Blog – Brandenburghalle – Wochenmarkt

Berlin Charlottenburg Brandenburg und Umgebung

Archiv für Mai 2009

Start in die Brandenburger Erdbeerernte 2009

Geschrieben von wochenmarktfoto am Mai 29, 2009

Presseinformation – Quelle : www.mluv.brandenburg.de

Wesendahl – Am kommenden Mittwoch (3. Juni) eröffnet Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Dietmar Woidke (SPD) für die „Königin“ der Beerenobstarten die Brandenburger Erdbeersaison 2009 auf den Feldern des Obstguts Franz Müller in Wesendahl (Landkreis Märkisch-Oderland): „Für Brandenburgs Gartenbau ist die Selbstpflücke einer der wichtigsten Vermarktungswege. Gerade im Gartenbau sind kurze Wege der wichtigste Garant für Frische und Geschmacksvielfalt. Leider reicht das Angebot aus Brandenburg bei weitem nicht aus. Wir nutzen die Saisoneröffnung deshalb auch dazu, engagierte Obstbaubetriebe zu unterstützen und werben dafür, den Erdbeeranbau wieder auszuweiten.“

Die Gartenerdbeere ist ein Kulturgut, sie ist das Ergebnis mühevoller Arbeit von Generationen von Züchtern. Sie zählt zu den beliebtesten Obstarten. 96 Prozent haben in einer aktuellen Umfrage angegeben, dass sie Erdbeeren gern essen. Die Kulturerdbeere trägt als botanischen Namen „Fragaria ananassa“ Ananaserdbeere. Ihre Schwester in der Natur ist winzig klein, hat ein wunderbares Aroma in ihrer Frucht versteckt und ist nicht mehr überall zu Erdbeeren aus Bochowfinden. Aber es gibt sie noch – die Walderdbeere.

Amerikaner verdrängten die Europäer

Im Mittelalter gab es bereits große Anbauflächen, auf denen die Walderdbeeren kultiviert wurden. Zahlreiche Kulturmethoden waren bekannt, um die Reife zu beschleunigen oder die Ernte zu verlängern. Nur die Fruchtgröße der aromatischen Winzlinge ließ sich durch nichts verbessern. So ist sie bis heute eine kaum fingernagelgroße Frucht.

In der Neuen Welt fanden französische Siedler entlang des kanadischen Sankt-Lorenz-Stroms leuchtend scharlachrote Erdbeeren, die sehr aromatisch schmeckten und zugleich recht groß waren. Als „Amerikanische Scharlacherdbeere“ fand diese langkegelförmige Frucht raschen Eingang in die botanischen Gärten Europas. Englische Siedler entdeckten in Virginia eine weitere Form der Schlarlacherdbeere, mit fast kugelrunden Früchten. Nach diesen Entdeckung verschwand die Walderdbeere als Kulturform und ist nun wieder wild im Wald zu finden.

1820 gab es bereits 70 Sorten der Scharlacherdbeeren. Auch die direkten Vorfahren der großen roten Erdbeeren, die heute den heimischen Markt bestimmen, kommen aus Übersee. Sie sind keine Züchtung aus der europäischen Walderdbeere. Inzwischen sind weit über tausend Sorten Kulturerdbeeren bekannt und in jedem Jahr kommen neue hinzu.

Anbau in Brandenburg

In Brandenburg unterliegen die Erdbeererträge im Freiland klimatischen Unbilden wie Winterkälte und lang anhaltender Trockenheit während der Hauptwachstumsphase der Früchte. 2008 war das durchschnittliche Ertragsniveau mit 44 Dezitonnen je Hektar im Freilandanbau mit deutlichem Abstand das niedrigste bundesweit. Dies umso mehr, da bereits Ende der Achtzigerjahre im Havelländischen Obstbaugebiet Erträge von mehr als 100 Dezitonnen je Hektar erzielt wurden. Mit 300 Hektar Anbaufläche im Jahr 2008 verfügt Brandenburg nach Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern über die drittgrößte Erdbeeranbaufläche in den neuen Bundesländern. In Deutschland steht der Anbau flächenmäßig an zehnter Stelle. Hinzu kommen 3 Hektar Anbaufläche unter Glas mit einem durchschnittlichen Ertrag von 2,86 Kilogramm je Quadratmeter. Anbauschwerpunkte finden sich am Rand des Spreewalds im Spree-Neiße-Kreis, im Berliner Umland (Landkreise Potsdam-Mittelmark und Oberhavel) und im Obstanbaugebiet von Frankfurt (Oder).

