Blog – Brandenburghalle – Wochenmarkt

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Archiv für Januar 2011

Agrarminister Jörg Vogelsänger : Brandenburger Produkte hoch in der Verbrauchergunst

Geschrieben von wochenmarktfoto am Januar 28, 2011

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Jens-Uwe Schade Pressesprecher

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Jörg Vogelsänger

Rainer Bretschneider

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28. Januar 2011

Agrarminister Jörg Vogelsänger : Brandenburger Produkte hoch in der Verbrauchergunst

Berlin – Mit der 19. Landesschau in eigener Halle ist Brandenburg auf internationalem Parkett erneut gut aufgestellt. Heute hat Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger eine erste Bilanz des märkischen Messeauftritts gezogen.

„Wir erleben wieder eine rundum gelungene Messepräsentation der Brandenburger“, fasste Vogelsänger seine Eindrücke zusammen: „Ich habe mit Besuchern aus vielen Bundesländern gesprochen, die uns zu diesem Auftritt gratulieren und auch unsere Aussteller sind zufrieden. Die Nachfrage nach heimischen Marken ist ungebrochen hoch. Die Messebesucher fragen gezielt nach unseren Brandenburger Produkten. Essen ist eben nicht nur reine Geschmackssache, sondern auch Lokalpatriotismus, Erziehung und Weltanschauung, Gesundheits- und Kostenbewusstsein.“

„Trotz schwieriger wirtschaftlicher Zeiten blicken die Aussteller des Landes optimistisch in die Zukunft“, sagte Jörg Vogelsänger weiter.

Seit 1993 baut das Land Brandenburg für die Dauer der Internationalen Grünen Woche in einer ganzen Messehalle auf. Ein großer Marktplatz ist für zehn Tage der Rahmen für die Präsentation der brandenburgischen Land- und Ernährungswirtschaft, des Gartenbaus und des ländlichen Tourismus. Gefragt waren wieder die traditionellen Spezialitäten des Landes. Aber auch neue Produkte halfen, neue Kunden zu gewinnen. Ein Markenzeichen der Halle ist bis Sonntag, dass Verbraucherinnen und Verbraucher direkt mit den Produzenten ins Gespräch kommen können – aber auch Betriebe untereinander knüpfen auf der Messe neue Verbindungen.

Mit 73 Hauptausstellern während der gesamten Messe und etwa noch einmal derselben Zahl an täglich wechselnden Firmen kommt das Land 2011 auf rund 150 Aussteller, die Brandenburg unter dem Berliner Funkturm vertreten. Nach Meinung der Besucher gehört die Halle 21a zu den beliebtesten Ausstellungsflächen  auf dem Berliner  Messegelände am Funkturm.

Vogelsänger: „Die Brandenburger profitieren von der Millionenstadt Berlin, deren Umland wir sind. Im Vordergrund unseres Messeauftritts stehen die langfristige Werbung für regionale Produkte, die Einladung an die Besucher, selbst in Brandenburg Landluft zu schnuppern, beim Erzeuger einzukaufen, in Landgasthöfe einzukehren oder auf Urlaubsbauernhöfen Ferien zu machen.“

pro agro – Betriebe auf BBI-Kurs

Pro agro bilanziert gemeinsam mit seinen hier vertretenen Mitgliedsbetrieben einen erfolgreichen Messeverlauf. Der Verband präsentiert auf der Grünen Woche seine vielfältigen Urlaubs- und Freizeitangebote.

Nach den Worten von pro agro-Geschäftsführer Dr. Gerd Lehmann hat der Marketingpreis, den der Verband am ersten Messetag an die Bäckerei Dreißig aus Guben, die Gläserne Molkerei Münchehofe und das Netzwerk Offenen Höfe in der Nuthe-Nieplitz-Region vergeben hat, bereits eine große Resonanz. Die Konditorspezialität „Sweet Sushi“, für die es den Preis in der Kategorie Produktinnovation gab, fand in der Berichterstattung von der Grünen Woche ihren Platz. Die Messebesucher jedenfalls sind begeistert.

Neben Handelsunternehmen besuchten auch Einkäufer die Halle, die nach Brandenburger Spezialitäten fahnden, die mit der Eröffnung des BBI Flugreisenden als Mitbringsel aus der Region angeboten werden können.

Frank und Frank

Im pro agro-Kochstudio treten während der Grünen Woche mehr als 15 Gasthöfe auf. Prominente wie Matthias Platzeck und Jörg Vogelsänger, Frank Schöbel und Frank Zander, die Turbinen oder auch Energie-Fußballer assistierten den Landgasthofköchen. Sie haben mit ihren Köchen und Gerichten engagiert die Verarbeitung einheimischer saisonaler Produkte präsentiert. Ob Roulade vom Prignitzer Straußenfilet oder Lammrücken vom Coburger Fuchsschaf, Rabensteiner Edelsäcker oder Fläminger Schmortopf – das Kochstudio 2011 ist eine Erfolgsgeschichte. Die Besucher waren voll des Lobes. Es schmeckte wunderbar und die Einladungen in die Regionen wurden gern angenommen.

Lehmann: „Der Kunde entscheidet mit seiner Nachfrage aktiv darüber mit, ob und wo Brandenburger Produkte in Verkaufsregale gelangen. Dazu ermutigen wir auch hier immer wieder am Messeplatz Berlin.“

Landwirte zeigen ihr Können

Der Landesbauernverband Brandenburg ist nach den Worten seines Vorsitzenden Udo Folgart mit der gesamten Palette – von der Urproduktion bis zur Veredlung – vertreten.

Nach den zu Messebeginn schweren Diskussionen, „zu denen hochgradig Kriminelle beigetragen haben, die den Ruf einer ganzen Branche und vor allem das Image der Bauern schädigten, hat sich nun gezeigt, wie viele Besucher sich von der Qualität unserer Produkte überzeugen und sich diese hier auch schmecken lassen“, so Folgart: „Ich bin sehr froh – und der Besucherandrang gerade in der Brandenburghalle bestätigt dies – dass die Systemdiskussion keine Rolle spielt. Denn egal, ob großer oder kleiner Betrieb, ob ökologisch oder konventionell, alle Produkte wurden nach guten und kreativen Rezepten gefertigt. Sie zeugen vom Können der Brandenburger Land- und Ernährungswirtschaft.“

Erfolgreicher märkischer Weg

Das Erfolgsrezept der Landespräsentation Brandenburgs auf der Grünen Woche hat sich bewährt: In der Brandenburghalle begegnen sich Erzeuger und Verbraucher, Anbieter und Käufer. Hier wird über Kundenwünsche und Erwartungen gesprochen. Der Testmarkt Grüne Woche gehört zu den verlässlichen Signalen für die Zukunft regionaler Spezialitäten.

Brandenburgs Aussteller sind mit dem bisherigen Messeverlauf zufrieden. Für das letzte Wochenende erhoffen sich alle einen weiteren Publikums- und Umsatzschub. Fast alle Brandenburger Aussteller bekunden ihre Absicht, im nächsten Jahr bei der Grünen Woche wieder dabei sein zu wollen.

Auf Wiedersehen im Jahr 2012

Die 77. Internationale Grüne Woche öffnet vom 20. bis 29. Januar 2012 ihre Tore.

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Uckermärkisches Finale mit Nudlbaronen, Tabakköniginnen, Ernteprinzessinnen und Edelrindern – dann kommt „Kurt“

Geschrieben von wochenmarktfoto am Januar 28, 2011

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Jens-Uwe Schade Pressesprecher

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28. Januar 2011

Vorschau: Brandenburg auf der Grünen Woche am Wochenende 29./30. Januar

Uckermärkisches Finale mit Nudlbaronen, Tabakköniginnen, Ernteprinzessinnen und Edelrindern – dann kommt „Kurt“

Berlin – Die Grüne Woche ist auf der Zielgeraden. Am Sonntag um 18 Uhr schließen die Messehallen unterm Funkturm. Am Sonnabend präsentiert sich in der Brandenburghalle 21a der größte deutsche Landkreis – die Uckermark. Der agrarisch geprägte Großkreis in der Dimension des Saarlands ist auch Heimstatt für drei brandenburgische Großschutzgebiete. Am Sonntag gibt es das Finale auf der Bühne – im pro agro-Küchenstudio mit Zander und Zander.

Von 13 bis 15 Uhr startet am Sonnabend auf der Bühne die Antenne Brandenburg Party. Die Moderatoren Marina Ringel und Klaus Herber präsentieren in der zweistündigen Show Claudy Blue Sky, Musix Destivo und die Antenne Brandenburg Girls.

