Blog – Brandenburghalle – Wochenmarkt

Berlin Charlottenburg Brandenburg und Umgebung

Archiv für September 2011

Brandenburg : Vogelsänger überreicht in Cottbus rund 1,4 Millionen Euro: „Glad House“- Sanierung kann fortgesetzt werden und Frauenhaussanierung startet

Geschrieben von wochenmarktfoto am September 29, 2011

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Jens-Uwe Schade  Pressesprecher

www.mil.brandenburg.de

Jörg Vogelsänger

Rainer Bretschneider

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Vogelsänger überreicht  in Cottbus rund 1,4 Millionen Euro: „Glad House“- Sanierung kann fortgesetzt werden und Frauenhaussanierung startet

Termin: Freitag, 30. September

Zeit:           12.30 Uhr

Treffpunkt:     Cottbus, „Glad House“, Straße der Jugend 16

Cottbus – Nachdem bereits im Jahr 2010 für die Sanierung eines ersten Bauabschnitts des Cottbuser „Glad House“ 1,1 Millionen Euro bewilligt wurden, überbringt Bauminister Jörg Vogelsänger morgen weitere 517.000 Euro für einen zweiten Bauabschnitt und den barrierefreien Zugang des gesamten Hauses. Für die Sanierung des Frauenhauses hat Vogelsänger 870.000 Euro im Gepäck.

„Das Jugendhaus leistet mit seinen Angeboten schon jetzt eine überzeugende Arbeit. Dass durch die Einbindung eines bisher nicht genutzten Nebensaales zusätzlicher Raum für Film- und Theatervorführungen, Literaturwerkstatt, Konzerte und Kleinkunst geschaffen wird, macht das Vorhaben zu einem guten Praxisbeispiel für die Strategie der Brandenburger Stadtentwicklungspolitik: Wer dem demographischen Wandel begegnen will, der darf die soziale Infrastruktur der jungen Generation nicht aus den Augen verlieren“, so Vogelsänger.

Mitte des 19. Jahrhunderts als Bürgerkasino im spätklassizistischen Baustil errichtet, ist das städtebaulich markante Gebäude des heutigen Jugendfreizeitzentrums „Glad House“ an der Straße der Jugend seit fast 60 Jahren Domizil für die Jugendarbeit in der Lausitzmetropole. Das Gebäude wurde modernen baulichen Anforderungen schon länger nicht mehr gerecht. Im ersten Bauabschnitt erfolgten die energetische Sanierung von Fassade, Dach und Fenstern, der Einbau neuer Brandschutz-, Schallschutz- und Lüftungstechnik sowie Verbesserungen bei der Barrierefreiheit durch eine Rollstuhlrampe am Eingang Feigestraße. Der erste Bauabschnitt wurde aus Mitteln der Nachhaltigen Stadtentwicklung (950.000 Euro) und des Stadtumbaus (180.000 Euro) gefördert.

Im zweiten Bauabschnitt kann nun ein Aufzug für den barrierefreien Zugang des Obergeschosses eingebaut werden und der angebaute Bürotrakt saniert werden. Dadurch eröffnen sich weitere Nutzungsmöglichkeiten, wie die Verbesserung der medienpädagogischen Angebote. Es werden hierfür Mittel der Nachhaltigen Stadtentwicklung in Höhe von 435.000 Euro und des Stadtumbaus in Höhe von 82.000 Euro bereitgestellt.

Das Cottbuser Frauenhaus ist in einem Gebäude aus den sechziger Jahren untergebracht und entspricht nicht mehr den Erfordernissen. Es wird umfassend saniert und energetisch auf den Stand der EnEV 2009 gebracht. Es wird ein Wärmedämmverbundsystem eingebaut, Fenster und Türen werden erneuert, das Dach neu gedeckt und die gesamten Haustechnik erneuert. Die Grundrisse werden so verändert, dass Mütter und Kinder getrennte Räume bewohnen können. Nach der Fertigstellung können 19 Frauen mit ihren Kindern untergebracht werden. Das Land bewilligt für die umfassende Sanierung Mittel der Nachhaltigen Stadtentwicklung in Höhe von 710.000 Euro und des Stadtumbaus in Höhe von 160.000 Euro.

