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Brandenburg – Bretschneider gratuliert der Landesverkehrswacht zum Zwanzigsten

Geschrieben von wochenmarktfoto - April 26, 2011

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Jens-Uwe Schade  Pressesprecher

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Jörg Vogelsänger

Rainer Bretschneider

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Bretschneider gratuliert der Landesverkehrswacht zum Zwanzigsten: Verlässlicher Partner für Vorsorge und Sicherheit im Straßenverkehr

Potsdam – Brandenburgs Verkehrsstaatssekretär Rainer Bretschneider hat der Landesverkehrswacht zu ihrem 20. Gründungstag gratuliert. In seinem Grußwort auf der Jubiläumstagung, zu der die Verkehrswacht heute in Potsdam unter dem Motto „Verkehrssicherheit stärken – Partner seit 20 Jahren“ eingeladen hat, dankte der Staatssekretär für zwei Jahrzehnte engagierter Begleitung „im Dienst der Vorsorge und Sicherheit im Straßenverkehr.“

Bretschneider: „20 Jahre Landesverkehrswacht, das sind 20 Jahre Verkehrssicherheitsarbeit, die von den ehrenamtlichen Mitgliedern der Kreis- und Ortsverkehrswachten getragen wird. In den zurückliegenden Jahren wurde hier viel geleistet und viel erreicht. Die gegenüber 1991 deutlich höhere Verkehrssicherheit ist das Ergebnis der unermüdlichen Arbeit vieler Beteiligter.“

Aufgrund des besonderen Engagements in Fragen der Verkehrssicherheit wurde Brandenburg 2009 als Safe Region der Weltgesundheitsorganisation eingestuft.

Das Brandenburger Verkehrsministerium kann sich in der Verkehrssicherheitsarbeit auf drei starke Säulen stützen, die Landesverkehrswacht mit ihrem Netzwerk der örtlichen Wachten, das Forum und das Netzwerk Verkehrssicherheit, in dem auch die Verkehrswachten stark engagiert sind sowie die Verkehrssicherheitskampagne „Lieber sicher. Lieber leben“.

Die Landesverkehrswacht wurde genau vor 20 Jahren, am 26. April 1991, tatkräftig begleitet vom Brandenburger Verkehrsministerium, gegründet.

Mit dem Aufbau der Landesverkehrswacht konnte sich nach und nach ein Netzwerk der Verkehrswachten in den Kreisen und kreisfreien Städten bilden. Heute existieren 19 Kreis- und Ortsverkehrswachten mit etwa 700 ehrenamtlichen Mitgliedern.

Verkehrswachten sind die wichtigste Interessenvertretung – vor allem der schwächeren – Verkehrsteilnehmer im Land. Seitens des Brandenburger Verkehrsministeriums wird eine finanzielle Grundsicherung der Landesverkehrswacht sichergestellt.

Erfolgreiche und etablierte Projekte der Landesverkehrswacht sind beispielsweise die Landeswettbewerbe „Bester Radfahrer“ und „Bester Schülerlotse“, die Familien- und Jugendrallye, Fahrsicherheitstrainings für junge Fahrer und die Aktionen rund um den Schulbeginn.

1991 waren in Brandenburg noch 931 Verkehrstote zu beklagen. 2010 wurde erstmals mit 192 Getöteten die Zahl von 200 unterschritten. Die Zahl der Verletzten ging um 393 auf 10.299 zurück.

Mit der Fortsetzung dieses langjährigen Trends hat Brandenburg im Vorjahr auch das Ziel der EU-Staaten aus dem Jahr 2000 erreicht, innerhalb von zehn Jahren die Zahl der Verkehrstoten mindestens zu halbieren. In Brandenburg, wo im Jahr 2000 noch 425 Menschen im Straßenverkehr starben, beträgt das Minus deutlich mehr als 50 Prozent.

Bretschneider: „Auch wenn die Zahl der Verkehrstoten zurückgeht, dürfen wir auf keinen Fall in unseren Bemühungen um die Verkehrssicherheit nachlassen. Jeder Tote, jeder Verletzte ist einer zu viel und mit jedem Opfer im Straßenverkehr verbinden sich tragische Schicksale.“ Der Mensch ist nicht nur Verursacher, sondern auch Leidtragender von Verkehrsunfällen. Der überwiegende Teil der Verkehrsunfälle ist auf menschliches Fehlverhalten zurückzuführen. „Daraus ergibt sich zwingend der Schluss, dass wir in Sachen Verkehrssicherheit am meisten erreichen, wenn Verkehrsteilnehmer lebenslang für Risiken im Straßenverkehr sensibilisiert werden“, so Bretschneider weiter.

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Gemeinsam bauen – Brandenburgischer Baukulturpreis 2011 ausgelobt

Geschrieben von wochenmarktfoto - April 4, 2011

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Jens-Uwe Schade Pressesprecher

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Jörg Vogelsänger

Rainer Bretschneider

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Gemeinsam bauen – Brandenburgischer Baukulturpreis 2011 ausgelobt

Potsdam - Unter Schirmherrschaft des Landes Brandenburg haben Architektenkammer und Ingenieurkammer zum zweiten Mal den Brandenburgischen Baukulturpreis ausgelobt. Die aus den früheren Architektur- und Ingenieurpreisen entstandene Auszeichnung steht in diesem Jahr unter dem Motto „Gemeinsam Bauen“.