Am Sonnabend ist die Messe bis 20 Uhr geöffnet und in den letzten beiden Stunden des Tages tritt der Shantychor Stella Maris aus Kyritz auf der Bühne der Brandenburghalle auf.

 

Wo Kartoffeln Nudln heißen

Diese für den Rest Brandenburgs satte Verwechslung gibt es nur in der Uckermark. Hier heißen die Kartoffeln traditionell Nudln. Von daher liegt es nahe, dass der Landrat der Uckermark, Dietmar Schulze, zur Begrüßung auf der Bühne den Nudlbaron mitbringt. Es ist Stefan Herrmann aus Naugarten: „Ich mag Kartoffeln, meine Familie mag Kartoffeln – wir sind Kartoffelmenschen“, so der Wirt vom Hof Kokurin. Bevor er im letzten Herbst gekrönt wurde, musste er sich einem Barontest unterziehen. Denn es ist so, dass ein echter Nudlbaron es versteht, die uckermärkische Knolle zu schälen, zu pellen und einen Nudlpuffer einwandfrei in der Pfanne zu wenden.

Ernteprinzessin Julia Kath und Tabakkönigin Sandra Kiesow sind ebenso im Bühnenprogramm der Uckermark mit dabei wie der Frauenchor Angermünde und Greiffenberg, die Tanzgruppe Phönix aus Schwedt sowie der Spielmannszug Oderberg. Die Firmen der Region werden auf der Bühne präsentiert, unter anderem mit dabei sind Gut Kerkow, die Bauernkäserei Wolters und der Uckermark-Shop.

Uckerkaas mit Q-Regio

Im Kochstudio von pro agro steht am Sonnabendvormittag Daniel Kuhlmey, Mövenpick-Küchenchef im Europacenter Berlin. Er will zeigen, wie regionale Produkte praktisch und erfolgreich Einzug in die Küche halten können. Die Zusammenarbeit mit Q-Regio unterstreicht den Stellenwert von Saisonalität und Regionalität in der Karte des Mövenpick. „Mit Q-Regio haben wir einen Partner gefunden, der individuelle Wünsche erfüllen kann und das regionale Angebot bündelt. Damit wird der Beschaffungsaufwand für uns minimiert“, so Kuhlmey. „Für uns ist es wichtig zu wissen, woher unsere Ware kommt“, bekennt der Küchenchef. So geht man schon mal gemeinsam auf Tour und besucht die Lieferanten. Eine Besichtigung der Bauernkäserei Wolters beispielsweise hat den Mövenpick-Mitarbeitern die besondere Herstellungsweise des Uckerkaas klargemacht. Bisher werden von Q-Regio Käse, Wurst, Fleisch, Kartoffeln, Öle und Senf bezogen. In Zukunft sollen noch mehr Produkte aus der Region ins Angebot kommen.

Küchenchef Kuhlmey bereitet auf der Grünen Woche  im pro agro-Kochstudio Mousse vom gereiften Uckerkaas mit knusprigem Chip, Frisee und Babysalaten sowie einer aromatischen Mohn- Vanillevinaigrette zu.

Am Sonnabendnachmittag steht  Nico Zenker vom Hotel Uckermark aus Prenzlau gemeinsam mit Landrat Dietmar Schulze am Herd. Der dritte Mann zwischen Pfannen und Töpfen ist Frank Güldenpfennig. Er war vor 18 Jahren der erste ostdeutsche Aufsteigerkoch des Jahres und kocht heute im Restaurant „Stobbermühle“ in Buckow in der Märkischen Schweiz. Die drei Männer  bereiten  Kalbsbäckchen mit Apfel-Pastinaken-Gemüse, einer Flieder-Kreude-Soße und Kartoffelwrukenpürree zu.

Zander trifft Zander oder guter Ton trifft guten Geschmack

Zander ist der Brandenburger Fisch des Jahrs 2011. Zanderfilet mit pikantem Wintergemüse wird es am Sonntag zu kosten geben. Wolfgang Schalow von Schecherts Hof im Oderbruch wird ihn zubereiten. Sein Küchenhelfer ist ein Namensvetter des Zanders – Schlager- und Showlegende Frank Zander. Wie gut er sich beim Fischkoch anstellt, können die Besucher in der Brandenburghalle 21a live miterleben. Zander hat Susi, Marlene und Kurt besungen, „Ich trink auf Dein Wohl, Marie“ ist einer seiner Ohrwürmer. Die Hymne der Berliner Herta-Fußballmannschaft ist eng mit Zander verbunden, seine Küchenfähigkeiten wird er im pro agro-Kochstudio unter Beweis stellen.

Am Nachmittag kocht und brutzelt Daniel Reuner vom Zossener Hotel Reuner gebratenen Wildlammrücken mit frischem Gemüse und Kartoffelsouffle.

Im Osten einzigartig: Misswahl bei vierbeinigen Uckermärkern

Bis zum Sonnabend findet in der Tierhalle 25 die 3. Bundesschau der Rasse Uckermärker statt. Dabei zeigen Züchter und Zuchtverbände auf eindrucksvolle Weise, dass die noch sehr junge Fleischrindrasse mit vergleichbaren Rinderrassen gut konkurrieren kann. Entstanden in den Siebzigerjahren im nordöstlichen Brandenburg sowie gezogen aus den Rassen Charolais und Fleckvieh wurden die Uckermärker nach vielen Jahren der konsequenten Reinzucht bei strenger Leistungsprüfung und Selektion als einzige ostdeutsche Tierrasse 1992 nach bundesdeutschem Tierzuchtrecht als eigenständige Rasse anerkannt.

Erstmalig sorgten die Uckermärker auf der Internationalen Grünen Woche im Jahr 1993 für Aufmerksamkeit. Seitdem stieg die Zahl der im Herdbuch eingetragenen Kühe dank des großen Engagements der Züchter sowie eines gemeinsamen Zuchtkonzepts der Rinderzuchtverbände in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg bis heute von 346 auf 3.473 Tiere.

Die kontinuierliche Zunahme des Bestands sowie die gestiegene Nachfrage nach Zuchtbullen belegen das wachsende Interesse an den Uckermärkern. Heute genießen sie über Grenzen hinweg einen hervorragenden Ruf als wirtschaftliche und marktgerechte Fleischrindrasse. Die Uckermärker bewähren sich in Reinzucht wie in der Kreuzung als anpassungsfähige Fleischrinder mit gut ausgebildeter Bemuskelung, sowie sehr guter Schlacht- und Mastleistungen bei hoher Fleischqualität. Mutterkuhhalter und Züchter schätzen noch weitere Vorzüge wie ausgeprägte Mütterlichkeit, Leichtkalbigkeit und ansprechende Milchleistung der Mütter für die sichere Aufzucht vitaler Kälber.

Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger ist Schirmherr der Schau. Der Landrat der Uckermark, Dietmar Schulze, übergibt am Sonnabend gegen 11 Uhr die Ehrenpreise im Bundeswettbewerb. Von 16 bis 17 Uhr präsentieren sich im Rahmen der Tierschau die Bundessieger den Besuchern im Großen Ring in der Tierhalle 25.

Schlussakkorde in der Brandenburghalle

Am Sonntag wird sich auf der Bühne in Halle 21a alles um zwei Musikformationen drehen. Am Vormittag unterhält das Landespolizeiorchester die Gäste in der Brandenburghalle und den Ausklang gestaltet traditionell Andreas Bergener mit seinen Schlossbergmusikanten aus Finsterwalde. Und pünktlich um 18 Uhr heißt es dann auf dem Messegelände am Funkturm:

Auf Wiedersehen in der Brandenburghalle auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vom 20. bis 29. Januar 2012!

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Wie der Spreewald zum Gurkenland wurde – Kochende Kicker mit Cottbusser Energie und Besuch vom ODER Culinarium

Geschrieben von wochenmarktfoto am Januar 27, 2011

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Presseinformation  27. Januar 2011

Vorschau: Brandenburg auf der Grünen Woche am Freitag 28. Januar

Wie der Spreewald zum Gurkenland wurde – Kochende Kicker mit Cottbusser Energie und Besuch vom ODER Culinarium

Berlin – Die Gurken gehören in den Spreewald wie der Alte Fritz zu Preußen. Wenn heute von regionalen Produkten geschwärmt wird, dann hat auch Brandenburg Pionierarbeit geleistet. Meerrettichbockwürste, Gurkensuppen und Straußenbouletten, es schmeckt allen gut in der Brandenburghalle 21a. Am Freitag sind hier vor allem Akteure aus dem Spreewald und dem Oderland am Start.

