Blog – Brandenburghalle – Wochenmarkt

Berlin Charlottenburg Brandenburg und Umgebung

Archiv für August 2011

Brandenburg : Mobile Station für Lärmmessung geht heute in Betrieb

Geschrieben von wochenmarktfoto am August 31, 2011

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Alrun Kaune – Nüßlein   Pressesprecherin

www.mugv.brandenburg.de

Anita Tack

Daniel Rühmkorf

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31. August 2011

Mobile Station für Lärmmessung geht heute in Betrieb

 

Potsdam – Heute nimmt die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow ihre mobile Flug-, Straßenverkehrs- und Schienenverkehrslärmmessstatio n offiziell in Betrieb. „Mit finanzieller und fachlicher Unterstützung des Landes ist es gelungen, dem Wunsch vieler Lärmbetroffener nach Schaffung von Messkapazitäten in Blankenfelde-Mahlow zu entsprechen“, sagt Umweltministerin Anita Tack (Linke). Mit der Inbetriebnahme bestehe für die Gemeinde nun die Möglichkeit, einen eigenen unabhängigen Beitrag zur Erfassung von Lärm zu leisten. 

 

Die Investitionskosten für die mobile Messstation betrugen mehr als 80.000 Euro und wurden durch das Land gefördert. Darüber hinaus stand das zuständige Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz bei der Beschaffung der Station beratend zur Seite. „Wir wollen damit eine besonders lärmbelasteten Gemeinde unterstützen. Sie kann künftig die Einhaltung der Lärmvorschriften selbst überwachen“, so die Ministerin. Die Station entspreche in jeder Hinsicht dem modernen Stand der Technik.

 

Die mobile Messstation verfügt über Präzisionsmikrofone und Schallpegelmesser zur Ermittlung von Momentan-, Maximal- und Mittelungspegeln sowie eine Einrichtung zur Aufzeichnung von Sounddateien oberhalb einer variablen Auslöseschwelle. Die Übernahme und elektronische Auswertung der Messdaten sowie deren permanente Übertragung erfolgt mit Hilfe einer entsprechenden Software über das Internet. Darüber hinaus kann die Station relevante meteorologische Einflüsse registrieren. Die Messstation ist besonders flexibel einsetzbar, da die Stromversorgung sowohl über ein Solarmodul und eine Brennstoffzelle als auch stationär erfolgen kann

 

„Die heutige Inbetriebnahme der Messstation ist ein konstruktiver Beitrag unseres Ministeriums für den Gesundheits- und Umweltschutz in der Region“, sagt Tack. Die Ministerin erwartet, dass die durch den eigenverantwortlichen und unabhängigen Einsatz der mobilen Messstelle erhobenen Daten zu einer realistischen Bewertung der Lärmsituation beitragen werden. Für den Praxiseinsatz der Messstation wünschte sie der Gemeinde viel Erfolg.

 

 

 


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Brandenburg : Kraut und Rübchen Teltower feiern ihr berühmtes Edelgemüse am 25. September in Ruhlsdorf

Geschrieben von wochenmarktfoto am August 30, 2011

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Kraut und Rübchen

Teltower feiern ihr berühmtes Edelgemüse am 25. September in Ruhlsdorf

 

Den verregneten Sommer sieht Rübchenbauer Axel Szilleweit mit gemischten Gefühlen. Denn auf dem zwei Hektar großen Stück Land gedeiht bei so viel Nass das Unkraut zwischen seinen Teltower Rübchen besonders gut. „Da steht uns vor der Ernte noch eine ganze Menge Handarbeit ins Haus“, sagt der Biobauer zu seinem Gast Thoralf Schröder.

