Blog – Brandenburghalle – Wochenmarkt

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Archiv für April 2011

Brandenburg : Bretschneider bei Waldbesitzern: Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse weiter entwickeln

Geschrieben von wochenmarktfoto am April 30, 2011

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Jens-Uwe Schade  Pressesprecher

www.mil.brandenburg.de

Jörg Vogelsänger

Rainer Bretschneider

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Bretschneider bei Waldbesitzern: Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse weiter entwickeln

Pritzwalk – Mit einem Plädoyer für mehr Kooperationen unter privaten Waldbesitzern wird Brandenburgs Forstsstaatssekretär Rainer Bretschneider bei der Mitgliederversammlung des Waldbesitzerverbandes morgen (30. April) in Pritzwalk sein Grußwort eröffnen. Brandenburg hat zwar 360 forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse mit über 20.000 Mitgliedern – insgesamt werden im Land aber 100.000 private Waldbesitzer gezählt, die als Partner der heimischen Holzindustrie in Frage kommen.

Bretschneider: „Die Forstwirtschaft zählt damit zu Recht zu den tragenden Säulen der ländlichen Entwicklung und der bewirtschaftete Privatwald ist das Rückgrat für diesen Wirtschaftszweig.“

Die Landesregierung hat in den vergangenen Jahren eine überaus erfolgreiche Ansiedlungspolitik betrieben, sodass die Kapazitäten der Holzindustrie mittlerweile das Holzaufkommen aus Brandenburger Wäldern übersteigen. Die Holz verarbeitende Wirtschaft ist von den Folgen der Finanzkrise nicht verschont geblieben, arbeitet aber inzwischen wieder auf höchstem Niveau.

Mit einem durchschnittlichen Vorrat von 239 Vorratsfestmetern pro Hektar weist Brandenburg allerdings im Vergleich zu anderen Regionen einen sehr niedrigen Vorrat auf.

Nachfrage nach Kiefernholz gestiegen

Bretschneider: „Unsere Märkische Kiefer entwickelte sich vom Ladenhüter der Neunzigerjahre zum Global Player.“

1993 wurden aus dem Landeswald weniger als 280.000 Festmeter verkauft. 2010 waren es über eine Million im Landeswald – im Gesamtwald über 3 Millionen Festmeter. Etwa 200 Festmeter Holz sichern einen Arbeitsplatz in der Holz verarbeitenden Industrie des Landes Brandenburg.

Mit 1.091.593 Hektar ist in Brandenburg gut ein Drittel der Landesfläche Wald. Das sind zehn Prozent des deutschen Waldes, aber ein Viertel aller deutschen Kiefern.

Auch zukünftig möchte die Landesregierung die Bemühungen der Waldbesitzer mit Fördermittel unterstützen, wenn die Leistungen allen zugute kommen.

Bretschneider: „Es ist keine Selbstverständlichkeit mehr 8,8 Mio. Euro pro Jahr bereitzustellen. Wir konzentrieren uns auf drei Schwerpunkte: den Waldumbau, den vorbeugenden Waldbrandschutz und die Förderung forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse.“

Waldumbau geht weiter

Seit Wiedergründung des Landes wurden 70.000 Hektar Kiefernwald in Mischwald umgebaut. Dafür wurden 150 Mio. Euro investiert. Jährlich sollten rund 2.000 Hektar dazu kommen.

Mit fünf Millionen Euro – das sind 60 Prozent der forstlichen Fördermittel – hat das Land 2009 Umstellungen auf naturnahe Waldwirtschaft im Privat- und Kommunalwald gefördert. Mischwälder können besser mit Klimaveränderungen umgehen.

Brandenburg nutzt das von der UNO ausgerufene Internationale Jahr der Wälder 2011, um zu verdeutlichen, welchen Beitrag Wälder für Luftreinhaltung, Wasserreinigung und -speicherung, Grundwasserneubildung, Bodenschutz, Rohstofflieferung und nicht zuletzt als Kohlendioxidspeicher leisten.

Derzeit sind in den Bäumen im Brandenburger Wald 70 Millionen Tonnen reiner Kohlenstoff gebunden, was 250 Millionen Tonnen Kohlendioxid entspricht. Jährlich werden weitere 7,2 Millionen Tonnen Kohlendioxid aus der Atmosphäre aufgenommen und nach Einschlag 3,7 Millionen Tonnen Kohlendioxid durch Holznutzung langfristig festgelegt.

