Blog – Brandenburghalle – Wochenmarkt

Berlin Charlottenburg Brandenburg und Umgebung

Archiv für März 2011

Aus Berlin – Newsletter : http://www.berlin21.net/

Geschrieben von wochenmarktfoto am März 31, 2011

 

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Aus Berlin    – Newsletter : http://www.berlin21.net/

1. April 2011

Fach-Workshop: Umwelt im Unterricht – Materialien zur Bildung für nachhaltige Entwicklung im Internet

Zeit: 9:00 – 17:00 Uhr

Ort: Gründerinnenzentrum WeiberWirtschaft eG, Anklamer Str. 38-40, 10115 Berlin-Mitte

Veranstalter: Bildungsservice des Bundesumweltministeriums

Informationen und Anmeldung: katinka.materne@gmx.de

Interdisziplinärer Workshop zur Evaluation des Gesamtkonzeptes für den Online-Informationsdienst „Umwelt im Unterricht“sowie Vorstellung und Erprobung der darüber angebotenen Unterrichtsmaterialien.

2. April 2011

Praxisworkshop „Lehmofen – richtig nutzen“

Zeit: 10:00 Uhr
Ort: Interkultureller City-Garten Berlin, Kluckstraße 11
Veranstalter: Stiftung Interkultur
Es können noch 10 Personen teilnehmen, bevorzugt aus Gartenprojekten mit Lehmöfen. Anmeldung bis zum 30. März 2011 an: g.walesch@stiftung- interkultur.de.

2. – 3. April 2011
Berliner Staudenmarkt im Botanischen Garten
Zeit: 9:00 – 18:00 Uhr

Ort: Botanischer Garten, Berlin-Dahlem

Veranstalter: Gärtnerhof GmbH

Mehr Informationen unter http://www.berliner- staudenmarkt.de/.


5. April 2011
Blue-Economy-Themenabend: Ernährung
Zeit: 18:30 – 20:00 Uhr
Ort: HUMBOLDT-VIADRINA School of Governance, 1. Etage, Wilhelmstraße 67, 10117 Berlin
Veranstalter: ZERI Germany e.V., HUMBOLDT-VIADRINA School of Governance gGmbH
Was für Möglichkeiten bieten sich Städten zur Sicherung einer gesunden Ernährung? Wie kann Agrarwirtschaft in Stadtgebieten betrieben werden? Wo liegen hierbei die Chancen und Perspektiven eines „Urban-Gardening“? Mehr Informationen hier.

5. April 2011
Podiumsdiskussion: Berlin braucht Jugendarbeit!
Zeit: 19:00 – 21:00 Uhr
Ort: Berliner Abgeordnetenhaus, Niederkirchner Str. 3-5, Raum 311
Veranstalter: Landesjugendring Berlin, Paritätischer Wohlfahrtsverband Berlin
Eine namentliche Anmeldung ist erforderlich. Mehr Informationen hier.

5. April 2011
Symposium Green Lab 2.0 – Learning from Nature
Zeit: 10:00 – 18:30
Ort: Haus der Kulturen der Welt, John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin
Veranstalter: Kunsthochschule Berlin Weißensee
Mehr Informationen hier.

5. – 6. April 2011
Fachtagung: Innovation in der Schule – Lernen in globalen
Zusammenhängen
Zeit: s. Programm
Ort: Bildungszentrum (Europahaus) 10963 Berlin, Stresemannstraße 92
Veranstalter: LISUM im Auftrag der SenBildWiss und MBJS

6. April 2011
Film-Preview: Unter Kontrolle – Eine Archäologie der Atomkraft
Zeit: 19 Uhr
Ort: Haus der Kulturen der Welt, John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin
Veranstalter: ÜBER LEBENSKUNST, ein Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes in Kooperation mit dem hkw
Anschließende Diskussion u.a. mit dem Regisseur. Mehr Informationen hier.

 

6. April 2011
Verleihung des InterDialogPreis 2010/11
Zeit: 18:00 – 20:30 Uhr
Ort: Haus der Jugend Mitte, Reinickendorfer Str. 55, 13347 Berlin
Veranstalter: verschiedene Verbände und Institutionen koordiniert von ARiC
Mehr Informatinen hier.

6. April 2011
BER-Netzwerktreffen: Diskussion über Erfolge und Herausforderungen in der Landesentwicklungspolitik
Zeit: 16:00 – 18:00
Ort: Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin, Robert-Havemann-Saal
Veranstalter: BER e.V.
Staatssekretärin Hartwig-Tiedt stellt sich den Fragen und Forderungen der entwicklungs-politischen Gruppen, Organisationen und Initiativen Berlins. Mehr Informationen hier.

7. April 2011
ÜBER LEBENSKUNST.Klub: „Feel the Heat“: Was kann Kunst gegen die Erderwärmung tun?
Zeit: 16 – 20 Uhr
Ort: ÜBER LEBENSKUNST.Klub c/o Haus der Kulturen der Welt (hkw), John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin
Veranstalter: ÜBER LEBENSKUNST, ein Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes in Kooperation mit dem hkw
Anmeldung bis zum 30. März unter klub@ueber-lebenskunst.org erforderlich. Mehr Informationen hier.

9. April 2011
Verführung am Wegesrand – Kräuterwanderung
Zeit: 14 – 18 Uhr
Ort: Botanischer Volkspark Blankenfelde, Blankenfelder Chaussee 5, Berlin-Pankow
Veranstalter: GRÜNE LIGA
Kosten: 5 €, ermäßigt 4 € (Kinder und GRÜNE-LIGA-Mitglieder)
Anmeldung per Mail oder unter 030/ 44339148
Mehr Informationen und weitere Termine hier.