Der Regionalbereichsleiter der EMB Energie Mark Brandenburg GmbH schaut wie in jedem Jahr auf dem Feld am Schenkendorfer Weg vorbei, um sie wachsen zu sehen – die original Teltower Rübchen, die sich schon Goethe nachweislich schmecken ließ. Bis zum 25. September werden die ersten erntereif sein, kann Szilleweit seinem Besucher versichern. Dann nämlich feiert Teltow den Beginn der Erntesaison mit dem Rübchenfest rund um Hammers Landhotel in Ruhlsdorf. Die EMB unterstützt die Veranstaltung und die Traditionspflege rund um das kleine Rübchen seit Jahren mit einer Spende über 3.000 Euro. „Da steckt eine ganze Menge Arbeit dahinter“, weiß Schröder aus Erfahrung. Teltower Rübchen müssen auch heute noch mit der Hand geerntet werden. Zum Fest wird es die edle Feldfrucht dann wieder in den verschiedensten Varianten geben. Man bekommt sie als Suppe, Brot, Kuchen, Püree oder auch hochprozentig in kleinen Flaschen. Den passenden Rotwein zu all den Rübchengerichten schenkt traditionell Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt zur Eröffnung des Festes um 12 Uhr an die Gäste aus. Wer ein besonderes Händchen fürs kleine Rübchen hat, kann sogar eine Weinreise für zwei Personen in die Steiermark gewinnen. Dafür hat Rübchenbauer Szilleweit bei all der Arbeit auf dem Feld zwar keine Zeit, zum Fest ist er aber wie jedes Jahr mit seinem Bio-Stand dabei. Dann können sich Besucher aus erster Hand Tipps für den Anbau des Teltower Rübchens geben lassen. Für beste Stimmung auf dem Festgelände sorgen unter anderem Schlagerstar Ines Adler, die UC Party-Band und das Duo Claudy BlueSky mit den größten Country Songs und Party-Hits aus drei Jahrzehnten. Bis 19 Uhr können Besucher neben dem bunten Bühnenprogramm das Markttreiben mit Traditionshandwerk und Produkten aus der Region genießen. Ein kostenfreier Busshuttle pendelt während des Festes zwischen dem Bahnhof Teltow und Hammers Landhotel. Der Eintritt ist frei. Busfahrplan und Programmflyer sowie alle weiteren Informationen sind unter www.teltow-erleben.de zu finden. Veranstaltet wird das Rübchenfest vom Stadtmarketing Teltow in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Teltow.

 

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Atlas und Internetportal “Prävention und Gesundheitsförderung in Berlin-Brandenburg“

Geschrieben von wochenmarktfoto am August 30, 2011

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Alrun Kaune – Nüßlein   Pressesprecherin

www.mugv.brandenburg.de

Anita Tack

Daniel Rühmkorf

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Atlas und Internetportal “Prävention und Gesundheitsförderung in Berlin-Brandenburg“

 

Gesundheitsvorsorge in der Hauptstadtregion

 

Brandenburgs Gesundheitsministerin Anita Tack und Berlins Wirtschafts- und Frauen-Staatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt haben heute in der Staatskanzlei des Landes Brandenburg den Atlas und das Internetportal zu Präventionsangeboten der Region Berlin Brandenburg vorgestellt. Schwerpunkt der vom Netzwerk Gesundheitswirtschaft/ HealthCapital Berlin Brandenburg herausgegeben Publikationen bilden die Bereiche Ernährung, Bewegung, Stressbewältigung und Suchtprävention.

 

Unter dem Titel „Prävention und Gesundheitsförderung in Berlin und Brandenburg“ führt die vollständig überarbeitete und erweiterte zweite Auflage des Atlasses zusammen mit dem neuen Portal www.praeventionsatlas.de für die Region Berlin Brandenburg über 170 Gesundheitsangebote und mehr als 300 Anbieter auf. Ein wichtiges Auswahlkriterium der Angebote war, dass die Kosten durch die Krankenkassen ganz oder teilweise übernommen werden.

 

„Vorbeugen ist immer besser als heilen, und wer vorsorgt, investiert in die eigene Gesundheit und damit in die eigene Zukunft“, betonte Brandenburgs Gesundheitsministerin Anita Tack. „Jeder einzelne ist gefordert, sich hier zu engagieren.  Der vorliegende Präventionsatlas mit seinen vielfältigen Angeboten sowohl für Kinder, Jugendliche, Erwachsene als auch für Ältere, ist dafür ein ideales Kursbuch.“

 

„Präventionsatlas und Internetportal bieten Unternehmen wichtige Informationen für das betriebliche Gesundheitsmanagement. Image und Corporate Social Identity spielen für die Gewinnung qualifizierter Fachkräfte eine immer größere Rolle. Betriebe profitieren durch die größere Motivation gesunder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“ betonte Almuth Hartwig-Tiedt. „Das Land Berlin hat die Herausgabe des Präventionsatlas im Rahmen des Masterplans unterstützt.“

 

„Der demographische Wandel fordert uns zum Umdenken auf, zur Kreativität bei der Gestaltung unseres Lebens. Wir werden mit einer längeren Lebenserwartung auch die während des Alterungsprozesses auftretenden degenerativen Erscheinungen wie Funktionsverlust, Zell- und Funktionsuntergang erleben können“, erklärte Prof. Dr. Günter Stock, Sprecher des Clusters Gesundheitswirtschaft. „Eine aktive und früh eingesetzte Lebensgestaltung, in deren Einstieg wir mit diesen Publikationen erleichtern wollen, ist deswegen der Schlüssel zum Erhalt der eigenen Gesundheit auch bis ins hohe Alter.“

 

„Wir möchten, dass Menschen gesund bleiben und ihre Gesundheit aktiv stärken können: Unsere Region Berlin-Brandenburg stellt zur Stärkung der Gesundheit und Vorbeugung von Krankheiten vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung. Ziel des Präventionsatlas ist es, einen Überblick und eine Orientierungshilfe über diese Präventionsangebote und Gesundheitsförderung in Berlin und Brandenburg zu bieten, um für eine persönliche Gesundheitsvorsoge zu motivieren und deren Umsetzung zu erleichtern“, so Prof. Dr. Stefan N. Willich vom Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité Universitätsmedizin Berlin, unter dessen Leitung der Atlas erstellt wurde.