Mehr zum Thema im Internet: Broschüre „Privatwald in Brandenburg“ unter:

www.mil.brandenburg.de/sixcms/ detail.php/454833

www.mil.brandenburg.de – Forst und Jagd

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Berlin : Klaus Wowereit auf dem Gallery Weekend

Geschrieben von wochenmarktfoto am April 28, 2011

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www.berlin.de        Klaus Wowereit

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Klaus Wowereit auf dem Gallery Weekend

Pressemitteilung
Berlin, den 28.04.2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie bereits in der Fototerminliste veröffentlicht, wird der Regierende Bürgermeister, Klaus Wowereit, am 29. April 2011 Galerien besuchen, die am Gallery Weekend teilnehmen. Hier die geplanten Stationen des Besuches. Abweichungen vom Zeitplan sind möglich.

14:00
Arndt & Partner Potsdamer Straße 97, 10785 Berlin
Ausstellung: Gilbert & George

14:30
Galerie Barbara Weiss
Kohlfurter Staße 41/43, 10999 Berlin
Ausstellung: Boris Mikhailov

15:00
Contemporary Fine Arts (CFA)
Am Kupfergraben 10, 10117 Berlin
Ausstellung: Raymond Pettibon und Anselm Reyle

15:30
Sprüth Magers Oranienburger Straße 18, 10178 Berlin
Ausstellungen: Sterling Ruby

16:00
neugerriemschneider
Linienstraße 155, 10115 Berlin
Ausstellung: Ai Weiwei

16:30
NEU
Philippstraße 13, 10115 Berlin
Ausstellung: Kitty Kraus

17:00
Galerie Guido W. Baudach
Oudenarder Strasse 16-20, 13347 Berlin
Ausstellung: Andy Hope 1930

17:30
Galerie Max Hetzler
Oudenarder Strasse 16-20, 13347 Berlin
Ausstellung: Albert Oehlen


Übersicht über die Pressemitteilungen

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Brandenburg : Tack: Grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Natur- und Umweltschutz vertiefen und erweitern

Geschrieben von wochenmarktfoto am April 28, 2011

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Alrun Kaune – Nüßlein   Pressesprecherin

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Anita Tack

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Tack: Grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Natur- und Umweltschutz vertiefen und erweitern

 

Deutsch-polnischer Umweltrat tagte in Warschau

 

 

Potsdam/Warschau – “Fauna, Flora und Umwelteinflüsse kümmern sich nicht um Ländergrenzen. Deshalb ist eine zuverlässige grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Umwelt- und Naturschutz sehr wichtig“, so Umweltministerin Anita Tack (Linke) zum Abschluss der diesjährigen Tagung des Deutsch-Polnischen Umweltrates in Warschau. Schwerpunkte der Beratung waren die Klima- und Energiepolitik, die Erörterung der polnischen Prioritäten zur bevorstehenden EU-Ratspräsidentschaft, die Kooperation im Naturschutz sowie Fragen des gemeinsamen Hochwasserschutzes.

 

Fragen der Klima- und Energiepolitik standen im Mittelpunkt der Beratung, auch vor dem Hintergrund des Reaktorunfalls in Fukushima.  Während in Deutschland und auch in Brandenburg über einen Ausstieg aus der Nutzung der Kernenergie diskutiert wird, plant Polen den Einstieg in die Kernenergienutzung. “Insbesondere eine mögliche grenznahe Standortfestlegung wird in Brandenburg aufmerksam verfolgt“, machte Tack deutlich. Sie forderte eine europäische Energiewende und ein europäisches Konzept für den Ausstieg aus der Kernenergienutzung. Sie verwies auf die guten Brandenburger Erfahrungen mit erneuerbaren Energien. “Der forcierte Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien ist die richtige Alternative“, sagte Tack.  Vor dem Hintergrund eines zunehmenden Akzeptanzproblems beim weiteren Ausbau erneuerbarer Energien regte Tack eine stärkere grenzüberschreitende Zusammenarbeit an.

