Blog – Brandenburghalle – Wochenmarkt

Berlin Charlottenburg Brandenburg und Umgebung

Archiv für Februar 2011

Brandenburg – Neue Software für Unternehmen auf der CeBIT

Geschrieben von wochenmarktfoto am Februar 27, 2011

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Alrun Kaune – Nüßlein Pressesprecherin

www.mugv.brandenburg.de

Anita Tack

Daniel Rühmkorf

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Neue Software für Unternehmen auf der CeBIT

 

Potsdam – Das MUGV präsentiert auf der CeBIT 2011 eine Software, die es Unternehmen ermöglicht, die Genehmigung ihrer Anlagen elektronisch zu beantragen. „Wir haben schon vor Jahren mit einem derartigen Projekt geliebäugelt, aber erst jetzt ist die Technik auf dem Stand, dass sie für die sehr umfangreichen Anträge (> 100MB), die u.a. Karten, Gutachten und Fließbilder enthalten, ausreichende Unterstützung liefert“, so Umweltministerin Anita Tack (Linke).

Das Land Brandenburg nutzt auch in diesem Jahr den Public Sector Parc der CeBIT-Messe in Hannover, um die aktuellen Entwicklungen aus den Bereichen eGovernment und Verwaltungsmodernisierung zu präsentieren.

Mit ELiA, der elektronischen immissionsschutzrechtlichen Antragstellung, können Betriebe, bzw. die von ihnen beauftragten Ingenieurbüros, die sehr umfangreichen Antragsunterlagen elektronisch erstellen und verschlüsselt und authentifiziert versenden. Der Antragsteller findet eine einfach strukturierte und übersichtliche Oberfläche vor und wird durch Hilfen, Voreinstellungen, Schlüsseltabellen und Plausibilitätsprüfungen unterstützt. Und ganz wichtig – das spart Papierexemplare!

ELiA dient der Beschleunigung von Genehmigungsverfahren, die auf der Basis des Bundes- Immissionsschutzgesetzes durchzuführen sind, und gewährleistet eine durchgängige online-Bearbeitung für die Antragsteller, die Gutachter sowie die Mitarbeiter aus den Umweltverwaltungen.

ELiA ist ein Kooperationsprojekt der Länder Niedersachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern und wird  gemeinsam mit der Industrie und Fachverbänden weiterentwickelt. „Wir sind bei unseren IT Projekten in der öffentlichen Verwaltung auf Kooperation angewiesen. Ein Land alleine kann Kosten und Personal nicht mehr aufbringen. Wir hoffen, auf der CeBIT unsere Nutzer zu treffen, Erfahrungen auszutauschen und weitere Länder ‚ins Boot’ zu holen“, so Tack. Die Anwendung befindet sich gegenwärtig im Pilotbetrieb. Der Regelbetrieb wird Mitte 2011 starten.

ELiA –  vom 1. bis 5. März 2011 in Hannover auf dem Gemeinschaftsstand der Region Berlin-Brandenburg in Halle 9 am Stand B39

Weitere Informationen: http://www.mugv.brandenburg. de/info/elia;  http://cebit.die-messe.net/ 2011/innenministerium- brandenburg.html


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Brandenburg – Vogelsänger: Heidekrautbahn fährt weiter bis zum Jahresende nach Gesundbrunnen

Geschrieben von wochenmarktfoto am Februar 25, 2011

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Jens-Uwe Schade Pressesprecher

www.mil.brandenburg.de

Jörg Vogelsänger

Rainer Bretschneider

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Vogelsänger: Heidekrautbahn fährt weiter bis zum Jahresende nach Gesundbrunnen

Basdorf – Eine der traditionsreichsten Berliner Umlandstrecken, die Heidekrautbahn, soll nach den Worten von Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger bis zum Fahrplanwechsel am 8. Dezember weiter zum Bahnhof Gesundbrunnen fahren. Die Züge der Linie NE27 bieten damit weiterhin eine Direktverbindung aus dem nördlichen Umland zum Bahnhof Berlin-Gesundbrunnen. Mit der nun für 2011 mit dem Senat verabredeten Aufrechterhaltung der Direktverbindung aus dem Norden in das Zentrum der Hauptstadt erhöhen sich aus Brandenburger Sicht die Chancen für eine Verstetigung dieses Angebots.