Bei der Sortenstruktur dominierte die Sorte „Elsanta“ für den Marktanbau, weiterhin werden die Sorten „Darselect“, „Sonata“, „Honeoye“ und „Alba“ angebaut. Für die Direktvermarktung werden weiterhin bei den Frühsorten „Elvira“, in der mittleren Reifezeit die Sorten „Korona“ und „Tenira“ sowie einige Spätsorten verwendet.

Regionale Produktion kann die Nachfrage nicht decken

Legt man in Ermangelung regionaler Daten den deutschen Durchschnittsverbrauch aus Markterzeugung (ohne Hausgärten) von 303,7 Kilogramm frischer Erdbeeren je 100 Einwohner zugrunde, so ergibt sich folgendes Bild: Rund 18.000 Tonnen werden in Berlin und Brandenburg verzehrt, aber nur 1.300 Tonnen Erdbeeren stehen in der Region aus eigener Produktion zur Verfügung: Die Sättigung des Marktes aus heimischer Produktion macht damit nur 7,31 Prozent aus. Stellt man die Absatzwege von Frischobst und Erdbeeren gegenüber, wird deutlich, dass für Erdbeeren gute Chancen für die Ausdehnung der regionalen Produktion bestehen, da der Erdbeerabsatz insbesondere im Bereich der Discounter eine deutlich geringere Rolle spielt.

Ein bisher in der regionalen Erzeugung unterschätztes Segment ist die Produktion von Bio-Erdbeeren in Premium-Qualität, deren Nachfrage bisher nahezu vollständig durch Importe gedeckt wird.

Eine Ausdehnung des Anbaus ist insbesondere für kapitalstarke Unternehmen sinnvoll, wenn sie dadurch vorhandene Flächen-, Technik- und Arbeitskapazitäten besser ausnutzen können. Ob Landwirtschaftsbetriebe verstärkt in den Anbau von Erdbeeren wechseln, hängt von der Preisentwicklung im Marktfruchtanbau ab.

Klimatisch bedingt, dominieren Angebote aus südlichen Regionen zu Saisonbeginn den hiesigen Markt, während die regionale Produktion erst deutlich später und wiederholt zu Zeiten von Angebotsspitzen auf den Markt kommt. Negativ verstärkend wirkten in den letzten Jahren sehr preiswerte Angebote aus Osteuropa auf dem Berliner Großmarkt. Im Ergebnis entsprach das Preisniveau oft nicht den Erwartungen der Produzenten. Erdbeeren aus Bochow

Versorgungszeit mit Erdbeeren aus Brandenburger Anbau

Von Mitte bis Ende April/Mai kommen einheimische Erdbeeren aus Gewächshauskulturen. Von Ende Mai bis Mitte Juni stammen die Früchte aus verfrühter Freilandkultur (Abdeckung mit Lochfolie), Mitte Juni bis Mitte Juli aus Freilandkultur. Anfang Juli bis Ende Juli sind sie aus Terminkulturen (spezielles Anbauverfahren im Freiland, Verspätung durch Wahl des Pflanztermins und speziell angezogenes  Von August bis September bestimmen mehrmals tragende Sorten das Angebot. Von September bis November kommen Brandenburger Erdbeeren wieder aus Gewächshauskulturen.

Das Obstgut Franz Müller wurde 1992 gegründet. Zehn feste und 80 Saisonkräfte sowie Lehrlinge bewirtschaften 214,6 Hektar. Neben den eigenen werden hier auch Produkte anderer Direktvermarkter aus der Region angeboten. Angebaut werden Äpfel (27 Sorten), Sauerkirschen (4 Sorten), Pflaumen (11 Sorten), Süßkirschen (10 Sorten), Erdbeeren (7 Sorten), Holunder (1 Sorte).

weitere Informationen:
Obstgut Franz Müller

Kontakt:
Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz, Referat 02 – Pressesprecher und Öffentlichkeitsarbeit, Internationale Kooperation, Dr. Jens-Uwe Schade, Tel.: 0331/ 866 -7016, E-Mail: Jens-Uwe.Schade@MLUV.Brandenburg.de

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Aigner: Aale müssen stärker geschützt werden

Geschrieben von wochenmarktfoto am Mai 28, 2009

Pressemitteilung Nr. 103  Ausgabedatum 28. Mai 2009 | 13:00   www.bmlev.de

Aigner: Aale müssen stärker geschützt werden

„Angesichts der schwierigen Bestandslage des europäischen Aals ist der Besatz mit vorgestreckten Jungaalen die wichtigste und beste Maßnahme, den Bestand des europäischen Aals zu erhalten und zu Aale - geräuchert - Kochstudio Berlinstützen“, sagte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner heute in Berlin.