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Brandenburg : Aktueller Nichtraucherwettbewerb „Be smart – Don’t start“ in Vorbereitung

Geschrieben von wochenmarktfoto am September 29, 2011

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Alrun Kaune – Nüßlein   Pressesprecherin

www.mugv.brandenburg.de

Anita Tack

Daniel Rühmkorf

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Aktueller Nichtraucherwettbewerb „Be smart – Don’t start“ in Vorbereitung

 

 

Potsdam – Auch in diesem Schuljahr wird in Brandenburg wieder der Nichtraucherwettbewerb „Be smart – Don’t Start“ durchgeführt. Dazu sollen am 18. Oktober auf einem Fachtag in Potsdam die bisherigen Wettbewerbserfahrungen ausgetauscht und in die Vorbereitung zur neuen Wettbewerbsrunde an den Schulen eingebracht werden.  Die Veranstaltung richtet sich an Brandenburger Lehrerinnen und Lehrer und wird vom Landesgesundheitsministerium, der Brandenburgischen Landesstelle für Suchtfragen e.V. und den Überregionalen Suchtpräventionsfachstellen organisiert.

 

Bereits seit elf Jahren nehmen Brandenburger Schulen an diesem internationalen Wettbewerb teil. Im Schuljahr 2010/2011 beteiligten sich 254 Klassen im Bundesland. Das Wettbewerbsziel – ein halbes Jahr lang eine Nichtraucherklasse zu sein – konnten 187 Klassen erreichen. Damit hatte das Land Brandenburg die zweitbeste Erfolgsquote von 73,6 Prozent im Bundesvergleich erreicht. 

 

Der schulische Nichtraucherwettbewerb zählt aufgrund seiner Teilnehmerzahlen zur größten Nichtraucherinitiative für Jugendliche in Deutschland und auch europaweit. Die Aktion wendet sich vor allem an nicht rauchende Jugendliche. Sie sollen motiviert werden, erst gar nicht mit dem Rauchen zu beginnen. Der Einstieg in das Rauchen soll verzögert beziehungsweise  gänzlich verhindert werden. Darüber hinaus verfolgt „Be Smart – Don’t Start“ das Ziel, Schüler, die bereits mit dem Rauchen experimentieren, zu motivieren, das Rauchen einzustellen.

 

Die Einladung zum Fachtag am 18. Oktober und das Programm können interessierte Lehrerinnen und Lehrer auch in der Brandenburgischen Landesstelle für Suchtfragen e.V. erhalten.

 

Telefon: 0331/ 58138022 oder per E-Mail: info@blsev.de

 


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Brandenburg : Glücksspiel kann süchtig machen! Aktionstag zeigt Gefahren und Hilfen

Geschrieben von wochenmarktfoto am September 28, 2011

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Alrun Kaune – Nüßlein   Pressesprecherin

www.mugv.brandenburg.de

Anita Tack

Daniel Rühmkorf

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Glücksspiel kann süchtig machen! Aktionstag zeigt Gefahren und Hilfen

 

Termin:           29. September 2011 (Donnerstag)

Zeit:                14 bis 18 Uhr – Ort:  Potsdam     Brandenburger Tor/Brandenburger Straße

                        

Potsdam – Am kommenden Donnerstag (29. September) findet ein Aktionstag gegen die Glücksspielsucht statt. In Brandenburg werden sich die Zentralstelle für Glücksspielsucht (ZSGB), die an der Brandenburgischen Landesstelle für Suchtfragen e.V. angesiedelt ist, und die Landessuchtbeauftragte an diesem bundesweiten Aktionstag beteiligen.

