Blog – Brandenburghalle – Wochenmarkt

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Archiv für März 2010

#brandenburg – Tack: Große Chancen für Entwicklung der Region und für Naturschutz

Geschrieben von wochenmarktfoto am März 31, 2010

Internet: www.mugv.brandenburg.de

Presseinformation

31. März 2010

Tack: Große Chancen für Entwicklung der Region und für Naturschutz

Neu Zauche – Erstmalig soll auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Lieberose eine internationale Naturausstellung (INA) mit dem Thema „Mensch und Biodiversität“ durchgeführt werden. „Die INA bietet nicht nur große Chancen zur Entwicklung der Region sondern auch zur Umsetzung von Naturschutzzielen“, so Umweltministerin Anita Tack (Linke) heute anlässlich der Vorstellung des Masterplans Region Lieberose. Die Region eigne sich in besonderer Weise für eine solche Ausstellung.

Mit der internationalen Naturausstellung sollen in der Region beispielhafte Ansätze und Projekte entwickelt und umgesetzt werden, die im Ausstellungsjahr – verbunden mit internationalen Kongressen – präsentiert werden. „Eine derartig große, weitgehend ungestörte, zusammenhängende Fläche finde sich sonst nirgendwo in Deutschland“, sagt die Ministerin. Schon heute weise die Fläche vielfältige Lebensraumtypen für Pflanzen und Tiere auf, die in großräumig ausgewiesenen Schutzgebieten liegen. „Die Landschaft repräsentiert unterschiedlichste Landschaftsbilder, sie gehört zwei Euroregionen an und weist vielfältige Verflechtungen mit den angrenzenden Räumen des Biosphärenreservates Spreewald, mit dem Naturpark Schlaubetal und mit dem Fürst-Pückler-Land mit seinen neu entstehenden Landschaften auf“, sagt Tack.

Der heute öffentlich vorgestellte Masterplan konzipiert die zukunftsfähige Entwicklung des rund 26.000 Hektar großen, zum Teil stark munitionsbelasteten ehemaligen Truppenübungsplatzes Lieberose. Aufgabe war es, die Wertschöpfung in der Region durch Bündelung der Kräfte in den verschiedenen Landkreisen, Ämtern und Gemeinden nachhaltig und unter sinnvoller Nutzung von Finanzmitteln zu optimieren. Es galt, vorhandene Entwicklungsansätze, insbesondere für den Naturschutz, die Forstwirtschaft und den Tourismus, miteinander in Einklang zu bringen und dafür eine breite Mehrheit der Beteiligten zu gewinnen. Die Gutachter untersuchten nicht nur das Kerngebiet, sondern mit den umliegenden Ämtern und Gemeinden die ganze „Region Lieberose“. In drei Workshops mit Vertretern aus allen gesellschaftlichen Gruppen konnte ein einvernehmliches Ergebnis erzielt werden.

Der Konzeptvorschlag umfasst Infrastrukturmaßnahmen für die angrenzenden Orte und den ehemaligen Truppenübungsplatz. Im Kern liegt ein großes Wildnisgebiet, das auch Grundlage für die Projekte zur Biodiversität ist. Ein Ausstellungszentrum soll ebenso entstehen, wie Tagungsräume und Unterkünfte.

Mit der INA sollen Türen geöffnet und der Blick des Landes, des Bundes, der EU und der UNESCO auf die Region Lieberose gelenkt werden. Nun gilt es, diese Idee des Masterplans auf gemeinsame Beine zu stellen und sie auf allen kommunalen Ebenen und in den Landkreisen zu untermauern und als gemeinsames Ziel auf den Weg zu bringen. Alle Workshopteilnehmer haben sich zu diesem Ziel bekannt.

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#brandenburg – Neues Therapiehaus für Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg

Geschrieben von wochenmarktfoto am März 30, 2010

Internet: www.mugv.brandenburg.de

Presseinformation

30. März 2010

Neues Therapiehaus für Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg

Potsdam/Bernau-Waldsiedlung – „Das neue Therapiehaus der Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg wird einen wichtigen Qualitätsschub in der Arbeit dieser Reha-Einrichtung bringen“, so Gesundheitsstaatssekretär Dr. Daniel Rühmkorf bei der heutigen Einweihungsfeier. Es werde vor allem den Alltag der kleinen Patienten verbessern helfen, die künftig ihre Therapie- und Behandlungsangebote unter einem Dach vorfinden.

