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Agrarstaatssekretär Bretschneider bei Q-Regio : Mehr „Regional“ ins Regal – Brandenburger Regionalprodukte stehen für Qualität und Regionalität

Geschrieben von wochenmarktfoto - Oktober 11, 2011

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Jens-Uwe Schade  Pressesprecher

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Jörg Vogelsänger

Rainer Bretschneider

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11. Oktober  2011

Agrarstaatssekretär Bretschneider bei Q-Regio : Mehr „Regional“ ins Regal – Brandenburger Regionalprodukte stehen für Qualität und Regionalität

Termin:         Mittwoch, 12. Oktober      Zeit:           10.50 Uhr
Ort:               Bauernkäserei Wolters GmbH, Bandelow 50, 17337 Uckerland, Telefon: 039740/ 202 74
Internet:        www.q-regio.de

Bandelow – Mit dem Anliegen, mehr Regionalprodukte erkennbar und dauerhaft in die Lebensmittelregale zu bekommen, beschäftigen sich in Brandenburg mehrere Initiativen. Eine ist der Verbund Q-Regio, der seinen Anfang in der Bauernkäserei des geborenen Holländers Pieter Wolters im uckermärkischen Bandelow genommen hat. Brandenburgs Agrarstaatssekretär Rainer Bretschneider wird sich morgen (12. Oktober) in der norduckermärkischen Gemeinde über das Franchise-Projekt informieren.

Bretschneider: „Ich begrüße dieses von der Wirtschaft selbst getragene Netzwerk, das über den eigentlichen Vermarktungsanliegen dazu beiträgt, die Kräfte zu bündeln und Brandenburg insgesamt besser bekannt zu machen.“

Q-Regio hat in den letzten Jahren die Funktion der Bündelung regionaler Produkte auf- und ausgebaut. Dabei mussten die schwierigen Aufgaben bewältigt werden, für die Wiederverkäufer ein attraktives Sortiment zu konkurrenzfähigen Preisen zu liefern, für die Produzenten ein ernst zunehmender Abnehmer zu sein und zugleich entsprechende Handelsspannen für ein zukunftsfähiges Unternehmen zu erwirtschaften.

 

 

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Brandenburg : Tempo 70 in Alleen : Erlass fordert Landkreise zur Überprüfung auf

Geschrieben von wochenmarktfoto - Oktober 11, 2011

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Jens-Uwe Schade  Pressesprecher

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Jörg Vogelsänger

Rainer Bretschneider

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Tempo 70 in Alleen:

Erlass fordert Landkreise zur Überprüfung auf

Potsdam – Mit einem Erlass hat das Infrastrukturministerium die Landkreise aufgefordert, in besonders gefährdeten Alleen oder baumbestandenen Straßen Tempo 70 anzuordnen. Verkehrsexperten versprechen sich davon einen Rückgang der noch immer zu hohen Zahl der Baumunfälle und eine Erhöhung der Verkehrssicherheit.

Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger: „2010 starben auf unseren Straßen 192 Menschen, davon 78 an einem Baum. Mit diesem Zustand kann und will ich mich nicht abfinden. Trotz aller Erfolge ist Brandenburg im Bundesvergleich bei der Verkehrssicherheit noch immer Schlusslicht. Die noch immer zu hohe Zahl der Baumunfälle macht uns dabei besondere Sorgen. Ich bin aber gegen ein flächendeckendes Tempolimit. Mit unserem Erlass geben wir den Landkreisen die Möglichkeit, in Einzelfallprüfungen gezielt gefährdete Strecken zu ermitteln und sie durch Tempo 70 zu entschärfen.“

Die Landkreise sind die Verkehrsbehörden für die Bundes-, Landes- und Kreisstraßen. Das bedeutet, sie können Tempolimits anordnen. Der Ministeriumserlass gilt für alle Straßen mit dichtem Baumbestand außerhalb geschlossener Ortschaften wo es keine Schutzplanken gibt. Es ist jetzt Aufgabe der Landkreise, die Straßen zu überprüfen und wenn nötig Tempo 70 anzuordnen.

Der hohe statistische Anteil und die Schwere von Baumunfällen außerorts – oft genug mit Todesfolge – belegen, dass motorisierte Verkehrsteilnehmer in Brandenburg außerhalb geschlossener Ortschaften und bei fehlenden Schutzeinrichtungen mehr als in anderen Bundesländern gefährdet sind. Die Aufprallenergie eines Fahrzeuges kann durch eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 100 auf 70 um bis zu 50 Prozent reduziert werden. Zudem haben Untersuchungen der Bundesanstalt für Straßenwesen ergeben, dass Geschwindigkeitsbeschränkungen den größten Einfluss auf das Geschwindigkeitsverhalten der Kraftfahrer ausüben.

Seit Registrierung der Baumunfälle im Jahre 1995 sind im Land Brandenburg bis Dezember 2010 2926 Menschen bei Baumunfällen ums Leben gekommen. Damit starb seitdem etwa jeder zweite Verkehrsteilnehmer (47%) im Straßenverkehr bei Bäumunfällen.