Kochkünstler hilft Trampolin-Europameister auf die Sprünge

Das ODER Culinarium ist eine Brandenburger Erfolgsgeschichte, die ins polnische Nachbarland hineinreicht. Gastwirte beiderseits der Oder fühlen sich nicht nur ihrem guten Geschmack verpflichtet, sondern auch einheimischen Erzeugern und Produzenten. Mit dem inzwischen seit fünf Jahren existierenden ODER Culinarium bekommt das Oderland einen ganz eigenen Geschmack. Der Vorsitzende des Vereins ist Wolfgang Schalow, Inhaber von „Fisch und Wein“ in Marxdorf. Er wird am Freitag als erster die Küchenschürze umbinden, um an den Kochstudio-Herd zu treten. Schalow gibt Außergewöhnliches in die Pfanne und später auf den Teller. Er kocht Quappenfilet auf Wintergemüse. Die Besucher im Kochstudio auf der Grünen Woche werden wie so oft beweisen, dass sie kulinarische Experimente mögen. Mithelfer im Kochstudio wird am späten Vormittag Trampolin-Europameister Nico Gärtner aus Cottbus sein. Der 29jährige ist nicht nur in der Küche ein Teamplayer. Seine Goldmedaille im April 2010 holte er sich in der Disziplin Doppel-Minitramp. Der Kochstudio-Fußboden ist allerdings nicht für Luftsprünge ausgelegt, da geht es eher um so klassische Disziplinen wie Säubern, Säuern, Salzen und dann die Kür zum tellerfertigen Quappenfilet.

Kulinarischer Gruß aus Leipe

Am Nachmittag übernimmt Christa Buchan vom „Spreewaldhof“ das Kochstudio. Das ist ein Gasthof mit Pension in Leipe, direkt an einem der Spreearme gelegen. Die Kähne, Kanus und anderen Wasserfahrzeuge gleiten nahezu an den Tischen der Gäste auf der Außenterrasse vorbei. Als Gast fühlt man sich mittendrin im Spreewald und ist es auch. Wenn Christa Buchan nach Berlin kommt, spricht sie mit ihrer Kochkunst und den Rezepten Einladungen in den Spreewald aus. Selbst zu entdecken, genießen und ausspannen, das will der Spreewaldhof seinen Gästen bieten. Das Dorf Leipe liegt inmitten des Oberspreewalds auf einer Grundmoräneninsel. Fließe und Laubwald bestimmen die Atmosphäre und lassen die Ruhe finden, die das Biosphärenreservat auszeichnet. Wasserwanderer können auf dem weitläufigen Hof Rast machen. Aber auch Radler und Wanderer entlang des Europawanderwegs E10, des Gurken- oder Spreewald-Radwegs, finden hier einen einladenden Rast- oder Übernachtungsplatz.

Lausitzer Fußballstars bereiten Vorlage für Kochstudio

Im Kochstudio auf der Grünen Woche wird Christa Buchan einen Klassiker von ihrer Speisekarte  kochen – Zander in Spreewaldsoße. Zander wurde vom Brandenburger Fischereiverband zum Fisch des Jahres 2011 ausgerufen. Ihr Mitstreiter im Kochstudio ist ab 16.30 Uhr ein ausgebildeter Koch und kommt vom Fußballklub Energie Cottbus – der Mann mit der Nummer 17, Abwehrspieler Daniel Ziebig. Er gehört seit 2006 der Mannschaft an. Begleitet wird er von seinem Freund und Mannschaftskameraden, dem Mittelfeldspieler Marco Kurth. Die Besucher im Kochstudio können sich auf eine spannend-sportliche und unterhaltsame Kochshow mit köstlichem Fisch freuen.

Funkensprühen auf der Bühne

Im Bühnenprogramm steht ganz im Zeichen des Spreewalds. Gemeinsam mit den Landräten der Region werden das Spreewälder Gurkenkönigspaar, die Peitzer Teichnixe sowie die Sellendorfer Kornkönigin die Besucher in der Brandenburghalle begrüßen. Die Peitzer Funkengarde wird ein wird ein tänzerisches Feuerwerk auf der Bühne entzünden. Die Aussteller aus der Region Spreewald werden vorgestellt. Wendisch-sorbische Folklore wird erklingt im Programm unter dem Titel „Mit Dudelsack und Holzpantoffeln“.

Erste Bilanz mit Vogelsänger

Um 13.00 zieht Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger mit Akteuren der Landespräsentation im Beratungsraum in der Brandenburghalle 21a eine erste Grüne Woche-Bilanz.

Wiesenburg: Erstes Golddorf Brandenburgs erhält Auszeichnung

Nach 20 Jahren hat mit Wiesenburg erstmals eine Brandenburger Gemeinde im bundesweiten Dorfwettbewerb eine Goldmedaille errungen. Um 15.30 Uhr erhält Wiesenburg im Rahmen einer Festveranstaltung im ICC (Saal 1) im Beisein von Bundesagrarministerin Ilse Aigner und dem Agrarminister des Landes Brandenburg Jörg Vogelsänger die Auszeichnung überreicht.

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siehe auch :

http://www.wolfgangschalow.brandenburghalle.com/

http://www.christabuchan.brandenburghalle.com/

http://www.meisterkoeche.brandenburghalle.com/

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Schüler vermarkten die Orange des Nordens – Sanddorn in die Pfanne gehauen und Frank Schöbel als Küchenwunder

Geschrieben von wochenmarktfoto am Januar 26, 2011

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26. Januar 2011

Vorschau: Brandenburg auf der Grünen Woche am Donnerstag 27. Januar

Schüler vermarkten die Orange des Nordens – Sanddorn in die Pfanne gehauen und Frank Schöbel als Küchenwunder


Berlin – In der Brandenburghalle 21a ist auch am Freitag viel los. Diesmal vor allem durch die Akteure aus Potsdam-Mittelmark und dem Havelland. Auf der Bühne und im pro agro-Kochstudio sorgen sie für gute Laune, Gaumenfreuden und für ein Wiedersehen mit Frank Schöbel. Bei den pro agro-Mitgliedern Werderfrucht, Hohenseefeld und der Christine Berger GmbH aus Petzow gibt es Sanddornprodukte zu kosten und zu kaufen.

Werderaner schreiben an Erfolgsgeschichte mit

Ohne eine Frau wie Christine Berger wäre der Sanddorn in Brandenburg nicht das, was er heute ist. Die Orange des Nordens, wie der Sanddorn auch genannt wird, ist eher ein Nischenprodukt, aber dennoch auch eine Brandenburger Erfolgsgeschichte.

Ein Teil davon ist die Kooperation zwischen Berger und Mitgliedern des Sanddorn e.V. mit Schülern der Biologielehrerin Antje Buchwald des Ernst-Haeckel-Gymnasiums in Werder. In der Klassenstufe 9 haben sie mit der Erarbeitung verschiedener Themen zum Sanddorn begonnen. Die Schüler haben sich der Nutzpflanze sowohl über Literatur- und Internetrecherche als auch in den selbst entwickelten Versuchen genähert. Hinsichtlich der Herkunft, umweltbiologischer und gesundheitlicher Bedeutung sowie Verwendung, ist das Projekt aufgearbeitet worden. Aus den Schülerarbeiten entstand eine Wanderausstellung, die auf der Messe am Freitag ihre Premiere erlebt. Möglich wurde die Ausstellung auch Dank der Umweltstiftung „Blauer Engel“. Für ihre Arbeit wird den Schülerinnen und Schüler um 11.00 Uhr auf der Bühne der Brandenburghalle eine Ehrenurkunde von Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger überreicht.

Die Wachstumskurve Sanddorn geht weltweit stetig nach oben. Die Anbauflächen werden ausgeweitet, vor allem in Asien. Neue Produkte sind gefragt. Doch haben viele Länder noch Probleme mit der Qualität. Da in Deutschland Sanddorn fast ausschließlich in Bioqualität angebaut wird, haben die Beeren „made in Germany“ besonders gute Chancen.

Landesweit sind derzeit 268 Hektar mit Sanddorn bepflanzt. Spitzenreiter sind Potsdam-Mittelmark mit 185,6 Hektar, Ostprignitz-Ruppin mit 21,9 Hektar, Märkisch-Oderland mit 19,7 Hektar, Oder-Spree mit 15,5 Hektar. Es folgen der Barnim mit 11,6 Hektar, Teltow-Fläming mit 9,5 Hektar, das Havelland mit 2,4 Hektar, Frankfurt (Oder) mit 2,1 Hektar.