Bauminister Jörg Vogelsänger: „Baukultur ist mehr als schöne Architektur und guter Städtebau. Es geht vielmehr darum, wie die Menschen leben wollen. Dazu gehört vor allem die Frage, wie man zu guter Architektur und gutem Städtebau kommt: Baukultur ist Prozesskultur. Ebenso wichtig ist, wie wir mit den Bauaufgaben der Zukunft – etwa bei der energetischen Sanierung der Städte und dem demographischen Wandel – umgehen. Nicht zuletzt gehört auch dazu, wie die Menschen bei der Entwicklung ihrer Stadt mitreden können. Mit dem Preis wollen wir zeigen, mit welcher Qualität in den vergangen Jahren in Brandenburg gebaut wurde.“

Bernhard Schuster, Präsident der Brandenburgischen Architektenkammer: „Der Baukulturpreis und auch seine Vorgänger zeigen seit Jahren ein stabil hohes Niveau an planerischen Leistungen. In einem Land mit großen Architekturtraditionen ist es wichtig, dass neues Bauen sich mit der Qualität des Gewachsenen messen kann.“

Wieland Sommer, Präsident der Brandenburgischen Ingenieurkammer: „Bauen ist heute Teamarbeit. Die Zusammenarbeit von Architekten und Ingenieuren wird immer mehr zu einer Selbstverständlichkeit bei anspruchsvollen Bauaufgaben. Im konstruktiven Miteinander liegt die Chance für Ergebnisse, die umfassend zu überzeugen vermögen.“

Der mit 10.000 Euro dotierte Brandenburgische Baukulturpreis 2011 soll herausragende Beispiele für zeitgenössisches Bauen würdigen. Er wird in den fünf Disziplinen Neubau, Umbau, Ausbau, Infrastruktur sowie Städtebau / Landschaftsplanung vergeben. Eingereicht werden können Bauwerke, die seit Juni 2009 in Brandenburg entstanden sind.

Bewerbungen können bis zum 30. Mai eingereicht werden. Nähere Informationen gibt es bei den beiden Kammern: Brandenburgische Architektenkammer, Kurfürstenstraße 52, 14467 Potsdam, Kontakt: (0331) 275910 oder info@ak-brandenburg.de / Brandenburgische Ingenieurkammer, Schlaatzweg 1, 14473 Potsdam, Kontakt: (0331) 74318-0 oder info@bbik.de.

Die Preisverleihung wird am 19. Oktober in der Reithalle A des Hans-Otto-Theaters in Potsdam stattfinden.

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Am digitalen Messgerät und beim Schutzwesten-Test – Innenminister Dietmar Woidke im Zentraldienst der Polizei

Geschrieben von wochenmarktfoto - Februar 3, 2011

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Ingo Decker  Pressesprecher

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Dietmar Woidke

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Am digitalen Messgerät und beim Schutzwesten-Test – Innenminister Dietmar Woidke im Zentraldienst der Polizei

Zossen/Wünsdorf – Am 28. Januar 2011 konnte der Direktor des Zentraldienstes der Polizei (ZDPol), Ralph Leidenheimer, Brandenburgs Innenminister Dietmar Woidke und dessen Begleiter aus dem Innenministerium zu einem Informations- und Arbeitsbesuch der Polizeieinrichtung im Zossener Ortsteil Wünsdorf begrüßen.

In einer Vorstellungsrunde mit den Bereichsleitern bekam der Minister bereits einen ersten Eindruck von den vielfältigen Aufgaben des zentralen Dienstleisters der Landespolizei. Es folgte eine für den Minister „interessante, abwechslungsreiche Besichtigungstour“.

Über die Packstraße zum Versand

So erläuterte ihm der Leiter des Logistikcenters Christian Gladenick, wie die Verwaltungsvereinbarung zur Ausstattung der Berliner Polizei mit blauer Dienstbekleidung in die Tat umgesetzt wird. Von der Bestellung über die Packstraße bis hin zum Versand konnte Woidke den Prozessablauf verfolgen.  Im Servicecenter Technik zeigte Leiter Roland Voigt, wie mit großer Fachkenntnis und Engagement die Fahrzeuge der Polizei ausgebaut sowie Waffen und Geräte instandgesetzt werden.

Neben diesen alltäglichen Aufgaben engagieren sich die Mitarbeiter auch für die Weiterentwicklung der polizeilichen Ausrüstung. So haben sie den Poliscan Speed Cube, eine digitale Geschwindigkeitsmessanlage für den innerstädtischen Bereich, auf Grundlage der bereits eingeführten Verkehrsüberwachungstechnik entwickelt. Die Funktionsfähigkeit des Gerätes testete der Minister persönlich.

Innovationsergebnis freut Haushälter

Einen weiteren Beweis für die innovative Arbeit des ZDPol wurde dem Minister  in der Anschießhalle per Probeschuss präsentiert. Gemeinsam mit der Technischen Hochschule Wildau erforscht der ZDPol, ob die Schutzwesten aus ballistischem Material auch nach Ablauf der vom Hersteller gewährten Garantie weiterhin voll funktionsfähig sind. Nach den bisherigen Ergebnissen der zahlreichen Beschussversuche und Untersuchungen können die Schutzwesten für weitere drei Jahre ohne Sicherheitseinbußen getragen werden. Da eine Schutzweste heute ca. 1.000 Euro kostet, können sich die Haushälter freuen.