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Fischereiverband wurde im Rahmen der „Initiative zur Förderung des europäischen Aals“ vorgestreckte Besatzaale am Haus der Kulturen der Welt, Bettina-von-Arnim-Ufer, in Berlin in die Spree ausgesetzt.

Der Bestand des europäischen Aals ist in den vergangenen zwei bis drei Jahrzehnten stark eingebrochen. Die Gründe liegen zum einen in der starken Befischung, dem Verlust von Habitaten durch Querverbauung der Flüsse sowie in der hohen Sterblichkeit des Wanderfisches Aal durch Wasserkraftturbinen und die Gewässerverschmutzung.

Neben diesen vom Menschen verursachten Faktoren sind auch natürliche Ursachen wie die ozeanischen Veränderungen, der Fraßdruck durch einen sehr großen Kormoranbestand sowie Parasiten und Krankheiten des Aals Gründe für den Rückgang.

Fachleute wie auch die Wissenschaft fordern deshalb, durch geeignete Besatzfische den Bestand des Aals zu stützen. Die „Initiative zur Förderung des europäischen Aals“ greift diese Erkenntnis der Wissenschaft auf und wird für jeden verkauften Speiseaal drei Jungaale in geeignete Flusseinzugsgebiete zusätzlich zu den bisherigen Besatzleistungen der Binnenfischerei und Angler aussetzen.

„Diese Initiative zeigt, dass die deutschen Flussfischer, Verarbeiter und Händler von Aalen ihrer Verantwortung gerecht werden und ihren Beitrag zur Stützung des europäischen Aalbestandes leisten. Diese dankenswerte Initiative hat meine volle Unterstützung“, so Bundesministerin Ilse Aigner.

siehe auch : www.kochstudio.web-bb.de

siehe auch : VanMatjes – Fischspezialitäten auf dem Wochmarkt Karl-August-Platz


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Spargelmarkt auf dem Wochenmarkt Fehrbelliner Platz

Geschrieben von wochenmarktfoto am Mai 14, 2009

Spargelmarkt auf dem Wochenmarkt Fehrbelliner Platz

Quelle : Pressemitteilung  :  www.berlin.de    Berlin, den 14.05.2009

Am Dienstag, dem 19.05.2009, von 11.00 bis 16.00 Uhr, veranstaltet auch in diesem Jahr das Wirtschafts- und Ordnungsamt Charlottenburg-Wilmersdorf den traditionellen Spargelmarkt auf dem Wochenmarkt Fehrbelliner Platz, 10707 Berlin.Beelitzer Spargelkönigin 2009 / 2010  Karolin Wegner

Mit dabei ist auch die Spargelkönigin Karolin Wegener aus Beelitz.

Unter dem Motto „Zum Feiertag frischer Spargel aus der Region!“ präsentieren verschiedene Spargelhöfe aus dem Land Brandenburg ein vielfältiges Angebot von feldfrischem weißen, violetten und grünen Spargel sowie eine Spargelpyramide. Als besonderer Service wird auch dieses Jahr wieder eine Spargelschälmaschine vor Ort sein.

Weiterhin werden viele kulinarische Schlemmereien von verschiedenen Markthändlern angeboten, darunter frisch zubereitete weiße und grüne Spargelsuppen- auch mit Roter Beete und Ingwer-, Spargelbrot und -kuchen, hausgemachte Nudeln unter anderem mit Spargelsoße, Spargelsülze, Spargel-Sushi, Spargel- und Zucchinipuffer, türkische Hefeteigtaschen mit verschiedenen Füllungen, wie z. B. Spargelkäsefüllung, holländische Spezialitäten –kleine Pfannkuchen „Potterjes“, Käse- und Gemüsekroketten-, Domstift-Spargel-Fitness-Salat, asiatischer Spargelsalat, mediterrane Spargelcreme, Steaks und Rostbratwürste vom Grill, Currywurst, Falafel, Backfisch und Backkartoffeln, Crepes, frische Säfte, Erdbeerbowle, Kaffeespezialitäten und ein großes Kuchen- und Tortensortiment.