 

Durch die Hochwasserereignisse im vergangenen Jahr an Oder und Lausitzer Neiße war der Hochwasserschutz ein weiterer Schwerpunkt der Beratung. Brandenburg hat für den 8. Juni zu einer internationalen Hochwasserkonferenz nach Potsdam eingeladen. “Wir wollen damit eine stärkere grenzüberschreitende Verzahnung der Themenfelder Katastrophenschutz, vorsorgender Hochwasserschutz und raumordnerischer Hochwasserschutz einleiten“, so Tack, die für eine rege Mitwirkung der polnischen Partner warb. Die europäische Richtlinie zum Hochwasserrisikomanagement setze eine grenzüberschreitende Koordinierung und noch engere Abstimmung für einen effektiven Hochwasserschutz voraus. Nach Überzeugung von Brandenburgs Umweltministerin ist es angesichts des Klimawandels dringend notwendig, den Flüssen wieder mehr Raum zu geben. Hochwasser- und Naturschutz müssten hier Hand in Hand gehen. Tack warb für mehr Überflutungsflächen. Der Nationalpark Unteres Odertal sei mit seinen Polderflächen ein gutes Beispiel dafür, wie Hochwasserspitzen deutlich gekappt und die Gefahr für Leib und Leben der Bewohner verringert werden können, wenn Überflutungsflächen zur Verfügung stehen.

 

Deutschland und Polen sehen im Erhalt der biologischen Vielfalt eine große umweltpolitische Herausforderung, bei der eine gute grenzüberschreitende Kooperation eine wichtige Rolle spielt. In diesem Zusammenhang sprach Tack das gemeinsame Projekt “Internationalpark Unteres Odertal” an, welches Brandenburg sehr am Herzen liegt und weiter vorangetrieben werden soll.

 

Seit Anfang der 90er Jahre unterhält das Brandenburger Umweltressort enge Kontakte zu polnischen Partnern vor allem in den Wojewodschaften Westpommern, Lebuser Land und Großpolen. Auf der Grundlage von Kooperationsverträgen werden jährliche Arbeitsprogramme abgestimmt.

“Partnerschaft lebt nicht nur von Vereinbarungen oder Verträgen, sondern von konkretem Handeln“, sagte Tack. “Wir sind uns mit unseren polnischen Partnern einig: Konzepte müssen gemeinsam und grenzüberschreitend entwickelt und umgesetzt werden.“ Sie würdigte die langjährige gute Zusammenarbeit zwischen Brandenburg und den angrenzenden Wojewodschaften im Umweltschutz, die solche Themen wie Luftreinhaltung, Gewässer- und Naturschutz, Erhalt der Artenvielfalt, Umweltbildung, aber auch grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfunge n umfasst.

 

Hintergrund:

Der Deutsch-Polnische Umweltrat befasst sich mit Themen der bilateralen und internationalen Zusammenarbeit im Umweltbereich. In Warschau fand am 27./28. April die 15. Sitzung des Gremiums statt. Teilnehmer sind die Umweltminister beider Staaten, Vertreter der Länder Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern sowie der Wojewodschaften Westpommern, Niederschlesien und Lebuser Land sowie Vertreter der Außenministerien und der Umweltverbände. Grundlage der deutsch-polnischen Umweltzusammenarbeit ist das Abkommen vom 7. April 1994 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Regierung der Republik Polen. Die unmittelbare grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Umweltschutz steht unter Leitung der Kommission für nachbarschaftliche Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Umweltschutzes, die zuletzt im Juni  2010 tagte. In diesem Jahr wird am 17. Juni der 20. Jahrestag der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages begangen.

 

 

 

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Brandenburg : Nach 15 Jahren und 20 Millionen: Naturschutzgroßprojekt ist Erfolgsstory

Geschrieben von wochenmarktfoto am April 28, 2011

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Alrun Kaune – Nüßlein   Pressesprecherin

www.mugv.brandenburg.de

Anita Tack

Daniel Rühmkorf

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Nach 15 Jahren und 20 Millionen: Naturschutzgroßprojekt ist Erfolgsstory

 

