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#Beelitz #BeelitzerNachrichten #BN : Botschafterin der Republik Nicaragua zu Besuch in Beelitz

Posted by web-bb.de - August 24, 2017

Freundliche Menschen, viel Landwirtschaft und eine immer größere Nachfrage bei Touristen – es gibt vieles, was Beelitz mit den ländlichen Regionen in Nicaragua verbindet. Heute war die Botschafterin der mittelamerikanischen Republik in Berlin, S.E. Karla Luzette Beteta Brenes, zu Besuch in der Spargelstadt. „Ich bin sehr beeindruckt von dieser kleinen Stadt, in der ich vieles wiedererkannt habe, was auch mein Land auszeichnet. Ein bisschen habe ich mich wie zu Hause gefühlt“, sagte sie. In Beelitz, stellte sie fest, wurde viel geschaffen, hier herrsche viel Leben. „Man merkt, dass die Menschen hier mit viel Leidenschaft Dinge voranbringen“, erklärt sie.

Der Termin war als ein erstes Kennenlernen anberaumt worden, aus dem in den nächsten Jahren freundschaftliche Verbindungen in jenes Land erwachsen könnten, das zu den aufstrebendsten Nationen in Zentralamerika gehört. „Ich sehe viele Chancen und Möglichkeiten“, so die Botschafterin. Das 6,3 Millionen-Einwohner-Land ist heute nach Kanada die zweitsicherste Nation auf dem gesamten Kontinent und hat in punkto Gleichstellung von Frauen Quoten erreicht, die es weltweit an zehnte Stelle bringen. Neben dem Export von traditionellen Anbauprodukten wie Kaffee, Tabak und Erdnüssen handelt Nicaragua mittlerweile auch mit Fahrzeugteilen. Und immer mehr Touristen entdecken das Land, in dem es neben Atlantik- und Pazifikküste auch viele große Seen und 26 Vulkane gibt, als Reiseziel.

Bürgermeister Bernhard Knuth stellte seine Stadt vor und unternahm eine Rundfahrt mit der Botschafterin unter anderem in die Ortsteile, zu den Beelitzer Heilstätten und zu den Spargelhöfen. Dabei wurden auch mögliche Kooperationspunkte besprochen – unter anderem Projekte über die Kitas, Schulen und Vereine, aber auch im Rahmen eines Beitrags zur Landesgartenschau, die 2022 möglicherweise in Beelitz stattfindet. Im Gegenzug könnten nicaraguanische Landwirte viel von den Deutschen lernen, auch Punkte wie Klimawandel und Energieerzeugung würden dazugehören. „So etwas muss über viele Beteiligte laufen, denn letztendlich profitiert jeder davon“, so der Bürgermeister. Eine weitere Idee ist eine Zusammenarbeit im Bereich der Feuerwehr – ein Defizit, mit dem Nicaragua noch zu kämpfen hat. Bei der Gewinnung ehrenamtlicher Brandschützer könnte das Land von deutschen Erfahrungen profitieren. „Und wir sollten überlegen, ob wir Fahrzeuge, die wir ausmustern, hier in Deutschland billig verkaufen müssen oder sie lieber jenen zur Verfügung stellen sollten, die sie dringend brauchen.

„Ich bin sehr beeindruckt, mit welcher Leidenschaft die Botschafterin uns ihr Land vorgestellt hat – und wie sich Nicaragua in nur wenigen Jahrzehnten gewandelt hat“, erklärt Bernhard Knuth. „Dass es heute so hervorragend da steht, wissen in Deutschland bestimmt nicht alle.“ Umso wichtiger sei es, dass solche direkten Kontakte zustande kommen und vertieft werden. „Wenn die Menschen mehr miteinander reden, würde unsere eine Welt noch ein großes Stück sicherer und lebenswerter werden“, sagt der Bürgermeister.

Herzliche Grüße aus Beelitz,

Thomas Lähns

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