12. April 2011

Frühlings-Saatgutbörse im Kinderbauernhof im Görli

Zeit: 19:30 – 22:30 Uhr
Ort: Kinderbauernhof im Görlitzer Park, Wiener Str. 59b, 10999 Berlin
Veranstalter: Kiezwandler
Mehr Informationen hier.

13. April 2011
LehrerInnen-Workshop „Education for a smarter Planet“
Zeit: 15:30 -18:00 Uhr
Ort: British Council, Alexanderplatz 1, 10178 Berlin
Veranstalter: Sustainum und British Council
Anmeldung: bis 30. März! bei Anke Fröbel, a.froebel@sustainum.de, Tel: 030/ 2345 7499
Vorgestellt wird ein Unterrichtsmodul (in deutsch und englisch), dass den Film „The Age of Stupid – Warum tun wir nichts?“ und damit verbundene Lerneinheiten zum Klimaschutz für SchülerInnen ab der  8. Klasse beinhaltet. Mehr Informationen hier.

14. April 2011
Alles 2.0? – Junges Engagement im neuen Jahrzehnt
Zeit: 10:00 – 17:30 Uhr
Ort: .HBC Berlin, Karl-Liebknecht-Str. 9, 10178 Berlin
Veranstalter: Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V.
Mehr Informationen zur Fachtagung hier.

14. – 17. April
Frühjahrstagung der jAbL: Auf dem Weg für unsere bäuerliche Zukunft
Zeit: s. Programm
Ort: „StadtGut Blankenfelde“, Hauptstraße 30, 13159 Berlin-Pankow
Veranstalter: junge Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft
Anmeldung bis zum 8. April bei Carla. Am Sonntag ist eine Aktion zum Via-Campesina-Aktionstag geplant. Mehr Informationen hier.

18. – 19. April
IBA Forum – IBA meets IBA Stadtkapital!
Zeit: Mo 18 Uhr, Di 9:30 – 18:00 Uhr
Ort: Mo: Heimathafen Neukölln im Saalbau Neukölln, Karl-Marx-Straße 141, Di: Alte Zollgarage/ Flughafen Tempelhof, Platz der Luftbrücke
Veranstalter: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Internationale Fachleute sind eingeladen, sich über die Potenziale und Herausforderungen laufender und zukünftiger IBA auszutauschen. Mehr Informationen hier.

18. – 29. April 2011
Osterferien-Workshop: Zapf die Sonne an – aber wie?
Zeit: 1. Workshop vom 18.-21.04.2011, 9-12 Uhr | 2. Workshop vom 26.-29.04.2011, 9-12 Uhr
Ort: METEUM-Treptow, Köpenicker Landstraße 185
Kosten: 8,- Euro je Woche
Veranstalter: Technischer Jugendbildungsverein in Praxis e.V.
Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren erwartet ein Vier-Tages-Programm voller spannender Experimente, Vorträge und Forscherrunden zu den Themen: Technik der Zukunft, Mobilität und alternative Antriebe. Weitere Infos: reservierung@tjp-ev.de, Tel: 030 – 31 17 03 80

22. April – 16. Mai 2011
„Endlich Genug?“ - Das Attac-Filmfestival
Zeit: 18 Uhr
Ort: Moviemento, Kottbusser Damm 22, Berlin-Kreuzberg und Lichtblick, Kastanienallee 77, Berlin-Prenzlauer Berg
Veranstalter: Attac
Filmfestival im Vorfeld des Kongresses „Jenseits des Wachstums?! Ökologische Gerechtigkeit. Soziale Rechte. Gutes Leben.“ Mehr zum Festival hier.

6. Mai 2011
Fachtagung: Ressourcensteuerkonzepte auf dem Prüfstand
Zeit: 10 – 20 Uhr
Ort: Vertretung der Europäischen Kommission, Unter den Linden 78, 10117 Berlin
Veranstalter: Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft
Mehr Informationen hier.

7. Mai 2011
Pflanzen- und Saatgut-Tauschmarkt
Zeit: 11 – 18 Uhr
Ort: Prinzessinnengärten, Prinzenstrasse 35 – 38 / Prinzesinnenstrasse 15, 10996 Berlin
Veranstalter: Prinzessinnengärten und Social Seeds

12. Mai 2011
Jour Fixe der Berliner Nachhaltigkeitsinitiativen
Zeit: 19:30 – 22:00 Uhr
Ort: Siebdruckwerkstatt, Pflügerstr. 11, 12047 Berlin-Neukölln
Veranstalter: Milena Riede – Think Tank 30, Julia Werner – Rat für Nachhaltigkeit, Susanna Hölscher – Berlin 21 e.V., Roman Dashuber – Initiative für nachhaltige Entwicklung (INE)
Mehr dazu finden Sie unter www.nachhaltigesberlin.de oder auf Facebook.

12. Mai 2011

ÜBER LEBENSKUNST.Klub: „The revolution will not be televised“: Wer macht was im Klimawandel?
Zeit: 16 – 20 Uhr
Ort: ÜBER LEBENSKUNST.Klub c/o Haus der Kulturen der Welt (hkw), John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin
Veranstalter: ÜBER LEBENSKUNST, ein Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes in Kooperation mit dem hkw
Anmeldung bis zum 5. Mai unter klub@ueber-lebenskunst.org erforderlich. Mehr Informationen hier.