Mit ihrem Leistungsangebot zur Nachsorge von allen Tumor- und Bluterkrankungen bei Kindern und Jugendlichen sowie zur Nachsorge bei angeborenen Herzfehlern – ist diese Rehaeinrichtung die einzige ihrer Art in den neuen Bundesländern. Zum Erfolg und dem guten Ruf der Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg hat vor allem das neue Konzept einer Familienorientierten medizinischen Rehabilitation beigetragen.

Eine Therapie im Rahmen der Familienorientierten Rehabilitation (FOR) heißt, dass auch Familienangehörige die Kinder während der Rehamaßnahme in der Klinik begleiten. Sie werden in die Therapie mit einbezogen und erhalten in der Regel auch selbst eine psychologische Betreuung.

„Ich bin stolz auf diesen Leuchtturm in der Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg und hoffe, dass dieser mit dem geplanten Neubau der Einrichtung weiter an Strahlkraft gewinn“, sagt der Staatssekretär. Besonders würdigte er das Engagement des gemeinnützigen Trägervereins – ohne ihn würde es diese Kindernachsorgeklinik heute nicht mehr geben. Mitglieder des Trägervereins „Berlin-Brandenburg Kindernachsorgeklinik gemeinnützige GmbH“ sind die Deutsche Kinderkrebsnachsorge – Stiftung für das chronisch kranke Kind, die Michels Kliniken GmbH & Co. KG, Carpe Diem Förderverein (Bernau), Deutsches Herzzentrum Berlin und der Bundesverband Herzkranke Kinder e. V.

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#brandenburg – Bunt gefärbte Eier unbedenklich

Geschrieben von wochenmarktfoto am März 30, 2010

Quelle : www.mugv.brandenburg.de

30. März 2010

Bunt gefärbte Eier unbedenklich

PotsdamZu Ostern werden wieder überall im Handel bereits gekochte und gefärbte Eier angeboten. Diese Eier sind durch eine spezielle Lackschicht geschützt und bis zu drei Monate haltbar. Man sollte jedoch darauf achten, dass die Schale unverletzt ist.

Die bunt gefärbten Eier aus dem Supermarkt sind mit Lebensmittelfarben behandelt, die gesundheitlich unbedenklich sind. Die Farbstoffe müssen auf den Verpackungen gekennzeichnet werden mit ihrer Bezeichnung oder der entsprechenden E-Nummer. Nicht jeder Mensch verträgt alle erlaubten Farbstoffe. Bei empfindlichen Menschen können allergische Reaktionen auftreten. Gerade die häufig verwendeten Azofarbstoffe sind für Allergiker bedenklich und können Hautrötungen oder Juckreiz auslösen.

Als Alternative stehen natürliche Farbstoffe zur Verfügung, die zwar nicht so kräftig leuchten, aber dafür garantiert unbedenklich sind. Am bekanntesten sind Zwiebelschalen und Rote Beete Saft.

Seit Anfang des Jahres sind Eier aus der Käfighaltung in Deutschland verboten. Es ist allerdings möglich, dass Eier aus Käfighaltung anderer Mitgliedstaaten der EU im Handel angeboten werden. Woher ein Ei kommt, kann man am Erzeugercode erkennen, der auf jedes Ei aufgedruckt ist. Die Erläuterung befindet sich auf der Verpackung.

Wer deutsche Eier aus Boden oder Freilandhaltung kaufen möchte, sollte sich den Stempelaufdruck auf den Eiern genau ansehen. Nach der Nummer für die Haltungsform (0= ökologische Erzeugung, 1= Freilandhaltung, 2= Bodenhaltung, 3= Käfighaltung) folgt die Abkürzung für das Erzeugerland. DE steht dabei für Deutschland. Die nächsten Zahlen geben den Legebetrieb und die Stallnummer an. An den ersten beiden Stellen der Betriebsnummer erkennt man das Bundesland. Brandenburg hat hier die Kennnummer 12.