Trotz zusätzlichem aktuellen Termindrucks nahm sich Woidke Zeit für ein 90-minütiges Gespräch mit dem Vorstand des örtlichen Personalrates, um sich über aktuelle Themen auszutauschen. Anschließend ging es zum  Munitionszerlegebetrieb in Kummersdorf/Gut. Hier besichtigte er die Spezialfahrzeuge des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KMBD) und den Fundmunitionsbunker und bekamen so einen Einblick in die Arbeit des KMBD. Bei einem Schneidvorgang mit dem nach den Vorstellungen des KMBD entwickelten Wasserschneidgerät wurde dem Minister gezeigt, wie Kampfmittelexperten eine berührungsfreie Entschärfung durchführen. Hierdurch wird ein wesentlicher Beitrag für die Sicherheit der Kampfmittelexperten geleistet.

Fazit am Freitagnachmittag: Ein Besuch, der in angenehmer, entspannter Atmosphäre Besuchern und Besuchten Lust auf mehr machte.

28. Januar 2011

Verantwortlich: Ingo Decker

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Uckermärkisches Finale mit Nudlbaronen, Tabakköniginnen, Ernteprinzessinnen und Edelrindern – dann kommt „Kurt“

Geschrieben von wochenmarktfoto - Januar 28, 2011

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Jens-Uwe Schade Pressesprecher

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Jörg Vogelsänger

Rainer Bretschneider

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Presseinformation

28. Januar 2011

Vorschau: Brandenburg auf der Grünen Woche am Wochenende 29./30. Januar

Uckermärkisches Finale mit Nudlbaronen, Tabakköniginnen, Ernteprinzessinnen und Edelrindern – dann kommt „Kurt“

Berlin – Die Grüne Woche ist auf der Zielgeraden. Am Sonntag um 18 Uhr schließen die Messehallen unterm Funkturm. Am Sonnabend präsentiert sich in der Brandenburghalle 21a der größte deutsche Landkreis – die Uckermark. Der agrarisch geprägte Großkreis in der Dimension des Saarlands ist auch Heimstatt für drei brandenburgische Großschutzgebiete. Am Sonntag gibt es das Finale auf der Bühne – im pro agro-Küchenstudio mit Zander und Zander.

Von 13 bis 15 Uhr startet am Sonnabend auf der Bühne die Antenne Brandenburg Party. Die Moderatoren Marina Ringel und Klaus Herber präsentieren in der zweistündigen Show Claudy Blue Sky, Musix Destivo und die Antenne Brandenburg Girls.

Am Sonnabend ist die Messe bis 20 Uhr geöffnet und in den letzten beiden Stunden des Tages tritt der Shantychor Stella Maris aus Kyritz auf der Bühne der Brandenburghalle auf.

 

Wo Kartoffeln Nudln heißen

Diese für den Rest Brandenburgs satte Verwechslung gibt es nur in der Uckermark. Hier heißen die Kartoffeln traditionell Nudln. Von daher liegt es nahe, dass der Landrat der Uckermark, Dietmar Schulze, zur Begrüßung auf der Bühne den Nudlbaron mitbringt. Es ist Stefan Herrmann aus Naugarten: „Ich mag Kartoffeln, meine Familie mag Kartoffeln – wir sind Kartoffelmenschen“, so der Wirt vom Hof Kokurin. Bevor er im letzten Herbst gekrönt wurde, musste er sich einem Barontest unterziehen. Denn es ist so, dass ein echter Nudlbaron es versteht, die uckermärkische Knolle zu schälen, zu pellen und einen Nudlpuffer einwandfrei in der Pfanne zu wenden.

Ernteprinzessin Julia Kath und Tabakkönigin Sandra Kiesow sind ebenso im Bühnenprogramm der Uckermark mit dabei wie der Frauenchor Angermünde und Greiffenberg, die Tanzgruppe Phönix aus Schwedt sowie der Spielmannszug Oderberg. Die Firmen der Region werden auf der Bühne präsentiert, unter anderem mit dabei sind Gut Kerkow, die Bauernkäserei Wolters und der Uckermark-Shop.

Uckerkaas mit Q-Regio

Im Kochstudio von pro agro steht am Sonnabendvormittag Daniel Kuhlmey, Mövenpick-Küchenchef im Europacenter Berlin. Er will zeigen, wie regionale Produkte praktisch und erfolgreich Einzug in die Küche halten können. Die Zusammenarbeit mit Q-Regio unterstreicht den Stellenwert von Saisonalität und Regionalität in der Karte des Mövenpick. „Mit Q-Regio haben wir einen Partner gefunden, der individuelle Wünsche erfüllen kann und das regionale Angebot bündelt. Damit wird der Beschaffungsaufwand für uns minimiert“, so Kuhlmey. „Für uns ist es wichtig zu wissen, woher unsere Ware kommt“, bekennt der Küchenchef. So geht man schon mal gemeinsam auf Tour und besucht die Lieferanten. Eine Besichtigung der Bauernkäserei Wolters beispielsweise hat den Mövenpick-Mitarbeitern die besondere Herstellungsweise des Uckerkaas klargemacht. Bisher werden von Q-Regio Käse, Wurst, Fleisch, Kartoffeln, Öle und Senf bezogen. In Zukunft sollen noch mehr Produkte aus der Region ins Angebot kommen.

