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#Beelitz #BN #BeelitzerNachrichten #Festspiele #PensionSchoeller : Festspiele 2017: Boulevard-Theater an der Nieplitz

Posted by web-bb.de - November 3, 2016

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www.beelitzer-festspiele.de
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Im Sommer 2017 wird die Beelitzer Festwiese an der Nieplitz zum Tollhaus – mit schrulligen Typen, komischen Verwechselungen und jeder Menge Kolorit des alten Berlin unter dem Dach der „Pension Schöller“. Für die nächsten Beelitzer Festspiele wird der gleichnamige Schwank aus der Feder von Carl Laufs und Wilhelm Jacoby in der Spargelstadt unter freiem Himmel und vor der Kulisse der historischen Altstadt auf die Bühne gebracht – mit einem hochkarätigen Ensemble, dem das Stück längst in Fleisch und Blut übergegangen ist.

„Für unsere dritten Festspiele haben wir das Berliner Theater am Kurfürstendamm als Partner gewinnen können“, sagt Bürgermeister Bernhard Knuth, der als Intendant die alle zwei Jahre stattfindenden Festspiele in der Spargelstadt initiiert hat. Schon die Inszenierungen des Lustspiels „Im weissen Rössl“ 2013 und die der Operette „Frau Luna“ 2015 waren Publikumserfolge. „Mit dem Ensemble unter der Regie von Jürgen Wölffer werden auch die dritten Festspiele ein erstklassiges Erlebnis für die Menschen in unserer Region.“

Mit dabei sind hochkarätige Schauspieler wie Winfried Glatzeder, der durch den Defa-Film „Die Legende von Paul und Paula“ schon in jungen Jahren bekannt geworden ist, sowie Achim Wolff, der in Fernsehserien wie „Salto Postale“ oder „In aller Freundschaft“ zu sehen gewesen ist. Ebenfalls dabei sein wird Schauspiellegende Herbert Köfer – der mit 96 Jahren noch einmal in eine seiner beliebtesten Bühnenrollen schlüpfen wird: die des quirlig schrulligen Pensionsbesitzers Schöller. Bereits im vergangenen Jahr hatte er einen Gastauftritt als Graf Zeppelin bei der Beelitzer „Frau Luna“. Ebenfalls zu sehen ist Gaby Gasser, die viele aus Fernsehserien wie „Der Alte“ oder „Die Wicherts von nebenan“ kennen dürften. Regisseur Wölffer, langjähriger Intendant der Ku’Damm-Bühnen, übernimmt die Rolle des zackigen Majors von Mühlen.

Die Handlung des um 1880 entstandenen Stückes „Pension Schöller“ garantiert jede Menge Lacher: Der Großgrundbesitzer Philip Klapproth reist nach Berlin und möchte dort an einer Soiree in einer Irrenanstalt teilnehmen. Er trägt sich nämlich mit dem Gedanken, selbst eine Nervenheilanstalt zu eröffnen, da die „Verrückten“ seiner Meinung nach mittlerweile auch immer häufiger hinaus aufs Land strömen. „In Zukunft wird es nur noch Irre und Alte geben“, ist er sich sicher. Sein Neffe Alfred arrangiert in Ermangelung einer echten Anstalt einen Besuch in der Pension seines angehenden Schwiegervaters Schöller. Deren Gäste sind immerhin genauso abgedreht wie echte „Irre“ – darunter ein großspuriger Großwildjäger (Anton Rattinger), eine spleenige alte Schriftstellerin (Christine Schild) und ein Schauspielschüler (Glatzeder), der kein „L“ aussprechen kann: „Ans ob sich eine sonche Schwierigkeit nicht überwinden nieße.“ Die Täuschung glückt – doch die vermeintlichen Insassen verfolgen Klapproth schließlich bis nach Hause.

Ab 1997 bescherte die Pension Schöller den Ku’Damm-Bühnen Hunderte ausverkaufter Vorstellungen und viel Lob vonseiten der Kritiker, das Stück wurde zum Dauerbrenner des Berliner Boulevardtheaters. Vor fünf Jahren lief die letzte Vorstellung, eigens für die Beelitzer Festspiele wird es nun wieder auf die Bühne gebracht. Die Beelitzer Inszenierung soll aber eine eigene werden: „Wie bei den früheren Festspielen werden wir dem Stück unsere eigene Note verleihen“, erklärt Bürgermeister Knuth, „schon durch die Spielstätte, aber auch durch Anspielungen auf die Spargelstadt sowie die Einbettung in das Gesamtkonzept unserer Festspiele“. Deren Anliegen sei es, nicht nur regelmäßige Theater- und Operettengänger, sondern vor allem Durchschnittsbürger aller Generationen anzusprechen und ihnen in ungezwungener Atmosphäre niveauvolle Unterhaltung zu bescheren.

Geplant sind sechs reguläre Abendvorstellungen und eine am Nachmittag vom 10. bis 20. August. Erstmals soll es im kommenden Jahr auch einen Klassik-Abend geben: dafür laufen derzeit Verhandlungen mit dem Staatsorchester Frankfurt (Oder) aufgenommen. „So erweitern wir unsere Festspiele um eine neue Facette und schaffen ein vielseitiges Erlebnis für verschiedene Geschmäcker“, erklärt Bernhard Knuth. Der Kartenvorverkauf über die Touristinfo Beelitz ist mittlerweile angelaufen. Eine erste Kostprobe ist dann für die Grüne Woche Mitte Januar geplant, wo Beelitz das Programm in der Brandenburghalle mitgestaltet. Dort wird sich wieder zeigen, dass man an der Nieplitz auch den Humor der Hauptstadt teilt.

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www.beelitzer-festspiele.de

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www.pension-schoeller.web-bb.de
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www.pension-schoeller.web-bb.de/Ensemble/Hauptframe/Besetzung.htm

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Herzliche Grüße aus Beelitz,

Thomas Lähns

Pressestelle der Stadt Beelitz

Tel. (033204) 391 38

Fax: (033204) 391 35

Email: laehns

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