Vogelsänger: „Wir sehen mit der Fortführung des S-Bahn-Ergänzungsfahrplans ein wichtiges Signal dafür, dass die Heidekrautbahn auch mittel- und langfristig eine besser das Berliner Zentrum erreicht.“

Von Montag bis Freitag werden bis zum Fahrplanwechsel zwölf Fahrten zwischen Basdorf und Berlin-Gesundbrunnen angeboten, wie der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) informiert. Die Fahrzeit beträgt etwa 20 bis 25 Minuten. Am Morgen beginnt eine Fahrt bereits in Klosterfelde und auch am Abend besteht eine Rückfahrtmöglichkeit über Wandlitz direkt nach Klosterfelde.

Die zusätzlichen Fahrten der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) waren zu Beginn des Jahres eingerichtet worden, um die Auswirkungen des eingeschränkten S-Bahn-Verkehrs auf die Fahrgäste abzumildern. Mit diesen Verbindungen zu den Hauptverkehrszeiten konnte einerseits die S2 entlastet werden und andererseits eine Direktverbindung aus dieser Region in die Berliner Mitte angeboten werden.

Seit langem besteht der Wunsch der Länder Brandenburg und Berlin, der Landkreise Barnim und Oberhavel die Züge der Heidekrautbahn generell bis zum Bahnhof-Gesundbrunnen einzubinden.

Die von Berlin und Brandenburg vorgelegte Kosten-Nutzen-Untersuchung hat für eine Aufnahme der Direktverbindung eine gute Prognose vorgelegt. Die Schaffung der infrastrukturellen Möglichkeiten dafür wird derzeit geprüft.

Die heute als NE 27 betriebene Strecke der Heidekrautbahn wurde von den Berlinern so getauft, weil viele von den Berliner Bahnhöfen in die Ausflugsgebiete in Oberhavel und Barnim ausschwärmten. Gebaut wurde die Heidekrautbahn 1901 von der Reinickendorf-Liebenwalder- Groß Schönebecker Eisenbahn-Aktien-Gesellschaft, die von den angrenzenden Gemeinden in Berlin und dem Barnim gegründet wurde. Als Infrastrukturbetreiber der Heidekrautbahn hat die Niederbarnimer Eisenbahn AG durch umfangreiche Baumaßnahmen ihre Infrastruktur auf einen den modernen Anforderungen des SPNV entsprechenden Stand gebracht. Damit ist sichergestellt, dass auf der Heidekrautbahn (NE 27) ein zuverlässiger und sicherer Zugverkehr durchgeführt werden kann.

 

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Brandenburg : Die Stadtverwaltung Beelitz stellt einen Entwurf für ein Stadt-Logo für Beelitz vor.

Geschrieben von wochenmarktfoto am Februar 25, 2011

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Die Stadtverwaltung Beelitz stellt einen Entwurf für ein Stadt-Logo für Beelitz vor.

Entworfen wurde es vom Werbestudio Zum weissen Roessl in Schäpe.

Im beelitz-forum wurde eine neue Beitragsreihe zum Thema eröffnet, in dem Sie Ihre Meinung dazu kundtun können :

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Beelitz

Berliner Straße 202, 14547 Beelitz

www.beelitz.de

Bürgermeister Bernhard Knuth

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weitere Links :

www.beelitz-goethesaal.brandenburghalle.com

www.beelitz-kunstwerk.brandenburghalle.com

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Vogelsänger : Erfolgreiche Bodenordnung ohne ehrenamtliche Mitarbeit nicht denkbar

Geschrieben von wochenmarktfoto am Februar 24, 2011

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Jens-Uwe Schade Pressesprecher

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Jörg Vogelsänger

Rainer Bretschneider

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Vogelsänger : Erfolgreiche Bodenordnung ohne ehrenamtliche Mitarbeit nicht denkbar

Termin:         Freitag, 25. Februar      Zeit:           18.00 Uhr
Ort:    Kulturhaus Sachsendorf, Straße des Friedens 11,

15306 Lindendorf, OT Sachsendorf

Sachsendorf – Eines der umfangreichsten Bodenordnungsverfahren in Brandenburg findet seinen Abschluss. Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger wird morgen (25. Februar) mit Landrat Gernot Schmidt (Märkisch-Oderland) Bilanz über das Bodenordnungsverfahren Alt Tucheband im Oderbruch ziehen.