Küchenchef Kuhlmey bereitet auf der Grünen Woche  im pro agro-Kochstudio Mousse vom gereiften Uckerkaas mit knusprigem Chip, Frisee und Babysalaten sowie einer aromatischen Mohn- Vanillevinaigrette zu.

Am Sonnabendnachmittag steht  Nico Zenker vom Hotel Uckermark aus Prenzlau gemeinsam mit Landrat Dietmar Schulze am Herd. Der dritte Mann zwischen Pfannen und Töpfen ist Frank Güldenpfennig. Er war vor 18 Jahren der erste ostdeutsche Aufsteigerkoch des Jahres und kocht heute im Restaurant „Stobbermühle“ in Buckow in der Märkischen Schweiz. Die drei Männer  bereiten  Kalbsbäckchen mit Apfel-Pastinaken-Gemüse, einer Flieder-Kreude-Soße und Kartoffelwrukenpürree zu.

Zander trifft Zander oder guter Ton trifft guten Geschmack

Zander ist der Brandenburger Fisch des Jahrs 2011. Zanderfilet mit pikantem Wintergemüse wird es am Sonntag zu kosten geben. Wolfgang Schalow von Schecherts Hof im Oderbruch wird ihn zubereiten. Sein Küchenhelfer ist ein Namensvetter des Zanders – Schlager- und Showlegende Frank Zander. Wie gut er sich beim Fischkoch anstellt, können die Besucher in der Brandenburghalle 21a live miterleben. Zander hat Susi, Marlene und Kurt besungen, „Ich trink auf Dein Wohl, Marie“ ist einer seiner Ohrwürmer. Die Hymne der Berliner Herta-Fußballmannschaft ist eng mit Zander verbunden, seine Küchenfähigkeiten wird er im pro agro-Kochstudio unter Beweis stellen.

Am Nachmittag kocht und brutzelt Daniel Reuner vom Zossener Hotel Reuner gebratenen Wildlammrücken mit frischem Gemüse und Kartoffelsouffle.

Im Osten einzigartig: Misswahl bei vierbeinigen Uckermärkern

Bis zum Sonnabend findet in der Tierhalle 25 die 3. Bundesschau der Rasse Uckermärker statt. Dabei zeigen Züchter und Zuchtverbände auf eindrucksvolle Weise, dass die noch sehr junge Fleischrindrasse mit vergleichbaren Rinderrassen gut konkurrieren kann. Entstanden in den Siebzigerjahren im nordöstlichen Brandenburg sowie gezogen aus den Rassen Charolais und Fleckvieh wurden die Uckermärker nach vielen Jahren der konsequenten Reinzucht bei strenger Leistungsprüfung und Selektion als einzige ostdeutsche Tierrasse 1992 nach bundesdeutschem Tierzuchtrecht als eigenständige Rasse anerkannt.

Erstmalig sorgten die Uckermärker auf der Internationalen Grünen Woche im Jahr 1993 für Aufmerksamkeit. Seitdem stieg die Zahl der im Herdbuch eingetragenen Kühe dank des großen Engagements der Züchter sowie eines gemeinsamen Zuchtkonzepts der Rinderzuchtverbände in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg bis heute von 346 auf 3.473 Tiere.

Die kontinuierliche Zunahme des Bestands sowie die gestiegene Nachfrage nach Zuchtbullen belegen das wachsende Interesse an den Uckermärkern. Heute genießen sie über Grenzen hinweg einen hervorragenden Ruf als wirtschaftliche und marktgerechte Fleischrindrasse. Die Uckermärker bewähren sich in Reinzucht wie in der Kreuzung als anpassungsfähige Fleischrinder mit gut ausgebildeter Bemuskelung, sowie sehr guter Schlacht- und Mastleistungen bei hoher Fleischqualität. Mutterkuhhalter und Züchter schätzen noch weitere Vorzüge wie ausgeprägte Mütterlichkeit, Leichtkalbigkeit und ansprechende Milchleistung der Mütter für die sichere Aufzucht vitaler Kälber.

Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger ist Schirmherr der Schau. Der Landrat der Uckermark, Dietmar Schulze, übergibt am Sonnabend gegen 11 Uhr die Ehrenpreise im Bundeswettbewerb. Von 16 bis 17 Uhr präsentieren sich im Rahmen der Tierschau die Bundessieger den Besuchern im Großen Ring in der Tierhalle 25.

Schlussakkorde in der Brandenburghalle

Am Sonntag wird sich auf der Bühne in Halle 21a alles um zwei Musikformationen drehen. Am Vormittag unterhält das Landespolizeiorchester die Gäste in der Brandenburghalle und den Ausklang gestaltet traditionell Andreas Bergener mit seinen Schlossbergmusikanten aus Finsterwalde. Und pünktlich um 18 Uhr heißt es dann auf dem Messegelände am Funkturm:

Auf Wiedersehen in der Brandenburghalle auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vom 20. bis 29. Januar 2012!

