.
1s1 Brandenburg Webservice Websites Webseiten Landkreise Ämter Städte Gemeinden
.
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
.
Jens-Uwe Schade Pressesprecher
.
Presseinformation
21. Januar 2011
pro-agro-Marketingpreis 2011 : Auszeichnungen auf der Grünen Woche
Berlin – Am pro-agro-Tag heute in der Brandenburghalle 21a auf der Grünen Woche in Berlin wurden von Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger die Preisträger des pro agro-Marketingpreises 2011 in den Kategorien „Produktinnovation“ und „Landtouristische Angebote“ ausgezeichnet. Auch ein Sonderpreis wurde vergeben.
Sweet Sushi
Sieger in der Kategorie „Produktinnovation“ wurde der Wettbewerbs-beitrag der Bäckerei Peter und Cornelia Dreißig KG: Sweet Sushi. Das 1911 gegründete Gubener Unternehmen überzeugte die Jury mit seiner Kreation „Sweet Sushi“, eine Konditorspezialität, die eine Hommage an den allgemeinen Trend des Ethno- beziehungsweise Worldfood ist. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, dass dieses süße Dessert optisch an das Original erinnert. Auch die Verpackung erinnert weniger an ein Konditoreiprodukt, sondern folgt der gewohnten Optik der fernöstlichen Spezialität. Erhältlich ist „Sweet Sushi“ über das Netz der Dreißig-Filialen. Es wird in der Kühlauslage ausgewählter Filialen mit Café angeboten. Ein externer Vertrieb wird nicht angestrebt, da die Produktinnovation stets mit der Marke Dreißig in Verbindung gebracht werden soll.
Das Konzept von „Sweet Sushi“ ist ein moderner Ansatz, einen Trend aus einem anderen Bereich der Ernährung aufzugreifen und in den Bereich der klassischen Konditorei zu integrieren.
Bäckerei Peter und Cornelia Dreißig
www.baeckerei-dreissig.de, Petra Deißig, mobil: 0151/ 162 233 48
Netzwerk Offene Höfe
In der Kategorie „Landtouristische Angebote und Dienstleistungen“ gewann das Netzwerk Offene Höfe der Nuthe-Nieplitz-Region.
„Holzofenbrot und Hexensuppe“ oder „von Aalräucherei bis Zuchtbetrieb“: Die Netzwerkinitiative „Offene Höfe in der Nuthe-Nieplitz-Region“ präsentiert sich gemeinsam mit dem Ziel, regionale Spezialitäten zu vermarkten, die überwiegend in eigener Produktion ökologisch erzeugt wurden. Die „Gläserne Produktion“ bietet den Besuchern einen Blick hinter die Kulissen. Insbesondere an den Tagen der offenen Höfe in der Nuthe-Nieplitz-Region im Mai und November zeigen und erklären die inhabergeführten Betriebe, wie der Aal geräuchert wird, wie die Biene den Honig produziert, wie sich der Ameisenkuchen in den Fläming verirrt hat, wie man seine Küche mit heimischen Kräutern verfeinern kann, warum die vom Aussterben bedrohten Haustierrassen gezüchtet werden, was man mit Erdbeeren alles machen kann, wie aus Kürbiskernen Öl wird, wo die Gallowayrinder herkommen und sich in der Gourmetküche wiederfinden, wie das Korn zum Brot wird, aber auch, warum es wichtig ist, regional zu produzieren und zu konsumieren.
Das Netzwerk geht zurück auf eine Idee des Zauchwitzer Unternehmers Thomas Syring und wurde durch die LEADER-Aktionsgruppen Rund-um-die-Flaeming-Skate und Fläming-Havel vorangetrieben. Die Grundidee für dieses Projekt entstand 2006. Da sich die LEADER-Regionen „Rund um die Flaeming-Skate“ und „Fläming-Havel“ im Naturpark Nuthe-Nieplitz befinden, wurde die Idee auch dank der Förderung zwischen den Lokalen Aktionsgruppen dieser LEADER-Regionen umgesetzt. Es beteiligen sich 20 inhabergeführte Betriebe an dem Projekt, davon zehn aus dem Landkreis Teltow-Fläming.
Nach gemeinsam entwickelten Qualitätskriterien wurden und werden Unternehmen in das Netzwerk aufgenommen. Ein „Offener Hof“ stellt gegenüber den Besuchern die Aspekte der Regionalität, eine „gläserne“, offene und somit nachvollziehbare Produktion in den Mittelpunkt.
Ein weiteres Kennzeichen ist die Regionalvermarktung durch gegenseitiges Bewerben. Allen Teilnehmern gemein ist der einheitliche Auftritt mit eigens für dieses Netzwerk angefertigten Produktschränken, Infotafeln und Hofschildern.
Neben der Darstellung der Produkt- und Produktionsqualität bietet das Netzwerk im direkten Kundenkontakt auch Aufklärungsarbeit zu Bedeutung, Nutzen und Vorteil regionaler Wirtschaftskreisläufe für Produzenten und Verbraucher.
Mönchshofer Schlosskäse.
Einen Sonderpreis in der Kategorie „Produktinnovation“ erhielt die Gläserne Molkerei Münchehofe für ihren Mönchshofer Schlosskäse.
Der Mönchshofer Schlosskäse ist eine kräftig-aromatische Käsespezialität mit aromatischem Geruch und feiner Lochbildung. Produziert wird er in der im Januar 2010 eröffneten neuen Käserei. Der runde Laib reift mindestens drei Monate auf Rotfichtenholzbrettern. Dabei wird er täglich mit Salzlake bestrichen, was die Ausprägung eines kräftigen Geschmacks fördert.
Preiswürdig befand die Jury nicht nur den Geschmack, sondern auch die Tatsache, dass der Mönchshofer Schlosskäse ein rein regionales Produkt ist. Verwendet wird ausschließlich Bio-Milch von umliegenden Landwirten. Diese wird dann in der Gläsernen Molkerei im Spreewald verarbeitet. Der Name des Käses nimmt Bezug auf die Geschichte seines Entstehungsorts. Im 13. Jahrhundert gründeten Zisterziensermönche einen Wirtschaftshof und nannten ihn „Monchshoffe“.
Gläserne Molkerei GmbH Münchehofe
Telefon: 033760/ 207 70
LAG Fläming-Havel
www.offenehöfe.de, Synthia Groß, Telefon: 033849/ 906 57
LAG Rund um die Flaeming-Skate
Bianca Moeller, Telefon: 03371/ 401 378
Naturparkverwaltung Nuthe-Nieplitz, Katrin Greiser, Telefon: 033732/ 506 15
.
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
.
.




