Außerdem bietet die Feldküche vor Ort frisch zubereitete Schnitzel mit Spargel, selbstgemachter Sauce Hollandaise sowie Kartoffeln an.

Für den Einkauf erstreckt sich das vielfältige Angebot zudem von Bio-Kalb- und Schweineschnitzeln, über Prager- und Wacholderschinken aus eigener Herstellung bis hin zu frischen Erdbeeren aus der Region, Marmeladen, Obstlikören, Weinen, Speisefrühkartoffeln und Shii-take Pilzen.

Informationen und Beratungen erhalten die Verbraucherinnen und Verbraucher am Informationsstand des Wirtschafts- und Ordnungsamtes unter Mitwirkung der Berliner Qualitätskontrolleure und der Verbraucherzentralen Berlin und Brandenburg. Hier können sich Interessierte u. a. zu den Themen „Alles über die Qualität des Spargels“ mit der Präsentation von Spargelpflanzen direkt vom Feld sowie über die Gesundheitskampagne „5 am Tag – Obst und Gemüse“ informieren. Die Verbraucherzentralen organisieren ein Spargelquiz, bei dem tolle Preise gewonnen werden können.

weitere Hinweise :  www.spargel.brandenburghalle.com

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Espresso

Geschrieben von wochenmarktfoto am Mai 8, 2009

Espresso (österreichisch auch Röster) ist eine aus Mailand stammende Kaffeezubereitungsart, bei der Wasser mit hohem Druck durch sehr fein gemahlenes Kaffeemehl gepresst wird.

Das Verfahren ergibt einen konzentrierten Kaffee, auf dem sich eine dichte, haselnussbraune Schaumschicht – die Crema – befindet, die zu seinem Aroma beiträgt. Durch die starke Röstung und Espresso - Wochenmarkt Karl-August-Platz eine typische Portionsgröße von 25 ml ist der Koffeingehalt einer Tasse Espresso in der Gesamtmenge zwar geringer, in der Konzentration jedoch höher als der einer Tasse Filterkaffee (typischerweise 125 ml). Espresso wird in der Regel in kleinen, dickwandigen und vorgewärmten Tassen mit ca. 40 ml Fassungsvermögen serviert und gesüßt oder ungesüßt getrunken. Oft wird er mit einem Glas Wasser serviert.

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Espresso ist heute die häufigste Zubereitungsart für Kaffee in Südeuropa, insbesondere in Italien, Spanien, Portugal (wo er offiziell café expreso bzw. café expresso oder auch Bica heißt) und Frankreich (wo er „express“ oder „petit noir“ heißt). In diesen Ländern erhält man, für Touristen oft überraschend, einen Espresso, wenn man Kaffee (ital.: caffè, frz., span.: und port.: café, gr.: καφές, bulg.: kaфe) bestellt.

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Seine Wurzeln hat der Espresso in Italien, wo diese Art der Kaffeezubereitung um 1900 in Mailand aufkam. Dort wurde er vor der Einführung anderer Methoden ausschließlich mit Dampf zubereitet und nur am Tresen (in Bars) serviert. Das im Deutschen verwendete italienische Lehnwort Espresso leitet sich von der vollständigen italienischen Bezeichnung caffè espresso ab. Der Begriff leitet sich von it. espresso ab, PPP des italienischen Verbs esprimere (= ausdrücken: Gefühl, Meinung, Bedeutung, Form, Übersetzung, allgemein) und Adjektiv, mit dem ein explizit (ausdrücklich) für den Gast zubereitetes Gericht bezeichnet wurde, also ein Ausdruck aus den Anfängen des Getränks, als es nur in Bars ausgeschenkt wurde[1]. Die unzutreffende Erklärung, dass der Name etwas mit „schnell“ (express) zu tun hat, ist weit verbreitet, wogegen die Ableitung von der Herstellungsart mit hohen Dampf- oder Wasserdruck (ital. PPP espresso, a bzw. lat. PPP expressus, a, um = ausgedrückt) weltweit diskutiert wird. Etymologisch falsch ist die Bezeichnung Expresso im Sinne von: „schneller Kaffee“, die eventuell aus dem Französischen in den deutschen Sprachgebrauch gelangt ist. Dort schreibt man Expresso mit „x“, wie in Spanien (café expreso) und Portugal (café expresso, siehe auch Espresso (en)).