13. – 14. Mai 2011
Internationale Dorfkonferenz 2011 – Dörfer in Aktion: Die Kraft der dörflichen Gemeinschaften und der Dorfbewegungen
Zeit: s. Programm
Ort: Rosa-Luxemburg-Stiftung, Dorfkonferenz, Franz-Mehring-Platz 1, (nahe Ostbahnhof); Konferenzsaal
10243 Berlin
Veranstalter: EUROPEAN RURAL COMMUNITY ASSOCIATION (ERCA) – eine Vereinigung der Dorfbewegungen in Europa – in Kooperation mit der ROSA LUXEMBURG STIFTUNG
Achtung: Anmeldeschluss ist der 15. April 2011.

14. Mai 2011
13. Lange Buchnacht
Zeit: ganztägig
Ort: rund um die Oranienstraße, Berlin-Kreuzberg
Veranstalter: Lange Buchnacht e.V.
Mehr Informationen hier.

18. – 20. Mai 2011
12. Berliner Energietage
Zeit: s. Programm
Ort: Ludwig Erhard Haus, Fasanenstraße 85 10623 Berlin
Veranstalter: Berliner ImpulsE
Mehr dazu finden Sie unter www.berliner-energietage.de

20. – 22. Mai 2011

Kongress: Jenseits des Wachstums?! Ökologische Gerechtigkeit. Soziale Rechte. Gutes Leben.
Zeit: s. Aufruf
Ort: TU Berlin
Veranstalter: Attac Deutschland in Zusammenarbeit mit Friedrich-Ebert-Stiftung, Heinrich-Böll-Stiftung, Rosa-Luxemburg-Stiftung, u.a.
Mehr dazu unter www.jenseits-des-wachstums.de.

20. – 24. Mai 2011
Jugendkongress 2011
Zeit: s. Programm
Ort: Berliner Congress Center, Alexanderstr. 11, 10178 Berlin
Veranstalter: Bündnis für Demokratie und Toleranz – Gegen Extremismus und Gewalt (BfDT)
Mehr Informationen hier.

 

26. – 27. Mai 2011
Seminar: Urbane Landwirtschaft – ein Beitrag zur zukunftsfähigen Stadt(entwicklung)?
Zeit: s. Programm
Ort: Deutsches Institut für Urbanistik, Zimmerstraße 13-15 (Eingang 14-15), 10969 Berlin
Veranstalter: Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Urbanistik (Difu)
Das Seminar richtet sich in erster Linie an Führungs- und Fachpersonal aus Stadtentwicklung und Stadtplanung. Es wird eine Seminargebühr von 400 € erhoben, Teilnehmer aus Difu-Zuwenderstädten zahlen 220 €. Mehr Informationen hier.

27. – 29. Mai 2011
Netzwerktagung Interkulturelle Gärten
Zeit: s. Programm
Ort: Bürgerhaus am Schlaatz, Schilfhof 28, 14478 Potsdam
Veranstalter: Stiftung Interkultur
Hier geht’s zur Einladung und zur Anmeldung.

31. Mai 2011

ÜBER LEBENSKUNST.Klub: „The revolution will not be televised“: Wer macht was im Klimawandel?
Zeit: 16 – 20 Uhr
Ort: ÜBER LEBENSKUNST.Klub c/o Haus der Kulturen der Welt (hkw), John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin
Veranstalter: ÜBER LEBENSKUNST, ein Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes in Kooperation mit dem hkw
Anmeldung bis zum 24. Mai unter klub@ueber-lebenskunst.org erforderlich. Mehr Informationen hier.

19. Juni 2011
3. Interkulturelles Umwelt- und Gesundheitsfestival
Zeit: 14:00 – 18:00 Uhr
Ort: Oranienplatz, Kreuzberg
Veranstalter: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg gemeinsam mit dem Türkisch-
Deutschen Umweltzentrum, Kotti e.V. und NABU e.V.
Es gibt die Möglichkeit an einem Marktstand kostenlos über eigene Projekte und Angebote aus den Bereichen Gesundheit, Umwelt, Bildung, Kultur, Migration etc. zu informieren. Anmeldung bis zum 29. April. Die Einladung finden Sie hier.

20. Juni 2011
11. Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung
Zeit: 8:30 – 18:30 Uhr
Ort: Tempodrom, Möckernstraße 10, 10963 Berlin
Veranstalter: Rat für Nachhaltigkeit
Mehr Informationen unter http://www. nachhaltigkeitsrat.de/ konferenz.


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Vogelsänger: Städtebauförderung ist für die schwarz-gelbe Bundesregierung offensichtlich kein Schwerpunkt

Geschrieben von wochenmarktfoto am März 24, 2011

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Jens-Uwe Schade Pressesprecher

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Jörg Vogelsänger

Rainer Bretschneider

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Vogelsänger: Städtebauförderung ist für die schwarz-gelbe Bundesregierung offensichtlich kein Schwerpunkt

 

Potsdam – Brandenburgs Bauminister Jörg Vogelsänger hat die von Bundesminister Peter Ramsauer angekündigten Kürzungen der Städtebauförderung scharf kritisiert.