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet des Sanddorns ist wahrscheinlich Zentralasien, von wo aus der Heilbringer in Richtung Europa kultiviert wurde. Seine Ansprüche an Boden sind Null. Es gilt der ansonsten eher ungewöhnliche Grundsatz: Karger Boden – bester Wuchs; bester Boden – schlechter Wuchs. Die Beeren enthalten eine geballte Ladung der Vitamine A, B, C, E und K, ungesättigte Fettsäuren, Mineralien und andere Spurenelemente. Der Vitamin C-Gehalt übertrifft den der Zitrone um das Zehnfache. Neben allen möglichen Anwendungen in Nahrungsmitteln gibt es auch eine breite Palette von kosmetischen Rezepturen auf der Basis von Sanddorn.

Doch macht es der Sanddorn nicht leicht, seine guten Seiten kennen zu lernen: Bei Anbau und Verarbeitung verhält er sich geradezu kratzbürstig. Erschwert wird die Nutzung auch dadurch, dass es beim Sanddorn „Männer“ und „Frauen“ gibt, die erst einmal zueinander kommen müssen, damit Beeren reifen.

In Brandenburg feilen Landwirte seit den Achtzigerjahren an der besten Anbaustrategie – vor allem auch in Petzow. Ziel war es, die Sanddornbeeren zu vitaminreichen Säften und Nektaren zu verarbeiten. Eine wesentliche Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg dieser Anlagen war die Pflanzung der DDR-Sorten „Leikora“ und „Hergo“, die immer noch im Anbau sind. Weitere DDR-Züchtungen (ab 1971, aus der Baumschule Dresden) sind „Auslese Rügen“, „Dorona“, „Pollmix“, „Asola“, „Frugana“.

Was bei der Familie Berger in Petzow 1993 mit dem Handel von in Lohnunternehmen verarbeiteten Sanddornprodukten begann, ist zu einem mehrfach ausgezeichneten Wildfruchtbetrieb mit eigener Produktion und einem Erlebnisbereich herangewachsen. Hergestellt werden unter anderem Sanddornsäfte, Sanddorn-Fruchtfleischöle, Sanddorn-Kernöle, Sanddorn-Pulver, Sanddornsirup, Sanddorn-Sonnenschutz, Marmeladen, Weine, Brände.

Präsident im Kochstudio

Udo Folgert, Brandenburger  Landesbauernpräsident und Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes ist um 11 Uhr der erste Gast, der Moderator Detlef Olle einen Besuch abstatten wird.  Das Motto des Tages lautet „Sanddorn trifft Spargel“. Vom Landgasthof „Stern Werben“ zeigt Spreewaldkoch Peter Franke der Chefin des Fruchterlebnisgartens Werder, Christine Berger, wie man raffiniert mit Sanddornprodukten kochen kann. Sie haben sich Kaninchenleber mit Sanddorngeist auf den Plan geschrieben. Kombiniert wird das Rezept mit regionalen Produkten. Die Kaninchenleber wird durch den Sanddorngeist besonders zart. Die Werderaner Gymnasiasten stellen anschließend im Kochstudio vor, was sie aus und mit Sanddorn gemacht haben, unter anderem Sanddornpralinen.

Michael Heck, Schlagersänger und Botschafter des Optikparks Rathenow wird gegen 12 Uhr im Kochstudio vorbeischauen.

Wie ein Stern im Kochstudio

Am Nachmittag wird der Fliederhof Syring aus Stücken kochen. Prominenter Helfer am Herd ist Schlagerlegende Frank Schöbel. Ihm zur Seite stehen die Köche Robert Bauer und Annegret Schwarz aus Stücken. Die drei bereiten Spargel mit Kräutern zu. Eine Sauce Hollandaise rundet das Gericht ab. Auch Spargel und Brandenburg sind ab April eine Erfolgsgeschichte, die in jedem Jahr fortgeschrieben wird. Das passende Motto dazu leiht sich pro agro aus seinem Song „Man kann sich dran gewöhnen“.

Die Tafel bog sich, die Feier zog sich
Am Freitag riefen alle Mann

Man kann sich dran gewöhnen …

Qualitätswettbewerb Wurst und Schinken

Der Fleischerverband Berlin-Brandenburg übergibt an die Sieger des Qualitätswettbewerbs Urkunden, Pokale und Medaillen. 18 Brandenburger und drei Berliner Fleischereien stellten sich der Jury. Diese konnte insgesamt 173 Medaillen für hochwertige handwerkliche Produkte vergeben. Es gab 100mal Gold 44mal Silber und 29mal Bronze. Eine Urkunde mit großem Pokal geht an die Gebrüder Arnold Privatfleischerei aus 04910 Kraupa. Sie erringen 32mal Gold und einmal Silber.

Eine Urkunde mit Pokal gewinnt die Fleischerei Conrad und Lars Speer aus 03044 Cottbus für sechsmal Gold, dreimal Silber und einmal Bronze.

Ebenfalls eine Urkunde mit Pokal geht an die Fleischerei Thiemann aus 16792 Zehdenick.

Mit vier Gold-, zwei Silber- und eine Bronzemedaille gehört sie auch zu den besten Fleischereien im Land Brandenburg.

Havelländischer Tanz unter dem Regenbogen

Im Bühnenprogramm treten Akteure aus dem Havelland auf. Hier präsentieren sich zum Beispiel der Optikpark Rathenow, der MAFZ-Erlebnispark Paaren-Glien, das Tanzensemble Regenbogen.

siehe auch :

http://www.sanddornpower.brandenburghalle.com/

http://www.meisterkoeche.brandenburghalle.com/

http://www.peterfranke.brandenburghalle.com/

http://www.julianesyring.brandenburghalle.com/

http://www.spargel.brandenburghalle.com/

http://www.sanddorn.brandenburghalle.com/

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Vorschau: Brandenburg auf der Grünen Woche am Mittwoch 26. Januar

Geschrieben von wochenmarktfoto am Januar 25, 2011

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25. Januar 2011

Vorschau: Brandenburg auf der Grünen Woche am Mittwoch 26. Januar

Unter Dampf: Weltmeisterliches und Goldjungs an märkischen Töpfen und Pfannen – Radsportliche Prignitzer auf der Bühne

Berlin – Das Kochstudio in der Brandenburghalle 21a ist an allen Messetagen – genau wie die Stände der Aussteller- gut besucht. Im täglichen Wechsel kochen je zwei Köche aus verschiedenen Restaurants im Land.  Am Mittwoch kommen sie aus Kleinmachnow und Bad Belzig.

Ronny Pietzner ist ein Mann mit Geschichte. Er war jahrelang Mitglied in der Nationalmannschaft der Köche und als solcher hat er auch einen Weltmeistertitel im Kochen errungen. Seit einigen Jahren betreibt Ronny Pietzner das Restaurant Bäkemühle in Kleinmachnow. Die einstige Mühle mit ihren dicken Gemäuern beherbergt das Restaurant in stilvoll modernisierten Räumen. Auf der Winterkarte des Restaurants sind derzeit Gerichte wie Rosa Entenbrust oder geschmorte Kalbsbäckchen zu haben. Als Nachtisch wird derzeit beispielsweise Marzipanparfait an gelierten Früchten in der Bäkemühle kreiert. Für den Messeauftritt in der Brandenburghalle haben Ronny Pietzner und sein Bäkemühlen-Küchenchef Steffen Stadthaus Rindertafelspitz mit Meerrettichrahm und Gemüsenudeln mit aromatisierten Kartoffelstampf vorgesehen. Die Zutaten für das Gericht beziehen sie bei regionalen Erzeugern. Für Ronny Pietzner sind Auftritt wie auf der Grünen Woche nichts Ungewöhnliches. Im Gegenteil schätzt er den direkten Kontakt mit seinen Gästen, die dann direkt nach der Verkostung ihr Urteil bei den beiden Köchen abgeben.

Tour de Prignitz

Im Bühnenprogramm der Brandenburghalle dreht sich an diesem 26. Januar um die Region Prignitz. Große Kulturfeste wie die Elblandfestspiele in Wittenberge oder die Fürstentage in Bad Wilsnack werden dabei zur Sprache kommen. Die Heidelbeer- und Rosenkönigin aus der Prignitz zeigen sich in ihren festlichen Roben zeigen. Eher im sportlichen Outfit dürften die Gewinner der letzten Tour de Pignitz, die Heiligengraber, daherkommen. Bürgermeister Holger Kippenhahn vertritt auf der Bühne seine radbegeisterte Gemeinde, die Anfang Juni möglichst wieder den Sieg der diesjährigen Tour nach Heiligengrabe holen würden.

