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Brandenburg : Sanierungsarbeiten im Potsdamer Klinikum erfolgreich abgeschlossen

Geschrieben von wochenmarktfoto - Oktober 11, 2011

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Alrun Kaune – Nüßlein   Pressesprecherin

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Anita Tack

Daniel Rühmkorf

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11.Oktober 2011

 

Sanierungsarbeiten im Potsdamer Klinikum erfolgreich abgeschlossen 

 

Potsdam – Brandenburgs Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke) konnte sich heute im Potsdamer Klinikum Ernst von Bergmann vom erfolgreichen Abschluss der Sanierung eines Bettenhauses überzeugen. „Die rund  10 Millionen Euro, die wir hier aus dem Konjunkturpaket II eingesetzt haben, sind gut angelegt und im wahrsten Sinne des Wortes eine Zukunftsinvestition. Sie kommt vor allem den Patientinnen und Patienten sowie dem Personal zu gute. Aber auch der Klinikträger und die Stadt Potsdam können sich mit dieser modernen leistungsfähigen Einrichtung sehen lassen“, so Tack.   

 

Die Potsdamer Klinikum Ernst von Bergmann gGmbH ist als Betreiber des zweitgrößten Krankenhauses im Land Brandenburg mit rund 2.000 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber in der Region. Der aktuelle Krankenhausplan des Landes sieht für das Schwerpunktkrankenhaus 1.020 vollstationäre Betten vor sowie  53 Plätze im tagesklinischen Angebot. Im Jahr 2010 verzeichnete das Klinikum rund 43.000 Behandlungsfälle. Mit Ausnahme der Transplantations- und Herzchirurgie hält das Klinikum alle Fachdisziplinen im stationären Bereich vor. Das tagesklinische Angebot des Klinikums umfasst die Fachgebiete Hämatologie/Onkologie und Psychiatrie. Außerdem bietet die Medizinische Schule des Klinikums 420 Ausbildungsplätze in verschiedenen Berufen an.

 

Außer den rund 10 Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm hat das Klinikum Ernst von Bergmann seit dem Jahr 1991 für Investitionsmaßnahmen aus  der Krankenhauseinzelförderung insgesamt 102 Millionen Euro erhalten sowie annähernd 74 Millionen Euro an pauschalen Fördermitteln für moderne Medizin-  und Labortechnik sowie für die Wiederbeschaffung von Einrichtungsgegenständen.  

 

Tack zog eine positive Bilanz zum Einsatz der Fördermittel aus dem Konjunkturpaket II. Die Landesregierung hat 25 Millionen Euro des im Jahr 2009 aufgelegten Bundesprogramms für Investitionen im Krankenhausbereich eingesetzt. Vier Krankenhausstandorte im Land profitierten davon: Neben dem Klinikum Ernst von Bergmann auch die Krankenpflegeschule des Klinikums Dahme – Spreewald am Standort Lübben, das Klinikum Niederlausitz am Standort in Lauchhammer und die Ruppiner Kliniken. Alle vier Bauvorhaben wurden abgeschlossen.

 

 


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Brandenburg : Tack: Psychische Störungen ernst nehmen

Geschrieben von wochenmarktfoto - Oktober 10, 2011

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Alrun Kaune – Nüßlein   Pressesprecherin

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Anita Tack

Daniel Rühmkorf

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Presseinformation

 

10. Oktober 2011

 

Tack: Psychische Störungen ernst nehmen

 

Potsdam – Mehr Aufmerksamkeit und Toleranz im Umgang mit Menschen, die  psychische Probleme haben,  fordert Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke) am heutigen „Internationalen Tag der Seelischen Gesundheit“. „Ängste und Depressionen sind keine Schande, sondern verbreitete psychische Störungen. Betroffene Menschen und ihre Angehörige dürfen nicht stigmatisiert und ausgegrenzt werden. Sie brauchen Verständnis und Hilfen“, sagte Tack.  

 

Statistisch gesehen erkrankt jede zweite Frau und jeder dritte Mann im Laufe des Lebens an einer psychischen Störung. Vielfach liegen die Ursachen für psychische Erkrankungen in gesellschaftlichen Veränderungen, erhöhtem Leistungsdruck, Sorge um den Arbeitsplatz und anderen existenziellen Unsicherheiten.

