Blog – Brandenburghalle – Wochenmarkt

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Archiv für die Kategorie ‘masf’

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Brandenburg – Wettbewerb für familienfreundliche Gemeinden gestartet

Geschrieben von wochenmarktfoto - Februar 13, 2011

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Florian Engels  Pressesprecher

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Günter Baaske

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Wolfgang Schroeder

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08.02.2011  Wettbewerb für familienfreundliche Gemeinden gestartet | 014/2011

Familienminister Günter Baaske gab heute den Startschuss für den Landeswettbewerb „Familien- und kinderfreundliche Gemeinde 2011“. Bis zum 15. Juni können alle Kommunen ihre Wettbewerbsbeiträge einreichen. Gesucht werden Städte und Gemeinden, in denen Familien ein gutes Lebensumfeld vorfinden. Auf die Sieger warten Preisgelder in Höhe von 76.700 Euro. Baaske: „Ob Familien ihre Zukunft in Brandenburg sehen, hängt neben dem Einkommen ganz stark von den örtlichen Lebensbedingungen ab. Wir wollen Brandenburg zu einer der familienfreundlichsten Regionen entwickeln. Die Kommunen sind dabei entscheidend.“ Die Preisverleihung findet am 17. November in Potsdam statt.

Der Wettbewerb findet zum sechsten Mal statt. Er wurde 1998 ins Leben gerufen und wird seit 2005 alle zwei Jahre ausgelobt. Insgesamt 58 Kommunen wurden bislang ausgezeichnet. Baaske: „Der Preis hat sich etabliert und gilt unter den Gemeinden als hohe Auszeichnung.“ In diesem Jahr wird das Augenmerk besonders auf die Themen „Familien und Pflege“ und „Alleinerziehende“ gelegt. Preiswürdig sind zum Beispiel familienfreundliche Öffnungszeiten von Kindertagesstätten oder Verwaltung, Mehrgenerationenhäuser, ehrenamtliche Betreuungsangebote oder eine kinder- und altersgerechte Infrastruktur.

Baaske: „Mit dem Wettbewerb wollen wir gute Beispiele bekannt machen und Impulse zur Nachahmung setzen. Zu den Bewertungskriterien gehören Nachhaltigkeit, Innovation und ein günstiges Kosten-Nutzen-Verhältnis.“

Eine unabhängige Jury wird von Mitte Juni bis Ende September die Städte und Gemeinden besuchen und die Projekte vor Ort bewerten. Bei der Bewertung wird die Größe der Kommune berücksichtigt. Einzelne Ortsteile können sich allerdings nicht beteiligen. Die Preisgelder sollen in den Gemeinden zweckgebunden zur Weiterentwicklung der Familienfreundlichkeit verwendet werden.

Die Ausschreibungsunterlagen sind im Internet unter www.masf.brandenburg.de eingestellt. Bewerbungen können ab sofort beim Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie, Abteilung 2, Referat 22, Heinrich-Mann-Allee 103, 14473 Potsdam eingereicht werden.

 

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Wettbewerb – Unternehmerin des Landes – gestartet

Geschrieben von wochenmarktfoto - Januar 11, 2011

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Florian Engels  Pressesprecher

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Günter Baaske

Wolfgang Schroeder

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Wettbewerb „Unternehmerin des Landes“ gestartet | 002/2011

„Unternehmerin des Landes Brandenburg 2011“ gesucht. Arbeitsminister Günter Baaske ruft alle selbständigen Frauen auf, sich bis zum 27. März für den begehrten Preis zu bewerben. In Brandenburg gibt es über 35.000 Unternehmerinnen, jeder dritte neue Betrieb wird von einer Frau gegründet. „Viele Unternehmerinnen setzen sich tatkräftig für ihre Angestellten und ihre Region ein. Dieses Engagement wollen wir würdigen“, sagte Baaske heute in Potsdam.

Der Preis wird seit 2003 alle zwei Jahre vergeben. Die fünfte Preisverleihung steht unter dem Motto „Mut und Kompetenz – Frauen in Brandenburg“. Es winken drei Preisgelder in Höhe 500 bis 3.000 Euro. Ministerpräsident Matthias Platzeck wird als Schirmherr den Preis am 20. Mai im Rahmen des 8. Unternehmerinnen- und Gründerinnentages (UGT) in der Potsdamer Staatskanzlei überreichen. Der UGT wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg finanziert.

