werders 1. Beigeordneter Christian Große in der jüngsten Sitzung der Stadtverordneten an. Nach einer Prognose der Bevölkerungsentwicklung sollen Bedarfe und Kapazitäten von Kitas und Schulen in Werder abgeglichen und Empfehlungen zur Kita- und Schulentwicklung bis 2030 vorgelegt werden. „Wir erwarten die Ergebnisse im ersten Quartal 2018, um mit Ihnen dann die nötigen Schlüsse zu ziehen“, so Christian Große zu den Stadtverordneten.

Es sei bereits einiges auf den Weg gebracht worden, in zwei Jahren haben die Stadt und ein Freier Träger 183 neue Kitaplätze geschaffen. Hinzu komme die Erweiterung der Carl-von-Ossietzky-Oberschule oder das Investitionsprogramm „Fit für die Zukunft“. „Und wir wissen trotzdem alle: Das ist noch nicht genug und die Eltern, die auf einen Kitaplatz warten, brauchen unsere Hilfe“, so Christian Große. Im laufenden Kita-Jahr fehlen in Werder rund 200 Plätze. Dass die Stadt hier eine Aufgabe des Landkreises Potsdam-Mittelmark wahrnehme, helfe den Betroffenen nicht weiter.

Im Rathaus sei versucht worden, die Gründe für die rasante Entwicklung zu identifizieren. Auf den Zuzug sei durchaus reagiert worden. Als Beispiel nannte Christian Große die Havelauen, in denen vier Kitas mit 350 Plätzen entstanden seien. Doch in Werder gebe es auch einen Babyboom: Eltern würden sich immer häufiger für ein zweites und drittes Kind entscheiden. „Ich finde das toll. Aber die Entscheidung, ein Kind zu bekommen, können Kommune und Landkreis nicht voraussehen.“ Hinzu käme die Baugenehmigungspraxis des Landkreises: Nach Paragraf 34 würden nicht mehr nur Einfamilienhäuser genehmigt, sondern verstärkt auch Geschosswohnungsbau – ohne dass die Stadt über Bebauungsplanverfahren Einfluss darauf hätte.

Mit dem Wissen um diese Entwicklungen und Zahlen aus dem städtischen Einwohnermeldeamt habe man sich unlängst erneut mit dem Landkreis getroffen, der noch im Jahr 2015 im Kitabedarfsplan einen Überhang an Kitaplätzen in Werder prognostiziert hatte. Erneut habe eine Diskrepanz zwischen den Bedarfseinschätzungen der Stadt und des Landkreises bestanden, wobei die Werderaner Zahlen als weitere Planungsgrundlage akzeptiert worden seien. „Trotzdem waren wir nach diesem Termin nicht schlauer. Es gab die Aussage: ,Sagen Sie was wir eintragen sollen, und wir machen es.‘“

Deshalb habe sich die Stadt entschieden, selbst eine Integrierte Kita- und Schulentwicklungskonzeption mit dem Kommunalberatungsunternehmen Complan auf den Weg zu bringen. Schnelle Wirkungen könnten auch damit nur erzielt werden, wenn die übergeordneten Ebenen mitziehen. „Sollte der Gesetzgeber nicht handeln und für Baumaßnahmen, die für die soziale Infrastruktur genutzt wird, nicht schnellere Genehmigungsprozesse auf den Weg bringen, dann werden zwischen Entscheidung und Eröffnung einer Kita oder Schule immer noch 24 Monate oder mehr liegen.“ Christian Große erinnerte daran, dass zum Beispiel auch beim Aufbau Ost solche beschleunigten Verfahren möglich gewesen seien.

Freundliche Grüße

Henry Klix

www.werder-havel.de

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