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Caffè Latte: Ein oft zum Frühstück getrunkener Milchkaffee, wird in einem großen Glas oder einer Schale serviert und besteht aus einem doppelten Espresso mit heißer Milch. Selten wird zusätzlich Milchschaum verwendet.Café September - Pestalozzistrasse 33

Espresso macchiato (auch Caffè macchiato): In Italien gießt man den Espresso zur Verfeinerung oft mit einem kleinen Schluck Milch auf. Der (Espresso) macchiato caldo (dt.: „warm befleckter Espresso“) wird außerdem häufig mit einer kleinen Haube aus aufgeschäumter Milch gekrönt, wohingegen der macchiato freddo mit einem kleinen Schluck kalter (Frisch-)Milch „befleckt“ wird.

Cappuccino: Der bekannte Cappuccino besteht zu je einem Drittel aus Milchschaum als Haube, einem Espresso und erwärmter/heißer Milch. Der Name des Cappuccinos leitet sich vermutlich von den Kapuzinermönchen ab. Er spielt auf die Kapuze dieser Mönche (ital.: capuccio) im Zusammenhang mit der Milchschaumhaube an. Zudem hat die Kapuzenfarbe den idealen Braunton des Getränks.

Latte macchiato (dt.: „gefleckte Milch“) besteht aus drei Schichten: einer untersten Schicht heißer Milch (2/3), einer obersten Schicht geschäumter Milch (1/3) und einem Espresso, der vorsichtig (über einen Löffelrücken o. ä.) durch den Milchschaum hindurchgegossen wird. Da die kühlere fetthaltige Milch eine höhere Dichte als der heiße Espresso hat, schwimmt der Kaffee auf der Milch. Bei pflanzlicher Milch fördern erhöhte Hefe- und Sojaanteile die Schäum- und Schwimmfähigkeit. Reislastige Milch hingegen ist süßer und trägt im Allgemeinen den Espresso nicht. Sie lässt sich aber schäumen.
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Quelle : de.wikipedia.org/wiki/Espresso

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Öffnungszeiten verändern – Wochenmarkt Karl-August-Platz

Geschrieben von wochenmarktfoto am Mai 8, 2009

VERÄNDERTE LEBENSGEWOHNHEITEN,

und ein verändertes Kaufverhalten haben bereits Auswirkungen auf den traditionsreichen Wochenmarkt Karl-August-Platz in Berlin Charlottenburg.

Die Besucherzahlen sinken und somit auch die Umsätze, da Kunden, die Vorteile der längeren Öffnungszeiten im Einzelhandel, in den Kaufhäusern und seit Kurzem auch in den Wilmersdorfer Arcarden in Anspruch nehmen können, während viele Berliner Wochenmärkte sich noch immer an den Öffnungszeiten von vor 50 Jahren orientieren, die zu dem aktuellen Kaufverhalten des Kunden von heute schlicht nicht mehr passen.

Der Wochenmarkthandel ist seit jeher ein Garant für dauerhafte Frische, Vielfalt, Qualität und Beratung. Die Stammkunden wissen es zu schätzen, die junge Kundschaft umso mehr: “…aber bitte mittwochs nach Feierabend und samstags nach der morgendlichen Entspannung…” sind die Wünsche der Marktkundschaft. Bei einer immer größer werdenden Teilzeitbeschäftigung und einer immer vielfältigeren Auswahl an Einkaufsmöglichkeiten sind dies nachvollziehbare Argumente.

Dabei ist der Marktkunde von heute bereit, für frische Ware und das “Einkaufserlebnis Wochenmarkt” etwas mehr zu bezahlen, dabei die angenehme Atmosphäre und die persönliche Beratung der Händler in Anspruch zu nehmen. Eigenartig ist es schon, daß überwiegend die Geschäftsleute von heute, die jungen Unternehmer auf den Kunden zugehen, strategische Verkaufsschlager entwickeln, ausgeklügelt bis ins kleinste Detail, um sich dem veränderten Kaufverhalten der heutigen Kundschaft anzupassen. Bemühungen, die aber dem Markthändler nicht offen stehen, ihn sogar hindern, weil behördliche Bestimmungen um 13.00 Uhr bzw. samstags um 14.00 Uhr anordnen, den Markt zu schließen.