 

In der Zeit von 14 bis 18 Uhr wird in Potsdam im Bereich der Brandenburger Straße und am Brandenburger Tor mit verschiedenen Aktionen auf das Thema Glücksspielsucht und die damit verbundenen Gefahren aufmerksam gemacht sowie über Hilfsangebote für spielsüchtige Menschen und deren Angehörige im Land Brandenburg informiert. Brandenburgs Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke) sieht in der Prävention von Spielsucht und der Beratung Betroffener eine wichtige soziale Aufgabe: „Spielprobleme sind ernst zu nehmen, und zwar so früh wie möglich. Wir wollen versuchen, Spielsüchtige zu erreichen, bevor sie sich um arbeit, Familie und Erspartes gebracht haben.“

 

Das Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg stellt jährlich  495.000 Euro für Maßnahmen speziell zur Vorbeugung und Hilfe im Bereich „Glücksspielsucht“ zur Verfügung. Dazu zählen zum Beispiel die Förderung der ZSGB und der 13 ambulanten Beratungsangebote im Land sowie die Unterstützung von Fortbildungen, Fachtagungen und der Öffentlichkeitsarbeit.   

 

Bundesweit gibt es etwa 240.000 Menschen mit problematischem und etwa 140.000 Menschen mit pathologischem Spielverhalten. Experten gehen zudem von einer hohen Dunkelziffer aus, die in der offiziellen Statistik fehlt. 

 

 

 


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Brandenburg : Erholungstipps zum Herbstbeginn Kürbis-Wellness und Saunalaune in der Spreewald Therme

Geschrieben von wochenmarktfoto am September 26, 2011

 

 

Erholungstipps zum Herbstbeginn

 

Kürbis-Wellness und Saunalaune in der Spreewald Therme

  • Verlängerte Freitags-Öffnungszeiten ab dem 01. Oktober
  • Kürbis-Wellness für innen und außen
  • Schwitzen für das Immunsystem in der neuen Kräutersauna

Burg, 26.09.2011. Noch bleiben wir von Sturm und Kälte verschont, doch seit dem 23. September ist es amtlich: Der Herbst hat begonnen, zumindest nach den Astronomen. Wenn sich dann das Laub im Spreewald schließlich bunt färbt und das trübe, kalte Wetter dauerhaft Einzug hält, beginn nicht nur die Saison der Erkältungen und Infekte, sondern auch die Erntezeit einer der ältesten Kulturpflanzen der Welt, dem Kürbis. Die Spreewald Therme in Burg bietet gestressten Großstädtern in der ungemütlichen Jahreszeit die Gelegenheit, Schnupfen und Co. vorzubeugen und die vielseitigen Eigenschaften des Kürbis am eigenen Körper kennenzulernen.

Eine runde Sache
Denkt man an den Spreewald, fallen einem zunächst die Fahrten in den traditionellen Holzkähnen oder die eingelegten Spreewaldgurken ein. Als größte aller Beerenfrüchte gebührt zur Herbstzeit jedoch vor allem dem Kürbis die Aufmerksamkeit der Spreewälder. So finden ihm zu Ehren auch in diesem Jahr zwischen dem 11. September und 31. Oktober die Kürbis-Wochen in Burg statt. Die Spreewald Therme bietet  passend zur Jahreszeit Wellness-Specials rund um die gesunde Frucht an. Die Kürbis-Spezial-Packung beispielsweise versorgt die strapazierte Haut mit Feuchtigkeit sowie vielen Vitaminen und den Mineralien Magnesium, Kalzium, Eisen und Zink. Als Pflegepackung, die im Wasserschwebebett angewendet wird, regt sie sowohl den Stoffwechsel an und trägt auch zur Entspannung bei. Ab dem 01. Oktober können Erholungsuchende die verlängerten Freitags-Öffnungszeiten der Spreewald Therme in Anspruch nehmen und bis 24 Uhr von der langen Arbeitswoche ausspannen. 

