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#Werderhavel Werderhavel : Presseinformation zum Haushaltsentwurf 2018/2019 in Werder (Havel)

Posted by web-bb.de - Dezember 15, 2017

Bürgermeisterin bringt Doppelhaushalt ein

In der Stadt Werder (Havel) soll es in den Jahren 2018/2019 einen Doppelhaushalt geben. Bürgermeisterin Manuela Saß hat den Haushaltsentwurf am Donnerstagabend in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht: Das Etatvolumen beträgt für beide Jahre jeweils rund 50 Millionen Euro. Das Investitionsvolumen liegt bei insgesamt 14,5 Millionen Euro. Der größte Anteil davon entfällt auf Baumaßnahmen, für die in beiden Jahren 8,9 Millionen Euro eingeplant sind. Eine der großen Investitionen ist das neue Besucherzentrum am Plantagenplatz, für dessen Bau 2018 und 2019 insgesamt 2,3 Millionen Euro veranschlagt sind.

Erneut sollen auch Kitas, Schulen und Sportanlagen vom Etat profitieren: So plant die Hoffbauerstiftung die Errichtung eines Bildungscampus in Glindow mit Kita, Grundschule und Gymnasium. Die Stadt will das Projekt in den kommenden drei Jahren mit bis zu 5 Millionen Euro unterstützen. 2018 beginnend ist auch der schrittweise Ausbau des städtischen Ernst-Hackel-Gymnasiums vorgesehen. Zuerst soll bis 2019 die Mensa erweitert werden, danach ein Erweiterungsneubau mit Aula und Klassenräumen entstehen. Gesamtinvestitionen: 4,7 Millionen Euro. An der Carl-von-Ossietzky-Oberschule soll 2018 das bisherige Archiv zum Essenbereich umgebaut werden. In der Grundschule Glindow soll die Außensportanlage einschließlich Regenentwässerung bis 2019 fertig werden. Auch die Inselschule erhält eine neue Außensport- und Spielanlage. In den Kitas Regenbogen und Stadtstrolche steht die energetische Sanierung bevor. Außerdem ist in den Jahren 2019 und 2020 die Komplettsanierung des Arno-Franz-Sportplatzes geplant.

Auch die geplanten Straßen- und Wegebaustellen der kommenden Jahre sind beachtlich: Im Jahr 2018 soll die Margaretenstraße fertiggestellt werden. Die Moosfennstraße soll 2018 bis 2019 saniert werden. Außerdem gibt es Signale, dass das Land ab 2018 die letzten beiden Abschnitte der L90 vom Bahnhof in Richtung Phöben und vom Kino in Richtung Stadtzentrum saniert. Die Stadt ist mit ihren Finanzierungsanteilen für Gehwege, Beleuchtung und Regenentwässerung mit im Boot und will im Zuge der Arbeiten auch den Parkplatz vor dem Rathaus Eisenbahnstraße sanieren. Im Doppelhaushalt sind auch Mittel für den Rundweg um den Glindower See eingeplant. Ab 2018 soll an der Straße Zum Lindentor ein Radweg entstehen, bis 2022 soll er abschnittsweise fertig werden. Weiter ist vorgesehen, 2019 an der Autobahnauffahrt Phöbener Chaussee einen Mitfahrerparkplatz zu errichten.

Eine erfreuliche Entwicklung: Im Doppelhaushaltsentwurf können bereits 44 Prozent aller Aufwendungen aus Steuern und Abgaben gedeckt werden. Während die Einnahmen aus der Grundsteuer A und B gegenüber den vergangenen Jahren weitgehend konstant bleiben, steigt der Anteil der Gewerbesteuer und vor allem des Einkommenssteueranteil in Werder (Havel) rasant. Sind im Jahr 2010 rund 4 Millionen Euro aus der Gewerbesteuer erzielt worden, so werden in den kommenden beiden Jahren Einnahmen von 6,9 und 7 Millionen Euro erwartet. Bei der Einkommenssteuer haben sich die Erträge im selben Zeitraum von 5 auf mehr als 10 Millionen Euro jährlich sogar verdoppelt. Sie sind damit gleichauf mit der Schlüsselzuweisung. Die gewachsene Steuerkraft der Stadt wirkt sich auf die Kreisumlage aus, die um rund 400.000 Euro auf jährlich fast 12,8 Millionen Euro steigt.

Auf der anderen Seite steht die Stadt angesichts des Einwohnerzuwachses vor großen Herausforderungen. Werders Einwohnermeldeamt vermeldet, dass die 26.000 geknackt ist. Das spiegelt sich unter anderem auch im Personalkostenbudget des Doppelhaushaltes wider: 2018 werden dafür 15,2 Millionen Euro aufgewendet. Im Jahr 2019 ist auf Grund des Anstiegs insbesondere im Bereich des pädagogischen Personals mit Aufwendungen von mehr als 17 Millionen zu rechnen. Damit werden die Personal- und Versorgungsaufwendungen mittelfristig zur größten Aufwandsposition des Haushalts – Geld, das auch Werders Kindern zu Gute in der Gestalt neuer Kita-Erzieherinnen kommt. In Partnerschaft mit der kommunalen HGW sollen in den Jahren 2018 und 2019 zwei neue Kitas mit 100 und 120 Plätzen gebaut werden. Inzwischen konnte Einvernehmen mit dem Landratsamt erzielt werden, dass diese weiteren Kapazitäten in Werder (Havel) dringend benötigt werden.

Freundliche Grüße

Henry Klix

www.werder-havel.de

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