Im Jahr 2009 wurde Brita Marx aus Luckenwalde für ihr unternehmerisches und gesellschaftliches Engagement zur „Unternehmerin des Landes Brandenburg“ gekürt. Sie ist die Chefin der Luckenwalder Abbruch- und Recycling Firma „Brita Marx GmbH“. Das Unternehmen erhielt 2010 auch den Wirtschaftspreis Teltow-Fläming.

Alle Informationen, Teilnahmebedingungen und der Bewerbungsbogen sind auf der Internetseite www.ugt-brandenburg.de eingestellt.

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Brandenburg 20 Jahre gute Pflege

Geschrieben von wochenmarktfoto - Dezember 19, 2010

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Florian Engels  Pressesprecher

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Günter Baaske

Wolfgang Schroeder

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20 Jahre gute Pflege | 165/2010

Die Lebenssituation für pflegebedürftige Menschen hat sich in den vergangenen 20 Jahren in Brandenburg deutlich verbessert. Auf einer Pressefahrt zu Pflegeeinrichtungen zog Sozialminister Günter Baaske heute Bilanz zur Entwicklung der Pflege seit 1990: „Vieles hat sich durch neue Einrichtungen und gute Betreuung sehr positiv verändert. Für die ambulante Pflege gibt es finanzielle Unterstützung, landesweit wurden Pflegestützpunkte eingerichtet. Aber wir müssen die Pflege gut pflegen und zukunftsfest machen. Dies betrifft insbesondere die Zunahme der Pflegebedürftigen, den Fachkräftebedarf und die Finanzierung.“ Derzeit leben in Brandenburg knapp 90.000 pflegebedürftige Menschen; bis 2030 werden etwa 131.000 erwartet.

In Ketzin besuchte Baaske das evangelische Seniorenzentrum „Kurt Bohm“ des Landesausschusses für Innere Mission (LAFIM) mit 42 vollstationären Plätzen und 14 Plätzen Betreutes Wohnen und in Lehnin das Altenhilfezentrum „Lothar Kreyssig Haus“ im Evangelischen Diakonissenhauses Berlin Teltow Lehnin mit 97 vollstationären Plätzen, sowie 7 Kurzzeit- und 12 Tagespflegeplätzen.

An beiden Standorten gab es bereits vor 1990 Altenpflege; sie wurden im Rahmen des Investitionsprogramms Pflege (IVP) saniert beziehungsweise durch Neubauten ergänzt. Im sogenannten „Pflege-TÜV“ sind sie mit „1“ bzw. „1,5“ bewertet (www.pflegelotse.de). Die Durchschnittsnote beträgt für stationäre Einrichtungen landesweit 1,5 (bundesweit: 1,7).

Baaske: „Die Veröffentlichung von Prüfergebnissen zur Pflegequalität durch die Pflegekassen schafft eine neue Transparenz. Deren Aussagekraft ist jedoch nicht unumstritten. An dem Verfahren wird deshalb noch gearbeitet. Bereits jetzt bieten sie aber eine gute Gelegenheit für den ersten Überblick. Entscheidend für eine spätere Auswahl bleibt jedoch das persönliche Kennenlernen und eine kritische Prüfung der angebotenen Betreuung.“

In den 446 stationären und teilstationären Pflegeeinrichtungen stehen insgesamt 25.737 Pflegeplätze zur Verfügung. Die meisten werden von Trägern der Wohlfahrtspflege und privaten Anbietern betrieben. In der Regel leben die Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeeinrichtungen in Ein- oder Zweibettzimmern mit eigenen sanitären Einrichtungen; häufig auch mit Anschluss an elektronische Medien.

Baaske: „Vor 1990 sah das anders aus: Vier-Bett-Zimmer waren die Regel, der bauliche Zustand häufig desolat und die Betreuung wurde aufgrund der schlechten Rahmenbedingungen den Wünschen der Bewohner oft nicht gerecht. Umso mehr ist die Arbeit vieler Betreuerinnen und Betreuer anzuerkennen, die unter schwierigsten Bedingungen alte Menschen gepflegt haben.“

Die Kosten für die vollstationäre Pflege werden je nach Pflegestufe anteilig über die Pflegekasse finanziert. Die mit der Miete vergleichbaren Bestandteile „Unterkunft“ und „Investitionskosten“ sowie die Verpflegung sind als Eigenanteil zu leisten. Diese Daten können auch über den Pflegelotsen abgerufen werden.