Rohe Eier halten sich mindestens 28 Tage. Sie sollten im Kühlschrank aufbewahrt werden, da sich dann Mikroorganismen nicht leicht vermehren können. Schon beim Einkauf empfiehlt es sich darauf zu achten, dass die Eier frisch sind. Man erkennt das am Mindesthaltbarkeitsdatum.

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#brandenburg – Land investiert 54 Millionen Euro in ÖPNV und kommunalen Straßenbau

Geschrieben von wochenmarktfoto am März 30, 2010

Quelle : http://www.mil.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.205979.de

Gut für Infrastruktur und Bauwirtschaft: Land investiert 54 Millionen Euro in ÖPNV und kommunalen Straßenbau

Grünes Licht für die Bauunternehmen zwischen Prignitz und Lausitzer Seenland: Mit 54,2 Millionen Euro fördert das Brandenburger Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft dieses Jahr die Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in zahlreichen Gemeinden des Landes. Rund 180 Bauvorhaben des kommunalen Straßenbaus und 60 Projekte des Öffentlichen Personennahverkehrs können aus den Mitteln des Entflechtungsgesetzes des Bundes umgesetzt werden.

Brandenburgs Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger ist froh darüber, trotz schwieriger Haushaltslage ein Finanzvolumen in der Größenordnung der vergangenen Jahre ausreichen zu können: „So sorgen wir nicht nur für bessere Straßen und Bahnhofsvorplätze in den Kommunen und erhöhen die Verkehrssicherheit, sondern wir stützen auch die Brandenburger Bauwirtschaft in nicht unerheblichem Maße. Denn wo gebaut wird, sichern wir auch Arbeitsplätze.“

Die mehr als 50 Millionen Euro werden auch in diesem Jahr wieder ein breites Spektrum an Infrastrukturvorhaben ermöglichen. In den vier kreisfreien Städten sowie in Rüdersdorf und Woltersdorf kommt der Ausbau des Straßenbahnnetzes voran. In zahlreichen Städten, unter anderem in Bernau, Elsterwerda, Falkensee, Eisenhüttenstadt, Bad Belzig, Zossen und Kyritz, werden sich die Umsteigemöglichkeiten für Pendler und Reisende durch Modernisierungen von Bahnhofsvorplätzen verbessern. Ländliche Regionen profitieren von geförderten Verkehrswegen, die Gemeinden vernetzen (z.B. Ortsverbindung Baruth ­­– Dornswalde) oder Bundesstraßen-Anbindungen schaffen (so z.B. die Ortslage Senftenhütte an die B198). Auch das Thema Radwegebau spielt weiter eine wichtige Rolle, und zwar nicht vorrangig nach touristischen Gesichtspunkten. Wie bei der Ortsverbindung zwischen Gottow und Schönefeld (TF) werden insbesondere Wege ertüchtigt, die dem regionalen Alltagsradverkehr und so auch der Verkehrssicherheit dienen.

Doch es gibt auch viele Bauvorhaben in den Kommunen und Kreisen, die noch mal in die Warteschleife müssen. Trotz des aufzubringenden Eigenanteils von zumeist 25 Prozent der Investitionssumme lag das beantragte Fördervolumen weit über dem Doppelten der zur Verfügung stehenden Mittel aus dem Entflechtungsgesetz. „Das zeigt einen nach wie vor großen Bedarf zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur in unserem Land – und zwar weit über das Jahr 2013 hinaus. Ich werde gemeinsam mit meinen Kollegen in den anderen Bundesländern dafür kämpfen, dass die dann auslaufende Zweckbindung der Bundesmittel nicht nur verlängert, sondern möglichst aufgestockt wird“, sagt Minister Jörg Vogelsänger, der sich für dieses Ansinnen auch eine spürbare Unterstützung von Kommunen und Kreisen aus allen Teilen Brandenburgs erhofft.

