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Küchenchef Christian Reuner
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Hüttenweg 18 – 15837 Glashütte
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siehe auch : Herbstpartie 2009 Brandenburg
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Geschrieben von wochenmarktfoto am Oktober 31, 2009
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Küchenchef Christian Reuner
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Hüttenweg 18 – 15837 Glashütte
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siehe auch : Herbstpartie 2009 Brandenburg
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Geschrieben von wochenmarktfoto am Oktober 31, 2009
siehe auch : Buchpräsentation 26.10.2009 Oder Spree
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Öffnungszeiten:
Die Tourist-Information hat für Sie geöffnet:
Oktober bis März Mo – Fr 10:00 – 16:00 Uhr
April – September
Montag bis Donnerstag 11:00 – 19:00 Uhr und
Freitag bis Sonntag 10:00 – 19:00 Uhr
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Wieder mal bieten wir im Rittersaal ein Menü mit musikalischer Umrahmung an. Herr Kleinschmidt liest aus seinem Oder-Spree Kochbuch mit Verkostung einzelner Gerichte!
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Sie erwartet ein 5 Gänge Menü aus dem Oder-Spree Kochbuch und zur Unterhaltung spielt die Jagdhornbläsergruppe aus Einsenhüttenstadt. Zwischen den Gängen wird Herr Kleinschmidt Anekdoten und Anmerkungen zu den Rezepten.
Einlass mit Konzert auf dem Burghof ab 19:00 Uhr. Preis für das Menü inklusive Lesung und musikalischer Umrahmung 20,00 € pro Person für das Menü inkl. einem Getränk.
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siehe auch : Buchpräsentation 26.10.2009 Oder Spree
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Geschrieben von wochenmarktfoto am Oktober 28, 2009
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28.10.2009 Brandenburg
SPD und Linke nominieren Minister für rot-rote Regierung
Die Abgeordnete Jutta Lieske (SPD) soll Chefin des neuen Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft werden.
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Geschrieben von wochenmarktfoto am Oktober 27, 2009
siehe auch : www.kochstudio.brandenburghalle.com
Torsten Kleinschmidt
Das Oder-Spree Kochbuch
Küchenplauderei von Aalgreifen bis Zampern
Inhaltsverzeichnis – Auszug
Die Region Seenland Oder-Spree
In der Kellerküche
Der Jakobsweg von Oder und Spree
Die Eintopfleidenschaft
Siehdichum – Das Schlaubetal
Hirse ein Kulturgut
Von Rote Beete-Suppe und Gastfreundschaft
Hausgemachtes Sauerkraut
Omas Kochkiste – Entdeckung auf dem Dachboden
Einladung zu einer Frühlingssuppe und
Pellkartoffeln mit Hering nach Lindenberg
Die Streleburg zu Friedland
Erinnerungen an Regine Hildebrandt
Die Broiler-Story
In alten Zeitungen geblättert
Aalgreifen beim Friedländer Sommerfest
Zum Fest ging man in Tracht
Ahoi mit Fischer Oli im Fischland am Scharmützelsee
Frischen Fisch auf jeden Tisch
Waleien – ein Brauch mit sorbischen Wurzeln
Friedländer Frühstücks-Spezialitäten
Das Jägerschnitzel
Ein Kaninchenbraten mit Rotkohl in Lindenberg
Gute Butter zubereiten – anno 1899
Was auf den Tisch kommt, soll auch schmecken
Die Verpflegung der Schiffsbesatzungen
Honig ist eingefangener Sonnenschein
Opas Silvester-Mohnpielen
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Geschrieben von wochenmarktfoto am Oktober 27, 2009
Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) fördert mit rund 900.000 Euro ein Projekt, mit dem künftig die Merkmale Gesundheit und Fruchtbarkeit in der Deutschen-Holstein-Zucht besser als bisher berücksichtigt werden können.
Der Bescheid wurde vergangene Woche an die Projektpartner überreicht. Diese sind das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie sowie die Firmen Masterrind, Hölscher + Leuschner und FirmTec. Sie werden in den nächsten drei Jahren Methoden entwickeln, die Aufschluss auf Gesundheit und Fruchtbarkeit von Milchkühen geben.