Kürbiskernöl und Kräutersaunaduft
Mit nur 27 Kalorien pro 100 Gramm Fruchtfleisch ist der Kürbis ein gesunder Sattmacher, der sich während der Saison auch in den verschiedenen Kreationen des Thermenrestaurants wieder findet. Das Öl, welches aus seinen Kernen gewonnen wird verfeinert nicht nur Salate und regionale Speisen. Durch das in ihm enthaltene Selen und Vitamin E schützt es den Körper außerdem vor freien Radikalen. Auch wer rechtzeitig vor dem Winter regelmäßig in die Sauna geht, stärkt seine Abwehrkräfte und ist somit gut für die kalten Monate präpariert. Seit kurzem heizt zusätzlich die neue rustikale Kräuter-Sauna den Thermenbesuchern mit Temperaturen von bis zu 90°C ein. Aus einem Kupferkessel, in dem typische Spreewaldkräuter sieden, entsteigen hier täglich wohltuende Aromen, die jeden Herbststurm und Alltagsstress vergessen lassen.



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Spreewald Therme
Ringchaussee 152, 03096 Burg (Spreewald)

Öffnungszeiten:
9:00 bis 22:00 Uhr täglich (außer am 24. und 25. Dezember; Silvester schließt die Therme um 20:00
Uhr)
Ab 01. Oktober jeden Freitag bis 24:00 Uhr geöffnet.

Preise:
23 Euro Tageskarte Erwachsene (SoleBad und SaunaGarten)
16 Euro 3-Stunden-Karte Erwachsene (SoleBad und SaunaGarten)
11 Euro Tageskarte (Fitness)
28 Euro Tageskarte (Fitness inkl. Therme)

100-Euro-Bonuskarte: 15 % Ermäßigung auf den Eintrittspreis

Jeden Di, Do und So ab 19 Uhr: 2 Std. bezahlen und 3 Std. entspannen, Preis: 13 Euro für Erwachsene (außer Feiertags)

Neu während der Kürbissaison:
Kürbis-Spezial-Packung im Wasserschwebebett: Dauer 20 min/ Preis 28 Euro

www.spreewaldtherme.de

siehe auch :

www.torstenkleinschmidt.brandenburghalle.com/

www.peterfranke.brandenburghalle.com/

 

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Brandenburg > Beelitz > Metallbau Wegener

Geschrieben von wochenmarktfoto am September 23, 2011

  
ChristianWegener            www.metallbau-wegener.com          Clara-Zetkin-Strasse 170, 14547 Beelitz
  
klassische Bauschlosserei
Restaurierung alter Zaunanlagen
leichter Stahlbau
Neuanfertigung schmiedeeiserner Zaunanlagen
Edelstahlverarbeitung
Lieferung und Montage von Baufertigteilen, Rauch- und Brandschutztüren
www.beelitz-metallbau-wegener. brandenburghalle.com    
www.beelitz-gewerbeverein.brandenburghalle.com

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Brandenburg : Tack: Versorgungsgesetz muss nachgebessert werden

Geschrieben von wochenmarktfoto am September 21, 2011

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Alrun Kaune – Nüßlein   Pressesprecherin

www.mugv.brandenburg.de

Anita Tack

Daniel Rühmkorf

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Brandenburg : Tack: Versorgungsgesetz muss nachgebessert werden

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Potsdam/Neuzelle  -  „Wir brauchen eine leistungsfähige gesundheitliche Betreuungs- und Versorgungsstruktur in allen Regionen des Landes“, forderte Brandenburgs Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke) auf der heutigen  gesundheitspolitischen Veranstaltung der BKK Brandenburg in Neuzelle.  Die Landesregierung habe dazu klar Position bezogen und werde auch in Zukunft die Rahmenbedingungen für eine gute gesundheitliche Versorgung sicherstellen. Ziel bleibe, eine patientennahe Versorgung in der Fläche anbieten zu können, machte Tack deutlich.