Warum die Öffnungszeiten nicht einfach ausweiten und gezielt auf die heutigen Bedürfnisse, insbesondere der Kunden, anpassen ?!

“Unmöglich: Unser Arbeitstag beginnt um 03.00 Uhr. Salate zubereiten, einkaufen usw. Außerdem ist das schon immer so und soll auch so bleiben, wir haben uns daran gewöhnt.” So sind zum Teil die Argumente einiger Markthändler.Wochenmarkt Karl-August-Platz

Diese werden ihre Meinung sehr schnell verändern müssen, weil sonst die gern immer später kommende Kundschaft ganz einfach atraktivere Einkaufsmöglichkeiten in Anspruch nimmt. Insbesondere am Mittwoch schließt der Wochenmarkt um 13.00 Uhr, kurze Zeit später haben die ersten Kunden Feierabend und würden gern auf dem Markt einkaufen …

Andere Markthändler sehen die große Chance die Umsätze zu steigern, um dem harten Markthändlerleben einen unternehmerischen Charakter zu geben. Somit kann man erreichen, neue Arbeitsplätze zu schaffen und gegenüber den großen Einkaufshäusern wettbewerbsfähiger zu werden, ohne die jetzigen unfairen organisatorischen Nachteile.

Der Wochenmarkteinkauf ist längst nicht mehr Pflichteinkauf für den Alltag, sondern Erlebniseinkauf für die ganze Familie. Die “Arcarden-Unternehmen” machen dies seit Jahren vor und das mit offensichtlich sehr guten Ergebnissen.

Und was ist mit dem traditionsreichen Wochenmarkt am Karl-August-Platz? Er ist einer der größten seiner Art in Berlin. Er dümpelt (besonders am Mittwoch) vor sich hin und überläßt immer mehr, fast wie ein geschlachtetes Kalb, der Geschäftswelt in der Wilmersdorfer Straße, die in unserem Kiez vorhandene Kundschaft mit einer sehr gut ausgestatteten Kaufkraft. Was für ein Potenzial !!!

Und, was wird aus unseren Straßen und Plätzen? Hoffentlich mehr als nur ein immer anonymer werdender Durchgang, in dem die menschliche Kontaktfreude und interessante Gespräche aussterben.

Ein sehr passender Leitsatz in diesem Forum ist: “Es ist die Gemeinschaft die uns stark macht!”

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… in diesem Sinne …

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ein Beitrag von Andreas Thieke

www.espresso-co.de

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Pro Sieben Prozent

Geschrieben von wochenmarktfoto am Mai 5, 2009

Quelle : Pressemitteilung : www.dehoga.de

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Tausende Hoteliers und Gastronomen demonstrieren am 7. Mai 2009 für eine Senkung der Mehrwertsteuer im Gastgewerbe

Kundgebungen und Aktionen mit hochrangigen Politikern in zehn Grenzorten / Für Chancengleichheit und fairen Wettbewerb in Deutschland und Europa / Forderung nach sieben Prozent in der Krise wichtiger denn je

(Berlin, 5. Mai 2009) Mit Kundgebungen und spektakulären Aktionen protestieren tausende Gastronomen und Hoteliers am 7. Mai 2009 gegen Wettbewerbsverzerrungen und für Chancengleichheit in Deutschland und Europa. In zehn Grenzorten in Baden Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland machen die gastgewerblichen Unternehmer mobil. Hochrangige Politiker wie der saarländische Gaststätte Mittendrin - Pestalozzistrasse 83Ministerpräsident Peter Müller, der baden-württembergische Wirtschaftsminister Ernst Pfister, die Europa-Abgeordnete Silvana Koch-Mehrin sowie zahlreiche Bundes und Landtagsabgeordnete, Bürgermeister und Landräte haben ihr Kommen zugesagt. Die Aktionen finden im Rahmen der bundesweiten Kampagne „Pro Sieben Prozent“ des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA) statt.

„Mit den Aktionen in zehn Grenzstädten wollen wir unserer Forderung nach Einführung des 7-Prozent-Mehrwertsteuersatzes für das Gastgewerbe in Deutschland Nachdruck verleihen“, sagt DEHOGA-Präsident Ernst Fischer. Ziel der Aktionen sei es, auf die Ungleichbehandlung von Hotellerie und Gastronomie in Europa und innerhalb Deutschlands aufmerksam zu machen und die wichtigste Forderung der Branche in den Fokus der Medien und damit auch der Politik und der Öffentlichkeit zu rücken.