Vogelsänger: „Mit den geplanten Eckwerten wäre die Städtebauförderung des Bundes faktisch tot. Mit dem Haushalt 2012 würden für alle 16 Bundesländer nur noch 265 Millionen Euro zu Verfügung stehen. Wenn man sieht, dass seit Amtsantritt der schwarz-gelben Koalition die ohnehin knappen Fördermittel bereits mehr als halbiert wurden, wird eines klar: Hier geht es nicht um die Konsolidierung des Bundeshaushalts, sondern nur noch um Ideologie. Die Unterstützung der Städte bei der Bewältigung wirtschaftlicher und demografischer Veränderungsprozesse ist für die Bundesregierung ganz offensichtlich kein Schwerpunkt.“

 

Für den Haushalt 2011 ist die Städtebauförderung bereits von 610 Millionen auf 455 Millionen Euro zusammengestrichen worden. Diese Kürzung ging weit überwiegend zu Lasten des Programms „Soziale Stadt“, das von 95 Millionen Euro auf 28,5 Millionen Euro zusammengestrichen wurde. Von diesem Programm haben benachteiligte Kommunen in Ost und West besonders profitiert. Bliebe es bei der erneuten Kürzung, werden gute Initiativen, die der Integration und dem sozialen Zusammenhalt in den Quartieren dienen, sterben. Neue können nicht mehr begonnen werden. Auch der bisher erfolgreiche Stadtumbau ist massiv gefährdet – mit unabsehbaren Folgen für Brandenburger Städte und Wohnungsunternehmen.

Die Städtebauförderung schafft und sichert dabei zugleich Arbeitsplätze. Die Städtebauförderung setzt in Städten und Stadtquartieren dringende Investitionen in die Modernisierung der Gebäude und in die Infrastruktur auch dort in Gang, wo sie ohne diesen Anstoß unterbleiben würden. Die Investitionen in den Wohnungs- und Städtebau kommen nicht nur den Menschen und Städten zugute, sondern auch der lokalen Wirtschaft. So ist für die Städtebauförderung belegt, dass jeder Euro Landesgeld acht weitere öffentliche oder private Euro Investitionen abruft. In Arbeitsplätze umgerechnet heißt das, dass allein in den Programmen der Stadtentwicklung im Land Brandenburg 28.000 Arbeitsplätze allein zwischen 2004 und 2008 geschaffen oder gesichert wurden. Durch diese Arbeitsplätze entstehen, insbesondere auf Bundesebene, auch durch Steuern Einnahmen, die die Ausgaben für die Städtebauförderung übersteigen. Von daher ist die massive Kürzung durch den Bund umso unverständlicher.

 

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Brandenburg – Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung präsentiert sich mit neuem Online-Auftritt

Geschrieben von wochenmarktfoto am März 24, 2011

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Jens-Uwe Schade Pressesprecher

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Jörg Vogelsänger

Rainer Bretschneider

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Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung präsentiert sich mit neuem Online-Auftritt

Frankfurt (Oder) – Das Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) hat seinen Internetauftritt unter www.lelf.brandenburg.de überarbeitet.

Agrarförderantrag, Informationen zur Milchviehhaltung in Brandenburg zum Tag des Milchviehhalters, Schadensausgleich bei Witterungsunbilden, tagaktuelle Informationen des Pflanzenschutzdienstes, Fördermaßnahmen zur Entwicklung der ländlichen Infrastruktur, Bodenordnung als Gestaltungsinstrument im ländlichen Raum und die Veröffentlichung von Broschüren wie das „Friedfischangeln ohne Fischereischein“ sind nur eine Auswahl zum Leistungsangebot des Landesamts.


Auf den neuen Internetseiten können sich insbesondere Landwirte, landwirtschaftliche Betriebe, Partnereinrichtungen und Behörden aber auch jeder Bürger über das umfangreiche Aufgabenspektrum informieren.

Von der Landwirtschaft, dem Gartenbau, dem Pflanzenschutz, über die ländliche Entwicklung und Flurneuordnung bis zum Kompetenzzentrum für operative Aufgaben der Agrarförderung bietet das LELF fundierte Informationen und fachliche Ansprechpartner auf seinen Internetseiten an.

Seit nunmehr fast 20 Jahren ist das Landesamt als Landesoberbehörde mit seinem Hauptsitz in Frankfurt (Oder) und weiteren Dienstsitzen im Land Brandenburg tätig. Das LELF ist Dienstleister für das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft und arbeitet eng mit den Landkreisen zusammen.

 

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ITDZ Berlin vergibt Millionenaufträge an mittelständische IT-Unternehmen in Berlin und Brandenburg

Geschrieben von wochenmarktfoto am März 23, 2011

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Klaus Wowereit

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ITDZ Berlin vergibt Millionenaufträge an mittelständische IT-Unternehmen in Berlin und Brandenburg

Pressemitteilung
Berlin, den 23.03.2011

Das IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin) erteilte die Zuschläge für Rahmenverträge im Bereich „Projektservices“ mit einem erwarteten Umsatzvolumen von acht bis zehn Millionen Euro. Entsprechend den mittelstandsfreundlichen Vergaberichtlinien des ITDZ Berlin wurden dabei Bietergemeinschaften bewusst zugelassen. Die Zuschläge auf 15 Angebote gingen an insgesamt 28 Unternehmen, davon 23 kleine oder mittelständische Unternehmen (KMU). Nach Angaben des regionalen IT-Branchenverbands SIBB e. V. sind die in den Bietergemeinschaften eingebundenen KMU fast ausnahmslos in der Hauptstadtregion niedergelassen. Die Zuschläge stärken den IT-Standort Berlin-Brandenburg.

