Brandenburghalle : Frei für Vor- und Regionalberichterstattung: Bretschneider besucht BioFach
Geschrieben von wochenmarktfoto - Februar 13, 2012
Internet: www.mil.brandenburg.de
10. Februar 2012
Bretschneider besucht BioFach
Termin: Mittwoch, 15. Februar
Zeit: 10 bis 17.30 Uhr – siehe Ablauf
Ort: BioFach, MesseNürnberg GmbH, Messezentrum,
90471 Nürnberg
Nürnberg – Wenn am kommenden Mittwoch (15. Februar) die BioFach, die Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel, in Nürnberg für vier Tage ihre Tore öffnet, dann ist auch die Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg (FÖL) wieder mit einem vom Brandenburger Agrarministerium unterstützten Gemeinschaftsstand dabei. Am Eröffnungstag kommt auch Agrarstaatssekretär Rainer Bretschneider nach Nürnberg, um sich hier über die Vermarktung Brandenburger Bio-Produkte zu informieren. Der Brandenburger Messeauftritt auf der BioFach wird zum fünften Mal von der FÖL in Kooperation mit den regionalen Anbauverbänden Bioland, Biopark, Demeter, Naturland und Verbund Ökohöfe Nordost organisiert
Bretschneider: „Seit 1990 sind märkische Bio-Bauern von Null in die Spitzengruppe der deutschen Bundesländer durchgestartet. Beim Flächenanteil sind die Brandenburger sogar auf Platz eins. Dennoch bleibt einiges zu tun, insbesondere was die Verarbeitung von Bio-Rohstoffen zu Lebensmitteln betrifft. Mit Blick auf Berlin wirken Bio-Produkte als eine Art Türöffner, in deren Schlepptau auch andere Agrarprodukte aus heimischer Erzeugung bessere Absatzchancen bekommen.“
Bio made in Brandenburg
2010 war Brandenburg neben dem Saarland das einzige Bundesland, in dem mehr als 10 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche (LF) ökologisch bewirtschaftet wurden. Zu Jahresbeginn 2011 wurden genau 142.710 Hektar im Ökolandbau gezählt. Anteilmäßig entspricht dies 10,6 Prozent der LF in Brandenburg beziehungsweise Platz 1 im Ländervergleich.
In Deutschland liegt die durchschnittliche Flächenausstattung eines Ökolandbaubetriebs bei 45,2 Hektar – in Brandenburg bewirtschaften Bio-Bauern im Mittel182,7 Hektar. Das ist bundesweit der höchste Durchschnittswert und zeigt, dass auch auf größeren Schlägen erfolgreich ökologischer Landbau betrieben werden kann.
Derzeit arbeitet jeder achte märkische Agrarbetrieb nach den Regeln des ökologischen Landbaus. Anteilig sind dies 12,4 Prozent aller Landwirtschaftsbetriebe. Nur in Mecklenburg-Vorpommern ist der Anteil mit 15,1 Prozent größer.
Brandenburg unterstützte 2010 mit 17 Mio. Euro die Ökoförderung. Im Vergleich der Bundesländer gehört Brandenburg auch damit zur Spitze.
Vergleich der neuen Bundesländer
Brandenburg Mecklenburg- Vorpommern Sachsen Sachsen- Anhalt Thüringen
Anzahl der Bio-Agrarbetriebe 690 720 389 302 217
Anteil der Betriebe des ökologischen Landbaus an allen landwirtschaftlichen Betrieben in Prozent
12,4
15,1
6,2
7,2
5,9
LF der Betriebe des ökologischen Landbaus in 1.000 Hektar 141 118 38 50 39
Anteil der ökologisch bewirtschafteten Fläche an der LF im Bundesland 10,6 8,7 3,7 4,1 4,4
durchschnittliche Fläche pro Ökolandbaubetrieb in Hektar 182,7 154,7 76,7 149,1 118,3
Anteil des Dauergrünlands, bezogen auf die Betriebe des Ökolandbaus in 1.000 Hektar 46 70 12 15 17
Ablauf Besuch Staatssekretär (Stand: 10. Februar)
10.00 Uhr Saal Tokio CCN Ost
offizielle Eröffnung, Schwerpunkt Branchenentwicklung und Zukunftsstrategien
12.00 Uhr Halle 9
Brandenburger FÖL-Gemeinschaftsstand (9-371) Standbesichtigung, Ausstellergespräche
Die gelatinefreien Sanddornbärchen der Christine Berger GmbH & Co KG aus Werder sind dank ausgefeilter Rezeptur bissfest, enthalten mehr wertvollen Sanddornsaft (28,5 Prozent) und sind dafür weniger süß. Das Sanddorn- und Wildobstsortiment unter der Marke Sandokan aus dem Hause Berger ist über die Terra Naturkost Handels KG erhältlich. Dazu gehören Gelee, Fruchtaufstrich, Saft und ab jetzt drei Sorten Sanddorn-Fruchtgummi. Bei Christine Berger kommen Sanddorn und Wildobst aus eigenem kontrolliert ökologischen Anbau.