Auch 2010 waren nur 3 Prozent aller Unfälle Baumunfälle aber fast 40 Prozent der Unfalltoten starben an einem Baum. Das belegt, dass die Folgen der Baumunfälle sehr schwer sind. Zudem steigt die Zahl der schweren Baumunfälle seit 2008 an. 2008 = 837, 2009 = 919, 2010 = 1007

Hier finden Sie ab Seite 1497 den Erlass des Ministeriums:

http://www.bravors. brandenburg.de/media_fast/15/ Amtsblatt%2036_11.pdf

Die häufigsten Einwände überzeugen nicht:

Schutzplanken oder Tempolimits bitte nur an Unfallschwerpunkten!
Weniger als 5 Prozent aller Unfälle, auch Baumunfälle, geschehen an Unfallschwerpunkten

An Tempo 70 hält sich sowieso keiner!
24000 Messungen der Polizei haben ergeben, dass Tempo 70 von nur 3 Prozent mit bis zu 20 km/h überschritten wird.
Tempo 100 hingegen wird von 23 Prozent mit bis zu 20 km/h überschritten

Warum immer nur Tempolimits, fällt denen nicht anderes ein?
Das MIL fördert und unterstützt mehr als 30 Projekte zur Erhöhung der Verkehrssicherheit über alle Altersgruppen, das Forum für Verkehrssicherheit, die Kampagne Lieber sicher, lieber leben, die Landesverkehrswacht sowie Infrastrukturprojekte (Schulwegsicherung) mit jährlich 450000 Euro. Zudem werten speziell geschulte Unfallkommissionen permanent das Unfallgeschehen aus, um Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Längere Fahrzeiten sind ökonomisch nicht vertretbar!
Die Auswertung von über 1000 Ortsverbindungen hat eine Durchschnittliche Entfernung zwischen zwei Ortschaften von 3,8 Kilometern ergeben.

Das bedeutet bei Tempo 100 = 2,3 Minuten und bei Tempo 70 = 3,3 Minuten, also höchstens 1 Minute mehr.

Schon eine einzige Ampel mit Umlaufzeit 180 Sekunden kann diesen „Zeitvorteil“ zunichte machen. Außerdem hat die Auswertung von 64 automatischen Messstellen ergeben, dass werktags die Durchschnittsgeschwindigkeit für PKW mit 74 km/h und für den Schwerverkehr mit 63 km/h auf Bundesstraßen gemessen wurde.

Der Eingriff in die Freizügigkeit ist unzulässig, die Straßenverkehrsordnung (StVO) ist Bundessache!
Eingriffe in die Freizügigkeit sind vielfältig, insbesondere im Straßenverkehr zulässig und zur Gefahrenabwehr erforderlich. Die Straßenverkehrsordnung regelt im § 45 eine ganze Reihe von Eingriffstatbeständen. Im Übrigen sind die Länder für die Durchführung der StVO zuständig, nicht der Bund. Der Bund hat keinerlei Eingriffsrechte. Die Rechtsprechung hat Tempolimits auf der A24 nach eingehender Prüfung nicht beanstandet.

Es geht wieder nur um Abzocke!
Wer vernünftig fährt, zahlt auch nicht. Wer unvernünftig fährt gefährdet sich und auch andere, oft mit Todesfolge und einem volkswirtschaftlichen Schaden pro Verkehrstoten (entgangene Sozialbeiträge, Steuern, bereits verbrauchte Subventionen) von etwa 1 Million Euro (EU-Angaben). Bei Schwerverletzten mit Folgeschäden fallen oft dauerhaft Kosten an.

Normalen Autofahrern passiert nichts. Unfallverursacher sind Raser, Spinner, Verrückte. Selber schuld.
Es gibt keine Statistik und keine einzige Untersuchung, die diese These auch nur ansatzweise stützt. 


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Brandenburg : Wald – Ort des Lebens: Forstpräsentation im HavelPark Dallgow

Geschrieben von wochenmarktfoto - Oktober 7, 2011

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Jens-Uwe Schade  Pressesprecher

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7. Oktober 2011

Wald – Ort des Lebens: Forstpräsentation im  HavelPark Dallgow


Termin:         Montag, 10. Oktober
Ort :   HavelPark Dallgow, im Erdgeschoss vor dem Café Gelateria
Döberitzer Weg 3, 14624 Dallgow-Döberitz
Zeit:           10.00 Uhr bis zirka 11.30 Uhr

Dallgow-Döberitz – Vom 10. Oktober bis 22. Oktober präsentiert sich  der Landesbetrieb Forst Brandenburg im Einkaufszentrum HavelPark Dallgow. Die Aktion steht im Kontext  zum Internationalen Jahr der Wälder 2011.