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Finanzspritze für Cottbus: Stadt erhält 13,5 Millionen Euro aus dem Ausgleichsfonds | Nr. 178/2010

Geschrieben von wochenmarktfoto - Dezember 22, 2010

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Ingo Decker  Pressesprecher

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Dietmar Woidke

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Finanzspritze für Cottbus: Stadt erhält 13,5 Millionen Euro aus dem Ausgleichsfonds | Nr. 178/2010

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Potsdam – Das Innenministerium hat der Stadt Cottbus finanzielle Unterstützung zugesichert. Mit einer Finanzspritze von rund 13,5 Millionen Euro aus dem Ausgleichsfonds für Not leidende Kommunen soll der Lausitzstadt geholfen werden, ihre ansonsten auf längere Sicht gefährdete finanzielle Handlungsfähigkeit zu sichern. Von der nicht rückzahlbaren Zuwendung werden sieben Millionen Euro sofort und der Rest zum Ende des ersten Halbjahres 2011 ausgezahlt.

„Cottbus gehört zu den besonders hoch verschuldeten Kommunen im Land“, sagte Innenminister Dietmar Woidke am (heutigen) Mittwoch in Potsdam. Trotz günstiger jüngster Steuerentwicklungen wird für das laufende Haushaltsjahr ein Fehlbedarf von etwa 58 Millionen Euro erwartet. Die Maßnahmen des von der Stadt aufgelegten Konzepts zur Haushaltssicherung erreichen lediglich rund 8 Prozent des erforderlichen Konsolidierungsbedarfs bis 2013. Bei einem Fortgang der prognostizierten Entwicklung über das Jahr 2013 hinaus wäre die größte Stadt im Süden des Landes handlungsunfähig. „Deshalb benötigt Cottbus Unterstützung, muss aber gleichzeitig wesentliche eigene Anstrengungen unternehmen, um seine Finanzlage nachhaltig zu verbessern“, unterstrich der Innenminister. Zugleich verkenne man nicht, dass Cottbus wie die anderen kreisfreien Städte durch Soziallasten finanziell besonders gefordert sei.

Wie Woidke betonte, handelt es sich bei dem Ausgleichsfonds um Geld der Kommunen, das als wichtiger Garant kommunaler Selbstverwaltung vom Innenministerium verwaltet wird. „Wenn wir in diesen Solidarfonds der kommunalen Familie zugunsten einzelner Mitglieder greifen, haben wir auch eine Verantwortung gegenüber allen anderen. Dazu gehören klare Maßgaben für den weiteren Haushaltskonsolidierungskurs des Nutznießers.“

Die Hilfe für Cottbus ist deshalb auch an ein Paket strenger Auflagen gebunden. Schwerpunkt ist dabei eine bessere Nutzung von Möglichkeiten interkommunaler Zusammenarbeit, insbesondere einer gemeinsamen Aufgabenwahrnehmung mit dem Landkreis Spree-Neiße. In dieser Frage ist geplant, von der Stadt künftig weitere Konsolidierungsmaßnahmen abzufordern. Zu den Vorgaben des Innenministeriums gehört unter anderem auch die Vorlage eines fortgeschriebenen Konzepts für die Neuorganisation der Dienstleistungen der Cottbusser Congress Messe und Touristik GmbH (CMT). Personalmaßnahmen der Stadt dürfen nur noch durchgeführt werden, soweit auf diese ein Rechtsanspruch besteht bzw. sie unmittelbar oder kurzfristig zur Ausgabenreduzierung führen.

Im Jahr 2009 erhielten 15 Städte und Gemeinden, darunter die kreisfreie Stadt Brandenburg an der Havel, sowie der Landkreis Prignitz aus dem Ausgleichsfonds insgesamt über 52 Millionen Euro.

Download der pressemitteilung als PDF-Datei:
Finanzspritze für Cottbus: Stadt erhält 13,5 Millionen Euro aus dem Ausgleichsfonds

Verantwortlich: Ingo Decker

 

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Brandenburg – Sieger des Wettbewerbs „Modellhafter Mietwohnungsneubau“

Geschrieben von wochenmarktfoto - Dezember 20, 2010

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Jens-Uwe Schade Pressesprecher

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Jörg Vogelsänger

Rainer Bretschneider

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Sieger des Wettbewerbs „Modellhafter Mietwohnungsneubau“

Potsdam – Das Brandenburger Bauministerium hat heute die Sieger im Fördermittelwettbewerb „Modellhafter Mietwohnungsbau“ verkündet. Die prämierten Wettbewerbsteilnehmer -aus Templin, Wittstock und Eberswalde – stellten ihre Projekte heute in Potsdam vor. Der Wettbewerb wurde am 10. August dieses Jahres durch den Minister gestartet.

Brandenburgs Bauminister Jörg Vogelsänger: „Mit dem Wettbewerb, der in diesem Jahr erstmals ausgerufen wurde, werden Modellprojekte, die möglichst viel Nachahmung finden sollen, bekannt gemacht und mit Fördermitteln unterstützt.“

Teilnehmen konnten Wohnungsunternehmen, Genossenschaften und private Bauherrn aus Mittel- und Oberzentren innerhalb ausgewählter städtischer Gebietskulissen.

Trotz umfangreicher Sanierungsmaßnahmen in den vergangenen zwei Jahrzehnten besteht in Brandenburgs Städten noch erheblicher Entwicklungsbedarf. Im Kern geht es um die Ergänzung und die Unterstützung des Stadtumbaus durch bedarfsgerechte, sinnvolle Maßnahmen. So gibt es insgesamt noch zu wenig barrierearme und altersgerechte Wohnungen. Die Nachfrage an energetisch effizienten und generationsgerechten Wohnraum ist hoch. Oftmals müssen innerstädtische Lücken geschlossen werden.

