Blog – Brandenburghalle – Wochenmarkt

Berlin Charlottenburg Brandenburg und Umgebung

Archiv für Dezember 2011

Brandenburg : Landesforstbetrieb startet 2012 in neuer Struktur

Geschrieben von wochenmarktfoto am Dezember 30, 2011

Internet: www.mil.brandenburg.de

Presseinformation

31. Dezember 2011

Landesforstbetrieb startet 2012 in neuer Struktur

Potsdam – Der Landesbetrieb Forst wird nach den Worten von Brandenburgs Forstminister Jörg Vogelsänger wie geplant ab Jahresbeginn in seiner neuen Struktur arbeiten. Die Personalzuordnung erfolgt zunächst für alle Beteiligten vorläufig. Noch notwendige personalvertretungsrechtliche Beteiligungsverfahren zu den beabsichtigten Umsetzungen sollen bis zum 30. März abgeschlossen werden. Das ist der wesentliche Inhalt einer Dienstvereinbarung, die jetzt die Leitung des Landesbetriebs mit dem Gesamtpersonalrat abgeschlossen hat.

Vogelsänger: „Ich freue mich, dass wir dies noch vor Jahresende gemeinsam erreichen konnten. Ich danke allen Beteiligten für ihr verantwortungsbewusstes und engagiertes Handeln, auch wenn es manchmal schwierig war und man sich auch vor Gericht gegenüberstand.“

Die Vertragspartner der Dienstvereinbarung – Landesforstbetrieb und Personalvertretung – haben Einvernehmen darüber hergestellt, den Weg in die neue Organisationsstruktur des Landesbetriebs Forst so zu gestalten, dass klare Zuständigkeiten und eine verbindliche Personalzuordnung möglichst in einem kurzen Zeitraum zu erreichen sind. Vor dem Hintergrund eines Oberverwaltungsgerichtsbeschlusses vom 24. November zur automatisierten Verarbeitung von Personaldaten und wegen der noch nicht vollständig abgeschlossenen personalvertretungsrechtlichen Beteiligungsverfahren war es notwendig, einen Interessenausgleich in Form einer ergänzenden Dienstvereinbarung zu finden. Zwischen den Vertragspartnern besteht Einvernehmen darüber, dass der rechnerische strukturelle Überhang entsprechend der Vorgaben des Tarifvertrags „Umbau“ und in einem über eine Dienstvereinbarung zu regelnden Verfahren sozialverträglich aufgelöst wird.

Trennung in Forstaufsicht und Wirtschaft

Zentrale Punkte der Reform sind die Trennung von inhaltlicher und fiskalischer Forstverwaltung sowie eine neue Organisationsstruktur mit einer deutlich reduzierten Zahl von Oberförstereien und Revieren.

Ab sofort gibt es eine Trennung in zwei Oberförsterei-Typen:

Zukünftig wird es statt bisher 72 noch 44 Oberförstereien und statt bisher 504 noch 368 Reviere geben. Die Zahl der Organisationseinheiten wird damit um ein Viertel verringert. Gleichzeitig wird der Personalabbau fortgeführt. Bis zum Jahresende 2014 soll die Zahl der derzeit 2.100 Beschäftigten auf 1.500 sozialverträglich abgebaut werden. Im Ergebnis können hierdurch erhebliche Einsparungen bei den Personalkosten gegenüber dem aktuellen Stand erreicht werden.

30 Oberförstereien mit 208 Revieren sind nun zuständig für die Forstaufsicht. Sie erledigen die nach dem Landeswaldgesetz der unteren Forstbehörde zugewiesenen Aufgaben. Für die rund 100.000 Waldeigentümer stehen sie für Beratungen über die Bewirtschaftung und für alle weiteren Fragen zu ihrem Wald zur Verfügung. Der Waldschutz einschließlich der Waldbrandüberwachung auf sämtlichen Forstflächen im Land gehört ebenso zu ihren Tätigkeiten wie die Waldpädagogik. Förderanträge für forstwirtschaftliche Maßnahmen im Kommunal- und Privatwald bearbeitet die Bewilligungsstelle in Fürstenberg. Dienstleistungen für Waldbesitzer werden weiterhin angeboten.

14 Landeswaldoberförstereien mit 160 Landeswaldrevieren bewirtschaften die im Eigentum des Landes befindlichen 270.000 Hektar Wald – ein Viertel der Waldfläche Brandenburgs. Außerdem nehmen sie die jagdlichen Aufgaben im Landeswald wahr.