 

Sie appellierte an alle Akteure im Gesundheitssystem, sich den künftigen Herausforderungen zu stellen und notwendige Maßnahmen anzugehen. Keiner dürfe sich hier seiner Verantwortung entziehen, so die Ministerin.  An die Adresse des Bundes gerichtet erneuerte sie ihre Forderungen nach Korrekturen im geplanten Versorgungsstrukturgesetz.

 

An erster Stelle stehe für sie ein wirksames Umverteilungsinstrument bei der ärztlichen Versorgung, das die Überversorgung in den Großstädten zugunsten der schlechter ausgestatteten Regionen ab- und umbauen hilft. Dies aber fehle im Gesetzentwurf.

 

Außerdem müssten die derzeit noch relativ starren Grenzen zwischen den Sektoren der ambulanten und stationären Versorgung im Gesundheitssystem aufgebrochen und endlich überwunden werden. Nur dann könne die Gesundheitsversorgung in den ländlichen und dünn besiedelten Regionen des Landes mittel- und langfristig sichergestellt werden.

Einen wie jetzt im Gesetzentwurf vorgesehenen teuren, ungesteuerten „dritten Sektor“ dazwischen zu schalten, halte Tack dagegen für kontraproduktiv. Dies würde vor allem zu Lasten der allgemeinen Grundversorgung gehen, und das sei nicht akzeptabel. Sie hoffe, dass der Bundesgesundheitsminister die einhellige Forderung der Länder nach neuen Verhandlungen für diesen Bereich aufgreift.

 
Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg
Referat: Presse/Öffentlichkeitsarbeit und Internationale Kooperation

 

 


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Brandenburg : Mehr als 8000 Arbeitsplätze in Güterverkehrszenten – Vogelsänger: „Jobmotoren im Speckgürtel“

Geschrieben von wochenmarktfoto am September 21, 2011

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Jens-Uwe Schade  Pressesprecher

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Jörg Vogelsänger

Rainer Bretschneider

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Mehr als 8000 Arbeitsplätze in Güterverkehrszenten – Vogelsänger: „Jobmotoren im Speckgürtel“

Potsdam – Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger sieht die Güterverkehrszentren in Brandenburg als Erfolgsgeschichte. Dies betonte der Minister heute bei der Einweihung eines neuen Gleisanschlusses an das Schienenfernverkehrsnetz im Logistikzentrum Wustermark. Dort übernahm die Havelländische Eisenbahn (HVE) vor drei Jahren den alten Rangierbahnhof von der Bahn. Heute betreut die HVE dort 120 Kunden, die im vergangenen Jahr über eine Million Euro Umsatz brachten.

Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger: „Seit Jahren sind die drei Brandenburger Güterverkehrszentren Jobmotoren im Speckgürtel. Inzwischen haben wir bei den Arbeitsplätzen die 8000er-Marke überschritten. 2009 arbeiteten in den GVZ Wustermark, Großbeeren und Freienbrink noch rund 7000 Menschen. Mit Stand August 2011 sind es 8170. Das ist eine Erfolgsgeschichte, die sich ungehindert fortsetzt und die unsere Infrastrukturpolitik bestätigt. Die GVZ bieten die Chance, Güter von der Straße auf die Schiene oder das Wasser zu verlagern.“

Der Standort Wustermark ist auf dem Wege sich zu einer bedeutenden nationalen Drehscheibe im Schienengüterverkehr zu entwickeln. Durch die Westanbindung des Rangierbahnhofes der Havelländischen Eisenbahn ist es möglich, zukünftig aus allen Gleisen direkt auf die westlich angebundenen Strecken in Richtung Hannover und Hamburg zu fahren. Sie ermöglicht Güterzüge von bis zu 700 Metern Länge. Damit wird der Standort Wustermark zukünftigen Anforderungen als Logistikdrehscheibe des Seehafenhinterlandverkehrs besser gerecht. Es wurden neue Weichen und Verbindungsgleise eingebaut, damit Güterzüge direkt auch in Richtung Westen auf den Berliner Außenring ausfahren können. Die hierfür nötige neue Signaltechnik wurde in das dafür zuständige Stellwerk der Deutschen Bahn eingebunden.