Baaske: „Die bisher gute Entwicklung ist jedoch nur eine Zwischenetappe, denn die Pflege steht vor erheblichen Herausforderungen: Die Zahl älterer Menschen nimmt stark zu, ein Fachkräftemangel in der Pflege droht, die Finanzierung der Pflege muss gesichert werden.“

Bis 2015 wird mit einer Zunahme der Pflegebedürftigen auf etwa 103.000, bis 2020 auf 122.000 und bis 2030 auf 131.000 gerechnet. Dies ist nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes der bundesweit prozentual größte Zuwachs. Er liegt bundesweit bis 2030 bei 50, für Brandenburg bei 71 Prozent. Die Lebenserwartung steigt deutlich: Lag sie für neugeborene Mädchen 1991 noch bei 79,9 Jahren (Jungen: 69,04) und 2009 bei 82,2 Jahren (76,41) wird bis 2030 mit einem Anstieg bei Mädchen auf 85 Jahre und bei Jungen auf 80 Jahre gerechnet.

Baaske: „Auch künftig müssen die Kosten für die Pflege so verteilt werden, dass eine gute Pflege für alle bezahlbar bleibt. Eine private Vorsorge, wie sie von der schwarz-gelben Bundesregierung favorisiert wird, kann das nicht leisten. Das solidarisch finanzierte Sozialversicherungsprinzip muss nicht nur erhalten bleiben, sondern ausgebaut werden“. Eine aktive, gesunde und sinnerfüllte Lebensführung bis ins hohe Alter könne dazu beitragen, Pflegebedürftigkeit zu vermeiden oder deren Eintritt hinauszuschieben.

Mehr als 64.000 Frauen und Männer werden in häuslicher Umgebung betreut und gepflegt. Durch die Pflegekassen erhalten die Familien dafür nach der persönlichen Pflegestufe bis zu 665 Euro monatlich finanzielle Unterstützung. Etwa 26.000 Versicherte davon werden zu Hause durch einen professionellen ambulanten Pflegedienst versorgt.

Baaske: „In der Regel gilt für uns ambulant vor stationär. Ich hoffe, dass viele Menschen auch mit Pflegebedürftigkeit ihrem Wunsch entsprechend möglichst lange im gewohnten häuslichen Umfeld leben und gepflegt werden können. Oft ist hierfür entscheidend, dass Angehörige unterstützen können.“

Deshalb müsse auch die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege verbessert werden. Dies müsse nicht immer etwas kosten. Baaske: „Arbeitgeber können auf verschiedenen Wegen ihre Mitarbeiter unterstützen, wenn diese in der häuslichen Pflege Angehöriger engagiert sind. Oft reicht ein Entgegenkommen bei der Arbeitszeitregelung.“ Dafür hat das Sozialministerium im September 2010 die INNOPUNKT-Kampagne zu Beruf, Pflege und Familie gestartet, die aus ESF-Mitteln unterstützt wird.

Die Hauptlast würden – „wie so oft“ – die Frauen tragen. Baaske: „Sie kümmern sich meist stärker als die Männer um Haushalt, Kinder und die zu pflegenden Angehörigen. Deshalb appelliere ich an die ´Männergesellschaft`, sich stärker an der Pflege zu beteiligen. Durch die Reform der Pflegeversicherung hat sich einiges verbessert, so durch die sechsmonatige Pflegezeit oder den zehntägigen Freistellungsanspruch. Beides ist bisher leider unbezahlt – aber immerhin eine Verbesserung.“

In der häuslichen Pflege sind derzeit etwa 10.690 Personen im professionellen ambulanten Dienst tätig, in der stationären Pflege etwa 15.200. Jährlich beginnen etwa 500 Personen die Ausbildung zur Altenpflegerin/zum Altenpfleger. Das Land stellt dafür Schulplätze in den 16 staatlich anerkannten Altenpflegeschulen zur Verfügung und finanziert die Schulkosten mit jährlich etwa 1,8 Millionen Euro.