 

Das Heft „Prävention und Gesundheitsförderung in Berlin-Brandenburg“ ist kostenlos über das Netzwerk Gesundheitswirtschaft Berlin-Brandenburg (Email info@healthcapital, Tel. 030-46302-548) erhältlich. Das Internetportal mit allen Inhalten des Heftes sowie einer interaktiven Suche und weiterführenden Informationen finden Sie unter der URL www.praeventionsatlas.de.

 

Die Publikationen erscheinen im Rahmen des Handlungsfelds 9 „Prävention, Gesundheitsförderung, Rehabilitation und Ernährung“ des Masterplans „Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg“. 

Den Masterplan haben die Länder Berlin und Brandenburg 2007  gemeinsam verabschiedet vor dem Hintergrund, dass Gesundheit nicht nur ein wichtiger Bereich für das Wohlbefinden der Bevölkerung, sondern in Berlin und Brandenburg auch ein enorm wertschöpfender Bereich ist.

 

 

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Historischer Dreiseithof Schönwalde: Wiedererrichtung des brandgeschädigten Kopfbaus vom Stallgebäude

Geschrieben von wochenmarktfoto am August 29, 2011

Mail:      Jens-Uwe.Schade@mil.brandenburg.de
Internet:  www.mil.brandenburg.de

29. August 2011

Historischer Dreiseithof Schönwalde: Wiedererrichtung des brandgeschädigten Kopfbaus vom Stallgebäude

Termin:         Mittwoch, 31. August
Zeit:           10 Uhr
Ort:            Schlossgut Schönwalde, 14621 Schönwalde-Glien/OT Dorf,

Dorfstraße 31

Internet:               www.schlossgut.eu

Schönwalde – Mit 150.000 Euro aus dem EU-Fonds ELER und 50.000 Euro Landesmitteln wird das Kopfgebäude des 1734 als historischer Dreiseithof erbauten Schlossguts Schönwalde wiedererrichtet. Der Präsident des Landesamts für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF), Dirk Ilgenstein, übergibt am kommenden Mittwoch (31. August) den Zuwendungsbescheid in Höhe von 200.000 Euro an die Schönwalde Grundbesitz GmbH und Co. KG.

Im November 2006 wurde durch Brandstiftung ein großer Teil des gerade fertig gestellten Stallgebäudes zerstört. Im wiedererrichteten Kopfgebäude sollen Ferienappartements entstehen. Pferdebegeisterten sowie Rad- und Wandertouristen soll die Möglichkeit der Übernachtung auf dem Schlossgut gegeben werden. In der Nähe verläuft der Havelland-Radweg.

Bereits 2008 wurde das Stallgebäude errichtet und bietet Unterstellmöglichkeiten für Miet- und Pensionspferde. Ergänzt werden sollen die Programme im naturnahen Reit- und Polosport durch Angebote im jugendtherapeutischen Bereich. Darüber hinaus ist ein Restaurant mit Biergarten geplant. Kulturelle Veranstaltungen im Rahmen des KulturNetzWerkes Schönwalde-Glien sollen zukünftig hier stattfinden.

Das Schlossgut liegt eingebettet in eine weiträumige Park- und Landschaftsfläche.

Weitgehend erhalten ist das historische Wirtschaftsgebäude.

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Kürbis und Meer/mehr : Brandenburg wird wieder zum Land der Giganten

Geschrieben von wochenmarktfoto am August 29, 2011

Mail:      Jens-Uwe.Schade@mil.brandenburg.de
Internet:  www.mil.brandenburg.de

Presseeinladung
29. August 2011

Kürbis und Meer/mehr :  Brandenburg wird wieder zum Land der Giganten

Termin:         Donnerstag, 1. September   Zeit:           10.30 Uhr
Ort:    Buschmann&Winkelmann Spargel- und Erlebnishof Klaistow, Glindower Straße 28, 14547 Klaistow

siehe auch :   www.bw.brandenburghalle.com/

Klaistow – In den kommenden Wochen wird Brandenburg im gärtnerischen Saisonablauf wieder zum Kürbisland. Landesweit werden derzeit auf über 132 Hektar Kürbisse kultiviert – Tendenz steigend. Mit vielen Ideen versuchen Brandenburger Gartenbaubetriebe, den Absatz für die Herbstfrucht anzukurbeln.