Sieben Serviceeinheiten ergänzen die neue Forststruktur. Dort werden allgemeine Verwaltungsaufgaben gebündelt. Dazu gehören alle Fragen der Abwicklung der Finanzen, der Liegenschaften sowie organisatorischen Abläufe.

In der Potsdamer Betriebszentrale laufen die Informationen für die Steuerung des Landesbetriebs Forst Brandenburg zusammen.

Das Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde – LFE – bleibt Serviceeinrichtung des Landesbetriebs. Es erfüllt praxisbezogene Dienstleistungs- und Spezialaufgaben und organisiert den Wissenstransfer in die Forstpraxis.

<<Forstreform311211.pdf>>

Forstreform311211.pdf

Veröffentlicht in Allgemein | Kommentar schreiben »

Brandenburg : Festschmaus gesichert: Brandenburger Teichwirtschaften verzeichnen wieder ein Plus in der Karpfenproduktion

Geschrieben von wochenmarktfoto am Dezember 29, 2011

Internet: www.mil.brandenburg.de

Presseinformation

29. Dezember 2011

Festschmaus gesichert: Brandenburger Teichwirtschaften verzeichnen wieder ein Plus in der Karpfenproduktion

Potsdam - In vielen Familien lag er schon zu Weihnachten in den Brätern und Töpfen – seinen zweiten großen Auftritt als märkischer Festschmaus hat der Karpfen am bevorstehenden Silvesterabend: Ein gutes Karpfenjahr erwarten die Teichwirte von Gartz an der Oder bis nach Thalberg im Elbe-Elster-Land. Erstmals seit vier Jahren wird nach Prognosen des Brandenburger Agrarministeriums und des Landesfischereiverbands die Abfischmenge mit 929 Tonnen um fünf Prozent wieder deutlich ansteigen. 2008 wurden im Land 967 Tonnen heimische Karpfen geerntet, 2009 waren es 870 Tonnen, 2010 886 Tonnen.

Agrarminister Jörg Vogelsänger: „Die Verlustraten bei den Satzfischbeständen sind in den vergangenen zwei Jahren zurückgegangen. Und wo mehr Satzfische übrig sind, da schwimmen später auch mehr Speisefische in den Teichen. Das ist eine erfreuliche Entwicklung, denn gerade auch der Erlös aus der Direktvermarktung am Jahresende ist immer auch der Lohn für die Arbeit der Teichwirte, die sie das ganze Jahr über leisten.“

Wer garantiert frischen Fisch auf den Tisch bringen will, ist in einer der Brandenburger Teichwirtschaften genau an der richtigen Adresse. In der Regel noch bis zum Vormittag des 31. Dezember käschern die „Wasserbauern“ die 1.500 bis 2.500 Gramm schweren Gesellen aus den Verkaufsbecken und wenige Augenblicke später direkt küchenfertig in den Einkaufskorb.

Die Karpfenteichwirtschaft wird in Brandenburg seit einem halben Jahrtausend betrieben. Ursprünglich in Asien beheimatet, brachten die alten Römer die Fischart mit nach Europa. Über die Jahrhunderte entwickelte sich der Karpfen als Fleischersatz zum großen Renner in den christlichen Fastenzeiten. So ist es auch zu erklären, dass sich viele Teichwirtschaften ganz in der Nähe von alten Klöstern befinden.

Heute bewirtschaften in Brandenburg 34 Haupterwerbsbetriebe rund 4.300 Hektar der einst künstlich angelegten Teichflächen. Diese dienen nicht allein der ökologisch verträglichen Karpfenproduktion, sondern sind gleichsam Lebensraum für eine Vielzahl anderer – zum Teil bedrohter – Pflanzen und Tiere.

Unter den hiesigen klimatischen Bedingungen braucht der beliebte Süßwasserfisch drei bis vier Jahre, um auf das gewünschte Küchenformat heranzuwachsen. In den Brandenburger Teichen, die zu etwa 80 Prozent in Schutzgebieten liegen und deshalb mit naturnahen Produktionsverfahren bewirtschaftet werden, freuen sich die Karpfen über ausreichend Platz, um auf die Suche nach ausgewogener Naturnahrung wie Wasserflöhen oder Mückenlarven zu gehen. Nur falls es nötig ist, füttern die Teichwirte mit Getreide zu.