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#brandenburg – Vogelsänger: „Förderung für eine wettbewerbsfähige private Forstwirtschaft ist mir wichtig“

Geschrieben von wochenmarktfoto am März 29, 2010

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Quelle : www.mil.brandenburg.de
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Oberster Forstausschuss konstituiert sich in Potsdam
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Vogelsänger: „Förderung für eine wettbewerbsfähige private Forstwirtschaft ist mir wichtig“

In diesem Jahr fließen 11 Millionen Euro Fördermittel an die rund 100.000 privaten Waldbesitzer des Landes. Dies teilte Forstminister Jörg Vogelsänger heute in Potsdam bei der konstituierenden Sitzung des obersten Forstausschusses mit. Die Förderregularien werden derzeit überprüft, um die Mittel in Zukunft noch effizienter einsetzen zu können.

Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger: „Wir wollen den Zustand der Brandenburger Wälder einschließlich der Forstwege weiter verbessern. Dazu gehört auch eine Verringerung der Wildschäden im Wald. Die natürliche Verjüngung der Wälder entlastet die Waldbesitzer und ist langfristig ein Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel. Wir werden auch in Zukunft die Waldbesitzer mit Fördermitteln unterstützen.“

Vogelsänger betonte, der oberste Forstausschuss sei auch dabei ein wichtiger Partner. Nach dem Landeswaldgesetz berät der Forstausschuss die oberste Forstbehörde (das Ministerium) in grundsätzlichen forstpolitischen Fragen. Die Sitzungsperiode des heute konstituierten Ausschusses dauert bis 2014.

Zum alten und neuen Vorsitzenden wurde Martin Hasselbach gewählt, er ist Vertreter des Waldbesitzverbandes Brandenburg. Stellvertreter ist Michael Storandt vom Bundesverband Freiberuflicher Forstsachverständiger.

Der Forstausschuss hat 16 Mitglieder. Ihm gehören unter anderem Vertreter der verschiedenen Waldbesitzarten und Forstunternehmer, der Naturschutzverbände, der berufsständischen Vertretungen sowie der Holzindustrie an.
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#brandenburg – Altes Kennzeichen kann bei Umzug beibehalten werden

Geschrieben von wochenmarktfoto am März 28, 2010

Quelle : http://www.mil.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.205960.de

Altes Kennzeichen kann bei Umzug beibehalten werden

Pressemitteilung

Wer in einen anderen Landkreis innerhalb Brandenburgs umzieht oder seinen Betriebssitz verlegt, kann in Zukunft sein bisheriges Autokennzeichen behalten. Diese Regelung tritt ab 12. April 2010 in Kraft. Brandenburg ist damit nach Hessen und Schleswig-Holstein das dritte Bundesland, das von einer entsprechenden Ermächtigung in der Fahrzeug-Zulassungs-Verordnung Gebrauch macht.

Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger: „Wir bauen damit Bürokratie ab und die Brandenburger sparen Geld, denn sie müssen nach einem Umzug kein neues Kennzeichen kaufen. Die neue Regelung ist ein Beitrag für eine bürgernahe und effiziente Verwaltung.“

Bisher musste bei einem Umzug in einen anderen Landkreis oder eine kreisfreie Stadt das Fahrzeug umgemeldet werden und bekam neue Kennzeichen des jeweiligen Zulassungsbezirkes. (Zum Beispiel „P“ statt „PM“ bei einem Umzug aus dem Landkreis Potsdam-Mittelmark nach Potsdam Stadt)

Die alten Kennzeichen können auch bei mehrfachen Umzügen innerhalb des Landes beibehalten werden. Die neue Adresse muss allerdings immer noch im Fahrzeugschein eingetragen werden, so dass ein Gang zur Zulassungsstelle weiterhin notwendig bleibt. Nur in den kreisfreien Städten wird diese Dienstleistung bereits in den Bürgerämtern angeboten und kann bei der Anmeldung des neuen Wohnsitzes gleich mit erledigt werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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#brandenburg – Gehen, Bleiben, Zurückkommen? Untersuchung zur Lebenszufriedenheit im Land Brandenburg

Geschrieben von wochenmarktfoto am März 28, 2010

Quelle : http://www.mil.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.205938.de

Gehen, Bleiben, Zurückkommen? Untersuchung zur Lebenszufriedenheit im Land Brandenburg

Pressemitteilung

Potsdam – Eine aktuelle Studie, die von der Gemeinsamen Landesplanung Berlin-Brandenburg beim Infrastrukturministerium und dem Brandenburger Sozialministerium sowie dem Brandenburger Schulministerium begleitet wurde, beschäftigt sich mit den so genannten „Haltefaktoren“. Sie wurde vom Berliner Institut für Stadtforschung und Strukturpolitik GmbH (IfS) erarbeitet.