Günter Baaske: „In Brandenburg herrscht derzeit kein Mangel an Ausbildungsplätzen. Jedoch könnten geeignete Bewerberinnen und Bewerber für die Altenpflege knapp werden! Offene Stellen im Pflegebereich sind oft schwer zu besetzen. Ein Grund dafür ist die Vergütung, die geringer ist als in den alten Bundesländern. Deshalb wollen wir eine Erhöhung des bisherigen 7,50-Euro-Mindestlohns für Hilfskräfte. Auch für die Pflegefachkräfte ist ein Mindestlohn notwendig. Keinesfalls darf zugelassen werden, dass Fachkräfte nur den Hilfskräfte-Mindestlohn erhalten. Allen muss klar sein: Das ist eine sehr anspruchsvolle, persönlich auch erfüllende, aber sowohl körperlich wie auch emotional oft belastende Arbeit.“

Die durch von der Landesregierung Anfang 2007 initiierte Pflegeinitiative wurden unter dem Motto „Später beginnt jetzt!“ bisher mehr als 120 einzelne Projekte und Aktivitäten ins Leben gerufen und bekannt gemacht, die in allen Teilen des Landes für die Stärkung der gesellschaftlichen Verantwortung für die Pflege und Betreuung stehen. „Die Erfahrungen aus der Pflegeinitiative sind zukunftweisend: wir benötigen ein breites Netzwerk aus nachbarschaftlichem Engagement und Ehrenamt, professionellen Diensten und unterstützenden Angeboten, um pflegebedürftigen Menschen ein gutes Leben zu ermöglichen“ so Baaske.

Eine wichtige Hilfestellung bieten die bislang 16 Pflegestützpunkte. Baaske: „Sie sind für alle Fragen zur Pflege die erste Anlauf- und Informationsstelle. Sie helfen allen, die durch Krankheit oder Behinderung zeitweise oder auf Dauer geschwächt sind. Sie verfügen über Informationen zu den verschiedensten örtlichen Leistungen, Angeboten und Hilfen für pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige. Sie werden gemeinsam von Kranken- und Pflegekassen und den Landkreisen oder kreisfreien Städten betrieben und verbinden die unterschiedlichen Kompetenzen und Zuständigkeiten bürgerfreundlich unter einem Dach.“ Die Pflegestützpunkte sollen in den kommenden Monaten so weit ausgebaut werden, dass ihre Serviceleistungen in allen Regionen des Landes angeboten werden.

Unterstützung bietet auch die Beratungsstelle „Pflege in Not Brandenburg“, die in diesem Jahr mit 69.000 Euro aus Lottomitteln vom Sozialministerium gefördert wird. Seit 1. Juli 2008 werden unter der Telefonnummer 0180 265 55 66 kostenfrei qualifizierte Beratung, Informationen und Hilfsangebote bei Krisensituationen in der Pflege gegeben. Der größte Teil der Anrufe betrifft die häusliche Pflege, zum Beispiel bei Problemen mit dem Krankheitsverlauf von demenzkranken Familienmitgliedern. Die Beratungsstelle bietet auch Fort- und Weiterbildungen im Pflegebereich an und informiert über das Thema „Gewalt in der Pflege“.

Schlösser als Altenheime

Brandenburgs erste Sozialministerin Regine Hildebrandt hatte sofort nach Amtsantritt eine Bestandsaufnahme der Altenpflege im Land veranlasst. Demnach gab es 258 Alten- und Pflegeheime mit 20.586 Plätzen. In der Regel wurden sie als Feierabendheim, Altenpflegeheim und Behinderteneinrichtung genutzt. Die Gebäude waren oft für ganz andere Funktionen erbaut, zum Beispiel als Schlösser und Herrenhäuser, und wurden notdürftig zu Alten- und Pflegeheimen umfunktioniert.