Vogelsänger: „Alt Tucheband ist beispielhaft für eine Neuordnung von Flächen und infrastrukturelle Entwicklung im Oderbruch, eine Region, die wir als Schwerpunktgebiet der Bodenordnung im Land Brandenburg sehen.“ Der Minister dankt vor allem denen, die sich hier in ihrer Freizeit für das Vorhaben engagiert haben: „Projekte wie dieses leben vom Ehrenamt. Erfolgreiche Bodenordnungsverfahren sind ohne das ehrenamtliche Engagement, vor allem des Vorstands der Teilnehmergemeinschaft, nicht denkbar.“

Rund 2.400 Hektar mit 573 Teilnehmern umfasst das im Juli 1997 eingeleitete Bodenordnungsverfahren Alt Tucheband. Insgesamt 5,5 Millionen Euro wurden investiert (Ausführungskosten 3,8 Millionen Euro und Verfahrenskosten 1,7 Millionen Euro).

Durch die Umsetzung der Maßnahmen und die Umgestaltung der Feldflur konnte die Lebensqualität für die Menschen im Oderbruch entscheidend aufgewertet werden.

So wurden 18 Wege gebaut, zehn Hektar Gewässerrandstreifen als Dauergrünland eingerichtet, zwei Hektar Feldgehölze und nochmals zwei Hektar gestufte Hecken angepflanzt. Auf zwei Kilometern wurden Baumreihen geschlossen. Ein Hektar Betonfläche wurde entsiegelt und am Ortstand von Alt Tucheband wurde ein Gewässer saniert. Mit der Rekonstruktion des Oderdeichs wurden als Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für das Landesumweltamt zehn Hektar Gewässerrandstreifen als Dauergrünland und neun Hektar Heckenpflanzungen realisiert.

Im Verfahren wurde Streubesitz zusammengelegt, Grundstücke wurden erschlossen sowie Boden- und Gebäudeeigentum zusammengeführt.

„Die Entwicklung der Ortschaften wird durch eigentumsrechtliche Regulierung unterstützt“, betont Vogelsänger: „Nicht zuletzt profitieren gerade ortsansässige Landwirte von der Bodenordnung.“

Die Erfolgsgeschichte der Flurneuordnung im Oderbruch wird weiter fortgesetzt. Wegen der positiven Erfahrungen und Ergebnisse im Verfahren Alt Tucheband wurden in unmittelbarer Nachbarschaft weitere Verfahren beantragt und angeordnet (Sachsendorf, Golzow, Reitwein).

 

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Brandenburg – Cottbus : Kinder- und Jugendtheater Piccolo wird eingeweiht

Geschrieben von wochenmarktfoto am Februar 23, 2011

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Jens-Uwe Schade Pressesprecher

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Jörg Vogelsänger

Rainer Bretschneider

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Cottbus : Kinder- und Jugendtheater Piccolo wird eingeweiht

Infrastrukturstaatssekretär Rainer Bretschneider weiht am Freitag, 25. Februar 2011, um 18 Uhr am Erich-Kästner-Platz in Cottbus den Neubau des Kinder- und Jugendtheaters Piccolo gemeinsam mit Bildungsministerin Martina Münch und Oberbürgermeister Frank Szymanski ein.