Die gemeinsame Landesplanungsabteilung hat in sechs Brandenburger Städten und ihrem jeweiligen Umland (Mittelbereiche) die Lebenszufriedenheit junger Menschen untersuchen lassen. Die breite Unterstützung aus dem Kreis der beteiligten Untersuchungsregionen, insbesondere durch Schulen, Schüler und Schulabsolventen bietet ein authentisches Bild der Stimmung im Land.

Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger: „Wir stehen angesichts der prognostizierten demografischen Entwicklung vor der Herausforderung, was wir uns in Brandenburg in Zukunft infrastrukturell leisten können und was nicht. Das fängt bei der Ausstattung des öffentlichen Personennahverkehrs an und endet bei den Leitungsquerschnitten von Klärwerken. Wir werden diese Probleme am besten bewältigen, wenn wir uns frühzeitig auch Fragen stellen, die mit Schrumpfungsprozessen zu tun haben. Verantwortungsvoll für unser Land Politik zu machen, heißt aber auch, die positiven Aspekte, also die Bindungsfaktoren, zu stärken, die junge Leute dazu bewegen, ihren Lebensmittelpunkt im Land zu halten.“

Arbeits- und Sozialminister Günter Baaske: „Berufliche Perspektiven binden am stärksten an die Heimat. Die neuen Regionalen Wachstumskerne tragen dazu bei, dass auch in den äußeren Regionen Arbeitsplätze entstehen. Gute Bezahlung ist Voraussetzung, dass die Menschen bleiben. Auch deshalb treten wir für Mindestlöhne ein. Dringend müssen wir den Fachkräftebedarf decken. Er ist vor allem eine Chance für junge Menschen, in ihrer Heimat gute Arbeit zu finden. Aber auch die ´weichen Standortfaktoren` müssen stimmen: Kitaplätze, ortsnahe Schulen, kulturelle Angebote. Das Land hat dazu in den vergangenen Jahren bereits viel geleistet. Wir unterstützen die betrieblichen und kommunalen Aktivitäten unter anderem mit dem Programm ‚Einstiegszeit‘, dass Übergänge von der Ausbildung in den Beruf schafft. Und auch der ‚Zukunftstag für Mädchen und Jungen‘ am 22. April gibt Unternehmen die Chance, kräftig für den dringend benötigten Nachwuchs zu werben.“

Die Studie zeigt, dass es eine ausgeprägte Verbundenheit junger Menschen mit ihren Heimatgemeinden gibt. Allgemein wird auch die jeweilige Infrastrukturausstattung als gut bewertet. Bei den Möglichkeiten zur persönlichen und beruflichen Selbstverwirklichung gibt es aber häufig Vorbehalte gegen den Verbleib am Heimatort. Diese Einschätzung relativiert sich mit der Nähe zu Berlin. Für die jungen Menschen kann aber festgestellt werden, dass sich etwaige Abwanderungen bzw. -absichten eher auf die Region als auf weiter entfernte Gebiete ausrichten. Die Bereitschaft zur Rückkehr in den Heimatort ist wegen der unverändert als zu niedrig empfundenen Löhne in der Region begrenzt.

Hinsichtlich der Bindungskraft der Mittelzentren wurde auf den insgesamt als gut bewerteten Zustand von Stadtbild und Infrastruktur verweisen. Gleichzeitig wurde aber bemängelt, dass es für junge Menschen zu wenig Akzeptanz, öffentliche Wahrnehmung und Teilhabemöglichkeiten gäbe und dass sich im Zuge des demografischen Wandels junge Menschen in der Stadtgesellschaft allein gelassen fühlen. Öffentliche Aktivitäten orientierten eher auf ältere als auf jüngere Menschen.