Wälder waren immer auch Anlass zu kreativer Auseinandersetzung. Dabei zeichnet sich die Sparte der Cartoons in besonderer Weise aus. So entstand die Idee zur Karikaturenausstellung „Wald – Ort des Lebens“, die gemeinsam  mit der Cartoonlobby e. V. umgesetzt wurde. Die gesamte Karikaturenausstellung „Wald – Ort des Lebens“, an der sich 25 prominente Künstlerinnen und Künstler der bundesweiten Vereinigung Cartoonlobby e. V. beteiligt haben, ist in Dallgow-Döberitz zu sehen. Die hier gezeigten 156 Cartoons widmen sich auf satirisch-humorvolle Weise dem Thema Wald mit Arbeiten von Reinhard Alff, Harm Bengen, F.-N. Beyer, BURKH, Rainer Ehrt, Steffen Gumpert, Christian Habicht, Helmut Jaček, Jünger & Schlanker, Marlis Kahlsdorf, Petra Kaster, Matthias Kiefel, Michael Kops, Kriki, Uwe Krumbiegel, Polo, Andreas Prüstel, RABE, Erich Rauschenbach, Reiner Schwalme, André Sedlaczek, SOBE, Klaus Stuttmann, Peter Thulke und Freimut Woessner.

Der Landesforstbetrieb Brandenburg bietet im Einkaufszentrum außerdem Präsentationen zum Berufsbild und zur Ausbildung von Forstwirten. Eine weitere Schau portraitiert in Wort und Bild zwölf Menschen und Berufe für den Wald. Naturnahe Rotbuchenwälder, unter ihnen das erst im Juni dieses Jahres von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärte Grumsin im nordöstlichen Brandenburg, sind ein weiteres Thema. Die biologische Vielfalt in Brandenburgs Wäldern und eine Übersicht über „Brandenburg – Kiefernland im Wandel“ ergänzen das Informationsangebot.

Ein touristisches Angebot an der Waldinsel ist die Lesefährte Waldweisen. Das größte Mitglied der Sielmann-Naturlandschaft, die Döberitzer Heide, stellt sich als weiteres touristisches Ziel anschaulich vor.

In einer Mal-Ecke können die Jüngsten zeigen, was sie alles im Wald entdeckt haben. Bis zum 31. Oktober läuft noch ein Malwettbewerb der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) für die 3. und 4. Klassen: www.wald2011.de

Eröffnung

·       Sektempfang mit der Mutter Erde von INCANTO Erlebenskunst e.K.
·       Jagdhornbläsergruppe Hubertusstock; erneuter Brandenburgischer Landessieger im Jagdhornblasen
·       Grußworte
·       Olaf Magritz, Leiter der Abteilung Landeswaldbewirtschaftung des Landesbetriebs Forst Brandenburg

1       Bürgermeister von Dallgow-Döberitz Jürgen Hemberger
2       Andreas Nicolai, Geschäftsführer Cartoonlobby e. V.
3       Lothar Lankow, Geschäftsführer der Sielmann Naturlandschaft Döberitzer Heide
4       Centermanager Einkaufszentrum Havelpark Dallgow

·       Männerchor Falkensee 1945 e.V.
·       Offizielle Eröffnung

1       Catering
2       Foto-, Gesprächs- und Interview-Möglichkeiten


Weltweites Aktionsjahr

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat das Jahr 2011 zum Internationalen Jahr der Wälder erklärt. Mit ihm soll weltweit auf die besondere Bedeutung des Waldes und seiner nachhaltigen Bewirtschaftung hingewiesen werden. Entsprechende internationale Aktivitäten werden vom Waldforum der Vereinten Nationen (UNFF) koordiniert und durch nationale Aktivitäten unterstützt und ergänzt.

In Deutschland koordiniert das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) unter Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Christian Wulff die nationalen Aktivitäten zum Internationalen Jahr der Wälder. Schirmherr in Brandenburg ist Ministerpräsident Matthias Platzeck.

Im Mittelpunkt steht die Vermittlung interessanter Daten und Fakten zu den Themen Wald, Forstwirtschaft und Holz. Mit allen öffentlichkeitswirksamen Aktivitäten in den Ländern wird die Bedeutung der Wälder für die Lebensqualität in Deutschland in besonderem Maße gewürdigt.

Der Landesbetrieb Forst Brandenburg beteiligt sich unter dem Dach der nationalen Kampagne mit vielfältigen Aktivitäten.

Mehr Informationen unter www.wald2011.de sowie unter www.forst.brandenburg.de

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Brandenburg : Vogelsänger überreicht in Cottbus rund 1,4 Millionen Euro: „Glad House“- Sanierung kann fortgesetzt werden und Frauenhaussanierung startet

Geschrieben von wochenmarktfoto - September 29, 2011

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Jens-Uwe Schade  Pressesprecher

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Vogelsänger überreicht  in Cottbus rund 1,4 Millionen Euro: „Glad House“- Sanierung kann fortgesetzt werden und Frauenhaussanierung startet

Termin: Freitag, 30. September

Zeit:           12.30 Uhr

Treffpunkt:     Cottbus, „Glad House“, Straße der Jugend 16

Cottbus – Nachdem bereits im Jahr 2010 für die Sanierung eines ersten Bauabschnitts des Cottbuser „Glad House“ 1,1 Millionen Euro bewilligt wurden, überbringt Bauminister Jörg Vogelsänger morgen weitere 517.000 Euro für einen zweiten Bauabschnitt und den barrierefreien Zugang des gesamten Hauses. Für die Sanierung des Frauenhauses hat Vogelsänger 870.000 Euro im Gepäck.