Karpfenzucht online

Eine Übersicht aller Teichwirtschaften im Haupterwerb hält der Landesfischereiverband Brandenburg/Berlin auf seinen Internetseiten bereit:

www.lfv-brandenburg.de

<<Silvesterkarpfen29112011.pdf>>

Silvesterkarpfen29112011.pdf

Veröffentlicht in Allgemein | Kommentar schreiben »

Brandenburg : Vogelsänger und Tack für gemeinsame und kostenlose Schlichtungsstelle aller Verkehrsträger

Geschrieben von wochenmarktfoto am Dezember 29, 2011

Internet: www.mil.brandenburg.de

Presseinformation

29. Dezember 2011

Vogelsänger und Tack für gemeinsame und kostenlose Schlichtungsstelle aller Verkehrsträger

Potsdam – Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger sowie Verbraucherschutzministerin Anita Tack haben sich für eine Schlichtungsstelle für Reisende ausgesprochen, die alle Verkehrsträger umfasst. Die Minister reagieren damit auf die Ankündigung der Airlines, nun auch eine Schlichtungsstelle für Fluggäste einzurichten. Kritisch sehen beide Brandenburger Minister, dass nach dem Eckpunktepapier der Fluggesellschaften Verbraucherinnen und Verbraucher bei Anrufung der Schlichtungsstelle mit zehn Euro zur Kasse gebeten werden sollen.

Vogelsänger, zurzeit auch Vorsitzender der Verkehrsministerkonferenz: „Auch wenn die Airlines nun bereit sind, sich auf eine Schlichtungsstelle für Flugreisende einzulassen, ist hier eine Sonderlösung gefunden worden.“ Die Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (SÖP), die verkehrsträgerübergreifend tätig ist, wird ausgegrenzt. Die SÖP hat sich im Bereich des Bahnverkehrs bewährt – Fernverkehr und Nahverkehr werden gemeinsam geschlichtet.

Tack: „Bei den Ansprüchen aus Fluggastrechten geht es nicht immer um viel Geld, sondern manchmal auch um das Recht, während der stundenlangen Warterei Erfrischungen zu bekommen oder über die erhebliche Verspätung, zum Beispiel durch Nutzung eines E-Mail-Terminals, informieren zu können.“ Zudem könnten Verbraucher oft nicht selber einschätzen, ob die Verspätungen in die Verantwortung der Fluggesellschaft fallen oder durch außergewöhnliche Umstände verursacht sind. „Die Anrufung der Schlichtungsstelle sollte daher für Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie bei der Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr kostenlos sein.“

„Bedauerlich ist“, so die Minister weiter, „dass der gute Ansatz einer verkehrsträgerübergreifenden Schlichtung hier verworfen werden soll. Der Luftverkehr ist heute weitgehend mit anderen Verkehrsträgern verbunden. Die isolierte Betrachtung des Flugverkehrs erschwert es Reisenden ohne Not, ihre Rechte geltend zu machen.“

Hintergrund: Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) und das Bundesjustizministerium haben sich in einem Eckpunktepapier zur Gründung einer Schlichtungsstelle verständigt. Ansprüche bei Nichtbeförderung wegen Annullierung, Überbuchung, Verspätungen und Gepäckbeschädigungen sollen im Luftverkehrsgesetz verankert werden.

<<Schlichtung 29112011_AKN.pdf>>

Schlichtung 29112011_AKN.pdf

Veröffentlicht in Allgemein | Kommentar schreiben »

Brandenburg : Bretschneider: Positive Bilanz zur Breitbandversorgung

Geschrieben von wochenmarktfoto am Dezember 28, 2011

Internet: www.mil.brandenburg.de


Presseinformation

28. Dezember 2011

Bretschneider: Positive Bilanz zur Breitbandversorgung

Potsdam – Eine positive Bilanz des zur Verbesserung der Breitbandversorgung des ländlichen Raumes hat jetzt Infrastruktur- und Landwirtschaftsstaatssekretär Rainer Bretschneider gezogen.

Von den auf EU,- Bundes – und Landesebene insgesamt bereitstehenden 21,6 Millionen Euro seien alle Mittel bis auf einen kleinen Restbetrag, der als Reserve für Unvorhergesehenes bereitgehalten wird, bewilligt worden, teilte jetzt Bretschneider mit. Mit den ausgereichen Mitteln würden nach bisherigen Berechnungen etwa 15.000 private Haushalte angeschlossen. Zusätzlich verbessere sich die Situation für rund 2.500 private Gewerbetriebe, davon rund 140 landwirtschaftliche Unternehmen. Gerade letzteres ist für die Stärkung der Wirtschaftskraft in den Regionen von besonderer Bedeutung.