Rainer Bretschneider: „Stadtentwicklung will unsere Städte lebenswert und liebenswert gestalten und ist nicht nur Baupolitik. Zukunftsfähige Stadtpolitik muss sich um Kinder und Jugendliche besonders kümmern. Dieses Haus mit seiner neuen multifunktionalen Nutzung und technischen Ausstattung leistet einen wichtigen Beitrag für das Kulturangebot im Zentrum der Stadt. Solche Investitionen sind kein Luxus, sondern unverzichtbar für lebendige Städte mit sozialem Zusammenhalt.“

Der Neubau des Kinder- und Jugendtheaters ist das Kernprojekt aus dem mit EU-Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanzierten Programm „Nachhaltige Stadtentwicklung“. Der Neubau und damit die Zusammenführung von Piccolo-Theater und Puppenbühne „Regenbogen“ ist Teil des innerstädtischen Neuordnungskonzeptes für das zukünftige „Stadtforum Bahnhofstraße“. Das Projekt kostete rund 5,8 Millionen Euro. Das Infrastrukturministerium stellte 4,4 Millionen Euro zur Verfügung.

Als Hauptelement fungiert die ehemalige Umformerstation an der Bahnhofstraße, die nun in Form des zukünftigen Theatersaals 1 kulturell genutzt wird. Das durch Neu- und Umbau entstehende Kinder- und Jugendtheater versteht sich als Teil des innerstädtischen Neuordnungskonzepts im Bereich des zukünftigen „Stadtforums Bahnhofstraße“. Zum Gebäude gehört auch ein Tanzsaal für bis zu 30 Personen.

Integriert sind:

Theaterraum 1 für bis zu 250 Besucher (Schauspiel und Probe)

Theaterraum 2 für bis zu 83 Besucher (Puppentheater)

Tanzsaal für bis zu 30 Nutzer (Tanzpädagogik)

Mehrzweckraum (u. a. für externe Projekte)

verschiedene Proberäume (Schauspiel und Musik)

 

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pro agro Gemeinschaftsstand – Internationale Tourismusbörse Berlin

Geschrieben von wochenmarktfoto am Februar 22, 2011

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pro agro – Verband zur Förderung des ländlichen Raumes im Land Brandenburg e.V.

Dorfstraße 10, 14513 Teltow-Ruhlsdorf

Tel: 03328/ 33 767 0  Fax: 03328/ 33 767 69

E-Mail: kontakt@proagro.de Internet: www.proagro.de

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Stefanie Patron Fachbereichsleiterin Landtourismus  Tel: 03328/ 33 767-33

Presseinformation

Die Internationale Tourismusbörse Berlin ist eine der Welt größten Tourismusmessen. Sie ist eine bewährte Kommunikationsplattform für deutsche und internationale Tourismusanbieter einerseits und für Urlauber und Touristen aus Deutschland und der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg andererseits. Urlaubs- und Freizeitangebote aus Brandenburg finden hier ein zahlreiches und interessiertes Publikum. Im pro agro Gemeinschaftsstand sollen landtouristische Angebote und Dienstleistungen wie Urlaub auf dem Bauernhof, Reiten und Fahren in Brandenburg, Brandenburger Landgasthöfe, regionale Spezialitäten der Direktvermarktung und Ernährungswirtschaft sowie dörfliches Brauchtum präsentiert werden. Betriebe des Verbandes werden tageweise ihre Leistungsangebote offerieren. Ländliches Handwerk wird demonstriert. Den Besuchern der ITB Berlin sollen Angebote zum Besuch des Landes Brandenburg, der Region rund um die Hauptstadt Berlin offeriert werden.Besuchen Sie uns auf dem Stand 101-2 in Halle 12!


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pro agro – Verband zur Förderung des ländlichen Raumes im Land Brandenburg e.V.

Dorfstraße 10, 14513 Teltow-Ruhlsdorf

Tel: 03328/ 33 767 0  Fax: 03328/ 33 767 69

E-Mail: kontakt@proagro.de Internet: www.proagro.de

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Planfeststellungsbehörde: kein Wiederaufgreifen des Verfahrens zum Ausbau des Flughafens Schönefeld

Geschrieben von wochenmarktfoto am Februar 22, 2011

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Jens-Uwe Schade Pressesprecher

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Jörg Vogelsänger

Rainer Bretschneider

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Planfeststellungsbehörde: kein Wiederaufgreifen des Verfahrens zum Ausbau des Flughafens Schönefeld

Potsdam – Die Planfeststellungsbehörde im Infrastrukturministerium wird das Genehmigungsverfahren zum Flughafenausbau BBI nicht wieder aufgreifen. Entsprechende Anträge wurden jetzt abgelehnt.

Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger: „Die Entscheidung der Behörde ist auf der Grundlage sorgfältiger Prüfungen erfolgt. Unabhängig von der klaren Rechtslage, die ein Wiederaufgreifen des Verfahrens im vorliegenden Fall ausschließt, hat die Prüfung ergeben, dass in der Planfeststellung zum Flughafenausbau juristisch korrekt verfahren wurde. Niemand wird zudem in seinen Ansprüchen auf Lärmschutz schlechter gestellt. Die Schutz- und Entschädigungsgebiete für den BBI werden überprüft und gegebenenfalls angepasst, wenn sich die Flugrouten ändern. Grundsätzlich gilt: Wenn die Lärmbelastungen die festgesetzten Grenzwerte des Planfeststellungsbeschlusses erreichen, besteht immer ein Anspruch auf Lärmschutz.“

Die luftrechtliche Planfeststellungsbehörde im Infrastrukturministerium hat nach umfassender Prüfung der rund 800 Anträge auf Wiederaufgreifen der Planfeststellungsverfahren zum Flughafenausbau BBI entschieden, diese abzulehnen. Konkret geht es um den Planfeststellungsbeschluss „Ausbau Verkehrsflughafen Berlin-Schönefeld“ vom 13. August 2004 und den Planergänzungsbeschluss „Lärmschutzkonzept BBI“ vom 20.10.2009.

Nach Auffassung der Planfeststellungsbehörde gibt es keine Anhaltspunkte für ein Wiederaufgreifen der beiden Planfeststellungsverfahren. Es lägen keine juristischen Fehler vor, die ein Wiederaufgreifen des Verfahrens notwendig machen, etwa dass den Betroffenen das rechtliche Gehör nicht gewährt worden wäre.

Dass die Flugverfahren und damit die An- und Abflugstrecken zum Zeitpunkt der Planfeststellung nicht feststehen, gehört zum normalen Procedere. Der Planfeststellungsbehörde war das bewusst und sie hat dieses Thema in der Begründung zum Planfeststellungsbeschluss ausdrücklich erläutert. Um etwaigen künftigen Abweichungen Rechnung zu tragen, hat sie einen entsprechenden Vorbehalt verfügt. Die Schutz- und Entschädigungsgebiete werden demnach den jeweils tatsächlichen Flugrouten angepasst.

Weitergehende Informationen finden sich im Internet auf der Homepage des Ministeriums unter www.mil.brandenburg.de.

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Denkmal des Monats Februar: Theaterrausch statt Kaufrausch – Sanierung des ehemaliges Kaufhauses Werder

Geschrieben von wochenmarktfoto am Februar 22, 2011

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Denkmal des Monats Februar: Theaterrausch statt Kaufrausch – Sanierung des ehemaliges Kaufhauses Werder

Termin:         Freitag, 25. Februar      Zeit:           11.00 Uhr

Ort:               Werder, Theater Comédie Soleil, Eisenbahnstraße 210

Internet:         www.ag-historische-stadtkerne. de

Werder (Havel) – Infrastrukturstaatssekretär Rainer Bretschneider zeichnet im Beisein des Bürgermeisters der Stadt, Werner Große, das Theater Comédie Soleil als Denkmal des Monats Februar der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ aus. Das Gebäude des ehemaligen Kaufhauses wurde mit Hilfe von Städtebaufördermitteln des Bundes, des Landes und der Stadt in Höhe rund 82.000 Euro saniert.