Die Moderatoren Marina Ringel und Klaus Herber von Antenne Brandenburg werden gemeinsam mit ihren über das Pilgern nach Bad Wilsnack sprechen, über das Modemuseum im Schloss Meyenburg, über den Hirschhof Hildebrandt in Freyenstein oder die Schlacht bei Wittstock, die 375 Jahre zurückliegt.

Wildrezepte aus Brandenburg

Am Nachmittag gibt es einen Wechsel im Kochstudio. Dann übernimmt Hans Joachim Kalkofen die Regie. Der 56jährige ist Küchenchef in der Springbachmühle Bad Belzig. Das Hotel mit Restaurant liegt am Springbach und dem davor befindlichen Fischteich. Mit allen Sinnen Natur und Gastronomie zu erleben, das ist der Anspruch des Teams der Springbachmühle. Bodenständige märkische Küche, frischer Fisch aus dem großen Teich, Wild aus Wäldern und Kräuter aus den Gärten der Umgebung – das ist der Mix, aus dem die saisonale Speisekarte der Springbachmühle entsteht.

Für seinen Messeauftritt in der Schauküche der Brandenburghalle hat sich Hans Joachim Kalkofen eine Hirschkalbskeule liefern lassen, die er mit getrocknetem Flämingobst füllt. Dazu gibt es Holundersoße und karamellisiertes Pastinakengemüse mit Kartoffel-Brottalern. Unterstützt wird Küchenchef Kalkofen von leidenschaftlichen Hobbyköchen. Das ist zum einen Bernd Möller, der Geschäftsführer vom Landesjagdverband, Jürgen Griebsch vom Fläming-Wildhandel und Ralf Reinhardt, der Landrat des Kreises Ostprignitz-Ruppin. Wie immer bekommen die Gäste im Kochstudio nach vollbrachter Arbeit Probehäppchen zum Kosten. Im Übrigen legt jeder Koch Rezeptkarten aus. Das Gericht kann dann nachgekocht, gesammelt oder Freunden empfohlen werden. Zudem sind die Gasthauskarten auch kleine Ausflugsplaner. Die Springbachmühle ist auf einem weißblauen Winterfoto abgebildet, die Fahrtstrecke ist aufgezeigt und der Koch lächelt wie in diesem Falle von der Rezeptkarte des Restaurants. Wild findet sich übrigens das ganze Jahr über auf der Speisekarte der Springbachmühle, das Haus wird gern von Jägern gebucht, die in den nahen Wäldern ihrem Waidwerk nachgehen.

Belziger Kochnachwuchs

Küchenchef Kalkofen ist übrigens in diesen Tagen besonders stolz – auf seine drei Azubis. Sie lernen in ersten, zweiten und dritten Jahr den Beruf eines Kochs. In der vergangenen Woche hat jeder von ihnen von der Internationalen Kochkunstausstellung IKA in Nürnberg eine Goldmedaille mit nach Bad Belzig gebracht.

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Vogelsänger: Endspurt unterm Funkturm – Brandenburg zieht erste Bilanz seines Messeauftritts

Geschrieben von wochenmarktfoto am Januar 25, 2011

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25. Januar 2011

Vogelsänger: Endspurt unterm Funkturm – Brandenburg zieht erste Bilanz seines Messeauftritts

Termin: Freitag, 28. Januar Zeit:   13.00 Uhr
Ort:    Messegelände Berlin, Brandenburghalle 21a, Beratungsraum

Berlin Bereits zu Halbzeit der Grünen Woche hat sich die Brandenburghalle wieder als Publikumsmagnet erwiesen. Am Freitag (28. Januar) zieht der Schirmherr der Landespräsentation, Agrarminister Jörg Vogelsänger gemeinsam mit Gerd Lehmann, Geschäftsführer des Verbands pro agro, eine vorläufige Messebilanz aus Brandenburger Sicht. Angefragt ist weiterhin ein Vertreter des Landesbauernverbands Brandenburg.

Die märkischen Aussteller bieten auf der Grünen Woche sehr viel für die Gaumenfreuden der Besucher. Bisher kaum geahnte Genusskombinationen wie Ziegenjogurtkrapfen, Gurke im Kornbett oder Sanddornleberwurst gehen hier seit Tagen über die Ladentische und erfreuen sich bei den Besuchern großer Beliebtheit.

Welche Vermarktungschancen haben die kulinarischen Neuigkeiten nach der Grünen Woche? Wie sind Einzel- und Gemeinschaftsaussteller mit dem Messegeschehen zufrieden? Hat das Land seine Messeziele erreicht und wie geht es weiter?

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Brandenburghalle … das Foto des Tages … proagro … Henriette … Kurfürst … Linde

Geschrieben von wochenmarktfoto am Januar 21, 2011

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das Foto des Tages


Louise Henriette und der Große Kurfürst – das Kurfürstenpaar der Herzen
Gasthof zur Linde Küchenchef Ralf Weissmann

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pro agro – Verband zur Förderung des ländlichen Raumes im Land Brandenburg e.V.

Dorfstraße 10, 14513 Teltow-Ruhlsdorf

Tel: 03328/ 33 767 0  Fax: 03328/ 33 767 69

E-Mail: kontakt@proagro.de Internet: www.proagro.de

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pro agro Marketingpreis 2011 : Auszeichnungen auf der Grünen Woche

Geschrieben von wochenmarktfoto am Januar 21, 2011

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Jens-Uwe Schade Pressesprecher

www.mil.brandenburg.de

Jörg Vogelsänger

Rainer Bretschneider

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Presseinformation

21. Januar 2011

 

pro-agro-Marketingpreis 2011 : Auszeichnungen auf der Grünen Woche

Berlin – Am pro-agro-Tag heute in der Brandenburghalle 21a auf der Grünen Woche in Berlin wurden von Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger die Preisträger des pro agro-Marketingpreises 2011 in den Kategorien „Produktinnovation“ und „Landtouristische Angebote“ ausgezeichnet. Auch ein Sonderpreis wurde vergeben.

 

Sweet Sushi

 

Sieger in der Kategorie „Produktinnovation“ wurde der Wettbewerbs-beitrag der Bäckerei Peter und Cornelia Dreißig KG: Sweet Sushi.  Das 1911 gegründete Gubener Unternehmen überzeugte die Jury mit seiner Kreation „Sweet Sushi“, eine Konditorspezialität, die eine Hommage an den allgemeinen Trend des Ethno- beziehungsweise Worldfood ist. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, dass dieses süße Dessert optisch an das Original erinnert. Auch die Verpackung erinnert weniger an ein Konditoreiprodukt, sondern folgt der gewohnten Optik der fernöstlichen Spezialität. Erhältlich ist „Sweet Sushi“ über das Netz der Dreißig-Filialen. Es wird in der Kühlauslage ausgewählter Filialen mit Café angeboten. Ein externer Vertrieb wird nicht angestrebt, da die Produktinnovation stets mit der Marke Dreißig in Verbindung gebracht werden soll.

Das Konzept von „Sweet Sushi“ ist ein moderner Ansatz, einen Trend aus einem anderen Bereich der Ernährung aufzugreifen und in den Bereich der klassischen Konditorei zu integrieren.

Bäckerei Peter und Cornelia Dreißig

www.baeckerei-dreissig.de, Petra Deißig, mobil: 0151/ 162 233 48

 

 

Netzwerk Offene Höfe

 

In der Kategorie „Landtouristische Angebote und Dienstleistungen“ gewann das Netzwerk Offene Höfe der Nuthe-Nieplitz-Region.

 

„Holzofenbrot und Hexensuppe“ oder „von Aalräucherei bis Zuchtbetrieb“: Die Netzwerkinitiative „Offene Höfe in der Nuthe-Nieplitz-Region“ präsentiert sich gemeinsam mit dem Ziel, regionale Spezialitäten zu vermarkten, die überwiegend in eigener Produktion ökologisch erzeugt wurden. Die „Gläserne Produktion“ bietet den Besuchern einen Blick hinter die Kulissen. Insbesondere an den Tagen der offenen Höfe in der Nuthe-Nieplitz-Region im Mai und November zeigen und erklären die inhabergeführten Betriebe, wie der Aal geräuchert wird, wie die Biene den Honig produziert, wie sich der Ameisenkuchen in den Fläming verirrt hat, wie man seine Küche mit heimischen Kräutern verfeinern kann, warum die vom Aussterben bedrohten Haustierrassen gezüchtet werden, was man mit Erdbeeren alles machen kann, wie aus Kürbiskernen Öl wird, wo die Gallowayrinder herkommen und sich in der Gourmetküche wiederfinden, wie das Korn zum Brot wird, aber auch, warum es wichtig ist, regional zu produzieren und zu konsumieren.