Am 1.September eröffnet Brandenburgs Agrarstaatssekretär Rainer Bretschneider auf dem Spargel- und Erlebnishof Klaistow in Potsdam-Mittelmark die nunmehr 8. Kürbisausstellung mit über 100.000 Kürbissen in mehr als 400 Sorten. Wie in jedem Jahr steht die Schau unter einem besonderen Motto. „Kürbis und Meer“ ist es in 2011. Anlass genug für die kreativen Köpfe am Erlebnishof allerlei Geschöpfe vom Seestern bis zum Blauwal im Brandenburger Sand- und Kiefernmeer nachzubilden. Neben den Kürbisfiguren ist die Sortenschau für viele Besucher das Highlight schlechthin.

Mit einer Anbaufläche von 650.000 Hektar und einer Menge von 7,5 Millionen Tonnen pro Jahr nimmt der Kürbis eine beachtliche Stellung unter den in der Welt erzeugten Gemüsearten ein. Ungefähr die Hälfte davon wird in Asien angebaut. Auch in Europa besitzt sein Anbau eine gewisse Bedeutung, vorwiegend in Italien, Frankreich, Griechenland, Rumänien und Bulgarien. Eine enorme Wertschätzung und Nachfrage hat der Kürbis durch den in den USA verbreiteten Brauch „Halloween“ erfahren.

Damit ist auch in Deutschland für den erwerbsmäßigen Gartenbau ein Absatzmarkt entstanden und gleichzeitig nimmt sein Anbau auch in Klein- und Hausgärten zu.

Von Botanikern wird der Kürbis als eine Panzerbeere bezeichnet. Kein anderes Gemüse auf der Erde begegnet uns in so vielgestaltigen Erscheinungsformen. Aufgrund dieser Vielfalt (100 verschiedene Gattungen, über 850 Arten), ist die botanische Einteilung von Kürbissen nicht ganz einfach.

Die Kürbisse, eine der ältesten von Menschen kultivierte Kulturpflanze der Erde, (Cucurbita) bildet eine Pflanzengattung aus der Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae). Fünf Arten werden kultiviert: Cucurbita argyrosperma, Feigenblatt-Kürbis (Cucurbita ficifolia), Riesen-Kürbis (Cucurbita maxima), Moschus-Kürbis (Cucurbita moschata) und Garten-Kürbis (Cucurbita pepo).

Neben den glattfrüchtigen Sorten gibt es auch solche, die gereift sind, oder deren Oberfläche mit warzenähnlichen Ausbuchtungen bestückt sind. Neben roten und orangen Kürbissen findet man auch solche mit grünen, bläulichen und schwarzen Früchten und solche mit Streifen, Flecken oder netzartigen Mustern. Kürbisse können rund, oval, flaschenförmig oder gar wie ein UFO ausgebildet sein. Neben wahren Riesen mit mehreren hundert Kilogramm Gewicht, existieren Arten und Sorten, die klein wie Mandarinen sind. Fast alle Kürbisse sind genießbar. Alle Kürbisse sind frostempfindlich und benötigen eine tiefgründigen, humus- und nährstoffreichen Boden und einen sonnigen Standort. Beliebt unter kürbisanbauenden Kleingärtnern ist der Größenvergleich.

Das Fett der Kürbiskerne zählt zu den wertvollsten Pflanzenfetten. Die in hohem Maße vorhandenen ungesättigten Fettsäuren sind eine wichtige Ergänzung für eine vollwertige Ernährung. Dem hohen Gehalt an Phytosterinen schreibt man die äußerst positive Wirkung bei Prostataleiden zu. Die Inhaltsstoffe können sogar vor Krebs, Schlaganfällen und Herzinfarkten schützen.

Im Allgemeinen sind sie ballaststoffreich und beinhalten Kalium, Zink, Eisen, Kalzium, Carotinoide, Vitamine ( A,C,D,E), Säuren und reichlich Wasser.

Kürbis – diese deutsche Bezeichnung leitet sich vom lateinischen Corbis für Korb beziehungsweise Gefäß ab. Auch heute noch dient der Kalebassenkürbis in vielen Teilen der Welt als Flasche, Becher, Löffel oder Haushaltsgerät

Übers Meer nach Klaistow

Mit ihrem Motto nehmen die Klaistower Bezug auf ein Kapitel der Kürbisgeschichte in der Zeit der großen Entdeckungen. Kolumbus beschrieb den Kürbis als wichtigste Nahrungspflanze der Indios. Durch die Seefahrer gelangten schon bald nach den ersten Kontakten Samen einiger Arten an europäische Fürstenhöfe und in die Klostergärten. 51 Jahren nach der Entdeckung Amerikas wird erstmals ein amerikanischer Kürbis im „New Kreuterbuch“ von Leonhart Fuchs erwähnt. Diese „neuen“ Kürbisse verdrängten die bis dahin in Europa kultivierten Flaschenkürbisse der Gattung Lagenaria.