Seit Beschluss des EU-Rates am 10. März 2009 ist die Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes für Hotellerie und Gastronomie überall in Europa möglich. „Doch obwohl Finanzminister Steinbrück in Europa zugestimmt hat, weigert sich die Bundesregierung, auch für die Hotels und Restaurants in Deutschland die Mehrwertsteuer zu senken“, berichtet Fischer. Frankreich dagegen ginge den richtigen Weg und setze in schwierigen Zeiten die richtigen Signale.

„Mit der Entscheidung Frankreichs, den Mehrwertsteuersatz für die Gastronomie ab Juli 2009 von 19,6 Prozent radikal auf 5,5 Prozent zu senken, werden die Wettbewerbsverzerrungen noch einmal verschärft“, so Fischer. Weitere Länder stünden in den Startlöchern. „Der Unmut in unserer Branche wächst.“

Deshalb demonstrieren tausende Hoteliers und Gastronomen in ganz Deutschland am 7. Mai 2009 und erwarten zahlreiche hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft auf ihren Veranstaltungen.

So spricht der saarländische Ministerpräsident Peter Müller auf der Gemeinschaftsveranstaltung des DEHOGA Rheinland-Pfalz und des DEHOGA Saarland in Perl an der Mosel zu den gastgewerblichen Unternehmern. Unter dem Motto „Mit 19 Prozent geht das Hotel- und Gaststättengewerbe baden“, werden hunderte Gastronomen und Hoteliers in den Bodensee eintauchen. In Konstanz lädt der Gabi's Imbiss - Wochenmarkt Karl-August-PlatzVerband zum „Pro-7-Prozent-Brunch“, bei dem auch der baden-württembergische Wirtschaftsminister Ernst Pfister dabei sein wird. Die Europa Abgeordnete Silvana Koch-Mehrin wird in Kehl am Rhein ihre Position zum reduzierten Mehrwertsteuersatz verdeutlichen.

In Bayern zeigen gastgewerbliche Unternehmer an vier grenznahen Standorten Flagge. Zeitgleich finden Kundgebungen statt, auf denen prominente Politiker sprechen werden. Hunderte Hoteliers und Gastronomen sammeln sich in Nordhorn in Niedersachsen zum Protestmarsch zur niederländischen Grenze mit Abschlusskundgebung. Auch das Gastgewerbe in Nordrhein- Westfalen macht mobil und ruft Hoteliers und Gastronomen auf, bei der großen Kundgebung im Dreiländereck in Aachen Farbe zu bekennen. Auch hier werden Politiker aus Bund und Land erwartet.

Für fairen Wettbewerb und Chancengleichheit

„Hotellerie und Gastronomie fordern keine Privilegierung, sondern fairen Wettbewerb und Gleichbehandlung“, macht der DEHOGA-Präsident deutlich. 20 von 27 EU-Staaten wenden bereits einen reduzierten Mehrwertsteuersatz für die Hotellerie an. Außer in Dänemark gilt in allen Anrainerstaaten Deutschlands ein reduzierter Mehrwertsteuersatz zwischen drei und zehn Prozent. Elf EU Mitgliedstaaten haben auch ihrer Gastronomie den Mehrwertsteuersatz gesenkt. Und auch in Deutschland sei es „weder fair noch logisch“, warum das Salami-Baguette oder der Salat beim Bäcker oder Metzger mit sieben Prozent besteuert werden, während in den Restaurants und Bistros 19 Prozent für ein Gericht fällig sind. „Mit der Ungleichbehandlung muss endlich Schluss sein“, fordert Fischer.


„Eine Mehrwertsteuer von sieben Prozent sorgt für mehr Flexibilität an der Preisfront, Spielräume bei Investitionen sowie bei der Qualifizierung und Entlohnung der Mitarbeiter. Die Konsequenzen: Eine Belebung der Nachfrage in schwierigen Zeiten und letztlich mehr Beschäftigung. Und davon hätten alle etwas.“


Quelle : www.dehoga.de

Stefanie Heckel

Pressesprecherin
DEHOGA Bundesverband
Am Weidendamm 1A
10117 Berlin
Fon 030/72 62 52-32
Fax 030/72 62 52-42
Mobil 0171/4 44 13 63
heckel@dehoga.de
www.dehoga.de
www.ProSiebenProzent.de

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