Fast durchweg wiesen sie gravierende bauliche Mängel auf. Die wenigsten entsprachen der neu geltenden Heim-Mindestbauverordnung. Für 134 Einrichtungen kam eine weitere Nutzung als Pflegeheime nicht mehr in Frage. Baaske: „Ausreichend große Räume, technische Hilfsmittel, geeignete Pflegebäder oder Aufzüge waren Luxus. Selbstbestimmtes Wohnen und Pflege nach modernen Standards waren so nicht möglich. Auch unter Aspekten der Sanitärausstattung waren es oft desolate Zustände. Das wird heute oft vergessen.“

Mit einem Soforthilfeprogramm wurden erste notwendige Reparaturen durchgeführt und ambulante Pflegedienste in Trägerschaft von Wohlfahrtsverbänden aufgebaut. 1992 wurde das Landes-Altenpflegeheim-Bauprogramm (LAB) entwickelt. Es wurde in das spätere IVP integriert, das von 1996 bis 2005 lief.

In dieser Zeit wurden über das IVP 180 Projekte im voll- und teilstationären Bereich mit insgesamt 10.219 Plätzen realisiert. Für sie müssen die Nutzer deutlich niedrigere Kosten für die Unterkunft zahlen als in vergleichbaren frei finanzierten Einrichtungen. Baaske: „In Brandenburg sind durch das IVP sehr gute Voraussetzungen für eine zeitgemäße Pflege geschaffen worden.“ Über das IVP wurden 1,2 Milliarden EUR von Bund, Land und Trägern investiert.

Jedoch hätten auch zahlreiche private Träger ohne Förderung aus dem IVP „hervorragende Einrichtungen im Land Brandenburg aufgebaut“.

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Brandenburg Netzwerke Gesunde Kinder

Geschrieben von wochenmarktfoto - Dezember 19, 2010

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Florian Engels  Pressesprecher

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Günter Baaske

Wolfgang Schroeder

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Einladung zur Pressekonferenz: Netzwerke Gesunde Kinder

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

Junge Familien sind mit der Unterstützung durch die Brandenburgischen „Netzwerke Gesunde Kinder“ äußerst zufrieden. Die Betreuung durch ehrenamtliche Patinnen und Paten wirkt sich positiv auf die Gesundheit und Entwicklung der Kinder aus. Das sind Ergebnisse einer Untersuchung zu den Netzwerken, die Sozial- und Familienminister Günter Baaske am Donnerstag in Potsdam im Rahmen einer Pressekonferenz vorstellen wird. Daran wird auch Hendrik Karpinkski, Geschäftsführer des Klinikums Niederlausitz und Mitbegründer des ersten Netzwerkes, teilnehmen.

Inzwischen sind 930 ehrenamtliche Patinnen und Paten in 18 Netzwerken mit 30 Standorten aktiv. 369 Paten und Patinnen, die zusammen 1.919 Familien betreuen, und 1.091 Mütter und Väter beteiligten sich an der Untersuchung.

Zu der Pressekonferenz sind Sie herzlich eingeladen.

  • Tag: Donnerstag, 23. Dezember 2010
  • Zeit: 10.00 Uhr
  • Ort: Arbeits- und Sozialministerium, Regine-Hildebrandt-Haus, Raum 223
  • Heinrich-Mann-Allee 103, 14473 Potsdam

Ich freue mich auf Ihren Besuch.

Zur Planung bitte ich um eine kurze Rückmeldung (per Mail). Denn es wäre fatal, wenn zu wenig Plätzchen, Stollen & Co. auf den Tisch kämen …..

Beste Grüße

Florian Engels

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#brandenburg #masf – Tag des Ehrenamtes der Stadt Rathenow: Baaske: Ehrenamt braucht gute Rahmenbedingungen

Geschrieben von wochenmarktfoto - November 11, 2010

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Florian Engels  Pressesprecher

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Tag des Ehrenamtes der Stadt Rathenow: Baaske: Ehrenamt braucht gute Rahmenbedingungen

Die Anerkennung von ehrenamtlichem Engagement müsse „weiter verstärkt werden“, so Günter Baaske heute beim Tag des Ehrenamtes der Stadt Rathenow. Bei der Festveranstaltung zeichnete er gemeinsam mit Bürgermeister Ronald Seeger zehn Bürgerinnen und Bürger aus, die sich aktiv für ihre Mitmenschen einsetzen. Baaske : „Ob als Hospizhelferin, bei der Seniorenbetreuung oder im Familienbündnis: Das Ehrenamt ist für viele Aufgaben unverzichtbar“.