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Nachschwärmer unterwegs – Einladung zur „Europäischen Fledermausnacht“

Geschrieben von wochenmarktfoto am August 27, 2011

 

 

Presseinformation

27. August 2011

Nachschwärmer unterwegs –

Einladung zur „Europäischen Fledermausnacht“ 

 

 

Potsdam – Die einheimischen Fledermäuse treten bald wieder ihre Wanderungen in die Winterquartiere an. Die „Europäische Fledermausnacht“, die traditionell am letzten August-Wochenende begangen wird, bietet zuvor eine gute Gelegenheit, sich auf diversen Veranstaltungen der Naturschutzverbände über Fledermäuse näher zu informieren.

 

Die UNO hat das Jahr 2011 zum „Jahr der Fledermaus“ („Year of the Bat“) gemacht, weil noch immer viel Unkenntnis und viele Vorurteile zu Fledermausarten und ihrer Lebensweise bestehen. Weltweit finden in diesem Rahmen verstärkt Veranstaltungen und Aktionen statt, die für den notwendigen Schutz dieser Tiere werben. Weitere Einzelheiten sind im Internet unter der Adresse www.yearofthebat.org zu finden.

 

Brandenburgs Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (MUGV) hat die Aktion „Wir geben der Fledermaus ein Haus“ in’s Leben gerufen und appelliert damit landesweit an alle Gebäudeeigentümer bzw. -nutzer, Fledermausquartiere an ihren Häusern zu erhalten oder neu zu schaffen. Eine für besonderes Engagement vergebene Fledermaus-Plakette symbolisiert – am Gebäude angebracht – sichtbar die Eigeninitiative und die Toleranz gegenüber den kleinen „Mitbewohnern“. Weitere Informationen unter:

http://www.mugv.brandenburg.de/info/fledermausschutz

 

Zudem steht mit der Broschüre des MUGV „Nachtschwärmer – Fledermausschutz in Brandenburg“ eine informative Darstellung zu den 18 bisher in Brandenburg nachgewiesenen Fledermausarten, ihrer Biologie und ihrer Lebensweise bereit. Diese Broschüre kann kostenlos beim  MUGV bestellt werden.

Tel.:     0331/866 7017

E-Mail: pressestelle@mugv.brandenburg.de

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Weiterer Ausbau der A 12: Baugenehmigung für Abschnitt zwischen Fürstenwalde und Spreeau erteilt.

Geschrieben von wochenmarktfoto am August 26, 2011

 

Weiterer Ausbau der A 12: Baugenehmigung für Abschnitt zwischen Fürstenwalde und Spreeau erteilt.

Potsdam – Der Ausbau der A 12 kann weitergehen. Das Infrastrukturministerium erließ jetzt den Planfeststellungsbeschluss für den 17 km langen Abschnitt zwischen Fürstenwalde und dem Dreieck Spreeau. Eine Investition von weiteren 51 Millionen Euro. Bisher wurden bereits 160 Millionen Euro investiert. Jetzt erarbeitet der Landesbetrieb Straßenwesen einen Zeitplan für die Bauarbeiten.

Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger: „Jetzt beginnen die Vorbereitungen für den weiteren Ausbau. Wegen der vielen Lkw auf der Strecke können wir die 17 Kilometer nicht in einem Rutsch durchbauen. Das wäre zu gefährlich. Es müssen mehrere kürzere Abschnitte gebildet werden. Außerdem müssen die Arbeiten 2012 wegen der Fußball-EM in Polen und der Ukraine auf ein Minimum reduziert werden. Der Landesbetrieb arbeitet derzeit intensiv an einem Plan für mehrer Bauabschnitte, den er so bald wie möglich öffentlich vorstellen will. Wir müssen hier das Tempo des Bauens mit der Verkehrssicherheit und der EM unter einen Hut bringen.“

Der Planfeststellungsbeschluss für die Bundesautobahn A 12 zwischen westlich der Anschlussstelle Fürstenwalde West und östlich Autobahndreieck Spreeau ist am 26. Juli 2011 vom Ministerium erlassen worden. Nach der Bekanntmachung im Amtsblatt noch im August werden die Unterlagen in der Region ausgelegt. Der Beschluss ist auch ab Montag, 29. August, im Internet unter www.mil.brandenburg.de unter den Stichworten „Verkehr“, „Themen A-Z“, „Straßenbauliche Planungsvorhaben“ zu finden.

Die Bundesautobahn A 12 ist Teil der Europastraße Nr. 30 und eine der wichtigsten Fernstraßenverbindungen zwischen den Metropolen Rotterdam, Berlin, Warschau und Moskau. Darüber hinaus ist die A 12 eine wichtige regionale Verbindung für den Pendler-, Güter- und Erholungsverkehr.