Für den Zeitraum von 2011 bis 2012 stehen nur noch 56 Millionen Euro für alle Wohnraumförderungsprogramme im Land zu Verfügung. Konkret sind dies für den Wohnungsneubau 2011 rund zehn Millionen Euro.

Vogelsänger: „Umso wichtiger war es für uns, hier nicht nach dem Windhundprinzip vorzugehen, sondern Geld für die besten Ideen zu Verfügung zu stellen.“

Große Resonanz

Das Echo auf dem Wettbewerbsaufruf hat die Initiatoren überrascht. Insgesamt 44 Anträge aus 18 Städten gingen ein, die durch das Berliner Büro Architektur + Stadtplanung vorgeprüft wurden. Am 30. November fand die Preisgerichtssitzung statt; hier kamen noch 22 Anträge in die engere Wahl.

Durch die Fachjury werden letztendlich 16 Anträge aus 12 Städten für eine Mietwohnungsförderung vorgeschlagen:

Wittstock

Kyritz

Frankfurt (Oder)

Templin

Eberswalde

Prenzlau

Luckenwalde

Pritzwalk

Finsterwalde

Cottbus

Spremberg

Potsdam


Wittstock

Die Gebäude- und Wohnungsverwaltung Wittstock (Dosse) schafft in der Werderstraße innerhalb des Altstadtrings attraktive Wohnungen. Ruinöse Gewerbe- und Nebengebäude werden dafür rückgebaut. Mit dem Neubau entstehen Grünflächen und Spielplätze. In der Kettenstraße wird über einen Teilrückbau ein Neubau so eingesetzt, dass die historisch gewachsene Ensemblewirkung wieder sichtbar wird.

Templin

Der Erholungsort im Herzen der Uckermark baut seit dem Mauerfall DDR-Baubestand innerhalb der fast vollständig erhaltenen Stadtmauern zurück. Der historisch gewachsene Grundriss wird dabei immer mehr herausgearbeitet, unter anderem, weil die neu errichteten Gebäude wieder stringent den alten Straßenzügen folgen. In der für märkische Kleinstädte typischen zweistöckigen Bebauung soll durch die Wohnungsbaugenossenschaft Uckermark Templin e. G. auch an der Oberen Mühlenstraße ein Wohngebäude errichtet werden, dessen Hof sich zur Stadtmauer öffnet.

Eberswalde

In der Barnimer Kreisstadt entstehen in der Friedrich-Ebert-Straße durch die WHG Wohnungsbau- und Hausverwaltungs-GmbH zirka 150 Wohnungen, die vom ersten bis zum dritten Stockwerk barrierefrei und damit auch altersgerecht ausgestattet werden. Interessant für die Stadt sind auch die vier hochwertig ausgestatteten Wohneinheiten mit Dachterrasse. Etwa 50 dieser Wohnungen sollen gefördert werden.

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Brandenburgs Polizisten nach Abschluss von Uniformwechsel jetzt nur noch “in Blau” unterwegs

Geschrieben von wochenmarktfoto - Dezember 19, 2010

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Ingo Decker  Pressesprecher

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Dietmar Woidke

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Brandenburgs Polizisten nach Abschluss von Uniformwechsel jetzt nur noch “in Blau” unterwegs | Nr. 171/2010

Brandenburgs Polizistinnen und Polizisten sind ab sofort nur noch „in Blau“ unterwegs. Mit den Angehörigen der Landeseinsatzeinheit erhielten noch vor dem Jahresende die letzten der insgesamt rund 6.200 uniformierten Polizeibeamten Brandenburgs die neue moderne Uniform der Landespolizei. Damit wurde der insgesamt dreijährige Wechsel vom jahrzehntelangen Grün-Beige erfolgreich abgeschlossen. Die Einführung der neuen Uniform erfolgte im Rahmen der Ergänzungsausstattung und somit ohne zusätzliche Kosten.

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Die ‚Neue’ ist jedoch nicht allein deshalb ein Erfolgsmodell, wie Innenminister Dietmar Woidke betont. „Entscheidend ist das Urteil der Nutzer. Und das ist ganz überwiegend gut. Moderner Schnitt, Funktionalität und Stoffauswahl werden von den Beamten gelobt. Aber es gab auch wichtige Hinweise zur Nachbesserung“, sagte Woidke. Beim umfassenden Trageversuch mit 300 Beamten vor dem Wechsel wie in der Einführungsphase waren Brandenburgs Polizisten Mitgestalter der Kollektion. Das betrifft auch ihre derzeitige winterliche Einsatzkleidung. Während sie beispielsweise den neuen Strick-, Fleece- und Softshell-Jacken gute Noten gaben, führte ihre Kritik bei Strickrolli, Strickrollmütze oder auch Lederhandschuhen zu entsprechenden Veränderungen. Diese ‚Kundenbefragungen’ werden laut Woidke im Interesse optimaler Ausstattung auch künftig fortgesetzt: „Wenn es weiteren Verbesserungsbedarf gibt, werden wir darauf reagieren.“

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So wie der Bund und mehrere andere Bundesländer hat Brandenburg seinen Umstieg zur modernen Polizeiuniform mit dem Farbwechsel zum europäischen Polizei-Blau verbunden. Modern ist auch der Weg, den die persönliche Uniform zu ihrem Träger nimmt. Vorbei sind schon seit geraumer Zeit für die Beamten lästige Terminabstimmungen und Fahrten zu Kleiderkammern. Heute besuchen sie am PC ihr elektronisches Warenhaus beim Zentraldienst der Polizei in Wünsdorf und bestellen einfach per Mausklick. Wenige Tage später können sie in der Dienststelle ihr Uniform-Paket aufmachen.