„Das Jugendhaus leistet mit seinen Angeboten schon jetzt eine überzeugende Arbeit. Dass durch die Einbindung eines bisher nicht genutzten Nebensaales zusätzlicher Raum für Film- und Theatervorführungen, Literaturwerkstatt, Konzerte und Kleinkunst geschaffen wird, macht das Vorhaben zu einem guten Praxisbeispiel für die Strategie der Brandenburger Stadtentwicklungspolitik: Wer dem demographischen Wandel begegnen will, der darf die soziale Infrastruktur der jungen Generation nicht aus den Augen verlieren“, so Vogelsänger.

Mitte des 19. Jahrhunderts als Bürgerkasino im spätklassizistischen Baustil errichtet, ist das städtebaulich markante Gebäude des heutigen Jugendfreizeitzentrums „Glad House“ an der Straße der Jugend seit fast 60 Jahren Domizil für die Jugendarbeit in der Lausitzmetropole. Das Gebäude wurde modernen baulichen Anforderungen schon länger nicht mehr gerecht. Im ersten Bauabschnitt erfolgten die energetische Sanierung von Fassade, Dach und Fenstern, der Einbau neuer Brandschutz-, Schallschutz- und Lüftungstechnik sowie Verbesserungen bei der Barrierefreiheit durch eine Rollstuhlrampe am Eingang Feigestraße. Der erste Bauabschnitt wurde aus Mitteln der Nachhaltigen Stadtentwicklung (950.000 Euro) und des Stadtumbaus (180.000 Euro) gefördert.

Im zweiten Bauabschnitt kann nun ein Aufzug für den barrierefreien Zugang des Obergeschosses eingebaut werden und der angebaute Bürotrakt saniert werden. Dadurch eröffnen sich weitere Nutzungsmöglichkeiten, wie die Verbesserung der medienpädagogischen Angebote. Es werden hierfür Mittel der Nachhaltigen Stadtentwicklung in Höhe von 435.000 Euro und des Stadtumbaus in Höhe von 82.000 Euro bereitgestellt.

Das Cottbuser Frauenhaus ist in einem Gebäude aus den sechziger Jahren untergebracht und entspricht nicht mehr den Erfordernissen. Es wird umfassend saniert und energetisch auf den Stand der EnEV 2009 gebracht. Es wird ein Wärmedämmverbundsystem eingebaut, Fenster und Türen werden erneuert, das Dach neu gedeckt und die gesamten Haustechnik erneuert. Die Grundrisse werden so verändert, dass Mütter und Kinder getrennte Räume bewohnen können. Nach der Fertigstellung können 19 Frauen mit ihren Kindern untergebracht werden. Das Land bewilligt für die umfassende Sanierung Mittel der Nachhaltigen Stadtentwicklung in Höhe von 710.000 Euro und des Stadtumbaus in Höhe von 160.000 Euro.

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Brandenburg : Mehr als 8000 Arbeitsplätze in Güterverkehrszenten – Vogelsänger: „Jobmotoren im Speckgürtel“

Geschrieben von wochenmarktfoto - September 21, 2011

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Mehr als 8000 Arbeitsplätze in Güterverkehrszenten – Vogelsänger: „Jobmotoren im Speckgürtel“

Potsdam – Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger sieht die Güterverkehrszentren in Brandenburg als Erfolgsgeschichte. Dies betonte der Minister heute bei der Einweihung eines neuen Gleisanschlusses an das Schienenfernverkehrsnetz im Logistikzentrum Wustermark. Dort übernahm die Havelländische Eisenbahn (HVE) vor drei Jahren den alten Rangierbahnhof von der Bahn. Heute betreut die HVE dort 120 Kunden, die im vergangenen Jahr über eine Million Euro Umsatz brachten.

Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger: „Seit Jahren sind die drei Brandenburger Güterverkehrszentren Jobmotoren im Speckgürtel. Inzwischen haben wir bei den Arbeitsplätzen die 8000er-Marke überschritten. 2009 arbeiteten in den GVZ Wustermark, Großbeeren und Freienbrink noch rund 7000 Menschen. Mit Stand August 2011 sind es 8170. Das ist eine Erfolgsgeschichte, die sich ungehindert fortsetzt und die unsere Infrastrukturpolitik bestätigt. Die GVZ bieten die Chance, Güter von der Straße auf die Schiene oder das Wasser zu verlagern.“