 

Tack verweist darauf, dass es vielen Betroffenen schwer fällt, sich einzugestehen, dass sie an einer psychischen Störung leiden. Und oft werden aus Scham Betreuungsangebote und gezielte Hilfen zu spät oder gar nicht in Anspruch genommen. „Das ist umso bedauerlicher, als heute in vielen Fällen durch effektive Therapien geholfen werden kann“, so die Ministerin. Ein erster Anlaufpunkt sollte der Hausarzt sein. Doch stehen auch anonyme Hilfsmöglichkeiten zur Verfügung. Für ein persönliches oder telefonisches Gespräch, unter Wahrung der Anonymität und – in jedem Fall kostenlos – stehen in allen Landkreisen und kreisfreien Städten die sozialpsychiatrischen Dienste der Gesundheitsämter und die Kontakt- und Beratungsstellen für psychisch Kranke zur Verfügung.

 

Psychische Erkrankungen zählen in den Ländern der EU zu den Hauptursachen für Frühverrentung und verminderte Erwerbsfähigkeit. Nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krankheiten des Verdauungssystems sind psychische und Verhaltensstörungen die Krankheitsgruppe mit den dritthöchsten volkswirtschaftlichen Kosten in Deutschland. Insbesondere Depressionen und Ängste weisen in den Gesundheitsstatistiken eine ansteigende Tendenz auf.

 

Ein Verzeichnis dieser Beratungsstellen und weitere Hilfsangebote enthält der auf der Internetseite des Gesundheitsministerium eingestellte „Wegweiser Psychiatrie“.

 

http://www.mugv.brandenburg. de/cms/detail.php/lbm1.c. 203210.de

 

 


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Brandenburg : Kostenlose Ambrosia-APP nun auch für Android-Handys

Geschrieben von wochenmarktfoto - Oktober 7, 2011

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Alrun Kaune – Nüßlein   Pressesprecherin

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Anita Tack

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Kostenlose Ambrosia-APP nun auch für Android-Handys

 

Potsdam – Die seit Mitte Juni verfügbare Smartphone-Applikation (APP) „Ambrosia-SCOUT“ ist ab sofort auch für das Android-Betriebssystem erhältlich, teilte Brandenburgs Umweltministerium mit. Die kostenlose APP ist Teil des Ambrosia-Aktionsprogramms, das eine weitere Ausbreitung dieser Allergie auslösenden Unkrautpflanze verhindern soll.

 

Mit der Ausweitung der APP auf das Android-Betriebssystem will das Brandenburger Umweltministerium der Nachfrage einer großen Gruppe von Handybesitzern gerecht werden, die dieses Betriebssystem verwenden.

 

Experten gehen davon aus, dass Ambrosia vielen Bürgerinnen und Bürgern noch gar nicht bekannt ist. Dabei könnte sie bereits an Vogelfütterungsplätzen in dem einen oder anderen Garten als neue „exotische“ Pflanze aufgetaucht sein. Ob es sich dabei wirklich um die Allergie auslösende Ambrosia handelt, kann man nun ganz einfach mit einer in der APP integrierten Bestimmungshilfe prüfen. Die APP informiert umfassend über die aus Nordamerika stammende Pflanze, deren Pollen ein starkes Allergiepotential besitzen. Man lernt mit der APP, wie die Pflanze aussieht, wie man sie sicher erkennen und bestimmen kann, wo und wie sie wächst und wie man mit ihr umgehen sollte. Die APP ist mit der zentralen Datenbank des Instituts für Meteorologie der FU Berlin, dem sogenannten Ambrosia-Atlas, verbunden.

 

Standorte von Ambrosia-Pflanzen können direkt mit dem Handy in diese Datenbank gemeldet werden. Dank GPS-Funktion wird der Fundort auf der Karte angezeigt. In diesem Jahr wurden bereits mehr als 250 Fundstellen aus Brandenburg gemeldet.

 

Aber auch wer kein Smartphone besitzt, kann sich über Ambrosia informieren und Ambrosiafunde melden. Dafür bietet das Internetangebot des Brandenburger Umweltministeriums zahlreiche Informationen und kostenloses Infomaterial. Die APP „Ambrosia-SCOUT“ findet man im Android Market und im App Store zum Downloaden.