Mit dem 2004 gegründeten Betrieb Ökolandbau Thomas Syring aus Zauchwitz, einem Ortsteil von Brandenburgs „Spargel-Hauptstadt” Beelitz, stellt ein innovatives Jungunternehmen Kürbiskernöl sowie süße und herzhafte Kürbis-Knabberkerne vor.
Unter der Dachmarke Kunella Feinkost wurden in Cottbus Produkte wie Kunella Leinöl, Mayonnaise und auch das Rapsöl aufgebaut. Zeitgemäß entwickelte sich das Unternehmen weiter und baute ein Bio-Sortiment auf mit Leinöl, Mayonnaise, Rapskernöl. Hinzu kommen Haselnussöl, Walnussöl und ein Essigsortiment. Gemeinsam mit dem Handel wird das Sortiment erweitert. Die Entwicklung ist positiv und liegt im zweistelligen Prozentbereich.
Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde in Kooperation mit „Wünsch Dir Mahl“, Projekt vom Hof „Apfeltraum“ aus Eggersdorf bei Müncheberg, Infos zum Studiengang Ökolandbau und Vermarktung, Suppen und Wurst im Glas
Investor Center Ostbrandenburg Frankfurt (Oder), Vorstellung der deutsch-polnischen Agrarregion mit günstiger Lage zwischen Berlin, Poznan und Stettin
Manufaktur von Blythen, Spezialitäten aus naturreinen Blüten aus Schöneiche bei Berlin
Fruchtsaft Bayer, in Brandenburg am Standort Dabendorf, Säfte und Pürees aus Obst und Gemüse von A wie Artischocke bis Z wie Zitrone
Mammas&Pappas, mitten im grünen Lobetal, in den Hoffnungstaler Anstalten, wird in traditioneller Handarbeit Bio-Eis hergestellt, aus hundert Prozent Bio und ohne Zusatzstoffe. Auch die Verpackung aus Papier und die Holzsticks sind energiesparend aus nachhaltig ökologischem Anbau. Papier und Holz kehren wieder in den Kreislauf der Natur zurück.
aus Berlin:
Francia Mozzarella, Mozzarella und Ricotta, Ökotopia GmbH Kaffee- und Teespezialitäten, Tim’s Muffins Unlimited mit Mini-Brownies und Cookies, Salatfritz mit Salatsaucen in vier Geschmacksrichtungen
14.30 Uhr Halle 7
Terra Naturkost Handels KG (am Stand der Regionalen, 7-311) – bedeutendster Bio-Großhändler der Region; das in Berlin ansässige Unternehmen und Mitglied der FÖL initiiert und organisiert den Vertrieb Brandenburger Bio-Produkte.
Bio Manufaktur Velten (7-536) Fördervorhaben des Brandenburger Agrarministeriums
Bioland Markt GmbH (7-638), Geschäftsführer Amos Ramsauer, Biofleisch Nord-Ost, als erfolgreiche Öko-Erzeugergemeinschaft in Brandenburg gestartet
Bioland e.V., Geschäftsführerin Bioland Ost Heike Kruspe und Bundesverantwortliche
15.30 Uhr Halle 6
Lienig Wildfrucht GmbH (6-180) – das Familienunternehmen aus Dabendorf ist Lieferant und Dienstleister mit Schwerpunkt im Getränke- und Fruchtsaftbereich, Spezialist für die Verarbeitung von Topinambur, Sanddorn, Aronia, Holunder.
Gemeinschaftsstand Mecklenburg-Vorpommern (6-121, 221), Biopark Markt GmbH – Vermarktung von Brandenburger Bio-Produkten
Naturland e.V. (6-263), Marktgesellschaft der Naturland-Betriebe (6-361a) – Erfahrungen mit Brandenburger Erzeugnissen, Projekt Ei Care – Zweinutzungshühner im Bio-Handel
Gläserne Molkerei GmbH (6-251a) – gefördert durch das Land Brandenburg; Brandenburgs größte Bio-Molkerei aus Münchehofe präsentiert ihr neuestes Markenkonzept für den Biofachhandel, dazu zählt unter anderem „Aus dem Spreewald“. Die Münchehofer werben für Premiummilch aus antibiotikafreien Milchviehbeständen.
Ökofrost GmbH (6-381a) – bedeutendster Hersteller von Bio-Pizza in Berlin
<<Biofach080212.pdf>>



