Der Standort Wustermark ist auf dem Wege sich zu einer bedeutenden nationalen Drehscheibe im Schienengüterverkehr zu entwickeln. Durch die Westanbindung des Rangierbahnhofes der Havelländischen Eisenbahn ist es möglich, zukünftig aus allen Gleisen direkt auf die westlich angebundenen Strecken in Richtung Hannover und Hamburg zu fahren. Sie ermöglicht Güterzüge von bis zu 700 Metern Länge. Damit wird der Standort Wustermark zukünftigen Anforderungen als Logistikdrehscheibe des Seehafenhinterlandverkehrs besser gerecht. Es wurden neue Weichen und Verbindungsgleise eingebaut, damit Güterzüge direkt auch in Richtung Westen auf den Berliner Außenring ausfahren können. Die hierfür nötige neue Signaltechnik wurde in das dafür zuständige Stellwerk der Deutschen Bahn eingebunden.

Im GVZ Wustermark gibt es neben der direkten Autobahnanbindung einen Hafen und den Gleisanschluss. Damit erreicht das GVZ die so genannte „Trimodalität“, das bedeutet, es ist eine Verbindung von den drei Verkehrsträgern Straße, Wasser und Schiene gegeben. Rund 65 Prozent der erschlossenen Flächen im GVZ Wustermark sind bereits verkauft, 2500 Arbeitsplätze gibt es bei den 26 Firmen am Standort. Die Entwicklung geht seit 2001 in allen drei GVZ des Speckgürtels stetig nach oben.

 

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Flughafen Berlin Brandenburg: Grünes Licht für Regierungsflughafen

Geschrieben von wochenmarktfoto - September 16, 2011

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Jens-Uwe Schade  Pressesprecher

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16. September 2011

Flughafen Berlin Brandenburg: Grünes Licht für Regierungsflughafen

Potsdam – Berlin als deutsche Hauptstadt erhält in Schönefeld auch einen „echten Regierungsflughafen“. Als Planfeststellungsbehörde hat das Brandenburger Verkehrsministerium jetzt den dafür eingereichten Antrag der Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH (FBS) mit Auflagen genehmigt.

Ziel des zur Planfeststellung beantragten Vorhabens sind die Anlagen für die Durchführung des politisch-parlamentarischen und protokollarischen Flugbetriebs („Regierungsflughafen“) der Bundesrepublik Deutschland in Norden des Flughafens auf einer Fläche von 223.080 Quadratmetern, im Bereich der jetzigen Flugzeugabfertigung des Flughafens Schönefeld.

Zu den Anlagen gehören die Vorfelder für das Abstellen der Regierungsflugzeuge und Regierungshubschrauber sowie der Bauflächen für Flugzeughangars zum Unterstellen und Instandhalten der Flugzeuge sowie der Flächen für notwendige Betriebsgebäude. Die Vorfelder umfassen auch den notwendigen Platz für ausländische Besucher, Staatsbesuche, für diese sind auch Bauflächen zur Errichtung von Empfangsgebäuden genehmigt worden. Ferner wurden zur Erschließung der Flächen des Bundes Rollbahnen für die Nutzung durch große Flugzeuge (Airbus A340, Airbus A380, Boeing B747) verbreitert sowie die Entwässerung des Flughafens angepasst. Schädliche Auswirkungen (Lärm, Erschütterungen, sonstige Emissionen, Grundwasserbeeinträchtigungen) sind durch das Änderungsvorhaben nicht zu erwarten. Für die Neuversiegelung von 150.000 Quadratmeter hat der Antragsteller eine Kompensationsleistung von rund 1,1 Millionen Euro an den Naturschutzfond Brandenburg zu zahlen.

Eine Besonderheit ist das „Generalshotel“. Hier hatte die Planfeststellungsbehörde auch über den beantragten Abriss dieses Baudenkmals zu entscheiden. Die von der FBS beantragte Erlaubnis zum Abriss wurde letztendlich mit Auflagen zur Bergung und Dokumentation der zeithistorisch wertvollen Elemente des „Generalshotels“ erteilt. Das Gebäude ist historisch, künstlerisch und wissenschaftlich bedeutsam. Dem Denkmalschutz steht als besonders gewichtiger öffentlicher Belang das Interesse der Bundesrepublik Deutschland an der Durchführung des protokollarischen und politisch-parlamentarischen Flugbetriebs am zukünftigen Verkehrsflughafen Berlin Brandenburg entgegen.

 

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Brandenburg : Denkmal des Monats September: Amtsbibliothek Peitz

Geschrieben von wochenmarktfoto - September 13, 2011

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Denkmal des Monats September: Amtsbibliothek Peitz.

Die Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen zeichnet am Sonntag (11. September) die Amtsbibliothek im Rehn-Komplex als Denkmal des Monats August aus. Die Auszeichnung des ehemaligen Fabrikgebäudes unterstreicht die Bedeutung des Ensembles für die Stadt Peitz.

Das Bibliotheksgebäude ist Teil der ehemaligen Tuchfabrik Rehn, die in ihrer Substanz heute noch erhalten ist und ein historisch gewachsenes Ensemble zwischen der Altstadt und dem Neubaugebiet Malxebogen darstellt.