Die Autoren der Untersuchung (IfS Berlin) empfehlen vor diesem Hintergrund Änderungen in verschiedenen Politikbereichen. So sei die Erhöhung der Wahrnehmung und der Ansprache von Jugendlichen im Bereich Wirtschaft und Arbeit unter dem Aspekt der Fachkräftesicherung bereits frühzeitig durch Kooperationen zwischen Schule und Wirtschaft zu verstetigen. Jungen Leuten sollten langfristige berufliche Perspektiven nach der Ausbildung aufgezeigt werden. Bessere Verzahnungen zwischen Stadt und Land im Bereich der Mobilitätssicherung seien ebenso notwendig wie Angebote zum jugendgerechten Wohnen.

Der sich ausprägende Bruch zwischen der älteren und der jüngeren Generation in den Städten sollte in der Vereinsarbeit und durch generationsübergreifende Projekte überwunden werden. Auch im Hinblick auf die Sicherung des Fachkräftepotentials im Land ist es erforderlich, den jungen Menschen im Land Perspektiven auch durch veränderte Formen der der gesellschaftlichen Teilhabe zu bieten.

Hier finden Sie die Studie im Internet.

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#brandenburg – Nur noch 17 Landrats-Kandidaten in Spree-Neiße

Geschrieben von wochenmarktfoto am März 24, 2010

Quelle : http://www.lkspn.de/Pressemitteilungen/4625.html/MA==/1269258141

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Nur noch 17 Landrats-Kandidaten in Spree-Neiße

Prüfung der Kreisverwaltung ergab formelle Ausschlussgründe in drei Fällen

Im Verfahren um die Wahl des Landrates/der Landrätin des Landkreises Spree-Neiße und gemäß Beschluss des Sonder-Kreisausschusses vom 18. März 2010 hat der Fachbereich Recht der Kreisverwaltung in den vergangenen Tagen geprüft, ob bei den 20 eingegangenen Bewerbungen die formellen Voraussetzungen für die Wahl und Ernennung zum Landrat/zur Landrätin vorliegen. Diese Vorprüfung der Unterlagen hat dabei Folgendes ergeben:

Von den insgesamt eingegangenen 20 Bewerbungen für das Amt des Landrates/der Landrätin sind drei Bewerbungen auszuschließen.

Zwei Bewerbungen (laufende Nr. 1 und 2) sind ausschließlich per E-Mail eingegangen. Da der Landkreis Spree-Neiße in der Stellenausschreibung ausdrücklich die Bewerbung im verschlossenen Umschlag an eine postalische Anschrift gefordert hat, erfüllen diese E-Mail-Bewerbungen nicht die geforderten Voraussetzungen. Beide Bewerber wurden nochmals rechtzeitig per Rück-Mail auf diese Voraussetzung aufmerksam gemacht. Eine formgerechte Bewerbung ist dennoch nicht erfolgt.

Eine weitere Bewerbung (laufende Nr. 20) ist zu spät eingegangen und kann daher ebenso nicht berücksichtigt werden. Der Landkreis Spree-Neiße hat ausdrücklich festgelegt, dass die Bewerbungsfrist am 17.03.2010 endet und dass die nach Ablauf dieser Frist eingehenden Bewerbungen nicht mehr berücksichtigt werden.

Die verbleibenden 17 Bewerbungen erfüllen, soweit bisher ersichtlich, die formellen Voraussetzungen für das bevorstehende Wahlverfahren.

Den Kreistagsabgeordneten obliegt nunmehr die Auswahl der Bewerber/innen nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung, um sie für die eigentliche Wahl im Sonderkreistag am 19. April 2010 vorzuschlagen.

Pressestelle des Landkreises Spree-Neiße

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#brandenburg – 821 Millionen Eier aus der Legehennenhaltung – Veraltete Käfighaltung ist in Brandenburg Geschichte

Geschrieben von wochenmarktfoto am März 24, 2010

Quelle : www.mil.brandenburg.de

821 Millionen Eier aus der Legehennenhaltung – Veraltete Käfighaltung ist in Brandenburg Geschichte

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Potsdam – Kurz vor dem Osterfest herrscht Hochkonjunktur in den Legehennenbetrieben des Landes. Aktuell sorgen in Brandenburg gut 2,8 Millionen. Federtiere für den frischen Eier-Nachschub. Allein 2009 produzierten die 22 volkswirtschaftlich relevanten Unternehmen mit jeweils mehr als 3.000 Legehennenplätzen 821 Millionen Hühnereier. Statistisch gesehen könnten alle 2,5 Millionen Brandenburger an sechs von sieben Tagen in der Woche ein echtes Brandenburger Frühstücksei genießen.