 

www.mugv.brandenburg.de/info/ ambrosia

 

 

 

 


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Brandenburg : Aktueller Nichtraucherwettbewerb „Be smart – Don’t start“ in Vorbereitung

Geschrieben von wochenmarktfoto - September 29, 2011

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Alrun Kaune – Nüßlein   Pressesprecherin

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Aktueller Nichtraucherwettbewerb „Be smart – Don’t start“ in Vorbereitung

 

 

Potsdam – Auch in diesem Schuljahr wird in Brandenburg wieder der Nichtraucherwettbewerb „Be smart – Don’t Start“ durchgeführt. Dazu sollen am 18. Oktober auf einem Fachtag in Potsdam die bisherigen Wettbewerbserfahrungen ausgetauscht und in die Vorbereitung zur neuen Wettbewerbsrunde an den Schulen eingebracht werden.  Die Veranstaltung richtet sich an Brandenburger Lehrerinnen und Lehrer und wird vom Landesgesundheitsministerium, der Brandenburgischen Landesstelle für Suchtfragen e.V. und den Überregionalen Suchtpräventionsfachstellen organisiert.

 

Bereits seit elf Jahren nehmen Brandenburger Schulen an diesem internationalen Wettbewerb teil. Im Schuljahr 2010/2011 beteiligten sich 254 Klassen im Bundesland. Das Wettbewerbsziel – ein halbes Jahr lang eine Nichtraucherklasse zu sein – konnten 187 Klassen erreichen. Damit hatte das Land Brandenburg die zweitbeste Erfolgsquote von 73,6 Prozent im Bundesvergleich erreicht. 

 

Der schulische Nichtraucherwettbewerb zählt aufgrund seiner Teilnehmerzahlen zur größten Nichtraucherinitiative für Jugendliche in Deutschland und auch europaweit. Die Aktion wendet sich vor allem an nicht rauchende Jugendliche. Sie sollen motiviert werden, erst gar nicht mit dem Rauchen zu beginnen. Der Einstieg in das Rauchen soll verzögert beziehungsweise  gänzlich verhindert werden. Darüber hinaus verfolgt „Be Smart – Don’t Start“ das Ziel, Schüler, die bereits mit dem Rauchen experimentieren, zu motivieren, das Rauchen einzustellen.

 

Die Einladung zum Fachtag am 18. Oktober und das Programm können interessierte Lehrerinnen und Lehrer auch in der Brandenburgischen Landesstelle für Suchtfragen e.V. erhalten.

 

Telefon: 0331/ 58138022 oder per E-Mail: info@blsev.de

 


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Brandenburg : Glücksspiel kann süchtig machen! Aktionstag zeigt Gefahren und Hilfen

Geschrieben von wochenmarktfoto - September 28, 2011

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Alrun Kaune – Nüßlein   Pressesprecherin

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Anita Tack

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Glücksspiel kann süchtig machen! Aktionstag zeigt Gefahren und Hilfen

 

Termin:           29. September 2011 (Donnerstag)

Zeit:                14 bis 18 Uhr – Ort:  Potsdam     Brandenburger Tor/Brandenburger Straße

                        

Potsdam – Am kommenden Donnerstag (29. September) findet ein Aktionstag gegen die Glücksspielsucht statt. In Brandenburg werden sich die Zentralstelle für Glücksspielsucht (ZSGB), die an der Brandenburgischen Landesstelle für Suchtfragen e.V. angesiedelt ist, und die Landessuchtbeauftragte an diesem bundesweiten Aktionstag beteiligen.

 

In der Zeit von 14 bis 18 Uhr wird in Potsdam im Bereich der Brandenburger Straße und am Brandenburger Tor mit verschiedenen Aktionen auf das Thema Glücksspielsucht und die damit verbundenen Gefahren aufmerksam gemacht sowie über Hilfsangebote für spielsüchtige Menschen und deren Angehörige im Land Brandenburg informiert. Brandenburgs Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke) sieht in der Prävention von Spielsucht und der Beratung Betroffener eine wichtige soziale Aufgabe: „Spielprobleme sind ernst zu nehmen, und zwar so früh wie möglich. Wir wollen versuchen, Spielsüchtige zu erreichen, bevor sie sich um arbeit, Familie und Erspartes gebracht haben.“

 

Das Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg stellt jährlich  495.000 Euro für Maßnahmen speziell zur Vorbeugung und Hilfe im Bereich „Glücksspielsucht“ zur Verfügung. Dazu zählen zum Beispiel die Förderung der ZSGB und der 13 ambulanten Beratungsangebote im Land sowie die Unterstützung von Fortbildungen, Fachtagungen und der Öffentlichkeitsarbeit.   