Mit dem Kompetenzzentrum Havelland habe sich auch für Rathenow eine hervorragende Freiwilligenagentur im westlichen Brandenburg etabliert. Baaske : „Viele Menschen wollen sich engagieren. Diese Agenturen sind unentbehrlich, damit Angebot und Nachfrage gut zueinander kommen.“

Mit der jährlichen Festveranstaltung leiste Rathenow – ebenso wie viele andere Städte und Kreise – einen wichtigen Beitrag zur Anerkennungskultur. Baaske : „Das bedingt sich gegenseitig. Kommunen, die in dieser Anerkennungskultur für Ehrenamtliche bisher noch zurückhaltend sind, sollten ebenfalls die lokal engagierten Menschen wie eine zarte Pflanze gut pflegen.“

Ohne den Einsatz der Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler wären zahlreiche für den gesellschaftlichen Zusammenhalt notwendige Leistungen nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich. Dazu gehören neben vielen anderen Sport und Feuerwehr, Stadtteilvereine, Arbeit für Menschen mit Behinderungen, Schöffentätigkeit, Denkmalschutz, Seniorenarbeit, Familienförderung und Naturschutz.

Baaske : „In Brandenburg ist ein Drittel der Bevölkerung ehrenamtlich tätig. Damit hat das Land den Spitzenplatz in Ostdeutschland. Frauen und Männer sind gleichermaßen engagiert – im Sozialbereich aber deutlich mehr Frauen. Deshalb: Männer ran! Wir brauchen Euch auch im sozialen Ehrenamt“.

Bürgerschaftliches Engagement brauche gute Rahmenbedingungen. Deshalb unterstützt die brandenburgische Landesregierung das freiwillige Engagement. Beispielsweise durch den neuen Freiwilligenpass oder den Versicherungsschutz im Ehrenamt.
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#brandenburg #masf – Nach der Kinderpause zurück ins Berufsleben

Geschrieben von wochenmarktfoto - November 9, 2010

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Florian Engels  Pressesprecher

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Nach der Kinderpause zurück ins Berufsleben

08.11.2010 – Nach der Kinderpause oder Pflegezeit problemlos zurück in den Beruf: Das am heutigen Montag in Ludwigsfelde gegründete Süd-Märkische Netzwerk Perspektive Wiedereinstieg will dabei helfen. Es ist damit das erste Netzwerk in Brandenburg, das sich für Mütter und Väter einsetzt, die familienbedingt aus dem Erwerbsleben ausgeschieden sind.

Arbeits- und Familienminister Günter Baaske sagte auf der Gründungsveranstaltung: „Wir können es uns nicht länger leisten, dass gut ausgebildete Frauen und Männer nach einer längeren Zeit der Kinderbetreuung oder der Pflege nicht mehr den Sprung zurück in die Arbeitswelt schaffen. Sie wollen aus ganz persönlichen und guten Gründen zurück in den Beruf – und zugleich sind wir im Wettbewerb um Fachkräfte auf ihr Potential angewiesen.“

Regional umfasst das neue Netzwerk die Kreise Dahme-Spreewald, Teltow-Fläming, Potsdam-Mittelmark und Potsdam. Initiator ist die Zeuthener Akademie für Weiterbildung GmbH (ZAK) aus Wildau. Ziel ist es, ein wiedereinstiegsfreundliches Klima in der Region zu schaffen. Dafür arbeiten Vertreterinnen und Vertreter aus den Bereichen Politik, Verwaltung, Gleichstellung, Familie, Weiterbildung und Wirtschaft eng zusammen.

Zu den Gründungsmitgliedern gehören u. a. die Gleichstellungsbeauftragten der Kreise, die IHK Cottbus, die Arbeitsgemeinschaften zur Grundsicherung Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald, die Agenturen für Arbeit Zossen und Potsdam, die ZukunftsAgentur Brandenburg, die LASA Brandenburg, die BTU Cottbus, der Lotsendienst Wildau und der Unternehmerverband Brandenburg e.V..