Im GVZ Wustermark gibt es neben der direkten Autobahnanbindung einen Hafen und den Gleisanschluss. Damit erreicht das GVZ die so genannte „Trimodalität“, das bedeutet, es ist eine Verbindung von den drei Verkehrsträgern Straße, Wasser und Schiene gegeben. Rund 65 Prozent der erschlossenen Flächen im GVZ Wustermark sind bereits verkauft, 2500 Arbeitsplätze gibt es bei den 26 Firmen am Standort. Die Entwicklung geht seit 2001 in allen drei GVZ des Speckgürtels stetig nach oben.

 

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Brandenburg : Tack : Alkoholmissbrauch früher erkennen und früher bekämpfen

Geschrieben von wochenmarktfoto am September 19, 2011

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Alrun Kaune – Nüßlein   Pressesprecherin

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Anita Tack

Daniel Rühmkorf

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Tack: Alkoholmissbrauch früher erkennen und früher bekämpfen

 

Potsdam – Brandenburgs Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke) setzt im Kampf gegen Alkoholmissbrauch stärker auf Früherkennung und Frühintervention. „Je früher ein problematischer Umgang mit dem Suchtmittel Alkohol erkannt wird, um so eher kann Hilfe angeboten werden“, sagte Tack bei der Vorstellung einer  Pilotstudie, die in Brandenburger Arztpraxen durchgeführt wurde. „Die Hausarztpraxen bieten sich für eine Frühintervention geradezu an. Wegen des besonderen Arzt-Patienten-Verhältnisses ist hier der Zugang zu den Betroffenen eher möglich“, so Tack.

 

Das Modellprojekt „Frühintervention bei Patienten mit Alkoholproblemen in Arztpraxen“ („Früh-A“) ist eine von sechs Einzelmaßnahmen des Landesprogramms „Verantwortungsbewusster Umgang mit Alkohol“. Dieses wurde im Jahre 2006 von der Landessuchtkonferenz beschlossen. Das vom Gesundheitsministerium fachlich begleitete und finanziell mit insgesamt 42.000 Euro unterstützte Projekt erfolgte in Trägerschaft von Tannenhof Berlin-Brandenburg e.V. und in Kooperation mit der Landesärztekammer Brandenburg und der Fachhochschule Lausitz.

 

An „Früh-A“ beteiligten sich 12 Hausarztpraxen aus Königs Wusterhausen, Cottbus und Umgebung. Von den jeweiligen Praxisteams wurden gezielt Patientinnen und Patienten angesprochen. 1.370 von ihnen nahmen am Projekt teil. Bei etwa 53 Prozent dieser Patientinnen und Patienten, wurde der Alkoholkonsum als riskant, missbräuchlich oder süchtig eingestuft. Von 870 Patientinnen und Patienten erfolgten bei 616 Personen ein oder mehrere Arztgespräche. Von den 616 als auffällige Alkoholkonsumenten erkannten Patientinnen und Patienten wurden 90 (ca. 15 Prozent) in die Suchtberatung vermittelt.

 

Trotz hoher gesellschaftlicher Folgekosten des problematischen Alkoholkonsums und alkoholbezogener Erkrankungen, ist in Deutschland eine gravierende Unterversorgung in den Bereichen Früherkennung und Frühintervention bekannt und belegt. „Die brandenburgische Pilotstudie klärt nicht nur, ob eine Frühintervention in der medizinischen Basisversorgung, insbesondere bei niedergelassenen Hausärzten sinnvoll ist, sondern sie gibt ebenso Antwort darauf, wie sich solch eine zusätzliche Interventionsform in den ärztlichen Alltag einbringen lässt“, so Ministerin Tack.