 

Bundesweit gibt es etwa 240.000 Menschen mit problematischem und etwa 140.000 Menschen mit pathologischem Spielverhalten. Experten gehen zudem von einer hohen Dunkelziffer aus, die in der offiziellen Statistik fehlt. 

 

 

 


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Brandenburg : Tack: Versorgungsgesetz muss nachgebessert werden

Geschrieben von wochenmarktfoto - September 21, 2011

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Alrun Kaune – Nüßlein   Pressesprecherin

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Brandenburg : Tack: Versorgungsgesetz muss nachgebessert werden

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Potsdam/Neuzelle  -  „Wir brauchen eine leistungsfähige gesundheitliche Betreuungs- und Versorgungsstruktur in allen Regionen des Landes“, forderte Brandenburgs Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke) auf der heutigen  gesundheitspolitischen Veranstaltung der BKK Brandenburg in Neuzelle.  Die Landesregierung habe dazu klar Position bezogen und werde auch in Zukunft die Rahmenbedingungen für eine gute gesundheitliche Versorgung sicherstellen. Ziel bleibe, eine patientennahe Versorgung in der Fläche anbieten zu können, machte Tack deutlich.

 

Sie appellierte an alle Akteure im Gesundheitssystem, sich den künftigen Herausforderungen zu stellen und notwendige Maßnahmen anzugehen. Keiner dürfe sich hier seiner Verantwortung entziehen, so die Ministerin.  An die Adresse des Bundes gerichtet erneuerte sie ihre Forderungen nach Korrekturen im geplanten Versorgungsstrukturgesetz.

 

An erster Stelle stehe für sie ein wirksames Umverteilungsinstrument bei der ärztlichen Versorgung, das die Überversorgung in den Großstädten zugunsten der schlechter ausgestatteten Regionen ab- und umbauen hilft. Dies aber fehle im Gesetzentwurf.

 

Außerdem müssten die derzeit noch relativ starren Grenzen zwischen den Sektoren der ambulanten und stationären Versorgung im Gesundheitssystem aufgebrochen und endlich überwunden werden. Nur dann könne die Gesundheitsversorgung in den ländlichen und dünn besiedelten Regionen des Landes mittel- und langfristig sichergestellt werden.

Einen wie jetzt im Gesetzentwurf vorgesehenen teuren, ungesteuerten „dritten Sektor“ dazwischen zu schalten, halte Tack dagegen für kontraproduktiv. Dies würde vor allem zu Lasten der allgemeinen Grundversorgung gehen, und das sei nicht akzeptabel. Sie hoffe, dass der Bundesgesundheitsminister die einhellige Forderung der Länder nach neuen Verhandlungen für diesen Bereich aufgreift.

 
Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg
Referat: Presse/Öffentlichkeitsarbeit und Internationale Kooperation

 

 


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Brandenburg : Tack : Alkoholmissbrauch früher erkennen und früher bekämpfen

Geschrieben von wochenmarktfoto - September 19, 2011

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Tack: Alkoholmissbrauch früher erkennen und früher bekämpfen

 

Potsdam – Brandenburgs Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke) setzt im Kampf gegen Alkoholmissbrauch stärker auf Früherkennung und Frühintervention. „Je früher ein problematischer Umgang mit dem Suchtmittel Alkohol erkannt wird, um so eher kann Hilfe angeboten werden“, sagte Tack bei der Vorstellung einer  Pilotstudie, die in Brandenburger Arztpraxen durchgeführt wurde. „Die Hausarztpraxen bieten sich für eine Frühintervention geradezu an. Wegen des besonderen Arzt-Patienten-Verhältnisses ist hier der Zugang zu den Betroffenen eher möglich“, so Tack.

 

Das Modellprojekt „Frühintervention bei Patienten mit Alkoholproblemen in Arztpraxen“ („Früh-A“) ist eine von sechs Einzelmaßnahmen des Landesprogramms „Verantwortungsbewusster Umgang mit Alkohol“. Dieses wurde im Jahre 2006 von der Landessuchtkonferenz beschlossen. Das vom Gesundheitsministerium fachlich begleitete und finanziell mit insgesamt 42.000 Euro unterstützte Projekt erfolgte in Trägerschaft von Tannenhof Berlin-Brandenburg e.V. und in Kooperation mit der Landesärztekammer Brandenburg und der Fachhochschule Lausitz.