Bretschneider: „Das Denkmal des Monats der Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen ist eine gelungene Aktion, herausragend sanierte Denkmale zu präsentieren. Die Arbeitsgemeinschaft hat seit ihrer Gründung 1992 dazu beigetragen, das Gesicht ihrer Mitgliedstädte positiv zu verändern und die Innenstädte neu zu beleben. Wertvolle Bausubstanz konnte erhalten werden. Bund und Land haben hierfür im Rahmen des Programms „Städtebaulicher Denkmalschutz“ bisher 617 Millionen Euro bewilligt. Dank privaten Engagements und mit Hilfe von Fördermitteln wurde mit dem Theater Comédie Soleil ein kulturelles Kleinod für die Stadt Werder geschaffen, das auch überregional ausstrahlt.“

Das Gebäude wurde 1957/58 nach einem Entwurf des Architekten J. Sommerfeld als dreigeschossiger Monolithbau auf gekurvtem Grundriss mit straßenseitig vortretendem Treppenhausteil und mit überstehenden Flachdächern errichtet. Es hatte drei Verkaufsetagen. Diese besitzen jeweils eine mittlere Stützenreihe, die parallel zu den geschwungenen Außenwänden angeordnet sind. Das Treppenhaus auf der linken Gebäudeseite erschließt die Etagen. Als verglaster, vorstehender Bauteil tritt es schon äußerlich in Erscheinung. Die mehrläufige Treppe mit abgerundetem Auge blieb aus der Bauzeit erhalten. Die straßenseitige Putzfassade weist eine differenzierte Fenstergestaltung auf. Im Erdgeschoss befindet sich die verglaste Schaufensterzone und links neben dem Treppenhaus befindet sich der Eingang. Das erste Obergeschoss hat große Fenster in Form liegender Rechtecke. Das zweite Obergeschoss hat kleine stehende Fenster, die jeweils zu Dreiergruppen geordnet sind.

Neben einem Ladengeschäft ist das Haus seit 2009 die Spielstätte des Theaters Comédie Soleil. Damit erhielt die Altstadt ein Kulturangebot an zentraler Stelle. Das Theater ist ein weiterer Beitrag, um die Innenstadt zu beleben. Davon profitieren auch Gewerbe und Gastronomie in der Umgebung.

Kulturland mit Orten der Kultur

Die Würdigung fügt sich ein in das diesjährige Thema von Kulturland Brandenburg mit seinen Schwerpunkten Film, Kunst und Baukultur.

Seit 2004 steht die Aktion „Unser Denkmal des Monats“ der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ unter dem jeweiligen Jahresmotto von Kulturland Brandenburg. Nachdem Wall- und Grabenzonen, Kirchen, Bürgerbauten, Wasser, Straßen und Plätze, WendePunkte sowie die Frauen im vergangenen Jahr im Mittelpunkt der bisherigen Denkmalauszeichnungen standen, werden im Jahr 2011 „Orte der Kultur“ gewürdigt.

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Brandenburg – 10 Jahre PEFC-Zertifikat für nachhaltige Bewirtschaftung des Landeswaldes

Geschrieben von wochenmarktfoto am Februar 21, 2011

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Jörg Vogelsänger

Rainer Bretschneider

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10 Jahre PEFC-Zertifikat für nachhaltige Bewirtschaftung des Landeswaldes

Datum:          Mittwoch, 23. Februar   Treffpunkt:     Oberförsterei Zesch am See, Am Dorfplatz 11, 15806 Zossen

Ablauf:         10.00 Uhr       Pressetermin

10.30 Uhr       Abfahrt in den Wald zum Audit

14.00 Uhr       Ende des Audits

Kontakt:        Britta Lolk, Leiterin Oberförsterei (Mobil: 0172 – 31 43 552)


Zossen – Am kommenden Mittwoch wird die Bewirtschaftung des Landeswaldes in der Oberförsterei Zesch am See des Landesbetriebes Forst Brandenburg durch eine akkreditierte Prüferin von der Deutschen Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen mbH (DQS) bewertet.

Landeswald 10 Jahre mit Zertifikat

Am 24. April ist es genau zehn Jahre her, dass sich der Landeswald Brandenburgs freiwillig zu den strengen Standards der Waldbewirtschaftung nach dem internationalen Gütesiegel PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes) selbst verpflichtete. Die PEFC-Zertifizierung sichert ein Konzept der integrativen Nachhaltigkeit. Das heißt, dass sowohl ökologische als auch ökonomische und soziale Standards gesetzt sind, die dann von unabhängigen Auditoren überprüft werden. Bei Verletzung der Standards droht der Verlust des Zertifikats.