Baaske : „Gerade junge Mütter verlieren nach der Babypause oft den Anschluss. Obwohl sie gut ausgebildet und hoch motiviert sind. Das Netzwerk Perspektive Wiedereinstieg wird für sie Hürden beseitigen. Es bietet vor allem eine kompetente Beratung und kann wichtige Kontakte zu Arbeitgebern herstellen. Das erspart zeitaufwändige Umwege bei der Recherche nach der passenden Unterstützung.“

Hinweis: Weitere Informationen zum Bundesprogramm „Perspektive Wiedereinstieg“ im Internet: www.perspektive-wiedereinstieg.de
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#brandenburg #masf – Neuer Partner im Lokalen Bündnis für Familie Ludwigsfelde

Geschrieben von wochenmarktfoto - November 8, 2010

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Florian Engels  Pressesprecher

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Neuer Partner im Lokalen Bündnis für Familie Ludwigsfelde:

Familienbündnisse: Harter Standortfaktor

Neuer Partner im Ludwigsfelder Bündnis für Familie: Familien- und Sozialminister Günter Baaske begrüßte heute gemeinsam mit Bürgermeister Frank Gerhard die ESL Elektro-Service-Ludwigsfelde GmbH, die als fünfter Betrieb dem Bündnis beitrat. Baaske : „Die Kooperation mit Betrieben ist ein Rückgrat für unsere Bündnisse – um Familien zu stärken, Kinderschutz zu gewährleisten und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen.“

Er besuchte das Bündnis im Ludwigsfelder sozio-kulturellen Zentrum „Waldhaus“, das nach Sanierung, Umbau und Erweiterung im September neu eröffnet worden war. Die Kosten in Höhe von 1,3 Millionen EUR wurden zu 85 Prozent aus Mitteln des Konjunkturpakets finanziert. Baaske : „Damit hat es aus der Krise gewonnen. Jetzt bietet es Vereinen und Familien ein wunderbares kommunales Dach“.

Dem Bündnis gehören jetzt 36 Partner an. Es bietet zum Beispiel 24-Stunden-Kinderbetreuung, Familienbildung, Familienbibliothek und Elternratgeber, Familienfeste und allgemeine Beratung sowie Unterstützung von ausländischen Familien zur Integration.

In Brandenburg bestehen insgesamt bisher 44 Bündnisse in denen sich 285 Unternehmen, darunter auch Freiberufler, engagieren. Im Mai 2008 waren es erst 30 mit 158 Unternehmen. Bündnispartner sind zum Beispiel auch Wohlfahrtsverbände, Kliniken, Agenturen für Arbeit, Polizeidienststellen, Kirchen, Schulen und Universitäten.

Die nächste Gründung erfolgt morgen in Treuenbrietzen (Potsdam-Mittelmark). Im nächsten Jahr folgen weitere, darunter in Schöneiche (Oder-Spree), Angermünde (Uckermark) und Senftenberg (Oberspreewald-Lausitz). Baaske: „Die 50 erreichen wir im nächsten Jahr.“

Die Bündnisse sind in der Regel auf Initiative von Eltern oder Vereinen entstanden. Sie gehören zu den zahlreichen von der Landesregierung unterstützten Initiativen für ein familienfreundliches Brandenburg. Ihre Gründung wird mit einer einmaligen Anschubfinanzierung mit bis zu 10.000 EUR gefördert.

Das im April 2004 gegründete Ludwigsfelder Bündnis war das erste in Brandenburg, entstanden aus dem Modellprojekt REKIZ, einer regionalen Servicestelle für flexible Kinderbetreuung des Ludwigsfelder „Frauenstammtisch“.

Günter Baaske : „Dieses Bündnis hat sich prächtig wie ein Kind entwickelt. Die Krabbelzeit ist längst vorbei und wird zum Selbstläufer. Es stand vielen späteren Bündnissen als Berater zur Seite.“

In seiner kurzen Ansprache sagte er weiter: „Familienfreundlichkeit ist ein weicher Standortfaktor, der immer härter wird. Wenn sich Familien in einer Region wohl fühlen und die Betreuung ihrer Kinder gewährleistet ist, dann bleiben sie. Das ist nicht nur für die Familien wichtig, sondern auch für unsere Wirtschaft, denn sie müssen sich anstrengen, um die Fachkräfte der Zukunft zu bekommen. Das heißt nicht nur gute Ausbildung, sondern auch Vereinbarkeit von Beruf und Familie, aber auch Beruf und Pflege.“

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