 

An „Früh-A“ beteiligten sich 12 Hausarztpraxen aus Königs Wusterhausen, Cottbus und Umgebung. Von den jeweiligen Praxisteams wurden gezielt Patientinnen und Patienten angesprochen. 1.370 von ihnen nahmen am Projekt teil. Bei etwa 53 Prozent dieser Patientinnen und Patienten, wurde der Alkoholkonsum als riskant, missbräuchlich oder süchtig eingestuft. Von 870 Patientinnen und Patienten erfolgten bei 616 Personen ein oder mehrere Arztgespräche. Von den 616 als auffällige Alkoholkonsumenten erkannten Patientinnen und Patienten wurden 90 (ca. 15 Prozent) in die Suchtberatung vermittelt.

 

Trotz hoher gesellschaftlicher Folgekosten des problematischen Alkoholkonsums und alkoholbezogener Erkrankungen, ist in Deutschland eine gravierende Unterversorgung in den Bereichen Früherkennung und Frühintervention bekannt und belegt. „Die brandenburgische Pilotstudie klärt nicht nur, ob eine Frühintervention in der medizinischen Basisversorgung, insbesondere bei niedergelassenen Hausärzten sinnvoll ist, sondern sie gibt ebenso Antwort darauf, wie sich solch eine zusätzliche Interventionsform in den ärztlichen Alltag einbringen lässt“, so Ministerin Tack.

 

Für die flächendeckende Implementierung dieses Modells empfiehlt Tack die Einbindung in den zweijährigen Gesundheitscheck, an dem alle Patientinnen und Patienten ab 35 Jahren teilnehmen können und von den Kassen extra bezahlt wird. „Zusätzliche Leistungen wie diese Frühintervention müssen auch zusätzlich bezahlt werden, wenn sie nachhaltigen Erfolg zeigen sollen“, so die Gesundheitsministerin. Auch Fort- und Weiterbildung zu suchtmedizinischen Themen sowie zur motivierenden Gesprächsführung seien unabdingbar. Außerdem fordert Ministerin Tack, in einer ausgewählten Region in Brandenburg die Arbeit im Rahmen einer integrierten Versorgung gemäß SGB V zuzulassen, um den Ansatz des Pilotprojektes zur Früherkennung und Frühintervention in Hausarztpraxen auszubauen.

 

Alkohol ist nach Nikotinkonsum und Bluthochdruck das dritthöchste Risiko für Krankheit und Tod in Europa – noch vor Übergewicht und  Cholesterin. 70 bis 80 Prozent der Menschen mit Alkoholproblemen suchen einmal oder mehrmals im Jahr eine ärztliche Praxis auf. Bei jedem zehnten Patienten, der die Arztpraxis aufsucht, liegt Alkoholmissbrauch oder Alkoholabhängigkeit vor. Bei Patienten in Allgemeinarztpraxen handelt es sich meist nicht nur um schwer alkoholabhängige Patienten, sondern oft um Patienten, die ihrem eigenen Konsum ambivalent gegenüber eingestellt sind. In Brandenburg gibt es nach Schätzungen der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. etwa 54.000 alkoholabhängige Menschen und etwa 300.000 Menschen mit einem riskanten Alkoholkonsum.

 

 

 


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Brandenburg : Mobile Station für Lärmmessung geht heute in Betrieb

Geschrieben von wochenmarktfoto - August 31, 2011

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Anita Tack

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31. August 2011

Mobile Station für Lärmmessung geht heute in Betrieb

 

Potsdam – Heute nimmt die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow ihre mobile Flug-, Straßenverkehrs- und Schienenverkehrslärmmessstatio n offiziell in Betrieb. „Mit finanzieller und fachlicher Unterstützung des Landes ist es gelungen, dem Wunsch vieler Lärmbetroffener nach Schaffung von Messkapazitäten in Blankenfelde-Mahlow zu entsprechen“, sagt Umweltministerin Anita Tack (Linke). Mit der Inbetriebnahme bestehe für die Gemeinde nun die Möglichkeit, einen eigenen unabhängigen Beitrag zur Erfassung von Lärm zu leisten. 