Schlüsselmerkmale für die Zucht müssen objektiv mess- und erfassbar sein, um sie berücksichtigen zu können. Das soll die im Projekt zu entwickelnde innovative Technik ermöglichen. So wird in der Milch der Progesterongehalt gemessen, der Rückschlüsse auf die Fruchtbarkeit erlaubt. Mit Kameraaufnahmen wollen die Projektteilnehmer die Körperkondition der Kühe messen und Wärmebildaufnahmen sollen Entzündungen schneller und sicherer erkennbar machen. Die Daten sollen auf speziell dafür entwickelten Geräten automatisch erfasst und elektronisch in die Zuchtzentrale weiter geleitet werden. Dabei profitieren nicht nur die Zuchtorganisationen, sondern vor allem die Landwirte: Sie können die gewonnenen Informationen direkt zum Herdenmanagement verwenden. Nach der Auswertung wird ein Konzept für die Berücksichtigung von Gesundheit und Fruchtbarkeit in den Zuchtprogrammen erstellt.
Die Steigerung der Milchleistung muss demnach nicht zwangsläufig zu Lasten von Gesundheit und Fruchtbarkeit der Tiere gehen. Durch die Berücksichtigung dieser Merkmale kann man eine hohe Milchleistung mit guter Gesundheit und Fruchtbarkeit bei den Milchkühen verbinden und letztlich auch die Wirtschaftlichkeit der Milchviehbetriebe steigern.
Pressemitteilung 253 26.10.09 11:05 www.bmelv.de
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Geschrieben von wochenmarktfoto am Oktober 26, 2009
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siehe auch : www.kochstudio.brandenburghalle.com
Pressemitteilung : www.stk.brandenburg.de
Montag, 26. Oktober 2009, 18.00 Uhr
in der Vertretung des Landes Brandenburg beim Bund
In den Ministergärten 3, 10117 Berlin-Mitte
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Zu einer Lesung mit schmackhaften Zutaten lädt die Landesvertretung Brandenburg beim Bund in Berlin am kommenden Montag ein. Der Küchenchef der Spreewald Therme in Burg, Torsten Kleinschmidt, wird den Beweis antreten, dass märkische Kochkunst Leckeres und Originelles zu bieten hat. Er erzählt Heimatgeschichten, die zu Rezepten führten und liest Historisches und Komisches aus seinem „Oder-Spree Kochbuch“.
Im „Oder-Spree Kochbuch“ finden sich Geheimrezepte von Dorfkneipen wie „Falsches Schnitzel vom märkischen Landbrot“ oder „Oma Ernas Silvesterkarpfen“. Und damit sich die Gäste Gerichte auch wirklich auf der Zunge zergehen lassen können, bereitet der Küchenchef nach der Lesung mit Auszubildenden einige regionale Leckerbissen zu, die zur Musik des Flötisten und Saxophonisten Christian Georgi gereicht werden.
„Das Oder-Spree Kochbuch“ ist Teil einer Reihe von Brandenburger Kochbüchern, die im Verlag edition limosa erschienen ist.
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Geschrieben von wochenmarktfoto am Oktober 23, 2009
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Küchenmeisterin Julia Grothe
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Hotel Brandenburger Hof
Karl-Marx-Straße 54 16826 Neuruppin
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www.hotel-brandenburger-hof.de
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siehe auch :
Herbstpartien 2009 – Julia Grothe
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www.kochstudio.brandenburghalle.com
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Geschrieben von wochenmarktfoto am Oktober 21, 2009
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Presseinformation : www.mluv.brandenburg.de
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Wurst-Kreationen vor dem Kükenkino:
Brandenburger Schlachtefest
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Termin: Sonnabend, 24. Oktober
Zeit: 11.00 Uhr
Ort: Paaren/Glien, Märkisches Ausstellungs- und
Freizeitzentrum (MAFZ)
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Paaren/Glien – Vom 24. bis 25. Oktober, jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr, wird in der Brandenburghalle des MAFZ-Erlebnisparks das Brandenburger Schlachtefest unter dem Motto „Gesund leben mit Produkten aus der Region“ mit einer Vielzahl von Unternehmen und einem attraktiven Programm gefeiert. Brandenburgs Agrar- und Umweltstaatssekretär Dietmar Schulze eröffnet das traditionelle Fest am Sonnabend um 11.00 Uhr mit einem Fassanstich. Auf dem Schlachtefest wird auch der neue Landurlaub-Katalog 2010 vorgestellt.
Rund 50 Aussteller aus Brandenburg bieten eine Vielfalt von Produkten und Spezialitäten vor allem Fleisch- und Wurstspezialitäten. Landurlaubsanbieter werben für ihre Urlaubs- und Freizeitangebote.