Jährliche Stichproben

Ob die forstliche Praxis die Standards nachhaltiger Waldbewirtschaftung nach PEFC eingehalten werden, überprüfen unabhängige, qualifizierte und akkreditierte Experten vor Ort. Bei den jährlichen Audits durch die Zertifizierungsstelle werden die Oberförstereien nach dem Zufallsprinzip ausgesucht. Gestartet wird im Büro der Oberförsterei mit der Einsicht in alle relevanten Dokumente. Dann werden die fünf Reviere mit Landeswaldanteil der Oberförsterei Zesch am See bereist. Im Wald überprüft die Auditorin anhand einer Checkliste die Einhaltung der PEFC-Standards. Die zur Prüfung anstehenden Flächen werden am Mittwoch vor Ort von Frau Schloßmacher festgelegt.

Am Ende des Audits stehen ein mündlicher Bericht durch die Gutachterin sowie ein schriftlicher Feststellungsbericht, der die Qualität der Bewirtschaftung und mögliche Abweichungen dokumentiert. Schwerwiegende Abweichungen gegenüber den PEFC-Standards müssen innerhalb kürzester Frist korrigiert werden. Erfolgt keine Korrektur, führen diese Abweichungen zur Suspendierung oder zum Entzug des Zertifikats.

Integrativer Ansatz für die Waldbewirtschaftung sichert Umsetzung der Vielfalt der Ansprüche an den Wald

Der integrative Ansatz bei der Waldbewirtschaftung ergibt sich aus der Komplexität der Anforderungen der Gesellschaft an den Wald. So ist das Ökosystem Wald nicht nur unersetzlicher Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten, er ist auch Arbeitsplatz für Tausende Brandenburger, Rohstofflieferant für einen der umweltfreundlichsten Rohstoffe der Welt und sowohl Naherholungsraum als auch Tourismusmagnet. Dies gilt es in seiner Vielschichtigkeit zu erhalten und wenn möglich weiter zu entwickeln.

Bodenschutz  mittels Gassensystem als ein PEFC-Kriterium

Wie schnell die Umsetzung dieser hohen Standards in die Bewirtschaftung des Landeswaldes gelungen ist, lässt sich am besten am Beispiel des Bodenschutzes aufzeigen. Vor der Zertifizierung wurde der Wald flächig befahren. Bei der Holzernte konnten die schweren Maschinen regellos in den Waldbeständen umherfahren und so den Waldboden verdichten und die Feinwurzeln der Bäume schädigen. Die PEFC-Standards verbieten eine flächige Befahrung des Waldes, um diese negativen Auswirkungen zu verhindern. Zur Einhaltung dieser Vorgaben wurde in den Waldbeständen des Landeswaldes ein Gassensystem mit einem Abstand von 20 Metern angelegt, auf dem sich die Maschinen ausschließlich bewegen dürfen. Doch die Standards entwickeln sich weiter. So ist es das Ziel von PEFC, das heute bestehende 20-Meter-Gassensystem auf 40 Meter zu erweitern, um so die Befahrung der Flächen weiter zu verringern.

PEFC-Kriterien werden weiter entwickelt

Die Weiterentwicklung der Waldbewirtschaftung wird auch durch die derzeit stattfindenden jährlichen Audits der PEFC-zertifizierten Wälder durch unabhängige Kontrolleure unterstützt. Diese Audits dienen nicht nur der Überwachung der Einhaltung der Standards. Vielmehr bieten sie dem Landesbetrieb Forst Brandenburg die Möglichkeit, die Zielstellungen bei der Waldbewirtschaftung und die Maßnahmen zu deren Umsetzung kritisch zu überprüfen.