 

Die Investitionskosten für die mobile Messstation betrugen mehr als 80.000 Euro und wurden durch das Land gefördert. Darüber hinaus stand das zuständige Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz bei der Beschaffung der Station beratend zur Seite. „Wir wollen damit eine besonders lärmbelasteten Gemeinde unterstützen. Sie kann künftig die Einhaltung der Lärmvorschriften selbst überwachen“, so die Ministerin. Die Station entspreche in jeder Hinsicht dem modernen Stand der Technik.

 

Die mobile Messstation verfügt über Präzisionsmikrofone und Schallpegelmesser zur Ermittlung von Momentan-, Maximal- und Mittelungspegeln sowie eine Einrichtung zur Aufzeichnung von Sounddateien oberhalb einer variablen Auslöseschwelle. Die Übernahme und elektronische Auswertung der Messdaten sowie deren permanente Übertragung erfolgt mit Hilfe einer entsprechenden Software über das Internet. Darüber hinaus kann die Station relevante meteorologische Einflüsse registrieren. Die Messstation ist besonders flexibel einsetzbar, da die Stromversorgung sowohl über ein Solarmodul und eine Brennstoffzelle als auch stationär erfolgen kann

 

„Die heutige Inbetriebnahme der Messstation ist ein konstruktiver Beitrag unseres Ministeriums für den Gesundheits- und Umweltschutz in der Region“, sagt Tack. Die Ministerin erwartet, dass die durch den eigenverantwortlichen und unabhängigen Einsatz der mobilen Messstelle erhobenen Daten zu einer realistischen Bewertung der Lärmsituation beitragen werden. Für den Praxiseinsatz der Messstation wünschte sie der Gemeinde viel Erfolg.

 

 

 


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Atlas und Internetportal “Prävention und Gesundheitsförderung in Berlin-Brandenburg“

Geschrieben von wochenmarktfoto - August 30, 2011

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Anita Tack

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Atlas und Internetportal “Prävention und Gesundheitsförderung in Berlin-Brandenburg“

 

Gesundheitsvorsorge in der Hauptstadtregion

 

Brandenburgs Gesundheitsministerin Anita Tack und Berlins Wirtschafts- und Frauen-Staatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt haben heute in der Staatskanzlei des Landes Brandenburg den Atlas und das Internetportal zu Präventionsangeboten der Region Berlin Brandenburg vorgestellt. Schwerpunkt der vom Netzwerk Gesundheitswirtschaft/ HealthCapital Berlin Brandenburg herausgegeben Publikationen bilden die Bereiche Ernährung, Bewegung, Stressbewältigung und Suchtprävention.

 

Unter dem Titel „Prävention und Gesundheitsförderung in Berlin und Brandenburg“ führt die vollständig überarbeitete und erweiterte zweite Auflage des Atlasses zusammen mit dem neuen Portal www.praeventionsatlas.de für die Region Berlin Brandenburg über 170 Gesundheitsangebote und mehr als 300 Anbieter auf. Ein wichtiges Auswahlkriterium der Angebote war, dass die Kosten durch die Krankenkassen ganz oder teilweise übernommen werden.

 

„Vorbeugen ist immer besser als heilen, und wer vorsorgt, investiert in die eigene Gesundheit und damit in die eigene Zukunft“, betonte Brandenburgs Gesundheitsministerin Anita Tack. „Jeder einzelne ist gefordert, sich hier zu engagieren.  Der vorliegende Präventionsatlas mit seinen vielfältigen Angeboten sowohl für Kinder, Jugendliche, Erwachsene als auch für Ältere, ist dafür ein ideales Kursbuch.“

 

„Präventionsatlas und Internetportal bieten Unternehmen wichtige Informationen für das betriebliche Gesundheitsmanagement. Image und Corporate Social Identity spielen für die Gewinnung qualifizierter Fachkräfte eine immer größere Rolle. Betriebe profitieren durch die größere Motivation gesunder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“ betonte Almuth Hartwig-Tiedt. „Das Land Berlin hat die Herausgabe des Präventionsatlas im Rahmen des Masterplans unterstützt.“

 