80 Kartoffelsorten werden präsentiert. Zehn Sorten können verkostet werden. Es gibt auch eine Kürbis-, Wildobst- und Kräuterausstellung mit Köstlichkeiten wie Marmeladen, Wildobst-Eis, und Wellnessprodukten. Interessenten für alte Handwerkstechniken sind beim Schaubuttern genau richtig. Das frische Brot aus dem Holzbackofen und die hergestellte Butter bilden eine rustikale Mahlzeit. Kinder können in der Mehrzweckhalle basteln, spielen oder die kleinen Küken im Kükenkino bestaunen.
Der Fleischerverband Berlin-Brandenburg ist auch in diesem Jahr wieder mit seinen Mitgliedsbetrieben vertreten. Es werden rund 200 Beiträge für den Qualitätswettbewerb Wurst und Schinken bewertet. Die Sieger des Qualitätswettbewerbes werden in der Brandenburghalle auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin im Januar 2010 ausgezeichnet. Der Wettbewerb beginnt am Sonnabend um 11.00 Uhr.
Ab 13.30 Uhr moderiert Marina Ringel von Antenne Brandenburg das Bühnenprogramm in der Brandenburghalle. Mit dabei Michael Heck, Linda Feller und Stargast Nicki.
Am Sonntag gestalten das Programm die „6 Richtige“ mit Swing und Dixieland-Sound, Conny und der „Golmer Lausbub“ sowie Monika Herz und David.
weitere Informationen: www.brandenburghalle.de
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Geschrieben von wochenmarktfoto am Oktober 21, 2009
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Presseinformation : www.mluv.brandenburg.de
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Kontakt
Haus des Waldes, Telefon: 03 37 63 – 6 44 44
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Gadow und Potsdam – Wie jedes Jahr finden auch in diesem Herbst die „Waldferien“ der Waldschule Gadow (Landesbetrieb Forst Brandenburg, Betriebsteil Kyritz) statt. Im Blickpunkt der diesjährigen Veranstaltung steht – neben den üblichen Walderlebnissen und Waldbasteleien – die „Kürbisjagd“, bei der es darum geht, mit vielen Überraschungen auf dem Weg zu einem Schatz zu finden. Die Kürbisse verraten den Kindern bei dieser Waldrallye den Weg. Dabei werden Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Wissen zum Thema Wald auf die Probe gestellt.
Da hier am selben Tag auch noch die 1. Deutschen Kürbis-Weitwurf¬meisterschaften für Kinder stattfinden, ist für jede Menge Spaß gesorgt. Dem Sieger winkt der „Kürbispokal“ der Waldschule Gadow. Weiterhin wird die Gestaltung des schönsten Kürbisses zum Thema Halloween prämiert. Anschließend werden die „erjagten“ Kürbisse kulinarisch verwertet. Der Treffpunkt zur „Kürbisjagd“ ist der 29. Oktober um 9 Uhr an der Waldschule Gadow – Voranmeldung wird erbeten. Ansprechpartner ist Revierförster Jens Höger, Telefon 03 87 80-73 20.
Weitere waldpädagogische Veranstaltungen in den brandenburgischen Herbstferien (19. bis 30.10.09) sind:
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Geschrieben von wochenmarktfoto am Oktober 19, 2009
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18. Oktober 2009
4. Landesgartenschau in
Oranienburg beendet –
Staffelübergabe an Prenzlau
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Oranienburg – Nach einem halben Jahr schließt die 4. Brandenburgische Landesgartenschau (LAGA) in Oranienburg heute ihre Tore. Aber nicht für immer. Im Frühjahr 2010 soll das LAGA-Gelände als Stadtpark wieder geöffnet werden. An der Umsetzung wird durch die Stadt mit Hochdruck gearbeitet. Agrar- und Umweltminister Dietmar Woidke (SPD): „Die 4. Landesgartenschau ist ein voller Erfolg geworden. Die Besucherzahlen, ursprünglich war die Stadt von 475.000 Gästen ausgegangen, sind längst übertroffen. Seit der Eröffnung vor 177 Tagen am 25. April kamen rund 600.000 Besucher. So wurden auch 30.000 Kinderkarten verkauft. 13.000 Kleinkinder begleiteten kostenlos ihre Eltern. Für Kinder aller Altersgruppen wurde sehr viel geboten, neben den vielen Möglichkeiten des aktiven Spiels und der Beschäftigung fand das Grüne Klassenzimmer bei über 13.000 Kindern regen Zuspruch. Mein herzlicher Dank gilt allen, die die Gartenschau zum Erfolg führten. Für den neuen Stadtpark wünsche ich gutes Gelingen.“
Die Richtigkeit der Entscheidung der Landesregierung zur weiteren Durchführung von Landesgartenschauen in Brandenburg wurde durch Oranienburg eindrucksvoll bestätigt. Es zeigt sich – nach Luckau 2000, Eberswalde 2002 und Rathenow 2006 – auch in Oranienburg: Die LAGA ist ein Gewinn für die gesamte Region.