 

Das Netzwerk geht zurück auf eine Idee des Zauchwitzer Unternehmers Thomas Syring und wurde durch die LEADER-Aktionsgruppen Rund-um-die-Flaeming-Skate und Fläming-Havel vorangetrieben. Die Grundidee für dieses Projekt entstand 2006. Da sich die LEADER-Regionen „Rund um die Flaeming-Skate“ und „Fläming-Havel“ im Naturpark Nuthe-Nieplitz befinden, wurde die Idee auch dank der Förderung zwischen den Lokalen Aktionsgruppen dieser LEADER-Regionen umgesetzt. Es beteiligen sich 20 inhabergeführte Betriebe an dem Projekt, davon zehn aus dem Landkreis Teltow-Fläming.

 

Nach gemeinsam entwickelten Qualitätskriterien wurden und werden Unternehmen in das Netzwerk aufgenommen. Ein „Offener Hof“ stellt gegenüber den Besuchern die Aspekte der Regionalität, eine „gläserne“, offene und somit nachvollziehbare Produktion in den Mittelpunkt.

Ein weiteres Kennzeichen ist die Regionalvermarktung durch gegenseitiges Bewerben. Allen Teilnehmern gemein ist der einheitliche Auftritt mit eigens für dieses Netzwerk angefertigten Produktschränken, Infotafeln und Hofschildern.

Neben der Darstellung der Produkt- und Produktionsqualität bietet das Netzwerk im direkten Kundenkontakt auch Aufklärungsarbeit zu Bedeutung, Nutzen und Vorteil regionaler Wirtschaftskreisläufe für Produzenten und Verbraucher.

Mönchshofer Schlosskäse.

 

Einen Sonderpreis in der Kategorie „Produktinnovation“ erhielt die Gläserne Molkerei Münchehofe für ihren Mönchshofer Schlosskäse.

Der Mönchshofer Schlosskäse ist eine kräftig-aromatische Käsespezialität mit aromatischem Geruch und feiner Lochbildung. Produziert wird er in der im Januar 2010 eröffneten neuen Käserei. Der runde Laib reift mindestens drei Monate auf Rotfichtenholzbrettern. Dabei wird er täglich mit Salzlake bestrichen, was die Ausprägung eines kräftigen Geschmacks fördert.

Preiswürdig befand die Jury nicht nur den Geschmack, sondern auch die Tatsache, dass der Mönchshofer Schlosskäse ein rein regionales Produkt ist. Verwendet wird ausschließlich Bio-Milch von umliegenden Landwirten. Diese wird dann in der Gläsernen Molkerei im Spreewald verarbeitet. Der Name des Käses nimmt Bezug auf die Geschichte seines Entstehungsorts. Im 13. Jahrhundert gründeten Zisterziensermönche einen Wirtschaftshof und nannten ihn „Monchshoffe“.

Gläserne Molkerei GmbH Münchehofe

Telefon: 033760/ 207 70

LAG Fläming-Havel

www.offenehöfe.de, Synthia Groß, Telefon: 033849/ 906 57

LAG Rund um die Flaeming-Skate

Bianca Moeller, Telefon: 03371/ 401 378

Naturparkverwaltung Nuthe-Nieplitz, Katrin Greiser, Telefon: 033732/ 506 15

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Fläminger Schäferstündchen – Wettstreit der Kartoffelsorten und Potsdam ist auch eine kulinarische Reise wert

Geschrieben von wochenmarktfoto am Januar 21, 2011

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Jens-Uwe Schade Pressesprecher

www.mil.brandenburg.de

Jörg Vogelsänger

Rainer Bretschneider

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Presseinformation : 21. Januar 2011

Quelle : http://www.mil.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.238474.de

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Brandenburg auf der Grünen Woche: Wochenendvorschau (22./23. Januar)

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Fläminger Schäferstündchen – Wettstreit der Kartoffelsorten und Potsdam ist auch eine kulinarische Reise wert

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Berlin – Ganz im Zeichen seiner ländlichen Regionen präsentiert sich Brandenburg an diesem Wochenende in der Halle 21a. Am Sonnabend ist die Internationale Grüne Woche bis 20 Uhr auf Besucheranstürme vorbereitet. Am Sonntag schließen die Tore um 19 Uhr. Auf der Bühne dreht sich am Sonnabend alles um den Fläming. Sonntag stehen Werder (Havel) und die Landeshauptstadt auf  dem Bühnenprogramm.

 

Sonnabend ist Flämingtag

 

Das Jugendblasorchester Buchholz ist ebenso zu erleben wie die Dennewitzer Flämingtrachten und die Country-Tanzgruppe „Silver Dollar“. Unternehmen und Vereine aus dem Fläming werden präsentiert. Es geht um Wanderungen in der Reiseregion Fläming, um den Burgenwanderweg und um den Deutschen Wandertag, der am 24. und 25. Juni 2012 in der Region startet. Die Flämingkönigin gibt eine Audienz auf der Bühne und auch Rita Neumann die Betriebsleiterin des Guts Schmerwitz, wird über ihren Bio-Betrieb informieren, der einer der größten in Deutschland ist.

 

Naturwächter ehren fleißigste Gäste

 

Am Sonnabend werden gegen 12.25 Uhr werden auf der Bühne der Brandenburghalle die Gewinner der Naturwacht-ErlebnisCard geehrt. Die Auszeichnung nimmt Umweltministerin Anita Tack vor.

 

Konsequente Liebe zum Lamm

 

Köche aus Potsdam und seinem südlichen Umland stehen am Wochenende im Kochstudio der Brandenburghalle. Am Sonnabend ab 10 Uhr übernimmt Lars Wagner vom Landgasthof Zum Löwen aus Löwenbruch das Zepter an Kochtöpfen und Pfannen. Er wird Lammrücken vom Coburger Fuchsschaf mit einer Walnuss-Pesto-Kruste mit pfeffrigem Rahmwirsing zubereiten. An seiner Seite im Kochstudio ist Schäferin Ina Ritter. Sie assistiert dem Koch und kann jede Menge über die Coburger Fuchsschafe erzählen, von denen sie auch mehrere Tiere in der eigenen Herde hat. Die Tiere kommen mit rotbraunen Haaren zur Welt, ihre Wolle bleibt, wenn sie ausgewachsen sind, rötlich. Ina Ritter ist mithelfende Ehefrau in der Schäferei ihres Mannes und mit den Tieren in der Nuthe-Nieplitz-Niederung unterwegs.

Bei der Schäferfamilie Ritter kommt Lamm regelmäßig auf den Speiseplan, egal ob als Goulasch, Keule oder Bratwurst.

siehe auch : www.larswagner.brandenburghalle.com www.zum-loewen.net

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Kräuterschwein aus Saalow

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Um Schweinefleisch und seine Zubereitungsvarianten geht es am Sonnabend-Nachmittag im Kochstudio. Es kocht Christian Reuner vom „Gasthof Reuner“ aus dem Baruther Ortsteil Glashütte. Filet vom Saalower Kräuterschwein mit Kürbis Kartoffelpuffer wird er an der verspiegelten Herdplatte zubereiten. Der junge Koch widmet sich damit einem der beliebtesten Gerichte aus dem heimischen Gasthof, dessen Geschäftsführer er ist. Das Saalower Kräuterschwein ist ein Schwein, das weitgehend natürlich lebt und von Gräsern, Kamille, Mohnblumen und Wildkräutern ernährt wird. Das Fleisch des Tieres ist sehr zart, hat einen geringen Fettanteil sowie kaum Bratverlust.

siehe auch : www.reuner.brandenburghalle.com www.gasthof-reuner.de

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Kartoffel des Jahres

 

Die Besucher der Brandenburghalle haben die Möglichkeit, vor dem Kochstudio Platz zu nehmen und die fertigen Gerichte zu kosten. Sie erleben am Sonnabend gegen 16.30 Uhr die Prämierung der „Kartoffel des Jahres“. Rudolf Vögel vom Verein zur ‚Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen in Brandenburg (VERN) wird sie im Kochstudio vorstellen. Die Siegerkartoffel wird im Kochstudio zu Kürbis-Kartoffelpuffern verarbeitet.