Die Leistungen der IT-Rahmenverträge

Die Rahmenverträge Projektservices sind untergliedert in die Schwerpunkte Projekt- und Qualitätsmanagement, Systemberatung und Systemimplementierung sowie Organisationsberatung. Die Leistungen, die im Auftrag des zentralen Dienstleisters der Berliner Verwaltung vergeben wurden, umfassen unter anderem den Aufbau und die Weiterentwicklung von Diensten und Produkten für die eGovernment-Diensteplattform des ITDZ Berlin sowie Planung, Aufbau und Betrieb von verfahrensunabhängiger IT-Infrastruktur. Das ITDZ Berlin sichert über die abgeschlossenen Rahmenverträge die bedarfs- und zeitgerechte Bereitstellung von Dienstleistungen durch die ggf. notwendige externe Unterstützung für Projektierungs- und Beratungsarbeiten ab.

Die mittelstandsfreundlichen Vergaberichtlinien des ITDZ Berlin

Das ITDZ Berlin ist der zentrale IT-Dienstleister der Berliner Verwaltung. Das öffentliche Unternehmen unterstützt die Behörden bei der Planung, der Gestaltung und dem Einsatz der Kommunikations- und Informationstechnik. Seit 2006 fördert das ITDZ Berlin durch mittelstandsfreundliche Vergaberichtlinien im Rahmen des deutschen und europäischen Vergaberechts die Auftragsvergabe an KMU. Im Jahr 2010 gingen 36 Prozent der Lieferantenaufträge mit einem Gesamtvolumen von 30,3 Millionen an den Mittelstand. 64 Prozent aller Lieferanten des ITDZ Berlin haben ihren Firmensitz in Berlin und Brandenburg, womit das Unternehmen Aufträge im Umfang von 50,2 Millionen Euro in die Region vergab. Bei den KMU kommen sogar 90 Prozent der Lieferanten aus der Hauptstadtregion. 27,1 Millionen Euro gingen als Lieferantenaufträge direkt an KMU aus Berlin und Brandenburg.

 


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Brandenburg – Denkmal des Monats März: Rautenstock in Doberlug-Kirchhain

Geschrieben von wochenmarktfoto am März 23, 2011

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Jens-Uwe Schade Pressesprecher

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Jörg Vogelsänger

Rainer Bretschneider

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Denkmal des Monats März: Rautenstock in Doberlug-Kirchhain

Doberlug-Kirchhain – Morgen (24. März) zeichnet die Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen das historische Gebäude Rautenstock in Doberlug-Kirchhain als Denkmal des Monats aus. Infrastrukturstaatssekretär Rainer Bretschneider bezeichnet die geplante Sanierung des Rautenstocks als wichtigen Mosaikstein zur Wiedergewinnung des historischen Gesichts der Stadt. Die Auszeichnung als Denkmal des Monats unterstreicht die Bedeutung des Gebäudes für den Stadtkern.

Bretschneider: „Der Rautenstock und das bereits mit Städtebaufördermitteln sanierte Schloss – und Klosterareal bilden eine historische Einheit. Neben dem neu gestalteten Markt gehört er zu den touristischen Anziehungspunkten der Stadt im Elbe-Elster-Kreis. Gastronomie und Pension werden das Gebäude mit neuem Leben füllen. Damit wird der historische Stadtkern noch attraktiver. Mit der Aktion Denkmal des Monats verschafft die Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen herausragenden Denkmale mehr Aufmerksamkeit.“

Der „Rautenstock“ ist ein fester Bestandteil der Stadtgeschichte der durch das Zisterzienserkloster Dobrilugk und die Weißgerberei bekannten Stadt im Süden Brandenburgs. Das einzeln stehende und damit für Doberlug markante Gebäude des Rautenstocks wurde Ende des 17. Jahrhunderts als Gasthof erbaut. Hier wurden in der Nähe des Schlosses die Gäste des Schlossherrn beherbergt. Später wurden im Rautenstock große Feste und Bälle gefeiert. Er wurde zu einer legendären Adresse. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der Rautenstock baulich erweitert: Zum Hauptgebäude kamen ein Nebengebäude, ein rückwärtiges Quergebäude und ein Saalanbau hinzu. Damit einher gingen fortan unterschiedliche Nutzungen: Vereine hatten hier ihr Domizil und es gab Kinovorstellungen. Nach dem Krieg hatte zunächst die Kommandantur, später die Forstverwaltung ihre Adresse.

Seit 1990 stand das Gebäude leer, die Bausubstanz wurde zusehends schlechter. Im Vordergrund der Sanierung standen zunächst das Schloss, das Refektorium und die anderen zum Schloss gehörenden Anlagen. Dafür wurden im Rahmen der Städtebauförderung bislang insgesamt rund 4,9 Millionen Euro Bundes- und Landesmittel bereitgestellt. Insgesamt hat die Sanierung 14,7 Millionen gekostet.

Heute ist die Sanierung des Schlosskomplexes bereits weit vorangeschritten, anlässlich des 200. Jahrestages des Wiener Kongresses 2015 ist hier eine Landesausstellung geplant. Nach vielen Jahren des Leerstandes ist für den Rautenstock eine Lösung in Sicht. Ein Investor plant eine Pension und ein Cafè. Die Sanierung erfolgt in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege

Monatlich würdigt die Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ ein Denkmal im Land Brandenburg. Die Arbeitsgemeinschaft hat seit ihrer Gründung 1992 dazu beigetragen, das Gesicht ihrer Mitgliedstädte positiv zu verändern und die Innenstädte neu zu beleben. Wertvolle Bausubstanz konnte erhalten werden. Bund und Land haben hierfür bisher 617 Millionen Euro bewilligt.