Durch die LAGA präsentiert sich die Stadt im alten neuen Glanz – gewandelt vom „grauen Mäuschen“ und „Stadt der Bomben“ zur ansehnlichen Stadt mit neuem Zentrum, Straßen und vielen Blumen. Der neu gestaltete Schlossplatz mit der neuen Brücke hat auch die Verkehrssituation verbessert.
Auf all dies sind die Bürger der Stadt stolz. „Die Stadt hat ihre Mitte und damit auch ihr Herz wiedergefunden“, so Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke.
Traumlandschaften einer Kurfürstin
Der behutsam neu gestaltete Schlosspark, die Grachten- und Polderlandschaft mit den üppigen Gartenzimmern des Neuen Parks sowie der erneuerte Hafen erfreuten die Besucher. Sie haben sich in die Traumlandschaften von Louise Henriettes entführen lassen.
Die Gartenschau war eine Aufwartung an die holländische Prinzessin Louise Henriette von Oranien (1627 – 1667) und den Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm I von Brandenburg – beide fühlten sich den unveränderlichen Werten von Weltoffenheit, Toleranz und Religionsfreiheit verbunden. Oranienburg hat seine barocken Wurzeln wiederentdeckt und Orange – die Farbe Hollands – zur allgegenwärtigen Farbe der Gartenschau gemacht. Orange Kugeln schmückten die Hauptachse des Schlossparks, im Senkgraben gab es runde orangefarbene Wechselpflanzungen. Orangen schwammen als Kugellichter im Hafenbecken, wurden in den Gartenzimmern inszeniert. Die Orange ziert das Wappen des niederländischen Adelsgeschlechts, dem nicht nur Louise Henriette entstammt, sondern auch die heutige Königin Beatrix und ihr Sohn Willem Alexander.
Träume berichten von Hoffnungen, Sehnsüchten und Ängsten – jeder der Besucher konnte sich hier wiederfinden, wenn er die Gartentraumlandschaft in seiner Vielfalt angenommen hat.
Traumlandschaften zeigten in 16 Gartenzimmern (unter anderem Liebe, Glaube, Eifer, Einsamkeit, Luxus, Familie, Herkunft, Zuversicht) und Bosketten die verschlüsselten und oft rätselhaften Nachtbilder einer konkreten historischen Person.
Alle Elemente auf dem weitläufigen Gartenschaugelände, von den Wechselpflanzungen über die Hallenschauen bis zur Topografie des Geländes, beinhalteten das Motto der Traumlandschaften.
Oranienburger Parklandschaften
Das Gelände der Landesgartenschau (30 Hektar) lag westlich des Oranienburger Schlosses, dem ältesten Barockschloss der Mark.
An den bereits vorhandenen denkmalgeschützten Schlosspark (17,5 Hektar) hat sich das Areal des Neuen Parks (10 Hektar) angeschlossen. Der Neue Park war bis zur Wende ein militärisch genutzter Bereich. Hinzu kommt noch der neu geschaffene zweieinhalb Hektar große Schlosshafen.
Hauptkulisse der LAGA war mit einer in der behutsamen landschaftsarchitektonischen Gestaltung der denkmalgeschützte Schlosspark und dem völlig neu entstandenen „Neuen Park“.
Letzterer vermittelte phantasievolle Interpretationen der Persönlichkeit und des Schaffens Louise Henriettes auf unterschiedlichen Gestaltungsebenen.
Techniken und neue Perspektiven der Freiraum- und Gartengestaltung sollten neue Besucher für die Landesgartenschau und für die Region erschließen.
Gärtnerische Gestaltung
In den Tagen der LAGA hat der gärtnerische Berufsstand seine Leistungsfähigkeit überzeugend präsentiert und über die verschiedenen Fachbereiche des Gartenbaus informieren können.