Mit dem grundhaften Ausbau beider bestehender Richtungsfahrbahnen werden zudem beidseitig Standstreifen angelegt, um vor allem die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Staus zu vermeiden. Zuletzt wurde der Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Storkow und Fürstenwalde West 2008/2009 für 21 Millionen Euro ausgebaut. Zuvor war bereits der Teil bis zur polnischen Grenze saniert worden.

Geplant ist, die 17 km in mehrere Bauabschnitte einzuteilen. Während des Baus sollen immer 4 Fahrstreifen befahrbar bleiben. Dies dient vor allem der Verkehrssicherheit und ist dem hohen Lkw-Anteil geschuldet. Neben dem Streckenausbau entstehen Rastanlagen und Lärmschutzeinrichtungen bei Briesen und Neuwaltersdorf.

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Arbeitsminister Baaske besucht das Obstgut Marquardt um eine Fotoausstellung über Regine Hildebrandt zu eröffnen.

Geschrieben von wochenmarktfoto am August 25, 2011

 

 

www.gartenbau-brandenburg.de

 

LVG-Pressedienst 17/2011

vom 25. August 2011

„Erzählt mir doch nich, dasset nich jeht!“ – Baaske eröffnet Hildebrandt – Fotoausstellung im Obstgut Marquardt

 

Am Freitag, den 26.08.2011 besucht Arbeitsminister Baaske das Obstgut Marquardt um eine Fotoausstellung über Regine Hildebrandt zu eröffnen.

Fachgruppenvorsitzender Manfred Kleinert wird die Ausstellungseröffnung zum Anlass nehmen, um über die derzeitig schwierige Lage des Obstbaus berichten. Wie in vielen Obstbaubetrieben Brandenburgs besteht die Besonderheit darin trotz Totalausfällen weiterhin Löhne zu zahlen und Kapitaldienste zu leisten. Ebenso sind jetzt Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen in den Anlagen notwendig.

Die Ausfälle im Obstbau können selbst mit unterschiedlichen Vermarktungsstrukturen nicht kompensiert werden. Die für den Lebensmitteleinzelhandel bestimmte Produktion kann nicht angedient werden, was die Auslistung bewirken kann. „Diese Betriebe und Erzeugerorganisationen müssen langfristig lieferfähig bleiben“, bekräftigte Manfred Kleinert.

In der Direktvermarktung sind zur Aufrechterhaltung des Angebotes zahlreiche Anstrengungen und Zukäufe notwendig, um auch hier nicht Kunden zu verlieren. Diese höheren Handelserlöse werden durch teuere Zukäufe erkauft, so dass sich die wirtschaftlich angespannte Lage dieser Betriebe damit nicht grundsätzlich verbessern lässt und überwiegend zur Eigenfinanzierung der Handelsaktivitäten dient.

Hauptproblem der Witterungsausfälle bleibt die notwendige Aufrechterhaltung der Anlagenpflege und die Absicherung durch fachkundiges Personal. Ohne ein Ad-hoc-Programm des Landes können die Beschäftigten in den Betrieben nicht mehr gehalten werden. Vor allem im ländlichen Raum spielt der Gartenbau mit 17.000 Beschäftigten nur im Produktionsbereich ohne nachgelagerte Branchen eine wichtige Rolle als Beschäftigungsfaktor. Daher hatte der Landesverband Gartenbau Brandenburg schon unmittelbare nach den schweren Frostschäden im Mai ein Engagement des Arbeitsministeriums in dieser Sache gefordert.

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Tack: Anregungen für nachhaltiges Handeln weit über den Spreewald hinaus

Geschrieben von wochenmarktfoto am August 24, 2011

Tack: Anregungen für nachhaltiges Handeln weit über den Spreewald hinaus

 

http://www.mugv.brandenburg.de/sixcms/list.php/mugv_portal

 


Lübbenau (Spreewald) – Projekte, mit denen das Biosphärenreservat Spreewald sich als Modellgebiet einer nachhaltigen Entwicklung beweist, stehen heute im Mittelpunkt des Besuchs von Umweltministerin Anita Tack (Linke) im UNESCO-Schutzgebiet. „Das Biosphärenreservat Spreewald hat mit verschiedensten Partnern zahlreiche Initiativen auf den Weg gebracht. Diese Projekte unterstützen nicht allein die regionale Wirtschaftsentwicklung und den Naturschutz, Bildung und Forschung. Sie geben auch Anregungen und Anstöße für nachhaltiges Handeln weit über den Spreewald hinaus“, so Tack.