 

Potsdam am Sonntag: Kulinarisches Duett

 

Die Plätze vor der Herd- und den Arbeitsplatten der Schauküche  werden auch am Sonntag schnell besetzt sein. Dann kocht dort ab 10 Uhr Mathias Richter von der Braumanufaktur Forsthaus Templin. Für sein Bierkutscher-Steak und den Salat mit Bierdressing hat er für Bierzutaten exzellente Auswahl: Das Forsthaus Templin hat eine eigene Brauerei. Für das Schaukochen wird der 26jährige helles Bier verwenden. Die Steaks wurden vorher darin eingelegt und auch die Salatmarinade wird mit hausgebrautem Bier zubereitet. Wenn alles fertig ist, können die Besucher des Kochstudios selbstverständlich probieren und dieses spezielle Gericht der Braumanufaktur beurteilen. Auch diese Kochshow liefert eine kulinarische Visitenkarte der Region ab. Das Forsthaus Templin ist eine herrliche Ausflugsgaststätte, direkt zwischen Potsdam und Caputh am Wasser gelegen. Die kleine Brauerei am Lokal macht sie hochinteressant für eigene Ausflugsplanungen in der Potsdamer Umgebung bestens geeignet.

Am Sonntagnachmittag gibt es einen Doppelauftritt im Kochstudio. Nur an diesem Tag kochen zwei Köche aus verschiedenen Potsdamer Restaurants gemeinsam. Björn Franke kommt aus der „Tenne“ im Potsdamer Ortsteil Neufahrland und Florian Wolf aus dem „Oscar“ im Mercure-Hotel im Zentrum der Stadt. Beide kochen gemeinsam nacheinander zwei Drei-Gänge-Menüs. Einmal gibt es Kartoffelsamtsuppe mit Steinpilzen, Wildschweinkeule auf Apfel-Zwiebel-Sauce mit Kartoffelplätzchen und Apfelblinis. Wenn alles gut geschmeckt hat, bereiten die beiden Köche einen asiatischen Sprossensalat mit Glasnudeln und Ingwer zu, danach eine mit Bockbier gebeizte Wildschweinkeule auf Spitzkohl und als Dessert gibt es gebrannte Törtchen vom Winterapfel. Die beiden Küchenchefs schätzen ihre gemeinsamen öffentlichen Auftritte wie den in der Schauküche der Brandenburghalle. Kreativität und Einfallsreichtum führen beim gemeinsamen Kochen zu Spaß und weiteren kulinarischen Experimenten und Innovationen rund um Kochtopf und Bratpfanne.

Im Bühnenprogramm der Stadt Werder bildet der Spielmannszug den Auftakt. Der Obst- und Gartenbauverein informiert über das bevorstehende Blütenfest in Werder. Es findet Ende April/Anfang Mai statt. Firmen wie das Sanddornmekka von Christine Berger in Petzow oder Werder-Frucht aus dem Orteil Glindow stellen sich auf der Bühne vor. Ebenso Sebastian Wedow, der Ölmüller aus Werder. Während der auf der Bühne sein Unternehmen vorstellt wird, werden die Werderaner Blütenkönigin und die Glindower Kirschkönigin den Besuchern Proben anbieten.

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siehe auch : Werderaner Baumblütenkönigin Jessica Seiffert Kirschkönigin des Ortsteiles Glindow, Rebecca Schmahlfeldt

siehe auch : www.bjoernfranke.brandenburghalle.com

 

Hintergrund: Schaf und Ziege in Brandenburg

 

Von dem Verkauf von Wolle und Fleisch kann in Brandenburg heute kaum ein Schäfer leben. Die Mehrheit der Schäfer ist deshalb auch in Sachen Landschaftspflege unterwegs. So sind die Schafbestände nach der letzten Zählung 2009 auf 123.900 Tiere gesunken. Ziege dagegen boomt – wenn auch auf niedrigem Niveau: Von 4.270 Tieren im Jahr 2000 wuchs der Bestand bei der letzten Zählung 2009 auf 11.588 Tiere. In naturnaher Haltung erzeugen Schaf- und Ziegenhalter im Haupterwerb schmackhafte und gesunde Fleisch- und Milchprodukte. Der Großteil der Schafe wird in Herden mit mehr als 500 Mutterschafen, darunter auch Betriebe mit mehr als 1.000 Tieren, betreut. In den vergangenen Jahren haben die Schaf- und Ziegenhalter jedoch verstärkt in die Produktverarbeitung und Direktvermarktung vor Ort investiert oder verschicken ihre Produkte. Adresslisten können bei Landesschafzuchtverband Berlin-Brandenburg angefordert werden. Nebenerwerbs- und Hobbyhalter leisten eine wichtige Arbeit zum Erhalt seltener, vom Aussterben bedrohter Schaf- und Ziegenrassen. Die Brandenburger Schaf- und Ziegenhalter leisten im Rahmen von Pflegemaßnahmen zur Erhaltung der Kulturlandschaft, für den Schutz von Naturreservaten und zur Sicherung der Deiche wichtige Beiträge. So werden Flächen, auf denen derzeit eine andere landwirtschaftliche Nutzung unökonomisch ist, in Kulturbereitschaft gehalten. Einer Verwaldung wird vorgebeugt. Dadurch kann der Boden weiterhin seine Filterfunktion im Rahmen der Trinkwasserentstehung erfüllen. Seltene Tier- und Pflanzenarten können durch Erhaltung ihrer Lebensräume vor dem Aussterben bewahrt werden.

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siehe auch : http://wochenmarktfoto.wordpress.com/2011/01/19/werder-havel-auf-der-internationalen-grunen-woche-2011-in-berlin/

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Wild(er) Start in der Brandenburghalle: Abgeordnete werden ins Kochstudio abgeordnet – Turbinen drehen den Kochlöffel

Geschrieben von wochenmarktfoto am Januar 20, 2011

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1s1 Brandenburg Webservice Websites Webseiten Landkreise Ämter Städte Gemeinden

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Jens-Uwe Schade Pressesprecher

www.mil.brandenburg.de

Jörg Vogelsänger

Rainer Bretschneider

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20. Januar 2011

 

Vorschau: Brandenburg auf der Grünen Woche am Freitag, 21. Januar

Wild(er) Start in der Brandenburghalle: Abgeordnete werden ins Kochstudio abgeordnet – Turbinen drehen den Kochlöffel

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Berlin – Die Brandenburghalle 21a lockt an allen zehn Messetagen die Besucher mit abwechslungsreichen und unterhaltsamen Programmen. Einer der Erfolgsgaranten dieser Halle ist das Kochstudio. Hier können Zuschauer vor der großen gespiegelten Herdplatte sitzen und den Profis und ihren prominenten Gästen beim Kochen zuschauen.

Kochen und Politik

Der Start im Kochstudio der Grünen Woche wird eine Punktlandung. Herdplatten, Töpfe und Pfannen werden ab 10 Uhr durch Dirk Krause in Betrieb genommen. Der Mann kocht seit drei Jahren in einem der romantischsten Landgasthöfe im westlichen Zipfel des Landes Brandenburg. Das Landhaus Alte Schmiede liegt am Rand des Niemegker Ortsteils Lühnsdorf. Am Herd und in der Küche assistieren dem 34jährigen absolute Hobbyköche: Mitglieder des Landtagsausschusses für Infrastruktur und Landwirtschaft. Sie besuchen traditionell zum Auftakt der Grünen Woche die Aussteller in der Brandenburghalle und machen während ihres Rundgangs einen Abstecher im Kochstudio.

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www.dirkkrause.brandenburghalle.com

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Sportlich und Wild

 

Wenn sie die Kochmützen absetzen, steht die nachfolgende Mannschaft am Start. Es sind vom FFC Turbine Potsdam die Torhüterin Anna Felicitas Sarholz und Trainer der Trainer der Mannschaft Bernd Schröder. Gemeinsam mit Jens Krause kochen sie Selbstgemachte Pasta mit Fläminger Rehrücken in einer Gewürz-Pfefferkruste mit glasierten Zuckerschoten sowie Kirschtomaten.

Der Koch vom Landhotel Alte Schmiede hat mit dem Rehrücken nicht nur einheimisches Wild ausgesucht, sondern auch eine der beliebtesten Fleischsorten von der Speisekarte des Restaurants. Die Besucher können sich die Probehäppchen aus der Brandenburger Messeküche gut schmecken lassen und eigene Ausflüge in den Fläming planen, praktischerweise mit Abstecher in die Alte Schmiede. Dort finden innerhalb des Kulinarischen Kalenders auch regelmäßig Kochkurse statt.