Termin:           Donnerstag, 5. Mai 2011

Zeit:                 10:00 Uhr                                                                                                                                   

Ort:                  Landsitzhotel Templin

                        Dargersdorfer Straße 123, 17268 Templin

Templin – Wieder genug Wasser in wertvollen Mooren und artenreichen Seen, offen gehaltene Calluna-Heiden und ein besser funktionierender Landschaftswasserhaushalt – das sind Ergebnisse des Naturschutzgroßprojektes Uckermärkische Seen, das nach 15 Jahren erfolgreicher Laufzeit im Februar endete.  „Das 20-Millionen-Projekt ist“, so Brandenburgs Umweltministerin Anita Tack (Linke) „nicht nur das bislang größte, sondern sicher auch eines der erfolgreichsten Naturschutzgroßprojekte der Bundesrepublik.“

 

Der Projektträger, der Förderverein Feldberg-Uckermärkische Seenlandschaft, habe nicht nur einen äußerst langen Atem bewiesen, sondern Meilensteine für den Brandenburgischen Naturschutz gesetzt, betonte Tack. In jahrelanger, sehr guter Zusammenarbeit mit den Landwirtschaftsbetrieben der Region, der Landesforstverwaltung und den meisten Kommunen gelang es ihm immer wieder, tragfähige Kompromisse zwischen Schutz und Nutzung zu erreichen. So habe die Akzeptanz für das Großprojekt stetig zugenommen.

 

Eine Vorreiterrolle für Brandenburg spielt das Naturschutzgroßprojekt Uckermärkische Seen insbesondere beim Moorschutz. Saniert wurden ganz verschiedene Typen von Mooren, nährstoffarme und nährstoffreiche, saure und kalkreiche, Verlandungs-, Quell- und Durchströmungsmoore. Dabei wurden naturnahe und zugleich kostengünstige Bauweisen erprobt und angewendet.

 

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Brandenburg : Denkmal des Monats April: Heimat der Neuruppiner Bilderbögen

Geschrieben von wochenmarktfoto am April 27, 2011

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Jens-Uwe Schade  Pressesprecher

www.mil.brandenburg.de

Jörg Vogelsänger

Rainer Bretschneider

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Denkmal des Monats April: Heimat der Neuruppiner Bilderbögen

Termin:         Donnerstag, 28. April          Zeit:           15.00 Uhr

Ort:    Ehemalige Druckerei Gustav Kühn, August-Bebel-Straße 46-49, 16816 Neuruppin

Internet:               www.ag-historische-stadtkerne. de

Neuruppin – Für das 19. Jahrhundert bleibt der Name Gustav Kühn mit einer äußerst erfolgreichen Bestseller-Produktion für den Buchhandel verbunden – im 21. Jahrhundert steht Druckerei Gustav Kühn für die Sanierung eines städtebaulichen Denkmals. Zwar erfolgte die schon 1995, aber mit der Auszeichnung als Projekt des Monats im April 2011 erhofft sich die Arbeitsgemeinschaft Historische Stadtkerne neue Anstöße bei der weiteren Vermarktung des innerstädtischen Geländes.

Das Stadtgebiet mit dem alten Druckereigebäude ist ein Schwerpunkt bei der Gestaltung der Neuruppiner Innenstadt. Eigentümer, Stadtverwaltung, Denkmalschützer, Architekten und Bauleute arbeiten hier zusammen. Der gesamte Blockbereich wurde neu strukturiert, neu erschlossen, saniert und für neue Nutzungen fit gemacht. Das Brandenburger Bauministerium hat seinen Anteil daran mit einer Unterstützung aus Städtebaumitteln in Höhe von 111.719 Euro.

Die Versandadresse der Bilderbögen der in Neuruppin ansässigen Comic-Fabrik – die inzwischen ehemalige Druckerei Gustav Kühn – machte die Fontane- und Schinkelstadt weltweit bekannt. Bilderbögen wurden auch anderswo gedruckt, doch in Verbindung mit der Ruppiner Kreisstadt und der Drückerei Gustav Kühn wurde der Name Neuruppiner Bilderbogen für ein Millionenpublikum zu einer Marke.

Im Denkmal des Monats April 2011 entstand ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein Großteil der Neuruppiner Bilderbögen. Hierher, in die frühere Ludwigstraße 46, heute August-Bebel-Straße 46-49, zog die familiengeführte Druckerei um.