1998 hat die Stadt das leerstehende Fabrikgebäude im Rehn-Komplex erworben. Ziel war es, die bestehenden beengten Bibliotheksräume mit einer Außenstelle zu verlegen und gleichzeitig um ein Archiv und einen Veranstaltungsraum zu erweitern. Die Sanierung des ehemals gewerblich genutzten Gebäudes stellte eine hohe Anforderung an die geplante Nutzung als Bibliothek dar. Offene, großzügige Räume und funktionale Räumlichkeiten sollten in der „Fastruine“ über zwei Etagen entstehen. Der Charakter der ehemaligen Industriearchitektur wurde bei der Planung weitestgehend berücksichtigt. Einfache bauliche Strukturen, sichtbare Konstruktionen – beibehalten in Maßstab und Volumen – verbunden mit einer über zwei Etagen freitragenden Treppe zeichnen heute den Bau aus.

Die Bibliothek wurde im September 2005 eröffnet. Schülerinnen und Schüler zogen unter dem Motto „Bücher bauen Brücken“ mit einer Bücherkette durch die Altstadt. Bildung, Unterhaltung und Kultur ist Ziel des Konzeptes und wird generationsübergreifend angeboten. Vor der Bibliothek befindet sich eine große Freifläche, die für besondere öffentliche Veranstaltungen, Feste, Konzerte, Vorlesungen, Theaterspiele und vieles mehr genutzt wird. Es hat sich ein Ort der Kultur und Bildung für alle entwickelt.

Insgesamt kostete die Sanierung 1,8 Millionen Euro. Es wurden 380.000 Euro Städtebaufördermittel aus dem Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz eingesetzt. Die restlichen Mittel kamen aus dem Förderprogramm INTERREG III A, dem Gemeindefinanzierungsgesetz und aus Eigenmitteln der Stadt.

Monatlich würdigt die Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen ein Denkmal im Land. Mit der Aktion Denkmal des Monats verschafft die Arbeitsgemeinschaft dem architektonischen Erbe in Brandenburg mehr Aufmerksamkeit. Die AG hat seit ihrer Gründung 1992 dazu beigetragen, das Bild ihrer Mitgliedstädte positiv zu verändern und die Innenstädte neu zu beleben. Wertvolle Bausubstanz konnte erhalten werden. Bund und Land haben hierfür bislang 617 Millionen Euro bewilligt.

 

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Brandenburg : Neues Haus – neues Spiel: Ein Platz im „Sonnenschein“

Geschrieben von wochenmarktfoto - September 13, 2011

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Neues Haus – neues Spiel: Ein Platz im „Sonnenschein“

 

Termin: Freitag, 16. September
Zeit: 10 bis 11 Uhr
Ort: Kita „Sonnenschein“ Ortsteil Trebendorf, Hauptstraße 22, 03149 Wiesengrund

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Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger kommt am Freitag (16. September) zum Abschluss der Umbau- und Rekonstruktionsarbeiten in die Trebendorfer Kita „Sonnenschein.“

Die Arbeiten in der Kindertagesstätte in Trebendorf wurden mit Fördermitteln aus dem Programm „Ländliche Entwicklung“ unterstützt. Insgesamt wurden aus dem EU-Agrarfonds ELER 242.000 Euro bereitgestellt. Mit den Eigenmitteln der Gemeinde in Höhe von 142.000 Euro werden insgesamt rund 385.000 Euro investiert.

Die Kita bietet Platz für maximal 66 Kinder aus den Wiesengrunder Ortsteilen Trebendorf, Mattendorf, Gahry und Jethe sowie den Ortsteilen Jocksdorf und Gablenz.

Aus Agrarmitteln förderfähig sind in ländlichen Kommunen Einrichtungen mit Versorgungs- und Betreuungsfunktion für Kinder und Jugendliche. Hierzu zählt allerdings nur der Um- und Ausbau beziehungsweise die Modernisierung der baulichen Hülle.

Den Zuschlag erhielten vorwiegend Unternehmen aus der Region. Allein 6.000 Quadratmeter wird die neue Freifläche bieten. Das Spielhaus haben die Kinder bereits in Besitz genommen. Genauso große Freude bereitet sicher auch das Herummatschen am Wasserspiel.

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Bretschneider bei Logistiktag in Ludwigsfelde:„Brandenburg setzt auf Logistik“

Geschrieben von wochenmarktfoto - September 8, 2011

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Bretschneider bei Logistiktag in Ludwigsfelde:„Brandenburg setzt auf Logistik“

Ludwigsfelde – „Für Brandenburg ist die Logistik nach wie vor ein bedeutsamer Wirtschaftsfaktor“, sagte heute Infrastrukturstaatssekretär Rainer Bretschneider auf dem 7. Logistiktag Ludwigsfelde in Schloss Genshagen. Dort diskutieren heute Experten von Verbänden und der Wissenschaft unter anderem das Thema „Elektromobilität“.