 

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Erstmals mit Login: Start für die Antragstellung auf Agrarförderung 2011 in Brandenburg und Berlin

Geschrieben von wochenmarktfoto am März 23, 2011

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Erstmals mit Login: Start für die Antragstellung auf Agrarförderung 2011 in Brandenburg und Berlin

Potsdam – Ab sofort erhalten die Brandenburger und Berliner Landwirte die Anträge auf Agrarförderung für das Jahr 2011 per Datenträger und mit der notwendigen Antragssoftware von den zuständigen Ämtern für Landwirtschaft der Landkreise.

Wie bereits in den vergangenen Jahren wird auch 2011 die elektronische Antragstellung favorisiert, da sie sowohl den Antragstellern als auch den Behörden bei der Bearbeitung Vorteile bietet. Die bereitgestellte Antragssoftware wurde weiterentwickelt. Für Landwirte, die auch schon 2010 einen Agrarförderantrag gestellt haben, sind die Vorjahresdaten in diesem Jahr erstmals mit einem persönlichen Login online abrufbar. Bis Anfang April werden die bis dahin noch einmal aktualisierten Referenzflächen als Update bereitgestellt und können für die Antragstellung heruntergeladen werden.

Der diesjährige Agrarförderantrag muss bis spätestens 16. Mai 2011 bei der jeweils zuständigen Landwirtschaftsbehörde eingegangen sein – online, per Datenträger oder in Ausnahmefällen in Papierform.

Neuantragsteller wenden sich direkt an ihre Bewilligungsbehörde, das Amt für Landwirtschaft im Landkreis. Sie erhalten vom Amt die für die Antragstellung notwendige EU-Betriebsnummer.

Die Bewilligungsbehörden und die Regionalstellen für Bildung im ländlichen Raum (Landwirtschaftsschulen) bieten landesweit in den kommenden Wochen Schulungsveranstaltungen zur Antragstellung an. Die Termine werden ständig aktualisiert auf der Brandenburgseite in www.isip2.de bekanntgeben.

Mit dem Agrarförderantrag werden jährlich die EU-Agrarfördermittel im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP 2005-2013) aus der ersten und zweiten Säule beantragt. Die Direktzahlungen der ersten Säule erhalten landwirtschaftliche Betriebsinhaber als finanziellen Ausgleich für die in der EU geltenden hohen Standards im Umwelt-, Tier- und Verbraucherschutz. Brandenburger und Berliner Betriebe können zudem an Fördermaßnahmen der zweiten Säule teilnehmen. Im Rahmen des Kulturlandschaftsprogramms werden verschiedene Agrarumweltmaßnahmen angeboten, zum Beispiel Maßnahmen der extensiven Grünlandnutzung, ökologischer Landbau, kontrolliert-integrierter Gartenbau, Pflege von Streuobstwiesen, freiwillige Gewässerschutzleistungen.

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Berlin – Klaus Wowereit verleiht „Berliner Tulpe für den deutsch-türkischen Gemeinsinn“

Geschrieben von wochenmarktfoto am März 21, 2011

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Klaus Wowereit

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Klaus Wowereit verleiht „Berliner Tulpe für den deutsch-türkischen Gemeinsinn“

Pressemitteilung
Berlin, den 21.03.2011

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlins teilt mit:

Zum fünften Mal wird in diesem Jahr die „Berliner Tulpe für den deutsch-türkischen Gemeinsinn verliehen. Die BürgerPLATTFORM Wedding/Moabit, die „DeuKische Generation e.V.“ und „Kulturbewegt e.V.“ erhalten die Auszeichnung am 21. März 2011 um 18 Uhr im Großen Saal des Roten Rathauses aus den Händen des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit (Wort-Bild-Termin).

Wowereit: „Die Berliner Tulpe hat sich zu einem wichtigen Symbol einer erfolgreichen Integration entwickelt. Gerade in einem Jahr, in dem wir das fünfzigjährige Jubiläum des Anwerbeabkommens mit der Türkei feiern, ist die „Berliner Tulpe“ ein besonders sinnfälliges Zeichen für das fruchtbare Zusammenleben in Berlin.“

An der Veranstaltung nehmen u.a. der Gesandte des türkischen Botschafters Iskender Okyay, die frühere Präsidentin des Deutschen Bundestages und Jurorin Prof. Rita Süssmuth und die Leiterin des Bereichs Gesellschaft der Körber-Stiftung, Karin Haist, teil. Die Laudatio auf die Preisträger hält der Comedian Murat Topal. Musikalisch wird die Preisverleihung von Betin Güneş begleitet. Zudem zeigt der Künstler und Photograph Galip Yılmabaşar seine Tulpenausstellung „Ich male mit Licht“.

Mit der „Berliner Tulpe für deutsch- türkischen Gemeinsinn“ werden jährlich Projekte prämiert, die zur Verbesserung des deutsch-türkischen Miteinanders dienen. Preisträger können Vereine oder informelle Initiativen sein, deren Schwerpunkt im deutsch-türkischen Miteinander liegt. Voraussetzung ist, dass die Projekte und Vereine von deutschen und türkischen Mitgliedern gemeinsam und ehrenamtlich betrieben werden. Das ausgelobte Preisgeld, gestiftet von der Körber-Stiftung, beträgt 10.000 € und darf ausschließlich für die Weiterführung des Projekts verwendet werden.