Angesichts des Mittelvolumens, das durch Vorgaben der EU und des Bundes begrenzt ist, konnten dabei nicht alle Anträge positiv beschieden werden.

„Der Ausbau einer schnellen Internetverbindung ist gerade für den ländlichen Raum eine herausragende Zukunftsvoraussetzung“, so der Staatssekretär. „Wir werden uns dafür einsetzen, dass wir spätestens in der neuen EU-Förderperiode zusätzliche Mittel erhalten, um weitere Anschlüsse für den ländlichen Raum zu unterstützen.

<<Breitbandversorgung28112011.pdf>>

Breitbandversorgung28112011.pdf

Veröffentlicht in Allgemein | Kommentar schreiben »

Gespräch mit Goedele Matthyssen, Geschäftsführerin der Confiserie Felicitas

Geschrieben von wochenmarktfoto am Dezember 27, 2011

Gespräch mit Goedele Matthyssen, Geschäftsführerin der Confiserie Felicitas

Hornow – Dresden – Potsdam

Die Confiserie Felicitas ist ein mittelständisches Unternehmen und produziert seit 1992 in der Lausitz Schokolade und Pralinen nach belgischer Chocolatiers-Tradition in liebevoller Lausitzer Handarbeit. Ganz klein angefangen, führt die Confiserie Felicitas heute neben dem Hauptstandort Hornow in der Lausitz weitere Verkaufsflächen mit kleiner Produktion in Dresden und Potsdam… …weiterlesen > http://www.vielfalt-brandenburg.de/?p=517

http://www.felicitas.brandenburghalle.com/

http://www.felicitas.web-bb.de/

http://www.brandenburghalle.com

Veröffentlicht in Allgemein | Kommentar schreiben »

Brandenburg : Tack: Rettungsdienst in Grenzregion jetzt ohne Grenzen

Geschrieben von wochenmarktfoto am Dezember 21, 2011

Tack: Rettungsdienst in Grenzregion jetzt ohne Grenzen

Potsdam – Brandenburgs Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke) sieht in dem heute unterzeichneten deutsch-polnischen Rahmenabkommen zum grenzüberschreitenden Rettungsdienst einen wichtigen Meilenstein in der Zusammenarbeit beider Länder. „Gerade in Notfällen, wo jede Minute zählt, darf es keine Grenzen geben. Zukünftig können Notfälle vom nächstgelegenen Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden“, so Tack. Das sei ein wichtiger Fortschritt in der Grenzregion. Bürgerinnen und Bürger, die im deutsch-polnischen Grenzgebiet arbeiten, wohnen oder als Touristen unterwegs sind, müssten sich auf eine gute und schnelle Versorgung im Notfall verlassen können.

Das „Rahmenabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Rettungsdienst“ wurde heute in Warschau vom Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr und seinem polnischen Amtskollegen Bartosz Arłukowicz unterzeichnet. Es bildet das rechtliche Fundament für die künftige Zusammenarbeit in diesem Bereich. Es soll in den Grenzregionen die schnellstmögliche notfallmedizinische Versorgung gewährleisten und den grenzüberschreitenden Krankentransport erleichtern.

Zur Umsetzung des Rahmenabkommens können jetzt entsprechende Kooperationsvereinbarungen zwischen den brandenburgischen Trägern des Rettungsdienstes und den polnischen Woiwodschaften in der Grenzregion geschlossen werden. Dabei geht es insbesondere um die Verfahrensweise der Durchführung grenzüberschreitender Rettungseinsätze, die Festlegung von Einsatzgebieten, die Zusammenarbeit der Rettungsleitstellen, die Organisation und Koordinierung der technischen Kommunikation. Des Weiteren können auf der Grundlage des Rahmenabkommens Regelungen zu Haftungsfragen, zur Kostentragung und zur Qualitätssicherung geschaffen werden.