Zur Gestaltung der Traumlandschaften wurde fast jeder Quadratmeter der 30 Hektar großen Gartenschaufläche in irgendeiner Form gärtnerisch überarbeitet: Als langfristige Investitionen wurden 85.000 Stück Stauden, 390 Bäume, 150 Formgehölze (zum Beispiel Spalierbäume) gepflanzt und 800 Meter Hecken angelegt. Für die 8.700 Quadratmeter große Wechselflorfäche wurden insgesamt 1,4 Mio. Blumenpflanzen eingebracht. 1.600 Kübelpflanzen sind auf dem gesamten Gelände verteilt. 15 Hektar Rasen- und Wiesenflächen wurden neu angelegt, aufgewertet oder aufgearbeitet. In der etwa 800 Quadratmeter großen Blumenhalle wurde in 14 Schauen das Motto der Traumlandschaften thematisch aufgenommen und umgesetzt.
Unterstützung durch Land
Für die Errichtung und Gestaltung der Landesgartenschau wurden 30 Mio. Euro aufgewendet. Die Landesregierung hat die Gartenschau mit 17,9 Mio. Euro Fördermittel, davon 6,9 Millionen aus dem Wirtschaftsministerium für den Wasserwanderstützpunkt und Konversionsprojekte, 5,7 Millionen aus dem Agrar- und Umweltministerium für den Parkplatz, den Schlosspark und Neuen Park, 5 Millionen aus dem Infrastrukturministerium für LAGA-Maßnahmen sowie 300.000 Euro für die Sportfläche am Schloss vom Sportministerium, unterstützt.
Neben Gartenbaubetrieben und Baufirmen haben auch etliche andere Wirtschaftszweige von der Landesgartenschau profitiert. Erfahrungswerte besagen, dass die wirtschaftlichen Effekte über 50 Mio. Euro betragen.
Für die gärtnerische Gestaltung während der Gartenschau stellte das Agrar- und Umweltministerium 580.000 Euro zur Verfügung. Der Verein zur Förderung von Landesgartenschauen in Brandenburg e. V. erhielt vom Agrar- und Umweltministerium eine Unterstützung in Höhe von rund 50.000 Euro.
5. Landesgartenschau 2013 in Prenzlau
Ende 2008 erteilte die Landesregierung der Stadt Prenzlau auf Grund des überzeugenden Konzepts den Zuschlag für die Ausrichtung der Landesgartenschau 2013. Prenzlau und die Region verfügen über viele Potenziale, insbesondere in der touristischen Entwicklung.
Die Routen brandenburgischer Gartenkultur führen unter anderem über den Landkreis Barnim in die Uckermark. Auch dort warten zahlreiche bislang wenig entdeckte gärtnerische Schätze auf die Besucher, die von dem genialen Gartengestalter Peter-Joseph Lenné entwickelt wurden. Der Criewener Lenné-Park zählt zu den best erhaltenen historischen Parks in Brandenburg wie auch die Gutsparks Wolfshagen und Ringenwalde oder der Landschaftspark Görlsdorf.
In Prenzlau genießt das Stadtgrün in Politik und Verwaltung einen hohen Stellenwert. Aus diesem Grund hat sich Prenzlau – auch in Vorbereitung auf die LAGA – 2009 dem Bundeswettbewerb „Unsere Stadt blüht auf“ gestellt und eine Silbermedaille errungen sowie einen Sonderpreis des Bundesumweltministeriums zum Thema „Naturschutz in der Stadt“ gewonnen.
Die Konzeption für die LAGA mit dem durchgehenden Leitthema „Die grüne Wonne“ umfasst das Gebiet zwischen dem Seeufer des Uckersees und der steinernen Wehranlage der Stadtmauer. Die Innenstadt soll über eine städtisch geprägte, grüne Uferpromenade zum See geöffnet werden.
Die Gartenschau-Themen zielen auf die Inszenierung der Stadtgeschichte im Stadtpark, das „blühende“ Seeufer oder die zahlreichen Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt wie Dominikanerkloster, Kirchen, Türme.
Woidke: „Die bisherigen Gartenschauen haben sich bislang durchweg als Erfolg erwiesen und haben die Messlatte auch für die LAGA 2013 sehr hoch gelegt. Ich bin sicher, dass sich Prenzlau mit seinem vielversprechendem Konzept erfolgreich in diese Reihe einordnen wird.“
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