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Brandenburg hat für „seine Polizeiuniform“ auf eine völlig neue Lösung gesetzt und dazu aus Angeboten mehrerer Fachfirmen eine eigenständige Modellkollektion zusammengesetzt. Das hat sich in hoher Qualität bei Tragekomfort, atmungsaktiven und pflegeleichten Stoffen oder Sicherheit ausgezahlt. Darauf sind inzwischen auch andere aufmerksam geworden. Die Polizeien Sachsens und Berlins haben sich bei ihrem Uniformwechsel ebenfalls für das ‚Modell Brandenburg’ entschieden, wobei die Berliner Beamten übrigens noch in anderer Hinsicht von ihren märkischen Nachbarn profitieren. Auch sie können seit Beginn dieses Jahres am PC ihre Uniform ‚einkaufen’ – im Online-Warenhaus der Brandenburger Polizei.

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Brandenburg – Verkehrsbehinderungen mit Beginn der Weihnachtsferien erwartet

Geschrieben von wochenmarktfoto - Dezember 18, 2010

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Ingo Decker  Pressesprecher

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Dietmar Woidke

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17.12.2010 Verkehrsbehinderungen mit Beginn der Weihnachtsferien erwartet | Nr. 175/2010Brandenburgs Polizei erwartet zum Beginn der Winterferien das Einsetzen der diesjährigen Weihnachtsreisewelle. Vor allem auf dem Berliner Ring sowie auf den Autobahnen in Richtung Osten und Süden muss dann mit Behinderungen oder Staus durch hohes Verkehrsaufkommen gerechnet werden. Auf der Autobahn A 11 wird die Lage zusätzlich durch die dortigen Baustellen verschärft.

Der Inspekteur der Polizei, Jürgen Jakobs, rief die Verkehrsteilnehmer heute in Potsdam insbesondere wegen der winterlichen Straßenverhältnisse zu besonderer Vorsicht auf. „Bei Schnee- und Eisglätte erfordert das Autofahren noch stärker als sonst vorausschauendes Fahrverhalten. Starkes Bremsen, abrupte Beschleunigungsmanöver oder ruckartige Lenkmanöver, vor allem aber unangepasste Sicherheitsabstände können rasch in einem Unfall enden“, sagte Jakobs. Er erinnerte auch an die bestehende Winterreifenpflicht. Bei Fahrten in die Berge sind unbedingt Schneeketten erforderlich, da zahlreiche Passstraßen nicht ohne Schneeketten befahren werden dürfen.

Besonders unfallträchtig ist nach den Erfahrungen der Tag vor dem Heiligen Abend. Im vergangenen Jahr zählte die Polizei in Brandenburg am 23. Dezember 372 Unfälle mit 36 Verletzten. An den Weihnachtstagen 2009 Jahres wurden 317 Unfälle mit 46 Verletzten registriert.

Hinweise zum Weihnachtsverkehr sowie die aktuellen Meldungen des Verkehrswarndienstes für Brandenburg und sämtliche Autobahnen Deutschlands können im Internet unter www.polizei.brandenburg.de abgerufen werden.

Download der Pressemitteilung als PDF-Datei:
Verkehrsbehinderungen mit Beginn der Weihnachtsferien erwartet

Verantwortlich: Ingo Decker

 

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Bedingungen für Umsetzung der Reform deutlich verbessert

Geschrieben von wochenmarktfoto - Dezember 18, 2010

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Dietmar Woidke

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Woidke: “Offene und kritische Debatte hat Reformprozess gut getan – Bedingungen für Umsetzung der Reform deutlich verbessert” | Nr. 174/2010

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Potsdam – In der Landtagsdebatte zum Polizeistrukturreformkonzept erklärte Innenminister Dietmar Woidke heute u.a.:

„Das Thema ‚Polizeireform’ ist in den letzten Monaten überall im Land und auch hier im Landtag intensiv diskutiert worden. Diese Diskussion war notwendig und hat zur Klärung mancher Fragen und zum besseren Verständnis beigetragen. Die offene und kritische Debatte hat dem Reformprozess im Ergebnis gut getan.

Ich danke allen, die sich sachlich an dieser wichtigen Diskussion beteiligt haben. Mein Eindruck ist: Es ist in den letzten Wochen zu einer deutlichen Versachlichung der Debatte um die Polizeireform gekommen.

Von den notwendigen Strukturanpassungen in Brandenburg kann die Polizei nicht ausgenommen werden. Die Brandenburger Polizei ist nach der Reform immer noch stärker besetzt als vergleichbare Flächenländer heute. Die Polizisten des Landes leisten eine erfolgreiche und gute Arbeit. Aber sie leisten diese Arbeit in Strukturen, die veränderten Rahmenbedingungen angepasst werden müssen.