 

Für die flächendeckende Implementierung dieses Modells empfiehlt Tack die Einbindung in den zweijährigen Gesundheitscheck, an dem alle Patientinnen und Patienten ab 35 Jahren teilnehmen können und von den Kassen extra bezahlt wird. „Zusätzliche Leistungen wie diese Frühintervention müssen auch zusätzlich bezahlt werden, wenn sie nachhaltigen Erfolg zeigen sollen“, so die Gesundheitsministerin. Auch Fort- und Weiterbildung zu suchtmedizinischen Themen sowie zur motivierenden Gesprächsführung seien unabdingbar. Außerdem fordert Ministerin Tack, in einer ausgewählten Region in Brandenburg die Arbeit im Rahmen einer integrierten Versorgung gemäß SGB V zuzulassen, um den Ansatz des Pilotprojektes zur Früherkennung und Frühintervention in Hausarztpraxen auszubauen.

 

Alkohol ist nach Nikotinkonsum und Bluthochdruck das dritthöchste Risiko für Krankheit und Tod in Europa – noch vor Übergewicht und  Cholesterin. 70 bis 80 Prozent der Menschen mit Alkoholproblemen suchen einmal oder mehrmals im Jahr eine ärztliche Praxis auf. Bei jedem zehnten Patienten, der die Arztpraxis aufsucht, liegt Alkoholmissbrauch oder Alkoholabhängigkeit vor. Bei Patienten in Allgemeinarztpraxen handelt es sich meist nicht nur um schwer alkoholabhängige Patienten, sondern oft um Patienten, die ihrem eigenen Konsum ambivalent gegenüber eingestellt sind. In Brandenburg gibt es nach Schätzungen der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. etwa 54.000 alkoholabhängige Menschen und etwa 300.000 Menschen mit einem riskanten Alkoholkonsum.

 

 

 


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Flughafen Berlin Brandenburg: Grünes Licht für Regierungsflughafen

Geschrieben von wochenmarktfoto am September 16, 2011

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16. September 2011

Flughafen Berlin Brandenburg: Grünes Licht für Regierungsflughafen

Potsdam – Berlin als deutsche Hauptstadt erhält in Schönefeld auch einen „echten Regierungsflughafen“. Als Planfeststellungsbehörde hat das Brandenburger Verkehrsministerium jetzt den dafür eingereichten Antrag der Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH (FBS) mit Auflagen genehmigt.

Ziel des zur Planfeststellung beantragten Vorhabens sind die Anlagen für die Durchführung des politisch-parlamentarischen und protokollarischen Flugbetriebs („Regierungsflughafen“) der Bundesrepublik Deutschland in Norden des Flughafens auf einer Fläche von 223.080 Quadratmetern, im Bereich der jetzigen Flugzeugabfertigung des Flughafens Schönefeld.

Zu den Anlagen gehören die Vorfelder für das Abstellen der Regierungsflugzeuge und Regierungshubschrauber sowie der Bauflächen für Flugzeughangars zum Unterstellen und Instandhalten der Flugzeuge sowie der Flächen für notwendige Betriebsgebäude. Die Vorfelder umfassen auch den notwendigen Platz für ausländische Besucher, Staatsbesuche, für diese sind auch Bauflächen zur Errichtung von Empfangsgebäuden genehmigt worden. Ferner wurden zur Erschließung der Flächen des Bundes Rollbahnen für die Nutzung durch große Flugzeuge (Airbus A340, Airbus A380, Boeing B747) verbreitert sowie die Entwässerung des Flughafens angepasst. Schädliche Auswirkungen (Lärm, Erschütterungen, sonstige Emissionen, Grundwasserbeeinträchtigungen) sind durch das Änderungsvorhaben nicht zu erwarten. Für die Neuversiegelung von 150.000 Quadratmeter hat der Antragsteller eine Kompensationsleistung von rund 1,1 Millionen Euro an den Naturschutzfond Brandenburg zu zahlen.