Brandenburg hat sich seit Jahren für die Schaffung einer soliden rechtlichen Grundlage für den Rettungsdienst in den Grenzregionen stark gemacht. Auf Initiative Brandenburgs hatten die an Polen grenzenden Bundesländer – Brandenburg, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern – dem zuständigen Bundesgesundheitsministerium bereits im Jahr 2006 Eckpunkte eines Rahmenabkommens mit der Bitte übergeben, in Absprache mit der polnischen Regierung ein rechtsverbindliches Abkommen auszuarbeiten.

Parallel zu den Verhandlungen wurde auf Initiative Deutschlands der Erfahrungsaustausch zwischen Akteuren im Rettungsdienst beider Länder durch praktische Maßnahmen und Aktivitäten intensiviert. So war das brandenburgische Bad Saarow Gastgeber für die beiden Sommerakademien zum grenzüberschreitenden Rettungsdienst im Jahr 2009 und 2010.

Internet: www.mugv.brandenburg.de

111221_Rettungsdienst_grenzüberschreitend_Polen1.doc

Veröffentlicht in Allgemein | Kommentar schreiben »

Brandenburg – IGW : Termin 2012: Das ganze Land unter einem Dach: Vogelsänger lädt in die 20. Brandenburghalle auf der Grünen Woche

Geschrieben von wochenmarktfoto am Dezember 21, 2011

Internet: www.mil.brandenburg.de

21. Dezember 2011

Das ganze Land unter einem Dach: Vogelsänger lädt in die 20. Brandenburghalle auf der Grünen Woche

Termin: Donnerstag, 11. Januar 2012
Zeit : 9.30 Uhr
Ort: Staatskanzlei, Heinrich-Mann-Allee 107, Presseraum

Potsdam – Bereits zum 20. Mal präsentiert sich das Land Brandenburg auf der Internationalen Grünen Woche in einer eigenen Halle. Unter dem Dach der Messehalle 21a zeigen Aussteller aus dem ganzen Land auf dieser weltgrößten Verbrauchermesse, was die ländlichen Regionen der Mark zu bieten haben. Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger stellt gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Landesbauernverbands Wolfgang Scherfke sowie mit pro agro-Geschäftsführer Gerd Lehmann am 11. Januar das Brandenburger Grüne Woche-Programm 2012 vor.

Vogelsänger: „Nach zehn Messetagen werden es wieder einige hundert Akteure aus allen Landkreisen und den drei kreisfreien Städten gewesen sein, darunter viele bekannte Gesichter aus Presse, Funk und Fernsehen, die an den Ständen, auf der Bühne, im Kochstudio und im gläsernen Antenne-Studio für heimische Spezialitäten und Handwerksprodukte, für Landwirtschaft und Gartenbau, für Urlaubs- und Freizeitangebote und für Feste und Feiern auf dem Lande die Werbetrommel gerührt haben.“

Das Land Brandenburg ist mit Ausstellern seit 1991 unterm Funkturm vertreten und zeigt seine Agrar- und Ernährungswirtschaft seit 1993 in eigener Halle. Regionale Produkte, Köstlichkeiten aus der märkischen Küche, handwerkliche Erzeugnisse, landtouristische Ausflugsziele sowie Tipps für Kultur und Freizeit, bieten Anregung für ein ganzes Jahr. Eine für Brandenburg charakteristische Hallengestaltung, die Branchen- und Produktvielfalt der Aussteller sowie das auf die Eigenart der Regionen des Landes ausgerichtete Rahmenprogramm auf der Bühne und im Kochstudio sind auch 2012 das Markenzeichen der Brandenburghalle.

Die Internationale Grüne Woche öffnet vom 20. bis 29. Januar für Besucher.

<<IGWLPK201212.pdf>>

siehe auch :

http://www.brandenburghalle.com/

http://www.web-bb.de/igw2012/01/Galerie1.htm#oben

Rückblick 2011 : IGW 2011 – Brandenburg-Halle 21a

.
.
.

IGWLPK201212.pdf

Veröffentlicht in Allgemein | Kommentar schreiben »

Brandenburg : Verwaltungsjagd in Brandenburg ab 2013 bleifrei

Geschrieben von wochenmarktfoto am Dezember 19, 2011

Internet: www.mil.brandenburg.de

19. Dezember 2011

Verwaltungsjagd in Brandenburg ab 2013 bleifrei

Potsdam – Ab dem Jagdjahr 2013 wird nach den Worten von Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger in der Verwaltungsjagd ausschließlich bleifrei geschossen werden.