Infrastrukturstaatssekretär Rainer Bretschneider: „Elektrofahrzeuge sind in Städten und im engeren Umland als leise Transporter oder Kommunalfahrzeuge sinnvoll. Unsere generellen Verkehrsprobleme können sie aber nicht lösen. Hier brauchen wir mehr Verkehr auf Schiene und Wasserstraße, um unsere Straßen zu entlasten. Die Elektromobilitätskampagne der Bundesregierung darf auch nicht zu Lasten des öffentlichen Nahverkehrs gehen, der schon lange auf Elektroantriebe setzt. Bei Elektroautos muss immer die Ököbilanz gezogen werden, denn es kommt auch darauf an, wie die Batterien hergestellt werden und wie der Strom produziert wird.“

Generell müsse aber weiter in die Elektromobilität investiert werden. So gebe es in Brandenburg ein vielversprechendes Pilotprojekt, wo eine Spedition regionalen Lieferverkehr aus dem Umland nach Berlin mit Elektrofahrzeugen testen will.

Bretschneider kritisierte erneut den Rückzug des Bundes aus Investitionen in die Wasserstraßen in Ostdeutschland: „Das ist verkehrspolitisch das falsche Signal. Die Wasserstraßen sind umweltfreundliche Verkehrswege. Wenn der Bund hier nicht weiter investiert, werden wir das in Zukunft alle bereuen, denn die Straßen werde immer voller“, sagte Bretschneider. Auch Überlange Lkw lehnt Brandenburg ab: „Auch Lang-LKW werden unsere Verkehrsprobleme nicht lösen. Wir brauchen stattdessen mehr Investitionen in die Infrastruktur.“

Das Projekt “E-Stadtlogistik” zur Beförderung von Kurier-, Express- und Paketsendungen sowie Gütern mit Elektro-Transportern im Rahmen der Modellregionen Elektromobilität wird vom Bund mit insgesamt 1,3 Millionen Euro gefördert. Projektpartner sind die Spedition Meyer & Meyer (u.a. Standorte in Potsdam und Ahrensfelde), die Deutsche Post DHL und die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. Im zweiten Feldversuch mit der Spedition Meyer & Meyer soll der Einsatz von zwei 11 Tonnen-Elektro-Nutzfahrzeugen in der Textillogistik (Filialbelieferung) aus dem Brandenburger Umland in die Berliner Innenstadt erprobt werden.

 

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Brandenburger Dorf- und Erntefest in Dissen

Geschrieben von wochenmarktfoto - September 7, 2011

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Jens-Uwe Schade  Pressesprecher

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Rainer Bretschneider

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siehe auch : http://www.wochenmarktfoto.com/igw2011/Galerie3/Galerie_3.htm#34

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07.09.20118. Brandenburger Dorf- und Erntefest in DissenPressemitteilungAgrarminister Jörg Vogelsänger hofft, dass möglichst viele Gäste am kommenden Wochenende die Einladung der Gemeinde Dissen-Striesow zum 8. Brandenburger Dorf- und Erntefest annehmen. Zum ersten Mal startet das Brandenburger Dorf- und Erntefest am Sonnabend (10. September) um 11.00 Uhr mit Ministerpräsident Matthias Platzeck im sorbischen-wendischen Siedlungsgebiet des Landes.

Vogelsänger: „Für die Brandenburger Landwirte wird nach 2010 auch 2011 ein Jahr der Extreme. Dennoch lassen es sich die Bauern auch in diesem Jahr nicht nehmen, ein zünftiges Landeserntefest zu feiern.“

Ungünstige Ernteprognose 2011

Die Qualität des Getreides hat unter der Witterung gelitten. Durch die verzögerte Ernte, die teilweise Unbefahrbarkeit der Flächen, kann die Herbstbestellung nicht rechtzeitig erfolgen. Von den Wetterunbilden stark betroffen ist auch der Obstbau. Auf Grund der Spätfröste Anfang Mai, die die Blüten schädigten, wird mit der schlechtesten Obsternte seit zwanzig Jahren gerechnet.

Dissen wird zum Festplatz

Zum Landesfest wird sich ganz Dissen in ein großes Festgelände verwandeln.

Traditionell gehören zum Programm des Brandenburger Dorf- und Erntefests der große Festumzug, der Erntekronen- und der Ernteköniginnenwettbewerb sowie der pro agro-Bauernmarkt mit regionalen Spezialitäten.

Nach alter Tradition wird durch den Brandenburger Landfrauenverband der Erntekronenwettbewerb ausgerichtet. Alljährlich wetteifern Bewerber aus ganz Brandenburg mit ihren Erntekronen um die ersten Plätze und um den Titel „Publikumsliebling“. Von Lindenau im Landkreis Oberspreewald-Lausitz bis Pritzwalk in der Prignitz haben Landfrauen aus ganz Brandenburg 24 aufwendig gestaltete Kunstwerke eingesandt. Das sorbische Brauchtum wird mit zwei Laubkronen vertreten sein.