„Der demographische Wandel fordert uns zum Umdenken auf, zur Kreativität bei der Gestaltung unseres Lebens. Wir werden mit einer längeren Lebenserwartung auch die während des Alterungsprozesses auftretenden degenerativen Erscheinungen wie Funktionsverlust, Zell- und Funktionsuntergang erleben können“, erklärte Prof. Dr. Günter Stock, Sprecher des Clusters Gesundheitswirtschaft. „Eine aktive und früh eingesetzte Lebensgestaltung, in deren Einstieg wir mit diesen Publikationen erleichtern wollen, ist deswegen der Schlüssel zum Erhalt der eigenen Gesundheit auch bis ins hohe Alter.“

 

„Wir möchten, dass Menschen gesund bleiben und ihre Gesundheit aktiv stärken können: Unsere Region Berlin-Brandenburg stellt zur Stärkung der Gesundheit und Vorbeugung von Krankheiten vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung. Ziel des Präventionsatlas ist es, einen Überblick und eine Orientierungshilfe über diese Präventionsangebote und Gesundheitsförderung in Berlin und Brandenburg zu bieten, um für eine persönliche Gesundheitsvorsoge zu motivieren und deren Umsetzung zu erleichtern“, so Prof. Dr. Stefan N. Willich vom Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité Universitätsmedizin Berlin, unter dessen Leitung der Atlas erstellt wurde.

 

Das Heft „Prävention und Gesundheitsförderung in Berlin-Brandenburg“ ist kostenlos über das Netzwerk Gesundheitswirtschaft Berlin-Brandenburg (Email info@healthcapital, Tel. 030-46302-548) erhältlich. Das Internetportal mit allen Inhalten des Heftes sowie einer interaktiven Suche und weiterführenden Informationen finden Sie unter der URL www.praeventionsatlas.de.

 

Die Publikationen erscheinen im Rahmen des Handlungsfelds 9 „Prävention, Gesundheitsförderung, Rehabilitation und Ernährung“ des Masterplans „Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg“. 

Den Masterplan haben die Länder Berlin und Brandenburg 2007  gemeinsam verabschiedet vor dem Hintergrund, dass Gesundheit nicht nur ein wichtiger Bereich für das Wohlbefinden der Bevölkerung, sondern in Berlin und Brandenburg auch ein enorm wertschöpfender Bereich ist.

 

 

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Nachschwärmer unterwegs – Einladung zur „Europäischen Fledermausnacht“

Geschrieben von wochenmarktfoto - August 27, 2011

 

 

Presseinformation

27. August 2011

Nachschwärmer unterwegs –

Einladung zur „Europäischen Fledermausnacht“ 

 

 

Potsdam – Die einheimischen Fledermäuse treten bald wieder ihre Wanderungen in die Winterquartiere an. Die „Europäische Fledermausnacht“, die traditionell am letzten August-Wochenende begangen wird, bietet zuvor eine gute Gelegenheit, sich auf diversen Veranstaltungen der Naturschutzverbände über Fledermäuse näher zu informieren.

 

Die UNO hat das Jahr 2011 zum „Jahr der Fledermaus“ („Year of the Bat“) gemacht, weil noch immer viel Unkenntnis und viele Vorurteile zu Fledermausarten und ihrer Lebensweise bestehen. Weltweit finden in diesem Rahmen verstärkt Veranstaltungen und Aktionen statt, die für den notwendigen Schutz dieser Tiere werben. Weitere Einzelheiten sind im Internet unter der Adresse www.yearofthebat.org zu finden.

 

Brandenburgs Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (MUGV) hat die Aktion „Wir geben der Fledermaus ein Haus“ in’s Leben gerufen und appelliert damit landesweit an alle Gebäudeeigentümer bzw. -nutzer, Fledermausquartiere an ihren Häusern zu erhalten oder neu zu schaffen. Eine für besonderes Engagement vergebene Fledermaus-Plakette symbolisiert – am Gebäude angebracht – sichtbar die Eigeninitiative und die Toleranz gegenüber den kleinen “Mitbewohnern”. Weitere Informationen unter:

http://www.mugv.brandenburg.de/info/fledermausschutz

 

Zudem steht mit der Broschüre des MUGV „Nachtschwärmer – Fledermausschutz in Brandenburg“ eine informative Darstellung zu den 18 bisher in Brandenburg nachgewiesenen Fledermausarten, ihrer Biologie und ihrer Lebensweise bereit. Diese Broschüre kann kostenlos beim  MUGV bestellt werden.

Tel.:     0331/866 7017

E-Mail: pressestelle@mugv.brandenburg.de

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