 

Den Projekten der Bildung für die Jüngsten, des Naturschutzes und des Tourismus ist eines gemeinsam: Es geht ums Wasser. Im Bildungsprojekt „Klasse – klares Wasser“ setzen sich Schüler der Lübbenauer Werner-Seelenbinder-Grundschule mit dem Thema auseinander. Anderthalb Jahre lang erforschen die Kinder altersgerecht und fächerübergreifend in Arbeitsgemeinschaften und im Unterricht das Lebenselixier und erschließen sich dabei den nachhaltigen Umgang mit dem wichtigsten Lebensmittel. Entwickelt wurde das Projekt durch das Biosphärenreservat in Kooperation mit der Lübbenauer Umweltpädagogin Nicole Nowatzki von „blota enigma“. Es überzeugte bei der UNESCO, die in Deutschland mit Danone Waters in zehn verschiedenen Projekten zur Verbesserung der Wasserqualität in Seen, Flüssen und Feuchtgebieten zusammenarbeitet.

 

Seit März haben die Schüler bereits Wichtiges über den sparsamen Umgang mit Wasser in der Schule und im Haushalt gelernt. Im neuen Schuljahr wenden sie sich nun der Wassersituation im Spreewald sowie globalen Wasserproblemen zu, auch das Lübbenauer Klärwerk und den Wasser- und Bodenverband werden sie besuchen. Dem „virtuellen Wasser“, also dem Wasserverbrauch für die Herstellung von Produkten des täglichen Konsums ist schließlich die letzte Etappe des Projektes gewidmet.

 

Ganz reales Wasser wird künftig über den Fischpass fließen, den die Ministerin gemeinsam mit dem Landrat von Dahme-Spreewald, Stephan Loge, seiner Bestimmung übergab. Über das durch das Gewässerrandstreifenprojekt Spreewald entstandene Bauwerk im Stauabsenkungsgebiet Süd wird kontrolliert Wasser in ein 510 Hektar großes Gebiet geleitet, das vor 30 Jahren melioriert und lange intensiv genutzt wurde. Zwei Fließe, die damals zugeschüttet wurden, sind jetzt wieder an das umliegende Gewässersystem angeschlossen und versorgen den Niedermoorboden nach Jahrzehnten des Austrocknens und damit des Moorschwunds endlich mit Wasser. Wasser und Fischpass helfen auch Quappe und Döbel, zwei typischen Fischarten des Spreewaldes, die fließende Verhältnisse bevorzugen, verlorenen Lebensraum zurückzuerobern. An der Realisierung des 1,25 Millionen Euro teuren Projektes waren mehrere Ingenieurbüros und Baufirmen aus der Region beteiligt.

Ein vierjähriger Feldversuch hatte zuvor die Wirksamkeit der Maßnahmen überprüft. So wurde sichergestellt, dass das Projekt den Spagat zwischen Moor- und Klimaschutz auf der einen Seite und der Sicherung der spreewaldtypischen extensiven Landwirtschaft auf der anderen Seite schafft. Nun werden die typischen Spreewälder Feuchtwiesen mit Hilfe der ansässigen Landwirte auch künftig das Bild des Gebiets zwischen Boblitz und Raddusch prägen.

Innovative touristische Angebote, die dem Gast die einmalige Natur des Fließlabyrinths in außergewöhnlicher Form und mit Aha-Effekt nahebringen, werden in der Spreewaldgemeinde Burg vorgestellt: Mit dem „Kahn der Sinne“ können Gäste von einem schweigsamen Kahnfährmann gestakt fast lautlos auf sehr stillen Fließen durch das Naturidyll gleiten, stets die wechselnden Baumkronen im Blick. Bequeme Liegekissen machen diese ungewöhnliche Position während einer Kahnfahrt möglich.

Nicht abschalten, sondern Mit- und vor allem Nachdenken heißt es dagegen für alle, die beim jungen Unternehmen „Spreescouts“ buchen. Das bietet nämlich ganz besondere Bildungsangebote rund um Fragen der Nachhaltigkeit. Mit einem speziell ausgestatteten, aus dem Konjunkturpaket sowie aus dem LEADER-Programm geförderten Info-Mobil führen die Touren der Spreescouts zum Beispiel genau an die Orte in der Spreewaldregion und der Lausitz, wo wichtige Themen wie die Zukunft der Energieregion oder die Einflüsse des Klimawandels auf Wasserhaushalt und Natur des Spreewaldes ganz unmittelbar zu erleben sind.

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Experten in eigener Sache: Minister Vogelsänger würdigt junge Ideengeber für Demografieprojekt „JugendMobil“

Geschrieben von wochenmarktfoto am August 24, 2011

Internet:  www.mil.brandenburg.de

24. August 2011

Experten in eigener Sache: Minister Vogelsänger würdigt junge Ideengeber für Demografieprojekt „JugendMobil“

Potsdam – Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger hat sich beeindruckt vom jugendlichen Engagement für das Brandenburger Demografieprojekt „JugendMobil: immer unterwegs – immer erreichbar“ gezeigt. Nach der Präsentation zum Abschluss der einjährigen Konzeptionsphase, in der sich Schüler der Kleeblattregion Kyritz und der Sängerstadtregion Finsterwalde mit den Herausforderungen einer jugendgerechten Mobilität in ländlichen Regionen auseinandergesetzt haben, sicherte er heute die finanziellen Mittel für eine Fortführung des Projektes zu. In beiden Regionen steht die Gründung von Mobilitäts-Netzwerken kurz bevor. 