Übrigens stellt sich Brandenburg diesen Herausforderungen der Zukunft ja nicht allein. Wenn Sie sich unser Nachbarland Sachsen ansehen, stellen Sie fest: Auch dort wird gerade eine Reform ‚Polizei Sachsen 2020’ umgesetzt.

In das neue starke Polizeipräsidium werden die bisherigen Polizeipräsidien, die Landeseinsatzeinheit LESE und das LKA integriert. Ich beabsichtige, das LKA als ‚Direktion LKA’ in das Polizeipräsidium zu integrieren. Der gut ausgestattete und moderne Standort Eberswalde bleibt dabei erhalten.

Unterhalb des Polizeipräsidiums sollen vier regionale Polizeidirektionen gebildet werden mit Sitz in Brandenburg, Neuruppin, Frankfurt und Cottbus. Erstens werden wir mit diesem Modell eine wesentliche Straffung der Führung, Steuerung und Verwaltung in der Polizei erreichen. Damit wird ein Kernanliegen der Reform umgesetzt. Zweitens schaffen wir damit die Voraussetzung für die Deckungsgleichheit der Zuständigkeitsbezirke von Polizei, Landgerichten und Staatsanwaltschaften.

Nun zur Frage der weiteren Dienststellen der Polizei , die für viel Diskussionen gesorgt hat. Es geht mir dabei um einen Ansatz, der die Unterschiedlichkeit der Lage in den Regionen auch in der Struktur der Polizei angemessen berücksichtigt.  Ich bin überzeugt, dass wir mit dem Vorschlag, künftig Inspektionen als Führungsdienststellen und weitere Dienststellen in der Fläche einzurichten, diesen Herausforderungen gerecht werden können. Dies verschafft uns übrigens auch die notwendige Flexibilität in der Organisation, die wir bei der polizeilichen Aufgabenwahrnehmung brauchen.

Ich gehe dabei davon aus, dass es an fast allen heutigen Wachenstandorten auch zukünftig Dienststellen der Polizei geben wird – deren Ausstattung mit Personal und Öffnungszeiten sich an den Anforderungen orientieren wird.

Für die erfolgreiche Umsetzung dieser Reform haben sich Bedingungen in den letzten Wochen deutlich verbessert. Das Verständnis ist deutlich gewachsen. Das Konzept, auf unterschiedliche Herausforderungen im Land auch unterschiedliche Antworten zu geben, trifft auf viel Zustimmung. Auch zwischen Landesregierung und Kommunen ist jetzt eine gute Gesprächsgrundlage geschaffen worden.

Einen wichtigen Anteil daran hat auch der Landtag. Den vorgelegten Entschließungsantrag der Koalitionsfraktionen begrüße ich ausdrücklich.

Ich bitte Sie um Zustimmung zum vorliegenden Gesetzentwurf, damit wir ab dem 1. Januar 2011 mit der Umsetzung dieser für Brandenburg notwendigen Reform beginnen können.“

Download der Pressemitteilung als PDF-Datei:
Woidke: “Offene und kritische Debatte hat Reformprozess gut getan – Bedingungen für Umsetzung der Reform deutlich verbessert”

Verantwortlich: Ingo Decker

 

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#brandenburg #mi – Polizeireform: O-Töne von Innenminister Woidke zum aktuellen Stand der Diskussion

Geschrieben von wochenmarktfoto - Dezember 8, 2010

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Ingo Decker  Pressesprecher

www.mi.brandenburg.de

Dietmar Woidke

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Polizeireform: O-Töne von Innenminister Woidke zum aktuellen Stand der Diskussion

Potsdam – Zum aktuellen Stand der Diskussion um die Strukturreform „Polizei 2020“ hat Innenminister Dietmar Woidke am 6. Dezember auf einer Pressekonferenz informiert. Der Landtag entscheidet in der kommenden Woche über das Strukturreformgesetz, das die Integration der beiden Polizeipräsidien, des Landeskriminalamtes und der Landeseinsatzeinheit zu einem neuen Polizeipräsidium als Landesoberbehörde vorsieht.

Woidke erläuterte am Montag in Potsdam auch die Konturen der geplanten künftigen Infrastruktur der Landespolizei. Dabei geht es laut Woidke darum, mit Blick auf sich verändernde Rahmenbedingungen eine Strukturlösung zu finden, die Führung und Verwaltung verschlankt und damit den Spielraum für die eigentlichen Einsatzaufgaben schafft. So sollen unterhalb des Landespolizeipräsidiums vier Regional-Direktionen eingerichtet werden, denen 15 Polizei-Inspektionen nachgeordnet werden. Sie bilden die unterste Führungsebene und werden an jedem Tag der Woche 24 Stunden besetzt sein. Unterhalb der Polizei-Inspektionen sind weitere Polizei-Standorte ohne Führungsaufgaben geplant, die vom Arbeitstitel her als Polizei-Reviere bezeichnet werden. Hierbei wird es hinsichtlich der Aufgaben und Besetzungszeiten polizeifachlich begründete Unterschiede geben.

Woidke kündigte nach einer Gesetzesverabschiedung die zügige Einrichtung von Aufbaustäben für das neue Polizeipräsidium und die Polizei-Regionaldirektionen an.

Im Folgenden finden Sie Videosequenzen aus der Pressekonferenz mit Ausführungen von Innenminister Woidke.

Zu den Videosequenzen

Verantwortlich: Ingo Decker

 

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