Fontane lobte die Bilderbögen: „Sie sind der dünne Faden, durch den weite Strecken unseres eigenen Landes mit der Welt draußen zusammenhängen.“

Die letzten Neuruppiner Bilderbögen verließen in den Dreißigerjahren den Verlag. 1945 wurde die technische Ausstattung auf Befehl der SMAD (Sowjetische Militäradministration in Deutschland) demontiert.

Kulturland mit Orten der Kultur

Die Würdigung fügt sich ein in das diesjährige Thema von Kulturland Brandenburg mit seinen Schwerpunkten Film, Kunst und Baukultur.

Seit 2004 steht die Aktion „Unser Denkmal des Monats“ der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ unter dem jeweiligen Jahresmotto von Kulturland Brandenburg. Nachdem Wall- und Grabenzonen, Kirchen, Bürgerbauten, Wasser, Straßen und Plätze, WendePunkte sowie die Frauen im vergangenen Jahr im Mittelpunkt der bisherigen Denkmalauszeichnungen standen, werden im Jahr 2011 „Orte der Kultur“ gewürdigt.

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Statistisches Bundesamt: Berlin bei Ausgaben pro Schüler unter den führenden Bundesländern

Geschrieben von wochenmarktfoto am April 27, 2011

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Statistisches Bundesamt: Berlin bei Ausgaben pro Schüler unter den führenden Bundesländern

Pressemitteilung
Berlin, den 27.04.2011

Berlin gehört zu den Bundesländern mit den höchsten Ausgaben pro Schüler. Bei Allgemeinbildenden Schulen liegt die Stadt auf Platz 4, bei beruflichen Schulen sogar auf Platz 2, im Durchschnitt aller Schularten auf Platz 3. Das ergibt eine heute veröffentlichte Statistik des Statistischen Bundesamtes für das Jahr 2008.

1) Personalausgaben für Schulen und Schulverwaltung einschließlich unterstellter Sozialbeiträge für verbeamtete Lehrkräfte sowie Beihilfeaufwendungen, laufender Sachaufwand, Investitionsausgaben. Alle Ergebnisse wurden nach der Berechnung gerundet.
2) Die Verteilung der Personalausgaben auf die Schularten erfolgt erstmalig über länderspezifische Personal- und Besoldungsstrukturen 2008.
3) Teilzeitunterricht.

Redaktion: Christian Walther


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Wowereit zum Aufstieg von Hertha BSC: „Glückwunsch zur Erstklassigkeit“ – Regierender Bürgermeister gratuliert Union zum Klassenerhalt

Geschrieben von wochenmarktfoto am April 26, 2011

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Wowereit zum Aufstieg von Hertha BSC: „Glückwunsch zur Erstklassigkeit“ – Regierender Bürgermeister gratuliert Union zum Klassenerhalt

Pressemitteilung
Berlin, den 26.04.2011

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, gratuliert Hertha BSC zum Aufstieg in die 1. Fußball-Bundesliga. Nachdem Hertha der Aufstieg rechnerisch nicht mehr zu nehmen ist, erklärt Wowereit:

„Ganz Berlin freut sich mit Hertha. Souverän hat die Mannschaft die Saison in der 2. Liga absolviert und jetzt vorzeitig den direkten Wiederaufstieg geschafft. Das war eine tolle sportliche Leistung. Aber mein Lob gilt auch den tollen Fans und den Sponsoren, die sich nach dem unglücklichen Abstieg im vergangenen Jahr nicht abgewendet haben. Im Gegenteil: Die Kulisse im Olympiastadion war auch in der Zweitligasaison immer wieder erstligareif. Die Begeisterung war da, weit über das Stadion hinaus.“

Nach dem letzten Saisonspiel Mitte Mai gäbe es Grund zum Feiern, so Wowereit weiter: „Und danach freuen wir alle uns schon auf die neue Saison in der ersten Liga. Ich bin sicher, dass Hertha BSC auch da gut bestehen wird und in einem vollen Olympiastadion jeden Gegner schlagen kann.“

Außerdem zeigte sich der Regierende Bürgermeister erfreut über den gelungenen Klassenerhalt des 1. FC Union: „Herzlichen Glückwunsch an Eisern Union. Insgesamt geht es mit dem Berliner Fußball rechtzeitig vor dem Start der Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft wieder in die richtige Richtung. Die Sportstadt Berlin kann stolz sein auf diese großartige Saison.“

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Berlin – Harald Wolf: “be Hertha, be Union, be Berlin!”