Der Landesbetrieb Forst Brandenburg (LFB) übt auf den landeseigenen Flächen die Verwaltungsjagd aus. Die Fläche der durch den LFB bewirtschafteten Jagdbezirke war im Jagdjahr 2009/2010 rund 274.460 Hektar groß. Das sind annähernd neun Prozent der Jagdfläche Brandenburgs.

Die Zulassung und den Einsatz von Munition regeln allein Bundesgesetze. Unter Sicherheitsaspekten bestanden bis in den Sommer dieses Jahres Bedenken zum Einsatz bleifreier Jagdmunition wegen eines möglichen unkontrollierten Abprallverhaltens der Geschosse. Durch die am 17. Mai dieses Jahres im Bundeslandwirtschaftsministerium vorgestellten Ergebnisse einer Studie der Deutschen Versuchs- und Prüf-Anstalt für Jagd- und Sportwaffen e. V. konnten die Bedenken weitgehend ausgeräumt werden. Daraufhin wurde das seit dem Herbst 2008 bestehende Verbot des Einsatzes bleifreier Munition in der Verwaltungsjagd zum 1. Juni aufgehoben. Heute kann jede amtlich zugelassene Munition in der Verwaltungsjagd geschossen werden. Über Sicherheitsaspekte hinaus werden auch Verbraucherschutzaspekte und Tierschutzbelange berührt. So sieht das Bundesamt für Risikobewertung mit dem Verzehr von mit bleihaltiger Munition erlegtem Wildbret eine latente Gefährdung für einzelne Risikogruppen. Dies sind Schwangere, Kinder und Menschen, die überdurchschnittlich viel Wild auf ihrem Speiseplan haben. Weiterhin führt die Aufnahme von Wildresten mit darin verhafteten Bleimunitionsteilen bei Großgreifvögeln wie dem Seeadler zu einer Gefährdung durch eine Beeinträchtigung des Nervensystems.

Vor dem Hintergrund der vorliegenden Erkenntnisse hat das Brandenburger Agrarministerium entschieden, mit Beginn des Jagdjahres 2013, das heißt, ab dem 1. April 2013, in der Verwaltungsjagd ausschließlich bleifreie Jagdmunition zu verwenden. Diese Regelung gilt für die Verwaltungsangehörigen sowie alle Jagdgäste.

<<Bleifrei161211.pdf>>

Bleifrei161211.pdf

Veröffentlicht in Allgemein | Kommentar schreiben »

Brandenburg : Gänsebraten aus heimischer Haltung: regional bleibt knapp

Geschrieben von wochenmarktfoto am Dezember 16, 2011

Internet: www.mil.brandenburg.de

16. Dezember 2011

Gänsebraten aus heimischer Haltung: regional bleibt knapp

Potsdam – Aktuell werden in Brandenburg nach einer Umfrage in den Landkreisen in 33 Betrieben rund 31.255 Gänse gehalten. Kleinere Bestände werden in dieser Statistik nicht erfasst, so dass die „Dunkelziffer“ weit höher liegen dürfte. Trotzdem hat die Gänsemast in Brandenburg an Bedeutung verloren, denn 1991 betrieben allein fünf Erzeuger Gänsemast in Großenordnungen zwischen 15.000 und 60.000 Stück.

Die Dithmarscher Geflügel Produktions-, Handels- und Beratungsgesellschaft mbH & Co. KG mit Sitz in Neuseddin bei Potsdam schlachtet und vermarktet Gänse und Enten aus kontrollierter „Bäuerlicher Freilandhaltung“. Jährlich kommen 200.000 Gänse dieser extensiven Haltungsform, davon etwa 23.000 von Brandenburger Mästern, aus Neuseddin auf den weihnachtlichen Festtagstisch.

Schwerpunkte sind die Landkreise Dahme-Spreewald, Oberspreewald-Lausitz, Potsdam-Mittelmark, Prignitz. Geflügelmast bietet gerade auch landwirtschaftlichen Familienbetrieben eine Chance. Dennoch bleibt Gänsebraten Brandenburger Herkunft bis auf Weiteres eine vielfach nachgefragte, aber seltene Spezialität. Die diesjährige Versorgungssituation mit deutscher Ware ist nach Recherchen der Agrar-Informationsgesellschaft (AMI, früher ZMP) aber in den meisten Regionen knapp.