Der Landesbauernverband krönt die Brandenburger Erntekönigin, die ein Jahr lang den Berufsstand landes- und bundesweit repräsentiert.

Größtes Renaturierungsprojekt Deutschlands

In der Umgebung von Dissen wird entlang der Spree das derzeit größte Renaturierungsprojekt Deutschlands umgesetzt. Vattenfall Europe Mining and Generation hat hier acht neue Teiche sowie auf insgesamt 400 Hektar Fläche Feuchtwiesen geschaffen, die Lebensraum für mehr als 50 Tierarten bieten. Die renaturierte Spreeauenlandschaft ist heute schon ein wichtiger touristischer Anziehungspunkt. Sehenswert sind dort auf jeden Fall Aueroxen, Wasserbüffel und Tarpane, die für die naturverträgliche Landschaftspflege angesiedelt wurden.

Stolz auf das sorbisch-wendische Erbe

Die Dissener pflegen ihr sorbischen-wendischen Erbe. Im Mittelpunkt des Festprogramms stehen Brauchtum, Kultur, Trachten und Sprache der slawischen Minderheit. Alte und moderne Erntetechniken vermitteln ein lebendiges Bild der Region und des Landlebens. Da werden Kartoffeln gerodet wie zu Großmutters Zeiten und Heuschober, sorbisch-wendisch „stog“, gepackt. Es wird Getreide mit Dreschflegel oder Dreschmaschine gedroschen. Schließlich endete die Ernte auch in der Lausitz traditionell mit einem Erntefest – bei den Sorben/Wenden mit Hahnschlagen oder Hahnrupfen.

Altes Handwerk und Künstler sind rund um die Kirche zu erleben: Harkenmacher, Muldenhauer, Trachtensticker, Blaudrucker, Drechsler oder Töpfer, Textil- und Glasgestaltung, Flachsspinnen, Kammweben, Federnschleißen und Ostereierverzieren.

Einen Einblick in das, was in Dissen gerade entsteht, erhalten die Besucher hinter der Kirche. Dort wird ein mittelalterliches Zeltlager aufgeschlagen als Vorbote der„frühmittelalterlichen“ slawischen Siedlung „stary lud“ – auf Deutsch „sorbisches Volk“ – in der ab 2012/13 die Siedlungsgeschichte der sorbisch-wendischen Vorfahren erlebbar werden soll.

Im Festumzug wird in über 50 Bildern das Brauchtum dargestellt und gezeigt, wie der Spreewälder lebt(e), arbeitet(e) und feiert(e).

Das Programm auf der großen und den drei kleinen Bühnen unterhält quer durch alle Genres. Die Palette reicht von zünftiger Blasmusik über Trachtentänze, Blaudruckmodenschau und Jagdhornklänge bis zu wendischer Folkmusik und modernen Rocksongs.

Neben einer großen Strohhüpfburg warten mehrere Kinderaktionsflächen mit Ponyreiten, Streichelzoo, Kinderschminken und Basteln auf die jüngsten Besucher. Die Kinder können erfahren, wie aus Korn Brot wird oder an Kinderkirchenführungen und kirchlichen Bildungsspielen teilnehmen. Die Feuerwehr hält Mitmachangebote bereit. Alle Aktionsflächen werden durch eine Wissensrallye verbunden. Bei gefüllter Stempelkarte erhalten die Kinder einen kleinen Preis.

Dissener öffnen ihre Tore

Eine Besonderheit des 8. Brandenburger Dorf- und Erntefests sind die offenen Höfe. Musikanten ziehen von Hof zu Hof und bringen fröhliche Klänge mit.

Agrarerzeuger aus dem Spreewald präsentieren auf den Spreewaldhöfen heimische Produkte. Es wird frisch gekocht und gebrutzelt. Tourismusvereine und die Spreewald Therme unterbreiten ihre Angebote.

Der Jägerhof wird von den Dissener Weidgenossen gestaltet. Die rollende Waldschule bringt den Wald ins Dorf. Klänge von den Jagdhornbläsern begleiten das Geschehen.

Auf dem Imkerhof präsentiert sich der Imkerverein Dissen, der in diesem Jahr sein 85. Bestehen feiert.

Auf dem Bauernhof versammeln sich tierische zwei- und vierbeinige Hofbewohner.

Auf dem Storchenhof wird zum Landesfest die Naturkunde- und Storchenausstellung neu eröffnet, die bislang in der Scheune des Heimatmuseums zu sehen war. Der Verein Naturkundezentrum Spreeaue bietet Führungen an und lädt zum Basteln von Störchen ein. Einem Holzbildhauer kann bei der Arbeit zugeschaut werden.

Am Sonntag gehören zu den Programmhöhepunkten das Hahnschlagen und ein Konzert sorbischer Musik, das im sorbischen Rundfunk übertragen wird.

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siehe auch : http://www.wochenmarktfoto.com/igw2011/Galerie3/Galerie_3.htm#34

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Veröffentlicht in Brandenburg, mil | Kommentar schreiben »

 
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