Geschrieben von wochenmarktfoto am April 26, 2011

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Harald Wolf: “be Hertha, be Union, be Berlin!”

Pressemitteilung
Berlin, den 26.04.2011

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen teilt mit:

„Hertha BSC hat den Aufstieg geschafft und spielt in der kommenden Saison wieder in der 1. Bundesliga. Der 1. FC Union Berlin konnte seine Position in der 2. Bundesliga festigen. Ein intaktes Umfeld war die Grundlage des Erfolges: Mannschaft, Betreuer, Trainer, Sponsoren und die fantastischen Fans.

Glückwunsch an Hertha und Union! Die Begeisterung für die beiden traditionsreichen Klubs hat ganz Berlin erreicht.

Hertha BSC wünsche ich einen guten Start und Erfolg in der 1. Bundesliga. Dem 1. FC Union wünsche ich weiter die Geduld, sich in der 2. Bundesliga zu stabilisieren und mittelfristig den Aufstieg in die Erstklassigkeit.“


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Brandenburg – Bretschneider gratuliert der Landesverkehrswacht zum Zwanzigsten

Geschrieben von wochenmarktfoto am April 26, 2011

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Jens-Uwe Schade  Pressesprecher

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Rainer Bretschneider

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Bretschneider gratuliert der Landesverkehrswacht zum Zwanzigsten: Verlässlicher Partner für Vorsorge und Sicherheit im Straßenverkehr

Potsdam – Brandenburgs Verkehrsstaatssekretär Rainer Bretschneider hat der Landesverkehrswacht zu ihrem 20. Gründungstag gratuliert. In seinem Grußwort auf der Jubiläumstagung, zu der die Verkehrswacht heute in Potsdam unter dem Motto „Verkehrssicherheit stärken – Partner seit 20 Jahren“ eingeladen hat, dankte der Staatssekretär für zwei Jahrzehnte engagierter Begleitung „im Dienst der Vorsorge und Sicherheit im Straßenverkehr.“

Bretschneider: „20 Jahre Landesverkehrswacht, das sind 20 Jahre Verkehrssicherheitsarbeit, die von den ehrenamtlichen Mitgliedern der Kreis- und Ortsverkehrswachten getragen wird. In den zurückliegenden Jahren wurde hier viel geleistet und viel erreicht. Die gegenüber 1991 deutlich höhere Verkehrssicherheit ist das Ergebnis der unermüdlichen Arbeit vieler Beteiligter.“

Aufgrund des besonderen Engagements in Fragen der Verkehrssicherheit wurde Brandenburg 2009 als Safe Region der Weltgesundheitsorganisation eingestuft.

Das Brandenburger Verkehrsministerium kann sich in der Verkehrssicherheitsarbeit auf drei starke Säulen stützen, die Landesverkehrswacht mit ihrem Netzwerk der örtlichen Wachten, das Forum und das Netzwerk Verkehrssicherheit, in dem auch die Verkehrswachten stark engagiert sind sowie die Verkehrssicherheitskampagne „Lieber sicher. Lieber leben“.

Die Landesverkehrswacht wurde genau vor 20 Jahren, am 26. April 1991, tatkräftig begleitet vom Brandenburger Verkehrsministerium, gegründet.

Mit dem Aufbau der Landesverkehrswacht konnte sich nach und nach ein Netzwerk der Verkehrswachten in den Kreisen und kreisfreien Städten bilden. Heute existieren 19 Kreis- und Ortsverkehrswachten mit etwa 700 ehrenamtlichen Mitgliedern.

Verkehrswachten sind die wichtigste Interessenvertretung – vor allem der schwächeren – Verkehrsteilnehmer im Land. Seitens des Brandenburger Verkehrsministeriums wird eine finanzielle Grundsicherung der Landesverkehrswacht sichergestellt.

Erfolgreiche und etablierte Projekte der Landesverkehrswacht sind beispielsweise die Landeswettbewerbe „Bester Radfahrer“ und „Bester Schülerlotse“, die Familien- und Jugendrallye, Fahrsicherheitstrainings für junge Fahrer und die Aktionen rund um den Schulbeginn.