Der deutsche Gänsemarkt ist stark auf Importe, vor allem aus Polen und Ungarn, angewiesen. Deutschlandweit wurden rund 4.000 Tonnen erzeugt. Die Importe betragen ein Vielfaches der hiesigen Produktion. Der Selbstversorgungsgrad lag 2010 nur noch bei 13,3 Prozent. Der Verbrauch konzentriert sich auf die Zeit vom Martinstag bis zum Jahresende. Mit nur rund 400 Gramm pro Einwohner und Jahr entspricht er dem Gewicht einer Gänsekeule. Bei der Direktvermarktung von frischen Gänsen an die Endverbraucher wurde eine breite Preisspanne ermittelt, wobei die Spitzenpreise sich in der Regel auf Bio-Gänsefleisch beziehen. Die Erzeuger erzielten zwischen 8,00 und 14,20 Euro je Kilogramm. Damit blieb die Untergrenze im Vergleich zu 2010 unverändert. In vielen Fällen wurden allerdings höhere Preise genannt, so dass sich für 2011 ein Schwerpunktpreis von 10,63 Euro je Kilogramm ergab, das waren 0,32 Euro je Kilogramm mehr als im Vorjahr.

<<Gänse141211.pdf>>

Gänse141211.pdf

Veröffentlicht in Allgemein | Kommentar schreiben »

Brandenburg : ELER-Projekt des Monats Dezember: Neue Wege in der Land(wirt)schaft

Geschrieben von wochenmarktfoto am Dezember 16, 2011

Internet: www.mil.brandenburg.de

Presseinformation

16. Dezember 2011

ELER-Projekt des Monats Dezember: Neue Wege in der Land(wirt)schaft

Reichenwalde - Jeden Monat stellt das Brandenburger Landwirtschaftsministerium ein Förderprojekt in den Mittelpunkt, das vom Agrarfonds ELER (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes) unterstützt wird. Das ELER-Projekt des Monats Dezember zeigt, wie der Ausbau eines Verbindungsweges die Zufahrt zu den angrenzenden Forst- und Landwirtschaftsflächen dauerhaft sicherstellt.

Die Gemeinde Reichenwalde liegt westlich des Scharmützelsees, rund zehn Kilometer südlich von Fürstenwalde. Zur besseren Erreichbarkeit einer Milchviehanlage wurde in Reichenwalde ein Wirtschaftsweg ausgebaut sowie zudem eine verkehrssichere Zufahrt zu den angrenzenden Land- und Forstwirtschaftsflächen ermöglicht. Der frühere Feldweg mit Schlaglöchern, ist heute auf 530 Metern ein öffentlicher Verkehrsweg. Der Weg wurde für hohe Beanspruchungen durch landwirtschaftliche Fahrzeuge sowie frostsicher aufgebaut. Auf einer Breite von drei Metern ist er asphaltiert. Bei Gegenverkehr können die Rasenschotterbankette oder eine Ausweichstelle an einer Feldzufahrt genutzt werden. Das anfallende Niederschlagswasser der Fahrbahn wird über Quer- und Längsneigung in den Wegeseitenraum abgeleitet und von Bordrinnen oder Versickerungsmulden aufgefangen.

Die Baumaßnahme liegt im Landschaftsschutzgebiet Scharmützelsee, allerdings ohne ausgewiesene Biotopflächen und ohne Relevanz für das Trinkwasserschutzgebiet. Die zur Umsetzung geplanten Baumbestände konnten vor Ort erhalten werden. Die notwendigen Ersatzpflanzungen wurden im Baufeld sowie im innerörtlichen Siedlungsbereich „Am Mühlenberg“ realisiert. Die ELER-Mittel wurden für die Planungen und die Durchführung der Wegebaumaßnahme verwendet. Insgesamt beliefen sich die zuwendungsfähigen Gesamtausgaben auf 165.164 Euro. Die Förderung aus dem ELER belief sich auf 123.873 Euro, weitere 41.291 Euro kamen als Eigenanteil hinzu. Der Förderung lag die Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung (ILE) und LEADER zugrunde.

Zuwendungsempfänger:

Amt Scharmützelsee
Forsthausstraße 4
15524 Bad Saarow
Tel: 033631 / 45155
www.amt-scharmuetzelsee.de

Weitere Infos unter: www.eler.brandenburg.de

<<Wegebau131211.pdf>>

Wegebau131211.pdf

Veröffentlicht in Allgemein | Kommentar schreiben »

 
Follow

Get every new post delivered to your Inbox.

Join 11.021 other followers