Die Initiatoren in Berlin sind Radyo Metropol FM, die Senatskanzlei, die BildungsWerk Kreuzberg GmbH, die Werkstatt der Kulturen sowie BEYS marketing & media. Über die Preisvergabe hatte eine Jury mit Vertretern aus der Berliner Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur unter dem Vorsitz des Integrationsbeauftragten von Berlin, Günter Piening entschieden. Schirmherr ist der Regierende Bürgermeister von Berlin.

Die Tulpe ist ein Symbol gelungener Integration. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts im Gepäck eines europäischen Gesandten aus dem Osmanischen Reich an den Wiener Hof gekommen, ist sie heute in vielen Gärten Europas zu Hause.

Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter http://www.berliner-tulpe.de

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Brandenburg – Försters fliegendes Auge checkt den Waldreichtum

Geschrieben von wochenmarktfoto am März 21, 2011

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Jens-Uwe Schade Pressesprecher

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Jörg Vogelsänger

Rainer Bretschneider

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Försters fliegendes Auge checkt den Waldreichtum

Eberswalde – Das Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde (LFE) koordiniert für die kommenden drei Jahre ein forstwissenschaftliches EU-Projekt mit einem Fördervolumen von 2,6 Millionen Euro zur Entwicklung eines grenzüberschreitenden Informationssystems zur Sicherung einer nachhaltigen und umweltverträglichen Holz- und Energieproduktion in der Euroregion POMERANIA.

Gemeinsam mit den Partnern Landesforst Mecklenburg-Vorpommern, der Regionaldirektion der polnischen Staatsforsten in Szczecin und der Universität Poznán sollen Methoden entwickelt werden, die genau, preiswert und aktuell Informationen über Vorrat, Zuwachs und Dynamik von Holz sowie über die Waldzustände liefern. Im Mittelpunkt der Forschung steht die Schätzung und Prognose der Holz- und Biomassevorräte auf der Grundlage moderner Fernerkundungsverfahren wie Luftbild- und Satellitenaufnahmen oder die Laservermessung ganzer Waldbestände und der Anwendung mathematischer Modelle. Den Praktikern werden die Ergebnisse über Datenbanken, geografische Informationssysteme und interaktive Programme zur Verfügung gestellt sowie in Informations- und Schulungsveranstaltungen präsentiert.

In Eberswalde werden dazu vier Projektstellen für Nachwuchswissenschaftler und Forstingenieure geschaffen sowie ebenfalls zusätzliche Mitarbeiter bei den Projektpartnern eingestellt.

In der POMERANIA-Region ist die Forst- und Holzwirtschaft eine der tragenden Säulen der wirtschaftlichen Entwicklung. Mit einer Waldfläche von rund eine Million Hektar bietet die Waldbewirtschaftung sowie die Holznutzung und Holzverarbeitung eine wesentliche Einkommensquelle.

Die Projektergebnisse werden für regionale und überregionale Entscheidungsträger (Wirtschaftsplanung, Infrastrukturentwicklung), Waldeigentümer, die Holzindustrie, Forschung/Umweltüberwachung, Behörden, Forst- und Holzunternehmen sowie für die Wald-, Wirtschafts- und Naturschutzpolitik von Bedeutung sein.

Kontakt: Dr. Annett Degenhardt, Telefon: 03334/ 65 279,
Mail: Annett.Degenhardt@lfe-e. brandenburg.de

 

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Brandenburg – Vogelsänger lobt Bienenfleiß: Brandenburger Imker tagen in Neuseddin

Geschrieben von wochenmarktfoto am März 19, 2011

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Jörg Vogelsänger

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Vogelsänger lobt Bienenfleiß: Brandenburger Imker tagen in Neuseddin

Termin:         Sonntag, 20. März       Zeit:           9.30 Uhr
Ort:            Heimvolkshochschule am Seddiner See, Seeweg 2,  14554 Seddiner See

Seddiner See – Agrarminister Jörg Vogelsänger wird am kommenden Sonntag (20. März) die Vertreterversammlung des Landesverbands Brandenburgischer Imker besuchen. Landesweit sind in der Mark fünf Verbände auf dem Gebiet der Imkerei aktiv, der Landesverband Brandenburgischer Imker e.V., der Landesverband der Buckfastimker Berlin-Brandenburg e.V., die Interessengemeinschaft Berlin-Brandenburgischer Imker, der Imkerverband Berlin, die Berufsimker Landesgruppe Brandenburg.

Der Landesverband Brandenburgischer Imker e.V. ist mit 1.830 Mitgliedern und 18.000 gemeldeten Bienenvölkern die größte Gruppierung.

Umwelt, Obstbauern und Landwirte profitieren von der Anwesenheit der Honigbienen. Eine große Anzahl von Kultur- und Wildpflanzen ist von der Fremdbestäubung durch Insekten und so auch von Honigbienen abhängig.

Der Honigertrag stieg 2010 gegenüber dem Vorjahr um drei Prozent auf 35,8 Kilogramm je Volk.

In den Neunzigerjahren sind die Bestände in Brandenburg eingebrochen. Etliche Imker gaben die nicht mehr lohnende Bienenhaltung auf. Arbeitsgemeinschaften an Schulen wurden aufgelöst. Jüngere Leute, die die Bienenhaltung von Eltern und Großeltern hätten übernehmen können, zogen fort.

Der Bestand an Bienenvölkern hat sich nun im Vergleich zu den Vorjahren stabilisiert. Aktuell werden 35.000 Völker gezählt. Mit Blick auf die gärtnerischen und landwirtschaftlichen Erträge und die Artenvielfalt schätzen Fachleute ein, dass das Land die drei- bis vierfache Völkerzahl ernähren könnte. 1989 wurden auf Brandenburger Gebiet 124.000 Völker bei 7.200 Imkern registriert.