Eine Besonderheit ist das „Generalshotel“. Hier hatte die Planfeststellungsbehörde auch über den beantragten Abriss dieses Baudenkmals zu entscheiden. Die von der FBS beantragte Erlaubnis zum Abriss wurde letztendlich mit Auflagen zur Bergung und Dokumentation der zeithistorisch wertvollen Elemente des „Generalshotels“ erteilt. Das Gebäude ist historisch, künstlerisch und wissenschaftlich bedeutsam. Dem Denkmalschutz steht als besonders gewichtiger öffentlicher Belang das Interesse der Bundesrepublik Deutschland an der Durchführung des protokollarischen und politisch-parlamentarischen Flugbetriebs am zukünftigen Verkehrsflughafen Berlin Brandenburg entgegen.

 

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Brandenburg : Denkmal des Monats September: Amtsbibliothek Peitz

Geschrieben von wochenmarktfoto am September 13, 2011

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Denkmal des Monats September: Amtsbibliothek Peitz.

Die Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen zeichnet am Sonntag (11. September) die Amtsbibliothek im Rehn-Komplex als Denkmal des Monats August aus. Die Auszeichnung des ehemaligen Fabrikgebäudes unterstreicht die Bedeutung des Ensembles für die Stadt Peitz.

Das Bibliotheksgebäude ist Teil der ehemaligen Tuchfabrik Rehn, die in ihrer Substanz heute noch erhalten ist und ein historisch gewachsenes Ensemble zwischen der Altstadt und dem Neubaugebiet Malxebogen darstellt.

1998 hat die Stadt das leerstehende Fabrikgebäude im Rehn-Komplex erworben. Ziel war es, die bestehenden beengten Bibliotheksräume mit einer Außenstelle zu verlegen und gleichzeitig um ein Archiv und einen Veranstaltungsraum zu erweitern. Die Sanierung des ehemals gewerblich genutzten Gebäudes stellte eine hohe Anforderung an die geplante Nutzung als Bibliothek dar. Offene, großzügige Räume und funktionale Räumlichkeiten sollten in der „Fastruine“ über zwei Etagen entstehen. Der Charakter der ehemaligen Industriearchitektur wurde bei der Planung weitestgehend berücksichtigt. Einfache bauliche Strukturen, sichtbare Konstruktionen – beibehalten in Maßstab und Volumen – verbunden mit einer über zwei Etagen freitragenden Treppe zeichnen heute den Bau aus.

Die Bibliothek wurde im September 2005 eröffnet. Schülerinnen und Schüler zogen unter dem Motto „Bücher bauen Brücken“ mit einer Bücherkette durch die Altstadt. Bildung, Unterhaltung und Kultur ist Ziel des Konzeptes und wird generationsübergreifend angeboten. Vor der Bibliothek befindet sich eine große Freifläche, die für besondere öffentliche Veranstaltungen, Feste, Konzerte, Vorlesungen, Theaterspiele und vieles mehr genutzt wird. Es hat sich ein Ort der Kultur und Bildung für alle entwickelt.

Insgesamt kostete die Sanierung 1,8 Millionen Euro. Es wurden 380.000 Euro Städtebaufördermittel aus dem Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz eingesetzt. Die restlichen Mittel kamen aus dem Förderprogramm INTERREG III A, dem Gemeindefinanzierungsgesetz und aus Eigenmitteln der Stadt.

Monatlich würdigt die Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen ein Denkmal im Land. Mit der Aktion Denkmal des Monats verschafft die Arbeitsgemeinschaft dem architektonischen Erbe in Brandenburg mehr Aufmerksamkeit. Die AG hat seit ihrer Gründung 1992 dazu beigetragen, das Bild ihrer Mitgliedstädte positiv zu verändern und die Innenstädte neu zu beleben. Wertvolle Bausubstanz konnte erhalten werden. Bund und Land haben hierfür bislang 617 Millionen Euro bewilligt.

 

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