1991 waren in Brandenburg noch 931 Verkehrstote zu beklagen. 2010 wurde erstmals mit 192 Getöteten die Zahl von 200 unterschritten. Die Zahl der Verletzten ging um 393 auf 10.299 zurück.

Mit der Fortsetzung dieses langjährigen Trends hat Brandenburg im Vorjahr auch das Ziel der EU-Staaten aus dem Jahr 2000 erreicht, innerhalb von zehn Jahren die Zahl der Verkehrstoten mindestens zu halbieren. In Brandenburg, wo im Jahr 2000 noch 425 Menschen im Straßenverkehr starben, beträgt das Minus deutlich mehr als 50 Prozent.

Bretschneider: „Auch wenn die Zahl der Verkehrstoten zurückgeht, dürfen wir auf keinen Fall in unseren Bemühungen um die Verkehrssicherheit nachlassen. Jeder Tote, jeder Verletzte ist einer zu viel und mit jedem Opfer im Straßenverkehr verbinden sich tragische Schicksale.“ Der Mensch ist nicht nur Verursacher, sondern auch Leidtragender von Verkehrsunfällen. Der überwiegende Teil der Verkehrsunfälle ist auf menschliches Fehlverhalten zurückzuführen. „Daraus ergibt sich zwingend der Schluss, dass wir in Sachen Verkehrssicherheit am meisten erreichen, wenn Verkehrsteilnehmer lebenslang für Risiken im Straßenverkehr sensibilisiert werden“, so Bretschneider weiter.

www.landesverkehrswacht- brandenburg.de

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Brandenburg – Eichen treiben elf Tage früher als letztes Jahr

Geschrieben von wochenmarktfoto am April 26, 2011

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Jens-Uwe Schade  Pressesprecher

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Jörg Vogelsänger

Rainer Bretschneider

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Eichen treiben elf Tage früher als letztes Jahr

Eberswalde – Als eine der letzten Baumarten sind jetzt die Schorfheide-Eichen im Norden Brandenburgs fertig ausgetrieben. Zu diesem Ergebnis kommt das Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde (LFE), das seit 2006 den Bäumen mit wissenschaftlichen Methoden und Web-Kameras auf die Knospen schaut. Die phänologischen Beobachtungen liefern wichtige Erkenntnisse über den Klimaverlauf.

Der Vergleich zu den vergangenen Jahren macht deutlich, dass in diesem Jahr der Austrieb der Eiche sehr zeitig erfolgt, nämlich elf Tage früher als 2010, aber genauso zeitig wie 2007. Nach historischen Aufzeichnungen von 1885 bis 1894 wurde in Brandenburg vor 120 Jahren im Durchschnitt der 10. Mai als der Termin bestimmt, bei dem bei der Eiche die Blattoberfläche sichtbar wurde, also sogar 15 Tage später als in diesem Jahr.

Früh- und Spättreibern mit der Kamera auf der Spur

Der Blattaustrieb im Land beginnt im Südwesten und startet drei bis sechs Tage später im Nordosten. Allerdings gibt es bei den Eichen auch Früh- und Spättreiber, die sich im Blattaustrieb um bis zu 16 Tage unterscheiden. Die Daten für die wissenschaftlichen Auswertungen und Vergleiche sammelt das Landeskompetenzzentrum Forst auf sieben im Land verteilten Waldflächen mit Web-Kameras, die die Bilder per Funk nach Eberswalde senden. Beobachtet werden Kiefern, Buchen und Eichen. Zusätzlich werden in fünf Revieren von freiwilligen Beobachtern systematisch Daten erhoben.

Bislang waren die Daten zum Austrieb und zum Vegetationsabschluss der heimischen Baumarten lückenhaft. Jedoch ist der Trend zur Verlängerung der Vegetationsperiode, der auf den früheren Vegetationsbeginn als noch vor 50 oder 100 Jahren zurückzuführen ist, durch viele Beobachtungen nachgewiesen.

Phänologische Untersuchungen, dazu zählen nicht nur die Beobachtung des Knospenaustriebs, sondern auch der Beginn der Blüte und der Fruchtreifung sowie die herbstliche Blattverfärbung und des Blattfalls, werden für die Wissenschaft immer interessanter, da mit ihrer Hilfe Angaben zum Witterungsverlauf in einem Jahr oder zu Klimaveränderungen gut dokumentiert werden.

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