Etwa 3.000 vorwiegend ältere Imker gehen derzeit zwischen Dosse und Elster, Oder und Elbe diesem bienenfleißigem Hobby nach. Die Förderung von Neuimkern wird durch das Agrarministerium seit 2005 finanziell unterstützt. Um die Arbeit der Imkerverbände zu unterstützen, hat das Brandenburger Agrarministerium bereits dreimal seit 2008 einen „Nachwuchspreis – zur Anerkennung herausragender Leistungen bei der imkerlichen Nachwuchsgewinnung“ ausgeschrieben. Diesen Preis erhalten die fünf besten Vereine mit der höchsten Anzahl beziehungsweise dem höchsten Anteil gewonnener Neuimker im Jahr.

Das Land unterstützt vor allem über den Verband pro agro den Absatz von Honigprodukten. Mit dem Trend zu mehr Bio und mehr Region hat auch heimischer Honig gute Absatzchancen.

Als Sitzland bekennt sich Brandenburg zur projektgebundene Förderung des Länderinstituts für Bienenkunde Hohen Neuendorf, einem der wichtigsten wissenschaftlichen Einrichtungen auf diesem Fachgebiet in Deutschland. Ein Dauerbrenner ist hier die permanente Bekämpfung der Varroa-Milbe. Langfristig setzt das Land auf die Zucht varroatoleranter Herkünfte und damit auf eine Erleichterung bei der Handhabung der Bienenvölker. Ein Schwerpunkt ist die Einführung und Nutzung moderner Methoden der Molekularbiologie und Molekulargenetik. Ausdruck des Erfolgs der Hohen Neuendorfer ist die nationale und weltweite Anerkennung für die  Zuchtwertschätzung für Honigbienen am Institut.

 

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Brandenburg – Vogelsänger und Tack legen Leitlinien zur naturschutzgerechten Teichwirtschaft in Brandenburg vor

Geschrieben von wochenmarktfoto am März 18, 2011

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Vogelsänger und Tack legen Leitlinien zur naturschutzgerechten Teichwirtschaft in Brandenburg vor

Potsdam – Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger hat sich mit Umweltministerin Anita Tack über „Leitlinien zur naturschutzgerechten Teichwirtschaft“ verständigt. Neben den Hinweisen die sich aus der Umsetzung des Bundes- und des Brandenburgischen Naturschutzgesetzes zum Arten- und Biotopschutz ergeben, sind auch Aspekte zur FFH-Verträglichkeit und zur Bewirtschaftung in Schutzgebieten aufgenommen worden. Ziel ist es, den Teichwirten eine größere Rechtssicherheit für die Bewirtschaftung und Instandhaltung der Teichanlagen zu bieten. Darüber hinaus sind die Leitlinien der guten fachlichen Praxis auch Grundlage bei der Ausgestaltung der künftigen Förderpolitik.

Vogelsänger: „Eine nachhaltige Teichbewirtschaftung schließt ein positives betriebswirtschaftliches Ergebnis zur Erhaltung der Teichwirtschaft ebenso ein wie die Berücksichtigung ökologischer Maßgaben.“

„Mit der Einhaltung der guten fachlichen Praxis wird ein Ausgleich zwischen wirtschaftlichen Interessen einerseits und dem jeweiligen Schutzerfordernis andererseits geschaffen“, erklärte Tack.

Das Land Brandenburg gehört neben Sachsen und Bayern zu den Bundesländern, die über eine große Anzahl an Teichwirtschaften verfügen (4.200 Hektar). Karpfenteichwirtschaften haben eine seit Jahrhunderten bestehende Tradition. Dabei handelt es sich um künstlich angelegte Teiche, die der Produktion von Karpfen und weiteren wärmeliebenden Speisefischen dienen. Die Zucht von Speisekarpfen in flachen Teichen wurde in den Lausitzer Teichgebieten bereits im Mittelalter etabliert. Der Karpfen war ursprünglich eine beliebte Fastenspeise der Mönche. Gegenwärtig werden in Brandenburg jährlich etwa 1000 bis 1200 Tonnen Speisefische produziert. Die heutigen, auf das Nachhaltigkeitsprinzip orientierenden Produktionsverfahren sind sowohl auf den Erhalt des Berufsstandes als auch auf die Bewahrung der historischen Teichlandschaften gerichtet. Die künstlich angelegten Fischteiche sind im Laufe der Geschichte zu einem wesentlichen Bestandteil der Kulturlandschaft geworden und haben neben ihrer Funktion als Fischzuchtanlagen eine wichtige landschaftsprägende und ökologische Bedeutung. Gleichzeitig dienen sie auch als Erholungsgebiete.

Teichlandschaften sind nicht zuletzt Lebensraum einer Vielzahl seltener und gefährdeter Pflanzen- und Tierarten, womit ihre besondere naturschutzfachliche Bedeutung einhergeht. Die Lebensraumqualität der Teichlandschaften hat dazu geführt, dass 88 Prozent der brandenburgischen Teichwirtschaften innerhalb von Schutzgebieten liegen und auch Bestandteil des europäischen Schutzgebietssystems Natura 2000 sind.

Diese Biotopfunktion erfüllen die Teiche nur, sofern sie mit naturnahen Produktionsverfahren bewirtschaftet werden. Um dieses zu sichern, haben sich die Teichwirte und der Naturschutz über die gute fachliche Praxis in der Teichwirtschaft verständigt.

 

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