 

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Brandenburg – Tack vor Krebskongress: Gute onkologische Versorgung sichern

Geschrieben von wochenmarktfoto am Februar 21, 2011

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Anita Tack

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Tack vor Krebskongress: Gute onkologische Versorgung sichern

 

 

Potsdam„Menschen, die an Krebs erkranken, sollen in allen Regionen unseres Landes eine gute gesundheitliche Versorgung erhalten“, so Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke) heute in Potsdam. In einem Flächenland wie Brandenburg, mit dünnbesiedelten Randgebieten und mit einer immer älter werdenden Bevölkerung ist das eine große Herausforderung. Tack ist Schirmherrin des 2. Brandenburger Krebskongresses, der am 25. und 26. Februar in Potsdam stattfinden wird.

„Onkologie im Land Brandenburg – Herausforderungen eines Flächenlandes“ ist das Thema des 2. Brandenburger Krebskongresses. Zur nachhaltigen Krebsbekämpfung gehören Prävention und Früherkennung ebenso wie Therapie und Nachsorge. Ihre Angebote und Leistungen – vor allem deren Qualität – prägen die onkologische Versorgung  im Land.

„Immer mehr Krebserkrankungen werden frühzeitig erkannt“, sagt die Ministerin. Das sei ein positiver Trend für Brandenburg. So konnten in der Mark von den 15.000 Neuerkrankungen im Jahr 2009 etwa 1.600 in einem sehr frühen Stadium entdeckt werden. Die Zahl im Frühstadion erkannter und behandelter Krebserkrankungen hat sich damit gegenüber 2004 mehr als verdoppelt. „Damit steigen die Chancen auf minimale Eingriffe und Heilung enorm“, so Tack.  Zu den Erfolgen auf diesem Gebiet hätten wesentlich die Brandenburger Früherkennungskampagnen zum Darmkrebs (www.brandenburg-gegen- darmkrebs.de) und die Screeningangebote zum Brustkrebs (www.screening-brandenburg.de) beigetragen.

Auch die Krebsnachsorge wird in Brandenburg weiter ausgebaut. Die medizinische Nachsorge, das wichtigste Angebot in der Betreuung Erkrankter nach ihrer Erstbehandlung, wird seit Jahren in Brandenburg auf hohem Niveau praktiziert.  Zusätzlich wird das Netz von Spezialisierten Ambulanten Palliativ-Stützpunkten (SAP) – hier erhalten Krebskranke im fortgeschrittenen Tumorstadium notwendige ärztliche und pflegerische Hilfe – immer enger gestrickt.

Ein weiterer Nachsorgebereich, die psychosozialen Beratungs- und Betreuungsangebote von Tumorpatienten und -patientinnen, ist im Land noch regional unterschiedlich entwickelt. „Wir werden gemeinsam mit der Landesarbeitsgemeinschaft Onkologische Versorgung nach Lösungen suchen, um die Beratungsqualität für Krebskranke weiter zu verbessern“, so Tack. Ein Ansatz ist die zusätzliche Schulung  der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ambulanten Pflegediensten und der ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürger in den Selbsthilfegruppen. „Auf diese Weise konnten wir bereits Lücken in der Beratung von Patienten mit Darm-, Prostata- oder Brustkrebs schließen“, so die Ministerin.

Die Landesarbeitsgemeinschaft Onkologische Versorgung (LAGO) ist laut Tack neben den Ärztinnen und Ärzten, dem Pflegepersonal, den ehrenamtlich Tätigen in Verbänden und Selbsthilfegruppen ein wichtiger Partner im Kampf gegen den Krebs.

Der Brandenburger Krebskongress findet alle zwei Jahre in Potsdam statt. Veranstalter sind die LAGO und das Tumorzentrum Land Brandenburg e.V. Zum diesjährigen Kongress werden 300 Teilnehmer, davon 70 Referenten, aus allen Berufsgruppen in der onkologischen Versorgung erwartet. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen neue Erkenntnisse und Entwicklungen in allen Themenfeldern, von Prävention über neue Behandlungsverfahren, Vor- und Nachsorge, Patientenkompetenz bis zur humanen Sterbebegleitung. Experten aus der onkologischen Praxis, aus Wissenschaft, Forschung und Politik werden dazu diskutieren, sich informieren und Erfahrungen austauschen.

 


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