Minister Jörg Vogelsänger: „Die Frage, wie wir in Zukunft trotz schrumpfender Einwohnerzahlen und sinkender Haushaltsmittel eine bedarfsgerechte Mobilität organisieren, ist eine der großen Herausforderungen für ein Flächenland wie Brandenburg. Das Demografieprojekt ‚JugendMobil’ packt diese vielschichtige Aufgabe genau von der richtigen Seite an. Aus den praktischen Erfahrungen und Schwierigkeiten der jungen Leute vor Ort werden Vorstellungen und Ideen, was der regionale ÖPNV von morgen leisten können sollte. Ich halte den Ansatz der Bürgerbeteiligung hier für beispielhaft und bin deshalb unbedingt dafür, das Demografieprojekt in Ostprignitz-Ruppin und Elbe-Elster fortzuführen. Die Finanzierung der geplanten Netzwerke sichere ich für 2011 zu. Danach bin ich zuversichtlich, dass das Bundesinnenministerium ebenfalls überzeugt ist und grünes Licht für die Übernahme des Projektes in die Umsetzungsphase geben wird.“

„JugendMobil“ ist eines von zwei Mobilitätsprojekten, mit denen sich die Brandenburger Landesregierung Ressort übergreifend an dem vom Bund ausgelobten Wettbewerb „Daseinsvorsorge 2030 – innovativ und modern – eine Antwort auf den demographischen Wandel“ beteiligt. Während der KombiBus der uckermärkischen Verkehrsgesellschaft den Linienverkehr mit dem kleinen Gütertransport zu verknüpfen versucht, rückt das Jugendmobilitätsprojekt konkrete Auswirkungen des demographischen Wandels auf die Lebenswirklichkeit und die Zukunftsperspektiven der heranwachsenden Generation im ländlichen Raum in den Fokus. Entwickelt unter Federführung der Abteilungen Verkehr und Ländliche Entwicklung im Infrastrukturministerium, wird „JugendMobil“ von einer interministeriellen Projektgruppe zusammen mit Vertretern des Bildungs- und des Sozialressorts begleitet und unterstützt. Für die Leitung hat die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung die Verantwortung übernommen.

In Workshops und Expertengesprächen analysierten die Mitglieder des Jugendparlamentes Kyritz (für die Kleeblattregion, OPR) sowie des evangelischen Gymnasiums Doberlug-Kirchhain und der Förderschule Finsterwalde (Sängerstadtregion, EE) in den zurückliegenden Monaten unter fachlicher Betreuung zunächst die Probleme und Einschränkungen des ÖPNV in ihren Heimatregionen. Anschließend wurde über innovative Lösungsansätze diskutiert, wie es auch in den Abendstunden oder an Wochenenden flexibler von A nach B gehen könnte. Dass dies nicht immer zusätzlicher Angebote bedarf, war eine sehr interessante Erkenntnis aus der Arbeit der 14- bis 18-jährigen „Experten in eigener Sache“. Denn oft wissen Jugendliche zu wenig oder gar nicht über vorhandene Möglichkeiten wie beispielsweise das Schülerferienticket, das Fifty-Fifty-Taxi oder regionale Rufbus-Linien Bescheid. Überhaupt fordert die Jugend von den Entscheidungsträgern in Politik, Verwaltung und den Verkehrsunternehmen verständlichere Kommunikationsformen und transparente Beteiligungsverfahren ein.

Ein Wunsch, dem die zweite Projektphase mit der Gründung regionaler Mobilitäts-Netzwerke klar Rechnung tragen wird. Regelmäßig sollen sich in der Kleeblatt- und in der Sängerstadtregion künftig die „Entscheider“ der Landkreise und Kommunen sowie der Verkehrsbetriebe mit Schülersprechern und weiteren interessierten Jugendlichen treffen, um Konzepte anzudiskutieren und weiterzuentwickeln. Verkehrsminister Vogelsänger unterstützt diesen Ansatz und erhofft sich für die Zukunft viele Nachahmer. „Den regelmäßigen Austausch zum Schwerpunkt Mobilität sollten sich nach dem Vorbild von ‚JugendMobil‘ alle Brandenburger Regionen auf die Fahnen schreiben. Und das nicht nur mit der Jugend, sondern beispielsweise auch mit den Senioren als der zweiten großen Zielgruppe. Wenn sich diese Erkenntnis durchsetzt, haben unsere Kyritzer und Finsterwalder Nachwuchs-Experten mit ihrem Engagement schon sehr viel bewirkt.“

 

 

 

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