Dass mit der Reduzierung der Legehennenplätze von 3,6 auf 3,3 Millionen. im Vergleich zum Rekordjahr 2008 zuletzt auch rund 50 Millionen Eier weniger in die Vermarktung gingen, sieht Agrarminister Jörg Vogelsänger nicht als Rückschritt: „Im Gegenteil, hier wird sogar ein sehr positiver Trend deutlich. Es sind weniger Tiere, weil es ab diesem Jahr keine konventionelle Käfighaltung mehr in Brandenburg gibt. Die Betriebe haben zeitnah auf die neuen Regularien reagiert und zumeist auf Boden- oder Volierenhaltung umgestellt. Das ist ein wichtiger Beitrag für die artgerechte Haltung und den Tierschutz.“

Laut aktuellem Tierzuchtreport des Landwirtschaftsministeriums stieg der Anteil an Legehennenplätzen am Boden und in Volieren (Kennzeichnung für die Haltungsform = 2) innerhalb eines Jahres von 11 auf 54 Prozent (Kennzeichnung 2). Lediglich 28 Prozent der Tiere werden in den noch erlaubten ausgestalteten Käfigen (3) gehalten. Acht Prozent leben im Freiland oder haben Auslauf (1), und immerhin ein Zehntel der Plätze erfüllt die Anforderungen der ökologischen Haltung (0).

Anhand der ersten Ziffer des seit 2004 vorgeschriebenen gestempelten Erzeugercodes ist für jeden Kunden erkennbar, aus welcher Form der Haltung das betreffende Produkt stammt – sogar eine Rückverfolgung bis in den einzelnen Stall ist möglich. Von der Größe und der Haltungsform ist auch der Preis für das märkische Ei abhängig. Bei der in Deutschland überwiegenden Bodenhaltung liegt das Preisniveau derzeit bei zehn bis 16 Cent. Eier aus Freilandhaltung oder ökologischer Erzeugung sind entsprechend teurer.

Seit Jahresbeginn gehören in Deutschland Käfigbatterien der Vergangenheit an

Nach der Richtlinie 1999/74/EG ist die Haltung von Legehennen in konventionellen Käfigen ab dem 1. Januar 2012 in der EU nicht mehr zugelassen.

Deutschland hat 2006 in der Zweiten Verordnung zur Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung das Käfigverbot vorzeitig umgesetzt und die Haltung von Legehennen in Käfigen ab 1. Januar 2010 verboten.

Im Land Brandenburg waren im Wesentlichen neun Unternehmen der Legehennenhaltung mit etwa 2,4 Millionen Käfighaltungsplätzen von dem Verbot betroffen.

Um den berechtigten, förderwürdigen Ansprüchen des Tierschutzes, des Umwelt- sowie des Verbraucherschutzes bei gleichzeitiger Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit der betroffenen Unternehmen zu genügen, war in den vergangenen zwei Jahren die Umstellung von Käfigen auf andere Haltungsformen ein Förderschwerpunkt im Land.

In Brandenburg 80 Millionen Euro investiert

Die staatliche Unterstützung des Umstellungsprozesses, vorwiegend auf Bodenhaltung, mit EU- und Landesmitteln war zur Sicherung der Gesamtfinanzierung der finanziell aufwändigen Investitionsschritte mit einem Umfang von 80 Millionen Euro förderfähiger Ausgaben für bauliche Maßnahmen sowie technische Umrüstung von entscheidender Bedeutung. Vom Brandenburger Agrarministerium wurden davon anteilig rund 19,8 Millionen. Euro Fördermittel bereitgestellt.

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#brandenburg – Infoblatt zur 1. Tourismusfachmesse Spreewald – Lausitz

Geschrieben von wochenmarktfoto am März 24, 2010

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Infoblatt zur 1. Tourismusfachmesse Spreewald – Lausitz

Veranstaltung auf einen Blick

1. Tourismusfachmesse Spreewald-Lausitz Sporthalle

Springteichallee 8 03205 Calau 31. März 2010, 11-19 Uhr
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