 

AOK bietet Zukunft für uns

 

Ab 13 Uhr gibt es einen Wechsel im Kochstudio. Dann übernehmen Ralf Weißmann und Guido Reihs vom Gasthof Zur Linde aus Wildenbruch die Regie im Kochstudio. Sie treten gemeinsam mit Gerlinde König der stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der AOK Nordost und zwei Koch-Azubis an. Die AOK unterstützt mit ihrem Projekt „Future for us“ Jugendliche bei ihrem Übergang von der Schule ins Berufsleben. Davon berichten die beiden angehenden Köche und die AOK-Vizechefin.

Ralf Weißmann und Guido Reihs bereiten gemeinsam mit den Koch-Azubis Kleine Stückener Rehrouladen mit Apfelchutney, glasierten Teltower Rübchen und Kräuter-Kartoffelplätzchen zu. Und natürlich gibt es Probehäppchen für die Besucher, sozusagen eine kulinarische Einladung an die Gäste, selbst einen Ausflug nach Wildenbruch und seine schöne Umgebung vor den Toren Potsdams zu planen.

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www.weissmann.brandenburghalle.com

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Pro agro im Schweinwerferlicht     ( Google – Suche : kochstudio proagro )

 

Auf der Bühne in der Brandenburghalle steht Auftakt der Grünen Woche ganz im Zeichen des Verbands pro agro und seiner Mitgliederbetriebe aus den Bereichen Ernährungs- und Landwirtschaft, Direktvermarktung und Landtourismus. Traditionell verleiht pro agro, der Verband zur Förderung des ländlichen Raumes im Land Brandenburg e.V., auf der Internationalen Grünen Woche den pro-agro-Marketingpreis. Im Vorfeld reichten 19 Unternehmen insgesamt 42 Produkte und Angebote ein.

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siehe auch : facebook natürlich brandenburg

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Rekord – Strecke des Jagdjahres 2009/2010

 

Dass am Freitag Wildgerichte im Mittelpunkt der Kochpräsentation zu stehen, hat auch mit dem Wildreichtum des Landes Brandenburg zu tun.

Der im Jagdjahr 2008/2009 gemeldete Streckenrekord beim Rotwild konnte laut den jetzt ausgewerteten Streckenergebnissen des Jagdjahres 2009/2010 nochmals gesteigert werden. Nie zuvor wurde in Brandenburg soviel Rotwild erlegt – 9.267 Stück. Das Ergebnis bedeutet eine nochmalige Streckensteigerung um 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

 

Im Vergleich wurden auf gleicher Fläche 1972 nur 2.369 Stück Rotwild erlegt. Seit dem Jagdjahr 2001/2002 liegt die Jahresstrecke über 8.000 Stück mit stetiger Steigerung.

Die Damwildstrecke hat in den letzten Jahrzehnten eine rasante Entwicklung genommen und ihren vorläufigen Höhepunkt im Jagdjahr 2007/2008 mit 14.136 Stück erreicht. Das Jagdjahr 2009/2010 erbrachte ein Ergebnis, das mit 13.898 Stück Damwild diesen Rekord nur knapp verfehlte. Gegenüber dem Vorjahr konnte die Strecke um drei Prozent gesteigert werden. Im Jahr 1972 wurden auf gleicher Fläche nur 718 Stück Damwild erlegt. Ab dem Jagdjahr 1999/2000 konnten jährlich weit über 10.000 Stück gestreckt werden.

Das Muffelwild hat von den in Brandenburg vorkommenden Schalenwildarten die geringste jagdwirtschaftliche Bedeutung. Seit vier Jahren steigt seine Jahresstrecke jedoch kontinuierlich an und erreicht im Jagdjahr 2009/2010 insgesamt 1.179 Stück, ein deutliches Streckenplus von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

 

Im Jahre 1972 lag die Jahresstrecke beim Muffelwild noch bei acht Stück. Seit dem Jagdjahr 1990 pegelt sie sich bei zirka tausend Stück ein.

 

Einen weiteren Streckenrekord erbrachte auch die Auswertung der Rehwildstrecke. Das Ergebnis des Vorjahres wurde mit vier Prozent abermals übertroffen. Im Jagdjahr 2009/2010 kamen insgesamt 72.412 Rehe zur Strecke, eine bislang in Brandenburg unerreichte Zahl.

 

Laut der Streckenmeldung 1972 wurden damals 31.374 Stück Rehwild erlegt. Mit Beginn des Jagdjahres 1998/1999 lag die jährliche Stecke weit über dem Doppelten von 1972 mit immer steigender Tendenz.

Die Schwarzwildstrecke des Jagdjahres 2008/2009 mit über 80.000 erlegten Sauen konnte im zurückliegenden Jahr nicht erreicht werden. Es wurden 60.640 Stück Schwarzwild der Population entnommen, was ein Streckenminus von 24 Prozent zum Vorjahr bedeutet.

 

Im Vergleich zu 1972, wo 13.107 Stück Schwarzwild erlegt wurden, bedeuten dies eine enorme Bestandesentwicklung mit zum Teil gravierenden Auswirkungen auf die Landwirtschaft.

Die Niederwildstrecken blieben im Wesentlichen auf dem Niveau des Vorjahres. Die Feldhasenstrecke wuchs im Jagdjahr 2009/2010 auf 3.681 Exemplare an (fünf Prozent mehr als im Vorjahr), wobei der Hauptteil der Strecke weiterhin durch den Straßenverkehr erbracht wird.

 

1972 wurden auf dem Territorium Brandenburgs noch 10.359 Feldhasen gestreckt. Ab dem Jagdjahr 1992/1993 hat sich die jährliche Hasenstrecke bei 3.000 Stück eingepegelt.

1.593 erlegte Fasane bedeuten eine fünfprozentige Verringerung der Strecke gegenüber dem vorigen Jagdjahr wobei die Strecke seit 1972 fast immer konstant bleibt. Die hohe Entenstrecke des letzten Jahres konnte nicht ganz erreicht werden, 11.062 erlegte Enten stehen 2009/2010 zu Buche. Der Abschuss von Wildenten hat im sich im Vergleich zu 1972 verdoppelt.

 

Darüber hinaus konnten im Jagdjahr 2009/2010 3.799 Gänse, 2.671 Ringeltauben und 66 Kaninchen in der Statistik verbucht werden. Im Jagdjahr 1973 kamen 590 Gänse und immerhin 577 Kaninchen zur Strecke.

Die Rotfuchsstrecke sank im Vergleich zum Vorjahr weiter ab und erreichte nur noch eine Höhe von 28.976 Exemplaren. Auf gleicher Fläche wurden 1972 12.344 Füchse erlegt. Die Streckensteigerung beim Dachs hat sich erstmals nicht weiter fortgesetzt, allerdings fehlen nur wenige Exemplare auf der diesjährigen Strecke zur Erreichung der vorjährigen Höchstmarke. Im Jagdjahr 2009/2010 konnten 2.941 Dachse erlegt werden. 1972 wurden auf dem Territorium von Brandenburg nur 38 Dachse gestreckt. Seit dem Jagdjahr 2003/2004 werden jährlich weit über 2.000 Dachse erlegt.

 

Die Waschbärenstrecke erreichte wiederum ein fünfstelliges Niveau. Der Streckenrekord des Vorjahres wurde nur knapp verfehlt, zu Buche stehen im Jagdjahr 2009/2010 insgesamt 10.291 Waschbären. Im Jahre 1972 gab es auf gleicher Fläche fast keine Waschbären. Die Streckenentwicklung ging sehr rasant vorwärts. Seit dem Jagdjahr 1999/2000 werden weit über 1.000 Waschbären erlegt, der Trend weist stetig aufwärts. Im Jagdjahr 2008/2009 wurden erstmals die 10.000 Stück im Abschuss überschritten.

Die im letzten Jahrzehnt kontinuierlich angestiegene Mink-Strecke erreichte im zurückliegenden Jagdjahr eine Höhe von 212 Exemplaren. Demgegenüber sank die bislang durch einen jahrelangen Aufwärtstrend gekennzeichnete Strecke des Marderhundes in Brandenburg deutlich ab. Im Jagdjahr 2009/2010 kamen lediglich 5.860 Marderhunde zur Strecke, 70 Prozent der Strecke des Vorjahres. Als Ursache für den vermutlichen Besatzrückgang kommen mit hoher Wahrscheinlichkeit  die sich von Mecklenburg-Vorpommern ausbreitende Staupe und Räude in Betracht. 1972 erschienen weder Minke noch Marderhunde in der Jagdstatistik Brandenburgs.

 

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